Wie lötet ihr ? Ich spanne die Goldis waagrecht ein, dann rinnt nix auf die Kontaktflächen. Ist meiner Meinung nach wesentlich sinnvoller als senkreht.
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Wie lötet ihr ? Ich spanne die Goldis waagrecht ein, dann rinnt nix auf die Kontaktflächen. Ist meiner Meinung nach wesentlich sinnvoller als senkreht.[FONT="Arial Narrow"]TRex 250 3digi,AcrobatSE 3digi,TRex 550 3digi,TRex 700E V2 3digi,DX18, DX18G2[/FONT]
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Und wie bringst du da Lötzinn in den Kelch?Zitat von mukenukem Beitrag anzeigenWie lötet ihr ? Ich spanne die Goldis waagrecht ein, dann rinnt nix auf die Kontaktflächen. Ist meiner Meinung nach wesentlich sinnvoller als senkreht.
Grüsse Robert
MC20/HoTT, TT-Helis mit GR18/Spirit II und ein paar Flieger!
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Mit der Hand
Lötkelch seitlich anwärmen, Zinn zuführen. Der muss nicht voll sein, kommt ja noch das Kabel rein. Sonst rinnt wieder alles raus. Die Lötkelche sind auch meist einseitig abgeflacht....
Die XT60 fülle ich auch nicht komplett an. Spart Gewicht. Ebenso die Goldis. Ist halt eine ßbungssache. Ein paar alte Stecker zum üben schaden nicht. Die 5.5er Goldis die serienmäßig bei Turnigys drauf sind sind eh zu sonst nix zu brauchen. Und die XT60 sind teilweise auch Fälschungen.....Zuletzt geändert von mukenukem; 27.06.2016, 18:14.[FONT="Arial Narrow"]TRex 250 3digi,AcrobatSE 3digi,TRex 550 3digi,TRex 700E V2 3digi,DX18, DX18G2[/FONT]
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Um dicke Goldies zulöten verwende ich eine 200Watt Lötpistole. Das Ding ist rasend schnell heiß und schieb ordentlich wärme.
Flussmittelreste kratze ich immer ab, habe mal gelesen das diese aggresiv sind und Korrosion an den kabel hervorrufen.Radikal G20FBL
800er Heli 3-Blatt (Eigenbau)
MZ-24 Pro
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Hey,
bin gerade auch auf der Suche nach einem Lötkolben.
Würde sowas hier reichen?
SOAIYnder mit Schwamm: Amazon.de: Baumarkt
oder
Ltset Elektronikset Werkzeugset Multimeter ZD-967: Amazon.de: ElektronikZuletzt geändert von Quadro; 03.07.2016, 14:17.
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Wenn man hochgradig Ungeschickt ist mag das alles stimmen.Zitat von stern-fan Beitrag anzeigenSorry, aber das Löten einer elektrischenVerbindung würde ich auch niemals mit einer Flamme machen. Da kann man die Temperatur nicht genau genug steuern.
Ratzfatz ist werden die Kupferdrähte ausgelüht, das Gefüge verändert, die Goldoberfläche beschädigt, das Zinn verändert sich, Oxydschichten bilden sich, das Flussmittel verbrennt...
Hat man aber nicht zwei linke Hände voller Daumen stimmt das so nicht. Man kann durchaus sauber und genau mit Flamme löten. Ich behaupte das ich mit Flamme einen Goldi sauberer und besser löte als du mit Kolben. Wer natürlich die Flamme wie einen 60W Lötkolben die ganze Zeit drauf hält... das kann ja nur in die Hose gehen. Wenn man mit Flamme lötet, lötet der Goldi und nicht die Flamme. Die Flamme ist nur dazu da um die Temperatur zu erreichen und zu halten. Und darum ist die Lötung mit Flamme auch besser weil alles eine recht gleichmäßige Temperatur hat.
Den Golds spannt man wo ein und tippt ihn immer nur kurz mit der Flammenspitze an. 1s ist das absolute maximum und nur solange der Goldi noch kalt ist. Immer wieder mit Lötzinn den Goldi an der Lötstelle antippen um zu sehen wann er die richtige Temperatur hat. Sobald der Goldi warm genug ist verteilt sich das Zinn von allein. ect. pp.
