Ja kann gerne Montag eine welle zur Arbeit mitnehmen wir haben aber nur ein rockwell prüf gerät.
Weiß nicht ob mann damit auch hv messen kann da bin ich überfragt.
65 hrc ist so die grenze für hss dann sollte man auf hm oder cbn umsteigen.
Gruß
Es gibt Umrechnungstabellen. Da könntest Du von Rockwell auf Vickers umrechnen.
Wenn Du aber in HRC prüfst, dann muss der Prüfling auch dafür geeignet sein. Sprich: Wenn die Welle nur eine Rht von 0,2mm hätte würdest Du mit HRC einen falschen Wert erhalten da die Prüflast zu hoch ist
In diesem Fall würde ich mit HV10 prüfen.
Die Härte von Schichtdicken von nur 0.2 mm zu messen, ist nicht so einfach. Messfehler sind sehr wahrscheinlich. Auch Hohlwellen ergeben sehr schnell Messfehler.
Ich habe schon Wellen gebohrt, allerdings mit der Ständerbohrmaschine. Hat recht gut geklappt.
Rein aus der Anwendung heraus ,kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Hersteller die Wellen zu hart macht. Die Gefahr eines Bruches wird je härter die Welle ist, sehr stark erhöht.
es ist eine Frage der Messtechnik welche man verwendet. Selbst die Härte eines einzelnen Karbides ist relativ sicher messbar. Dann halt eben mit HV 0,001.
Wichtig ist beim Prüfen die Kraft mit welcher man den Prüfkörper (Im Falle von HRC ein Diamankegel und bei HV eine Diamantpyramide) in den Prüfling eindrückt. Wählt man eine zu hohe Last sind Messfehler vorprogrammiert.
Die Oberfläche der Welle wird induktiv gehärtet.
Die Einhärtungstiefe beträgt, abhängig vom Durchmesser der Welle
mind. 0,4 bis 3,2 mm. Oberflächenhärte und Einhärtungstiefe sind in
Quer- und Längsrichtung sehr gleichmäßig.
Mindesthärte
Vergütungsstahl = HRC 60
Wellen aus nicht rostendem Stahl = HRC 54
nach ISO 683-17 / EN 10088
Die Einhärtetiefe (Vergütungsstahl)
Durchmesser der Welle 3-10 mm = 0,4 mm / Welle 10-18 mm = 0,6 mm
Wer sonst noch Formeln und Infos wie z. B. max. Wellenbiegung und so Zeugs
braucht, einfach nach dem entsprechenden Datenblatt googeln.
z.B. HIER
Zum eigentlichen Thema:
Die Wellen namhafter Hersteller sind alle Randschicht gehärtet (bis auf Mikado).
Weiche Wellen werden dir sehr schnell einlaufen. Du musst desshalb oft wechseln.
Bei einer abgesetzten Welle würd ich auch vorsichtig sein, da an dieser Stelle eine
Kerbwirkung (Sollbruchstelle) entsteht.
Und von einer durchgehärteten Welle würd ich die Finger lassen
Die sicherste Variante in meinen Augen wär wie zu Anfang schon vorgeschlagen eine Buchse.
lg Herm
Zuletzt geändert von hermslein; 19.01.2014, 14:18.
Hallo,
ich hab vor ein paar Tagen eine Rotorwelle vom Logo 500SE gekürzt und neu gebohrt.
Gekürzt hab ich sie auf meiner Drehbank mit einem HSS Abstechstahl und dann noch auf Maß Plan gedreht. Gebohrt hab ich sie dann auf meiner Bohrfräse, ging mit einem guten Bohrer, etwas Bohröl und nicht zu hoher Drehzahl recht gut.
ich habe mir gerade mal deinen Link angeschaut. Welche namhaften Hersteller meinst Du denn?
Zu den Gefügebildern in deinem Link: Leider erkennt man darauf sogut wie kein Gefüge, oder ich zumindest nicht aber entweder in der Nahaufnahme haben Sie vergessen die Wellen anzulassen (Martensit ist nur im nichtangelassenem Zustand weiß) oder sie haben die Beschriftung falsch herum. Dann stimmt aber das Material nicht^^. Bei den oberen beiden Bilder ist der Martensit aber schön Dunkel zu sehen, oder es ist das Einbettmittel, aber dann irritiert mich der ganze rest vom Gefüge
Wiedem auf sei, die Mikadowelle vom Logo 400 ist nach ersten erkenntissen an der Freilaufstelle eingesetzt und gehärtet (ca. 600HV1) und am Rest weich (200 HV1). Warum es da Weich ist kann ich aber noch nicht sagen da nur ein Schliff an der Freilauffläche gemacht wurde
ich bestelle meine wellen immer bei zitec.
geht sehr schnell und die wahre ist 1a. sehe aber grad, dass die auf der
homepage nicht aufgeführt sind. ich ruf dort immer an und am nächsten tag
hab ich mein zeugs passend in der länge abgeschnitten.
was die bilder angeht, so würde ich mich doch eher auf die daten verlassen.
bei meinem logo 400 war die komplette rotorwelle weich. ich hab desshalb
eine gehärtete verbaut.
ja dass sieht ja auch nicht nach irgendeiner Wald und Wiesenfirma aus :-)
Naja, meine (beruflichen)Erfahrungen zeigen mir dass wenn das eine nicht pass dann kann man sich auf das andere auch nicht verlassen weil einfach das technische Hintergrundwissen fehlt.
Ich untersuche jetzt auch mal noch die heckrotorwelle und Hecknabe vom L400 und werde dann gegebenenfalls hier berichten :-)
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