Kegelräder/ Welches Material ist besser?

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  • Amok
    Senior Member
    • 12.04.2009
    • 7316
    • Thomas
    • EDKA

    #16
    AW: Kegelräder/ Welches Material ist besser?

    Also nur kurz zur Info, ich benutze ja die Sky-Fox Mechanik mit Fenestron.
    Die Ritzelwelle ist bei mir noch die "schwache" mit dem weißen Innenzahnrad.
    Das werde ich auf die verstärkte Ritzelwelle mit GFK-Innenzahnrad umbauen.

    Aber mein Hauptgetriebe wie auch mein Heckgetriebe müssen um die Drehzahl am Fenestron herzustellen geändert werden. Das Hauptgetriebe ist auf die Kombination 19/16 umgebaut (das 19er ist jetzt weggefräßt) und das Heckgetriebe auf 22/16 (scheint noch problemlos zu laufen).

    Einen Monatgefehler möchte ich nicht ausschließen, denn auch mich hat der Rand irritiert. Meine Erklärung dafür war aber bisher, dass eben nicht 2 16er Kegelräder dort liefen, sondern die Kombi mit 19/16. Beim zerlegen des Getriebe ist mir außerdem ein axiales Spiel der Ritzelwelle aufgefallen. Es könnte also sein, dass sich das Antreibende Kegelrad von dem anderen entfernt hat und somit nicht mehr "voll im Fleisch" stand.

    Außerdem wurde mir der Einbau eines zusätzlichen Freilaufes am Fenestron empfohlen, um bei Leistungsrücknahme die Lastumkehr und somit die umgekehrte Belastung der Flanken der Kegelräder zu verhindern.


    Meine ßberlegung war, jetzt nicht mehr die Vario-Kegelräder zu benutzen, sondern vorne ggf. 1/2 oder gar 1/3 ßbersetzen und dann hinten 1/1. Damit würde sich aber die Drehzahl der Welle drastisch erhöhen. Oder halt anders herum, vorne 1/1 und hinten 1/3. Dann läuft die Welle langsam, aber hinten muss dann ordentlich übersetzt werden.

    Hinzu kommt, dass ich an der Mechanik nicht groß was ändern kann/will und auf die Platzverhältnisse angewiesen bin. Leider habe ich noch keine Kegelräder gefunden, die überhaupt ins Getriebe passen würden.

    So sieht es so aus, als würde ich doch wieder auf die Originalteile von Vario zurückgreifen müssen. Aber ihr kennt das sicher, ... wenn da einmal was war, hat man immer ein mulmiges Gefühl bei der Sache...

    mfg
    Amok
    StabiDB - Projekt: Euro1

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    • nopost123
      Member
      • 14.09.2009
      • 516
      • Norbert
      • Altenberge, FMSC-Steinfurt

      #17
      AW: Kegelräder/ Welches Material ist besser?

      Zitat von coptery Beitrag anzeigen
      Nun wollte ich auf ein Ritzel aus Stahl umsteigen.
      Hallo Dieter
      das ist jetzt genau die richtige Kombination. Stahl-Ritzel auf Delrin oder Acetalharz- Zahnscheibe läuft wartungsfrei und hält ewig(bis das der Crash uns scheidet). Seit Dieter Schlüters Zeiten fliegen die ganzen "Besenstiele" mit einer solchen Kombination. Aluminium als Ritzel geht auch, verschleißt aber deutlich stärker. Mein erster LOGO 30 hatte ursprünglich ein Aluritzel. Das war nach 20 Flugstunden soweit abgenutzt das ich es ausgewechselt hatte.

      mfG

      Norbert
      Eigenbau-ElektroMechanik M2010/FC28-Jeti+FF9,Scale- und Rumpfhubschrauber mit Rigidköpfen.

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      • wirbelwind
        Member
        • 20.01.2005
        • 386
        • Klaus

        #18
        AW: Kegelräder/ Welches Material ist besser?

        Hallo zusammen,

        ich denke die Fragestellung ist nicht ganz zielführend, denn die Materialkombination machts nicht (alleine).

        Erster Punkt: Das Wesentliche ist die Auslegung. Hier zählt die Zahngröße (Modul), die Zahnform (normalverzahnt, schrägverzahnt, spiralverzahnt [palloid]...) und die Zahnbreite. (Allein durch den Umstieg auf Palloid-Verzahnung kann bei kleinerem Modul eine größere Last übertragen werden.)
        Typisches Beispiel: Der Ur-Three-Dee von Henseleit. Wer den noch kennt der weis, dass der als Getriebe am HeRo zwei überdimensional wirkende Delrin-Kegelräder hatte mit Modul 1,5 (oder mehr?). Das Ding war meines Wissens auch mit brachialer Gewalt im Flug nicht kaputt zu kriegen.