Wenn das Flußmittel schwarz wird war es übrigens schon zu heiß. Goldbraun mehr nicht.
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das dingen ist gut für schrumpfschläuche, hab ich mir auch gekauft. allerdings nutze ich zum löten nur eine gute lötstation oder einen micro lötkolben. was goldstecker an geht hat er recht, das mach ich auch mit flamme, gewusst wie.Zuletzt geändert von michaelczaja; 03.07.2016, 20:37.Michael
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Mit der Flamme habt ihr keinerlei Kontrolle über das notwendige Prozesstemperaturfenster beim Weichlöten vonelektrischen Verbindungen. Das Löten mittels Lötzinn mit Flussmittelseele hat einen relativ engen Temperaturbereich, damit das sauber funktkoniert und die Oxydschicht zuverlässig entfernt wird. Zu viel Temperatur (und das geht ganz schnell!) ist genauso schädlich, wie zu wenig.
Dies ist wiederum Voraussetzung für eine Langzeitstabilität der Lötverbinidung, insbesondere bei hohem Stromfluss.
Schaut mal in eine Elektronikfertigungstraße rein, falls ihr die Möglichkeit dazu habt und staunt, was da für ein Aufwand getrieben wird, um eine höchstmögliche Zuverlässigkeit der Lötverbindungen sicherzustellen. (individuelle Temperaturprofile, Stickstoffatmosphäre usw.)
Ihr könnt das bei Euren eigenen Steckern gerne so machen, aber das anderen Leuten zu empfehlen halte, ich für sehr fragwürdig.
Wenn man nicht hochgradig ungeschickt ist - um die Worte von oben aufzugreifen - bekommt man die Goldkontaktstecker sehr gut und zuverlässig mit einem passenden Lötkolben prozesskonform gelötet.
Grüße
Rolf[FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]
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Alle haben gesagt es geht nicht. Dann kam einer der das nicht wusste und hats gemacht ;-)
schön das theorie und praxis immer von einander abweichen ;-)
Goldstecker mit flamme geht wunder prächtig. PUNKTMichael
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Hast Du meinen Beitrag richtig gelesen und verstanden?Goldstecker mit flamme geht wunder prächtig. PUNKT
Klar geht es, man kann die Stecker auch über einem Lagerfreuer irgendwie dranbraten.
Mit dem Betreiben innherhalb der vorgegebenen Prozessparameter einer Weichlötung mit Elektroniklot hat das leider wenig zu tun. Nicht alles ist im Leben so trivial, wie es scheint, nur weil es irgendwie geht.
Es ist schlichtweg Murks, weil die Temperatur der Flamme viel zu hoch ist. Es können beim Zinn Bestandteile vorab verdampfen und das Flussmittel wird unwirksam.
Kannst Du das kontrollieren? Es geht immer drum, wie sich die Lötstelle auf lange Zeit verhält, nicht darum, dass es prinzipiell geht.
Selbstverständlich steht es Dir offen, die Lötstellen so zu machen, wie es Du für richtig hälst.
Ich halte es aber für falsch, das als "wunderprächtige" Methode der ßffentlichkeit zu präsentieren.
Grüße
Rolf[FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]
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Nee hat er nicht.... und hier steht dann bald wieder.... Hubi abgestürzt... könnt Ihr mir das Log erklären.... was ist passiert.... der Hubi ist offenbar Mist... nein der Regler ist offenbar Mist.... nein das FBL-System ist totaler Mist.... keinesfalls kaufen.... alles so was! Forum eben.... Das Forum der technischen Unbedarften... nee ich lasse es mal...
Ich habe ebenfalls ein einziges Mal versucht, mit meinem Proxxon-Mini-Brenner 6mm Goldstecker zu löten und mir wurde sofort klar, das Ding taugt zum Löten von Reling-Teilen an Modellschiffen und auch zum Lösen von Schrauben an Hubis und auch für vieles mehr - aber NICHT zum Weichlöten von Kabeln und Steckern! Weil man keine Kontrolle über die Temperatur hat!Zuletzt geändert von Wombat; 03.07.2016, 23:50.Diabolo 700/Urukay 3-Blatt/Goblin 700+500/T-Rex 550L+450L/H21 Tandem/Super-E-Heli-Baby
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Zum schrumpfen verwendet man auch keine Flamme. Schrumpfschlauch hätte gerne etwa 200°, PVC Schrumpfi (für Akkus) eher so 120°. Ist es mehr reißt er oder er verbrennt. Ihr seid alle Pfuscher......
