Rotorwelle bearbeiten?

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  • Daliali
    Daliali

    #31
    AW: Rotorwelle bearbeiten?

    Die Frage ist ob die Wellen überhaupt gehärtet sind ;-)

    Es könnte auch sein die Wellen sind lediglich aus vorvergütetem Stahl...

    Zum Bearbeiten kommt es nicht drauf on ob die Welle gehärtet ist sondern wie Hart sie in Wirklichkeit ist ;-)

    Btw, die Standartwelle meines Logo 400 war z.B. auch nicht gehärtet.

    LG,
    Daniel

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    • HeliChris1993
      Senior Member
      • 21.07.2011
      • 1543
      • Christian
      • Bedburg Hau

      #32
      AW: Rotorwelle bearbeiten?

      Meistens sind sie randschichtgehärtet.
      Gruß
      Chronos 700 Trex 700 nitro
      Goblin 570 Goblin 380 mz 24 hott

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      • Daliali
        Daliali

        #33
        AW: Rotorwelle bearbeiten?

        Aha, Randschichtgehärtet also... Dann kannst Du mir bestimmt auch sagen wie Hart die Wellen sind (HV).

        Gruß,
        Daniel

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        • HeliChris1993
          Senior Member
          • 21.07.2011
          • 1543
          • Christian
          • Bedburg Hau

          #34
          AW: Rotorwelle bearbeiten?

          Ja kann gerne Montag eine welle zur Arbeit mitnehmen wir haben aber nur ein rockwell prüf gerät.
          Weiß nicht ob mann damit auch hv messen kann da bin ich überfragt.
          65 hrc ist so die grenze für hss dann sollte man auf hm oder cbn umsteigen.
          Gruß
          Chronos 700 Trex 700 nitro
          Goblin 570 Goblin 380 mz 24 hott

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          • Daliali
            Daliali

            #35
            AW: Rotorwelle bearbeiten?

            Es gibt Umrechnungstabellen. Da könntest Du von Rockwell auf Vickers umrechnen.
            Wenn Du aber in HRC prüfst, dann muss der Prüfling auch dafür geeignet sein. Sprich: Wenn die Welle nur eine Rht von 0,2mm hätte würdest Du mit HRC einen falschen Wert erhalten da die Prüflast zu hoch ist
            In diesem Fall würde ich mit HV10 prüfen.

            LG,
            Daniel

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            • Sgi
              Sgi

              #36
              AW: Rotorwelle bearbeiten?

              Hallo Zusammen

              Die Härte von Schichtdicken von nur 0.2 mm zu messen, ist nicht so einfach. Messfehler sind sehr wahrscheinlich. Auch Hohlwellen ergeben sehr schnell Messfehler.
              Ich habe schon Wellen gebohrt, allerdings mit der Ständerbohrmaschine. Hat recht gut geklappt.
              Rein aus der Anwendung heraus ,kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Hersteller die Wellen zu hart macht. Die Gefahr eines Bruches wird je härter die Welle ist, sehr stark erhöht.

              Gruss Stephan

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              • Daliali
                Daliali

                #37
                AW: Rotorwelle bearbeiten?

                Hallo Stephan,

                es ist eine Frage der Messtechnik welche man verwendet. Selbst die Härte eines einzelnen Karbides ist relativ sicher messbar. Dann halt eben mit HV 0,001.

                Wichtig ist beim Prüfen die Kraft mit welcher man den Prüfkörper (Im Falle von HRC ein Diamankegel und bei HV eine Diamantpyramide) in den Prüfling eindrückt. Wählt man eine zu hohe Last sind Messfehler vorprogrammiert.

                Grüße,
                Daniel

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                • hermslein
                  custom-helicopter.de
                  Haubenlackierungen
                  • 22.01.2006
                  • 1624
                  • Hermann

                  #38
                  AW: Rotorwelle bearbeiten?

                  hallo

                  Die Oberfläche der Welle wird induktiv gehärtet.
                  Die Einhärtungstiefe beträgt, abhängig vom Durchmesser der Welle
                  mind. 0,4 bis 3,2 mm. Oberflächenhärte und Einhärtungstiefe sind in
                  Quer- und Längsrichtung sehr gleichmäßig.

