Richtiges Me�werkzeug für die (krummen) Wellen

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  • spacebaron
    helispecials.de
    Hersteller Tuningteile
    • 21.09.2005
    • 2434
    • Erich
    • Trofi, auf der wilden Wiese, MFF Bitz und MFC Oberhausen

    #31
    AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

    Hier die Skizze
    Angehängte Dateien
    TDF,TDR1,TDR2,2xLogo400CFK,ME262,Edge540,TRex600N, Ergo50,CH53Ec.s.,H500,VBC+Touch..

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    • uboot
      Senior Member
      • 16.05.2013
      • 3487
      • Wolfgang
      • Luftraum um FFB

      #32
      AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

      Zitat von spacebaron Beitrag anzeigen
      Hallo zusammen,
      . . .
      Variante 1
      Bekannte Lichtspaltmethode die eigentlich eine Geradheit darstellt. Unabhängig wie die Abweichung in die andere Richtung ist. Die Ebenheit der Auflageplatte spielt als Unsicherheit hier mit.
      Variante 2
      Eigentlich die schlechteste Art die Welle zu Prüfen, weil der Rundlauf eines Backenfutters und die der Maschine eine Rolle spielt.
      Variante 3
      Zwei Auflager. Aber über die ganze Welle versehen.wie genau sind die Bezugstellen und wie lang sind die bezugsstellen?
      Variante 4
      Ebenfalls zwei Auflager aber z.b. im Abstand der Lagerböcke. Die Messtellen über alle Varianten geben ein Ergebnis. Und zwar vier verschiedene.
      Wie ist der Rundlauf in den Datenblättern definiert?
      Was wir bei den Varianten messen ist nur ein gewisser Schlag der welle. Mehr nicht...
      Gruss
      Hi,

      ich habe bisher folgende Erfahrungen gemacht:

      die Varianten 1 und 2 sind für mich ungeeignet;
      Zu Variante 2 ist nichts mehr zu sagen.

      Variante 1 habe ich wegen meiner Fragestellung konzentriert mit Unfallwellen und neuen Teilen mehrfach mit mehreren Untervarianten probiert:

      - Büroarbeitplatte (Ebenheit besser als erwartet, sehr schlechte Sichtbarkeit, Ebenheit undefiniert)

      - Spiegel (später als gute Wellen waren schlechter, Sichtbarkeit ungünstig, Ebenheit unbestimmt)

      - Laborplatte aus Siliziumcarbid (Ebenheitsabweichung 2/100 mm, Ebenheit definiert, wahrscheinlich auch ausreichend, gut erkennbare Spalten)

      - Hochgenaue Meßplatte (Schwarzer Planolith Hartstein, Ebenheitsabweichung <7/1000 mm, ebenfalls gut erkennbare Spalten)

      Die beiden letzten Untervarianten brachten identische Beobachtungen und waren mit Gegenlichtquelle deutlich erkennbar. Gerade noch sichtbare Spalten haben eine 2/100 mm - Fühlerlehre nicht durchgelassen.

      Wie gut ich gemessen habe, steht auf einem anderen Blatt, hier gebe ich nur meine Beobachtungen wieder.
      Zuletzt geändert von uboot; 27.07.2018, 14:08.
      Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

      Kommentar

      • Thomas L.
        Senior Member
        • 14.02.2013
        • 2890
        • Thomas

        #33
        AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

        Hallo Wolfgang,

        wenn ich eine Welle zu kontrollieren habe mache ich das auf einer feingeschliffenen Stahlplatte und kontrolliere zuerst den Lichtspalt. Mit Lichtspalt erkennt man Tausendstel wenn man es richtig macht. Erscheint mir der Lichtspalt zu groß greife ich zur Messuhr mit Magnethalter, messe auch auf der Platte, die Platte hat Anschlagstifte an die ich die Welle anlegen kann. Die Anschlagstifte können auf verschiedene Abstände versetzt werden. So ist ein sehr genaues Kontrollieren und auch Messen möglich.

        Grüßle Thomas

        Kommentar

        • uboot
          Senior Member
          • 16.05.2013
          • 3487
          • Wolfgang
          • Luftraum um FFB

          #34
          AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

          Zitat von Thomas L. Beitrag anzeigen
          Hallo Wolfgang,

          wenn ich eine Welle zu kontrollieren habe mache ich das auf einer feingeschliffenen Stahlplatte und kontrolliere zuerst den Lichtspalt. Mit Lichtspalt erkennt man Tausendstel wenn man es richtig macht. Erscheint mir der Lichtspalt zu groß greife ich zur Messuhr mit Magnethalter, messe auch auf der Platte, die Platte hat Anschlagstifte an die ich die Welle anlegen kann. Die Anschlagstifte können auf verschiedene Abstände versetzt werden. So ist ein sehr genaues Kontrollieren und auch Messen möglich.

