Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

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  • Thomas L.
    Senior Member
    • 14.02.2013
    • 2890
    • Thomas

    #16
    AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

    Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    Wenn das auf Welle/Bohrung-Passung gefertigt ist läuft da nichts ein wenn das Kugellager 2/100 Pressitz hat.
    meist du die Welle im Kugellager 2/100 Presssitz, bei einer 8mm Welle, wer soll das montieren ???

    Grüßle Thomas

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    • Derfnam
      Gelöscht
      • 09.12.2017
      • 1544
      • Manfred
      • Finning, auf dem ehemaligen Heuboden, im Garten und auf der Wiese

      #17
      AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

      Zitat von Thomas L. Beitrag anzeigen
      meist du die Welle im Kugellager 2/100 Presssitz, bei einer 8mm Welle, wer soll das montieren ???
      Das ist kein so großes Problem Kugellager auf die Welle und vorsichtig am Innenring auf die Welle treiben, wenn es garnicht geht Welle ins Gefrierfach Kugellager auf die Herdplatte 100 Grad Temperaturdifferenz reichen da. Probier das mal aus, nimm eine 8mm Welle messe den Durchmesser mit der Bügelmeßschraube, leg sie 30 min ins Gefrierfach und messe danach wieder, Du wirst erstaunt sein...
      2/100 wird das Lager schon größer wenn man es anhaucht
      Das haben wir in der Werkstatt immer so gemacht.
      Wenn ich mich nicht irre, ist schon ne Zeitlang her, dann sind Kugellagerpassungen nach H7/m6 gefertigt.

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      • Heli87
        Senior Member
        • 12.10.2016
        • 8535
        • Torsten

        #18
        AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

        Zitat von Paramedic_LU Beitrag anzeigen
        Also bei einer neuen Welle sollte man folgende Punkte beachten:
        - Oberflächenrißprüfung
        - Das gebohrte Loch mit einer Reibahle auf höchste Güte bringen um Kerben vom Bohren/Fräsen zu beseitigen
        - Das Bohrloch abrunden, am besten Rundschleifen so fein wie möglich.
        - Die Welle in Längsrichtung fein schleifen, dann ist die äussere Kerbwirkung so gut wie weg

        Falls Du noch Fragen hast, kannst dich melden. Du kannst die Teile auch schicken, dann können wir mal im Labor drüberschauen was man findet.
        Theorie und Praxis. So einen Aufriss macht noch nicht ein Heli Hersteller fürn Loh durch die Welle zu bohren.
        Das wird ja kein Marsroboter, also muss man mit dem Material nicht an die Grenzen gehen.
        Gibt genügend Stähle wo das problemlos Aushalten.

        Gruß Torsten

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        • Paramedic_LU
          Senior Member
          • 11.07.2007
          • 1511
          • Demian
          • Airfield: MFSV Schallodenbach

          #19
          AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

          Wenn der Stahl stimmt ja, aber der stimmt ja mal nicht, folglich wenn man nicht 100%ig den passenden Werkstoff hat, muss man halt alles dafür tun um mögliche Ausgangsstellen für Risse zu optimieren. Und die genannten sind einige Maßnahmen dazu.
          Baubericht: BK-117 B2, DRF D-HTTT

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          • MrMaJo
            Senior Member
            • 14.02.2007
            • 1913
            • Marco
            • Bottrop

            #20
            AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

            Zitat von der RC-Hubiflieger Beitrag anzeigen
            Das ist bei so einem Projekt nicht dumm, sondern grob fahrlässig !
            Nuja, grob fahrlässig... Danke für deinen Kommentar.
            Hilft mir aber nicht weiter.
            Wer mir nur sagen will, dass ich aufgrund von Unwissen lieber aufhören soll, darf sich hier gern raushalten. Ihr werdet kein Erfolg haben

            Ich habe aufgrund der positiven Erfahrungen anderer User mich für diese Wellen entschieden. Hat halt bei mir mal nicht geklappt.

            Gebrochene Wellen genau an dieser Stelle gab es auch schon bei High End Maschinen die mit Ahnung konstruiert wurden.
            Gruß,
            Marco

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            • MrMaJo
              Senior Member
              • 14.02.2007
              • 1913
              • Marco
              • Bottrop

              #21
              AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

              Danke an Alle. Hätte nicht mit soviel Resonanz gerechnet.

              Ich lese aus den Antworten, dass es an vielen Sachen gelegen haben kann.