                  Mindesthärte
                  Vergütungsstahl = HRC 60

                  Wellen aus nicht rostendem Stahl = HRC 54
                  nach ISO 683-17 / EN 10088

                  Die Einhärtetiefe (Vergütungsstahl)
                  Durchmesser der Welle 3-10 mm = 0,4 mm / Welle 10-18 mm = 0,6 mm

                  Wer sonst noch Formeln und Infos wie z. B. max. Wellenbiegung und so Zeugs
                  braucht, einfach nach dem entsprechenden Datenblatt googeln.
                  z.B. HIER


                  Zum eigentlichen Thema:
                  Die Wellen namhafter Hersteller sind alle Randschicht gehärtet (bis auf Mikado).
                  Weiche Wellen werden dir sehr schnell einlaufen. Du musst desshalb oft wechseln.
                  Bei einer abgesetzten Welle würd ich auch vorsichtig sein, da an dieser Stelle eine
                  Kerbwirkung (Sollbruchstelle) entsteht.
                  Und von einer durchgehärteten Welle würd ich die Finger lassen
                  Die sicherste Variante in meinen Augen wär wie zu Anfang schon vorgeschlagen eine Buchse.

                  lg Herm
                  Zuletzt geändert von hermslein; 19.01.2014, 14:18.
                  www.Custom-Helicopter.de

                  Kommentar

                  • wulpes62
                    Senior Member
                    • 17.09.2013
                    • 1079
                    • Jürgen
                    • Wittenberg

                    #39
                    AW: Rotorwelle bearbeiten?

                    Hallo,
                    ich hab vor ein paar Tagen eine Rotorwelle vom Logo 500SE gekürzt und neu gebohrt.
                    Gekürzt hab ich sie auf meiner Drehbank mit einem HSS Abstechstahl und dann noch auf Maß Plan gedreht. Gebohrt hab ich sie dann auf meiner Bohrfräse, ging mit einem guten Bohrer, etwas Bohröl und nicht zu hoher Drehzahl recht gut.

                    Gruß
                    Jürgen

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                    • Daliali
                      Daliali

                      #40
                      AW: Rotorwelle bearbeiten?

                      Hallo Herm,

                      ich habe mir gerade mal deinen Link angeschaut. Welche namhaften Hersteller meinst Du denn?
                      Zu den Gefügebildern in deinem Link: Leider erkennt man darauf sogut wie kein Gefüge, oder ich zumindest nicht aber entweder in der Nahaufnahme haben Sie vergessen die Wellen anzulassen (Martensit ist nur im nichtangelassenem Zustand weiß) oder sie haben die Beschriftung falsch herum. Dann stimmt aber das Material nicht^^. Bei den oberen beiden Bilder ist der Martensit aber schön Dunkel zu sehen, oder es ist das Einbettmittel, aber dann irritiert mich der ganze rest vom Gefüge

                      Wiedem auf sei, die Mikadowelle vom Logo 400 ist nach ersten erkenntissen an der Freilaufstelle eingesetzt und gehärtet (ca. 600HV1) und am Rest weich (200 HV1). Warum es da Weich ist kann ich aber noch nicht sagen da nur ein Schliff an der Freilauffläche gemacht wurde

                      Grüße
                      Daniel

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                      • hermslein
                        custom-helicopter.de
                        Haubenlackierungen
                        • 22.01.2006
                        • 1624
                        • Hermann

                        #41
                        AW: Rotorwelle bearbeiten?

                        hallo daniel

                        ich bestelle meine wellen immer bei zitec.
                        geht sehr schnell und die wahre ist 1a. sehe aber grad, dass die auf der
                        homepage nicht aufgeführt sind. ich ruf dort immer an und am nächsten tag
                        hab ich mein zeugs passend in der länge abgeschnitten.

                        was die bilder angeht, so würde ich mich doch eher auf die daten verlassen.

                        bei meinem logo 400 war die komplette rotorwelle weich. ich hab desshalb
                        eine gehärtete verbaut.

                        lg hermann
                        www.Custom-Helicopter.de

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                        • Daliali
                          Daliali

                          #42
                          AW: Rotorwelle bearbeiten?

                          Hallo Hermann,

                          ja dass sieht ja auch nicht nach irgendeiner Wald und Wiesenfirma aus :-)

                          Naja, meine (beruflichen)Erfahrungen zeigen mir dass wenn das eine nicht pass dann kann man sich auf das andere auch nicht verlassen weil einfach das technische Hintergrundwissen fehlt.

                          Ich untersuche jetzt auch mal noch die heckrotorwelle und Hecknabe vom L400 und werde dann gegebenenfalls hier berichten :-)

                          Lg
                          Daniel

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