          Grüßle Thomas
          Hallo Thomas,

          die Methode gefallt mir gut.

          Gibt es solche Platten zu kaufen, oder hast Du das selber gefertigt?
          Wie dick ist die Stahlplatte und welche genaue Oberflächengüte hat sie?
          Eine gute Keramikplatte hätte ich ja schon, aber die könnte ich nur zur Vorprüfung nehmen.

          Gruß
          Wolfgang
          Zuletzt geändert von uboot; 27.07.2018, 15:19.
          Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

          Kommentar

          • Thomas L.
            Senior Member
            • 14.02.2013
            • 2890
            • Thomas

            #35
            AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

            Hallo Wolfgang,

            die Platte ist selbst gemacht, aus Werkzeugstahl 1.2842 gebohrt, gehärtet und plan geschliffen, die Oberflächengüte kann ich dir nicht sagen, aber sehr fein.

            Grüßle Thomas

            Kommentar

            • heliuwi
              Member
              • 21.08.2016
              • 621
              • Hans-Uwe
              • Norden / Ostfriesland

              #36
              Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

              In einem Nachbarbericht beschäftige ich mich zufälligerweise mit dem Thema "Welle" bzw. Schlag.

              Die zugegebenermaßen einfachsten Messmittel lassen natürlich keine wissenschaftliche Abhandlung zu, ...aber das Ergebnis von "Unwucht" kann dramatisch sein.

              [FONT="Garamond"]So'n Schiet: Bislang jedes Jahr mindestens ein Crash[/FONT]

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              • hejoho
                Member
                • 19.06.2013
                • 175
                • Achim
                • Bergheim &amp; Köln

                #37
                AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

                Zum messen und richten von Wellen hab ich einen alten Motorprüfstand aus U-Stahl erweitert. Die Lager werden jeweils im gleichen Abstand wie im Modell positioniert und halten die Welle dann auch beim richten, was dann recht zügiges arbeiten ohne umspannen erlaubt. Ich versuche da immer auf höchstens 3/100 zu richten, obwohl ich schon neue Wellen vom Hersteller hatte die gute 7/100 unrund liefen. ...funktioniert also auch

                Grüße,
                Achim
                Angehängte Dateien

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                • Heli87
                  Senior Member
                  • 12.10.2016
                  • 8535
                  • Torsten

                  #38
                  AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

                  Bei den 3,5/100 im Video glaube ich nicht an deren Ursache.
                  Schaut euch mal den Mitnehmer an, der sieht doch schon unwuchtig und massiv aus.

                  Ein Standard Wälzlager läuft auch selten 100% rund und da sparen die Hersteller gerne dran.
                  Auch das sollte man mal überprüfen.
                  Auf der Arbeit haben wir schon Kugellager mit 3/100 Schlag erwischt.

                  Gruß Torsten

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                  • hejoho
                    Member
                    • 19.06.2013
                    • 175
                    • Achim
                    • Bergheim &amp; Köln

                    #39
                    AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

                    Meine Graupner Bell 222 schüttelt sich beim hochlaufen am Boden auch in einem kleinen Drehzahlbereich leicht auf, obwohl die Mechanik 100% ok ist.
                    Mit einem Kufenlandegestell anstatt gefedertem Fahrwerk dürfte das wohl deutlich geringer sein.

                    Grüße,
                    Achim

                    Kommentar

                    • helirex
                      Member
                      • 02.03.2011
                      • 61
                      • Peter
                      • Frankenland

                      #40
                      AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

                      Hi,
                      im Bogensport gibt es kleinere Rollenstände mit Meßuhr, um festzustellen, ob die Pfeile eine Unwucht bzw. einen "Schlag" haben, geht auf 1 hundertstel mm genau. Vielleicht wäre das was für dich.

                      Kommentar

                      • uboot
                        Senior Member
                        • 16.05.2013
                        • 3487
                        • Wolfgang
                        • Luftraum um FFB

                        #41
                        AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

                        Zitat von heliuwi Beitrag anzeigen
                        In einem Nachbarbericht beschäftige ich mich zufälligerweise mit dem Thema "Welle" bzw. Schlag.

                        Die zugegebenermaßen einfachsten Messmittel lassen natürlich keine wissenschaftliche Abhandlung zu, ...aber das Ergebnis von "Unwucht" kann dramatisch sein.