        Zweiter Punkt: Was Zahnradgetriebe gar nicht mögen ist, wenn der Eingriff nicht passt oder die die Zahnräder und/oder die Wellen nachgeben können. Zahnflankenspiel richtig einstellen vergrößert die Lebensdauer erheblich, da dann die Kraft da übertragen wird, wo der Zahn "stark" ist. ßbertriebenes Negativbeispiel: Nur die Spitzen greifen ineinander, da sind die Zähne einfach nicht massiv genug.
        Nachgiebige Lagerungen (wie z. B. bei der Heim-Mechanik das Lagergehäuse) führen auch dazu, dass der Eingriff unterschiedlich ist. Wir haben einmal bei einer Heim-Expert-Mechanik Bewegungen auf Höhe der Taumelscheibe von knapp 10 mm festgestellt, wobei der untere Bereich "so gut wie starr" eingespannt war. Der Kunststoff gibt einfach zuviel nach. Auch hier war das relativ große Hauptzahrad von umgelegten und rasierten Zähnen betroffen. Ein nachgerüstetes unteres Lager schuf Abhilfe.

        Dritter Punkt: Wenn das alles nicht variiert werden kann (wie bei der Heim-Mechanik von Thomas), dann kommt erst der Strohhalm Material. Dabei läufts meist auf Stahlräder hinaus, weil eben die Last zu groß und das Zahnradpaar zu klein ist. Die Original-Kegelräder von Heim (Vario usw.) sind gehärtet. Problem bei der Heim-Mechanik ist, dass sie nicht für die (größere) Last des Fenestrons ausgelegt wurde. So läuft sie ja sehr zuverlässig. Weiteres Problem ist, dass die Kegelräder so klein sind, dass man auch mit einer anderen Verzahnung nicht zum Ziel kommt.

        Grunsätzlich (wenn die Auslegung stimmt) ist jedoch eine Paarung POM (Delrin...) zu Stahl sehr vorteilhaft, da sich der Abrieb vom Stahlzahnrad in die Oberfläche des POM-Zahnrads einpresst und damit zusätzlich den Verschleiß verringert. Die Paarung hat auch ausgezeichnete Notlaufeigenschaften (ohne Schmierung). Für die Verbrennerfraktion ist auch sehr von Vorteil, dass die stoßweise kommende Leistung etwas "abgefedert" wird.
        Soll jedoch ein Kunststoffgetriebe sauber laufen, dann ist eine solche Unterstützung wie bei Coptery (oder Uni2000 oder Genisis) mit Alu-Teller schon sehr vorteilhaft.

        Zum Problem von Thomas: ßberprüfe doch mal, ob deine Wellen (mit den Lagern) wirklich spielfrei im Getriebegehäuse sitzen. Wenn du da nur geringe Bewegungen hast, dann solltest du das Lagergehäuse tauschen. (Gabs nicht mal vor langer Zeit ein Alu-Gehäuse von Sitar oder auch von Vario?)

        Schöne Grüße
        Klaus.

        [SIZE="1"]Ziemliche Roman. Aber ich hoffe für den ein oder anderen ist was dabei, was nützlich ist.[/SIZE]

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        • Amok
          Senior Member
          • 12.04.2009
          • 7316
          • Thomas
          • EDKA

          #19
          AW: Kegelräder/ Welches Material ist besser?

          Hab da was gefunden:

          Tuning_Teile

          Meint ihr, das ALU-Getriebegehäuse nützt mir etwas?

          mfg
          Amok
          StabiDB - Projekt: Euro1

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          • wirbelwind
            Member
            • 20.01.2005
            • 386
            • Klaus

            #20
            AW: Kegelräder/ Welches Material ist besser?

            Hallo Thomas,

            ich habe zwar keinen aktuellen VARIO-Katalog, da aber mal nachgeschaut:
            Bei VARIO gabs (gibts?) das Alu-Hauptgetriebe kompl. unter der Best.-Nr. 1006/15 (mit Freilauf) und unter 1006/16 für mitdrehenden HeRo.

            Dadurch dass der Lagerabstand jeweils sehr klein ist, wäre eine Metallausführung m. M. nach schon von großem Vorteil. Die Verwindung unter Last ist damit erheblich reduziert.

            Viele Grüße
            Klaus.

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