Es gibt um ein Butterbrot bei ebay diverse Heißluftstationen (nach 858 rework station suchen), da kann man schön die Temperatur einstellen. Und auch wunderbar SMD Löten
Ja, ich hab schon mit einem Nagel und Feuerzeug eine Kleinigkeit gelötet. Das war allerdings ein Notfall. Bei HK gübts übrigens auch einen netten 12V Lötkolben, der geht schön mit 3-4s, das reicht zumindest für XT60.[FONT="Arial Narrow"]TRex 250 3digi,AcrobatSE 3digi,TRex 550 3digi,TRex 700E V2 3digi,DX18, DX18G2[/FONT]
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Ich habe mir die oben genannte Vorgehensweise mit der Flamme nochmal durch den Kopf gehen lassen.
Problem Nr. 1: Die Flamme ist viel zu heiß. Wird die Flamme an den Goldi drangehalten, muss dieser ja in einem Schraubstock oder sonst irgendwas metallischem festgehalten werden.
Hier fließt also ein Großteil der benötigten Wärme gleich wieder ab.
Also wird die sehr heiße Flamme an den Goldie drangehalten (wenn auch nur kurz) und die Oberfläche des Steckers wird sehr heiß, oxidiert dabei (Steker läuft leicht an), aber das innere Material des Goldies hat noch nicht die optimale Temperatur. Also wird weiter die Flamme draufgehalten, die Oberflächenschicht wird noch heißer, solange bis der Stecker die Temperatur hat, bei der das Lötzinn zu fließen beginnt.
Jetzt wird die Litze in das flüssige Lötzinn im Goldi reingesteckt. Nun muss das Lötzinn so heiß sein, dass das Einführen der Litze die Lötstelle trotzdem noch flüssig hält. Das bedeutet: Das Lötzinn muss relativ stark erwämt werden, sodass die restliche Wärmekapazität noch reicht, die dicke Litze mit zu erwärmen.
Die Flamme kann man ja nicht mehr dranhalten, weil sonst die Isolation der Litze wegbrennt.
Steckt man die Litze in das nicht ganz so heiße Lötzinn rein, erstarrt die Lötstelle in diesem Moment des Reinsteckens. Das ist dann die schlechteste aller Möglichkeiten.
Die Lötstelle mag halten - die Frage ist nur: Wie lang? Die meisten madigen Lötstellen geben erst mit im Laufe der Zeit den Geist auf. Siehe Fernseher und alle Arten elektrischer Geräte.
Da das Lötzinn so dermaßen heiß gemacht werden muss, verbrennt das Flussmittel, welches dadurch die eh schon dickere selbstgemachte Oxydschicht (zu heiße Oberfläche) nicht mehr ordentlich reduzieren kann.
Was bleibt: Eine sicher nicht optimale Lötstelle, die auf einer Oxydschicht halten muss.
Beim Löten mit einem GEEIGNETEN Lötkolben mit ausreichender Wäremekapazität kann man die Lötstelle fast beliebig lange erwärmen - solange das Flussmittel eben noch nicht verdampft ist. Der Goldie kann derweil von einem Stück Holz gehalten werden, welches die Wärme nur schlecht ableitet und die Lötstelle quasi thermisch isoliert. Die maximal zulässige Temperatur wird nicht überschritten. Aber - und das ist jetzt der entscheidende Punkt: Die Wärme kann kontinuierlich nachgeschoben werden, gerade dann, wenn die Litze zugeführt wird und Wärme absaugt. Wichtiger Punkt: Die zulässige Temperatur wird dabei zu keiner Zeit überschritten, es wird nur Wärme nachgeschoben!
Der absolut entscheidende Punkt ist aber, dass Goldie, Litze und Lötzinn gemeinsam eine gleiche Temperatur erreichen und dann alles zusammen langsam abkühlen kann.
Dann stellt sich noch die Frage, wie man XT90 Stecker mit der Flamme löten oder gar wieder ablöten will...
Viele Grüße
RolfZuletzt geändert von stern-fan; 04.07.2016, 16:58.[FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]
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