Breite Lötspitzen sind hier tatsächlich von Vorteil. Da kommt die Leistung des Lötkolbens dann auch an die Stecker ran. Alternativ würde ich zu einem Mini-Gaslötkolben greifen. Die kosten 10€ im Baumarkt und sind eine gute Ergänzung gerade für die großen Dinger
Temperatur beim löten
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ryath
AW: Temperatur beim löten
Breite Lötspitzen sind hier tatsächlich von Vorteil. Da kommt die Leistung des Lötkolbens dann auch an die Stecker ran. Alternativ würde ich zu einem Mini-Gaslötkolben greifen. Die kosten 10€ im Baumarkt und sind eine gute Ergänzung gerade für die großen Dinger
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AW: Temperatur beim löten
eine kalte lötstelle, ist einfach nur wie dran geklatscht, wie eine wurst... sowas sieht man daran wenn die oberfläche nicht eben ist sondern aussieht wie übereinander gelegte häufchen....mein lot fängt richtig an zu glänzen wenn es schmelzen tut, sobald es wieder abkühlt ist es so matt wie der normale löt-draht...Radikal G20FBL
800er Heli 3-Blatt (Eigenbau)
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AW: Temperatur beim löten
Bei mir ist es auch glänzend beim schmelzen und wird dann wieder matt. Ist das dann eine kalte Lötstelle? Welches Lot nehmt ihr da? Gibt ja so Elektrolot und so ein Lot für Funk oder wie das heißt. Macht mir grad bissl Angst, da alle meine Lötungen matt sind...Hirobo Embla 450E, Sirocco 475, TT Raptor E700
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Zuletzt geändert von sepp62; 06.11.2013, 20:18.
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AW: Temperatur beim löten
Wenn sich die dicken Stecker nicht löten lassen, liegt das nicht an der Temperatur, sondern an der zu geringen Wäremekapazität des Lötkolbens bzw. der Lötspitze. Eine Erhöhung der Temperatur über 400°C ist also nicht zielführend.
Wichtig dabei ist, dass man weder Draht noch Stecker mit etwas Metallischem festhält. (Schraubstock, Zange usw.) Dadurch fließt viel zu viel Wärme ab, die dann an der Lötstelle fehlt.
Am besten ist es, einen Holzklotz mit Bohrung für den Stecker und einen Lederhandschuh oder einen feuchter Schwamm zum Halten des Kabels zu benutzen.
Das Zinn muss fließen und sich in die Lötstelle regelrecht "reinsaugen". Dann das Zinn ohne zu verwacklen abkühlen lassen. Kalte Lötstellen entstehen, wenn genau im Moment des Erstarrens der Draht bewegt wird.
Die erkaltete Lötstelle muss nicht zwingend hochglänzend sein. Eine sehr matte und poröse Oberfläche deutet jedoch auf eine kalte Lötstelle hin.
Ich mache das so:
- Litze gut verzinnen. Dabei darauf achten, dass das Lot komplett durchzieht
- Stecker bzw. Buchse in eine Bohrung in einem Holzklotz stecken
- Lötkelch vom Stecker ca. zur Hälfte mit Zinn füllen und flüssig halten
- Verzinnte Litze ganz langsam in das flüssige Lötzinn des Steckers einführen, dabei ständig Wärme nachführen und Kelch und Litze gleichzeitig erwärmen.
- Die Litze komplett einführen und noch ein paar Sekunden heizen.
- Alles verwacklungsfrei erstarren lassen. Das dauert gut mal 10sec.
Vor der Lötung den schwarzen Zunder von der Lötspitze abstreifen. Stichwort: Wärmeübergang.
Am besten bleihaltiges Lot verwenden.
Das Flussmittel im Lötzinn hat zwei wichtige Eigenschaften:
- Verhinderung von Oxidschichten
- Verbesserung der Benetzbarkeit --> Kapillarwirkung (wie Spülmittel in Wasser)
Immer daran denken: Lötzinn muss fließen und sich in die Lötstelle reinsaugen.
Grüße
Rolf[FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]
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AW: Temperatur beim löten
Danke an alle für die zahlreichen Antworten!Logo 600SX V2
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