                        https://www.youtube.com/watch?v=8aC6f_UVSjA
                        Danke für das interessante Video!
                        Mir fällt auf:

                        die ganze Zelle arbeitet (verwindet sich) und die Heckfinne ist ein 2. Schwinger.
                        Kann die Zelle um den Rahmen herum arbeiten? Das Fahrwerk hast Du bereits erwähnt.
                        Ich denke, daß auch mit penibel gerichteten Wellen immer Vibrationen auftreten.
                        Die Frage ist, ob ihre Resonanzfrequenz zu nahe an der Nenndrehzahl liegt.

                        Und es reagiert auch nicht jede Konstruktion gleich empfindlich darauf. Ein relativ steifer "Besenstil" kann weniger schwingen als eine ausladende Zelle mit gefedertem Fahrwerk.

                        Bekommst Du die Finne steifer? Oder wenigstens den Heckausleger?
                        Könntest Du die Anlenkpunkte der Zelle an das Gehäuse dämpfen?
                        Ich halte die Abweichung der HRW in diesem Fall für zu groß.

                        Wo ist den der Nachbarthread?

                        Gruß
                        Wolfgang
                        Zuletzt geändert von uboot; 30.07.2018, 08:36.
                        Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

                        Kommentar

                        • heliuwi
                          Member
                          • 21.08.2016
                          • 621
                          • Hans-Uwe
                          • Norden / Ostfriesland

                          #42
                          AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

                          https://www.rc-heli.de/board/showthr...263158&page=14

                          [FONT="Garamond"]So'n Schiet: Bislang jedes Jahr mindestens ein Crash[/FONT]

                          Kommentar

                          • Dieter
                            Member
                            • 03.10.2001
                            • 832
                            • Dieter
                            • UMBC Litschau

                            #43
                            AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

                            Hallo!

                            Ich spanne die zu überprüfende Wellen in die Drehbank ein und lasse sie laufen.
                            Zu erst im ersten Viertel, dann in der Mitte. Zuletzt drehe ich die Welle um und spanne sie wieder im Viertel der länge ein.

                            Wenn das passt, wird sie im Heli verbaut. Diese simple Methode funktioniert bei mir seit 25 Jahren.

                            Viele Grüße,
                            Dieter
                            von Schlüter/Hegi Bell Huey Cobra bis TDSF ist vieles dabei...

                            Kommentar

                            • uboot
                              Senior Member
                              • 16.05.2013
                              • 3487
                              • Wolfgang
                              • Luftraum um FFB

                              #44
                              AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

                              Nachdem ich hier viel Denkanstöße bekommen habe und mir einige mehr oder weniger umständliche Prüfszenarien ausgedacht habe, bin ich nun am Vereinfachen.
                              Ich denke, daß es reicht, jede Welle vor der Montage auf einer dunklen und stabilen (Hartstein-) platte mit definierter Ebenheit zu rollen; wie schon beschrieben und hier auch bestätigt, sind so mit ßbung sehr kleine Abweichungen zu erkennen.
                              Wenn das nach Gefühl (oder Fühlerlehre) in Ordnung ist, würde ich die Welle verbauen und sie im Heli da mit der Meßuhr prüfen, wo die Abweichungen "weh tun", eben am oberen/äußeren Ende.
                              Das sollte reichen und es ist kein unverhältnismäßig großer Aufwand.
                              Wie beurteilt Ihr das?

                              Gruß
                              Wolfgang

                              (Nachdem ich festgestellt habe, daß auch neue Wellen nicht unverdächtig sind, überlege ich auch, wie die Dinger zu richten wären.)
                              Zuletzt geändert von uboot; 01.08.2018, 10:46.
                              Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

                              Kommentar

                              • uboot
                                Senior Member
                                • 16.05.2013
                                • 3487
                                • Wolfgang
                                • Luftraum um FFB

                                #45
                                AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen

                                Zitat von Dieter Beitrag anzeigen
                                Hallo!

                                Ich spanne die zu überprüfende Wellen in die Drehbank ein und lasse sie laufen.
                                Zu erst im ersten Viertel, dann in der Mitte. Zuletzt drehe ich die Welle um und spanne sie wieder im Viertel der länge ein.

                                Wenn das passt, wird sie im Heli verbaut. Diese simple Methode funktioniert bei mir seit 25 Jahren.

                                Viele Grüße,
                                Dieter
                                Wenn man eine gute Drehbank hat, eröffnen sich auch ganz neue Perspektiven . . .
                                Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

                                Kommentar

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