              Falsche Materialwahl, falsches Bearbeiten der Bohrung, Konstruktion des Zentralstücks könnte auch Auswirkung haben, Allgemein Vibrationen im Heli könnten auch ein Grund sein...
              Ich selbst denke, dass es vielleicht auch mit dem ersten Crash zutun haben kann. Vielleicht wurde das Zentralstück schon etwas aufgeweitet und daher hatte die Welle vielleicht im Zentralstück etwas Spiel.
              Ich habe bei anderen Helis nur Zentralstücke, die im unteren Bereich, wo das Zentrastück geschlitzt ist, das Zentralstück noch auf die Welle "gepresst" wird. Bei so einen Zentralstück denke ich kann es nicht so leicht im Bereich des Jesusbold zum Bruck führen? Vielleicht liege ich aber auch falsch. Das Zentralstück scheint ja beim Trex500 zu funktionieren.

              Ich werde es jetzt mal mit einer Welle eines anderen Helis pobieren. Der Protos 500 hat 8mm Welle, die wohl lang genug ist. Leider hat die Welle wohl eine 3mm Bohrung. Komme da wohl auch nicht um neu bohren rum. Schade.
              Aber zumindest sollte die Welle von der Materialwahl für einen Heli okay sein.

              Vielleicht schaue ich auch mal nach einen anderen Rotorkopf. Der aktuelle ist eh kaputt und müsste ausgetauscht werden.
              Gruß,
              Marco

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              • Krusty
                Member
                • 29.09.2019
                • 135
                • Philipp
                • CH - Kt. Schwyz

                #22
                AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

                Ich persönlich würde da eher ein Vergütungsstahl wie z.B. 42CrMo4+QT nehmen. Meiner Meinung nach ist der CF53 zu hart und darum sehr anfällig auf Kerbwirkung. Den 42CrMo4 kannst du ebenfalls gehärtet bestellen (QT), damit hast du ein Werkstoff mit hoher Festigkeit bei gleichzeitig hoher Zähigkeit. Der CF53 ist eher für Teile wie Kolbenstangen und Führungsstangen geeignet, diese brauchen eine sehr hohe Oberflächenhärte welche ein Heli "weniger" braucht.

                Am besten wäre die Welle zuerst bohren und dann härten lassen. Dies kommt für dich sicherlich nicht in Frage darum mit einem VHM Bohrer gut kühlen und die Bohrung anschliessen sauber polieren bzw. entgraten. Wegen den Drehzahlen musst du dir keine sorgen machen. An die nötigen Drehzahlen kommt deine Maschine kaum hin.
                [FONT="Tahoma"]
                -VBar Control touch | VStabi NEO
                -XL Power Specter 550 | Oxy 4 max
                [/FONT]

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                • Paramedic_LU
                  Senior Member
                  • 11.07.2007
                  • 1511
                  • Demian
                  • Airfield: MFSV Schallodenbach

                  #23
                  AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

                  Ich kann auch mal unsere Werkstoffspezis fragen, was für so nen Einsatz ideal wäre.
                  Baubericht: BK-117 B2, DRF D-HTTT

                  Kommentar

                  • Heli87
                    Senior Member
                    • 12.10.2016
                    • 8535
                    • Torsten

                    #24
                    AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

                    Zitat von Krusty Beitrag anzeigen
                    Ich persönlich würde da eher ein Vergütungsstahl wie z.B. 42CrMo4+QT nehmen.
                    Den bekommt man aber eigentlich garnicht in geschliffen h6 Qualität.
                    Das ist in der Regel alles nur Blank gezogen h9.
                    Der Stahl wäre natürlich ideal, wenn man ihn denn Fertig bekommt.

                    Auf dem Langdreher runter drehen und dann zum Spitzenlos Rundschleifen bringen, wird wohl das Budget sprengen.

                    Gruß Torsten

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                    • spacebaron
                      helispecials.de
                      Hersteller Tuningteile
                      • 21.09.2005
                      • 2434
                      • Erich
                      • Trofi, auf der wilden Wiese, MFF Bitz und MFC Oberhausen

                      #25
                      AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

                      Hallo
                      ich denke dass die Welle einfach zu hart war und den schwingenden Belastung nicht Stand gehalten hat. Letztendlich wirst du die genaue Ursache nicht herausfinden wenn du die grundlegenden Mechanik Konstruktionsmerkmale nicht genau kennst. Lass dir eine Welle von Microhelis anfertigen.
                      Mir wäre die Experimentiererei zu Riskant. Schade um den Heli und die Nerven die man sich kaputt macht. Oft denkt man Härte ist gut. Nicht unbedingt. Elastizität ist ebenso wichtig. Oftmals reicht schon ein C45 oder sogar schon ein C15 er Stahl.
                      Denke dran bei unkontrolliert umherfliegenden, falsch konstruierten bzw. berechneten, in deinem Fall geschätzten, Teile ein Rotorblatt könnte dich bzw. andere erwischen. Gute nacht danke schön.
                      Klar hört sich das an wie..... aus der Mücke einen Elefanten machen.
                      Murphys Law ..... spielt auch schon mal mit.
                      Gruss
                      TDF,TDR1,TDR2,2xLogo400CFK,ME262,Edge540,TRex600N, Ergo50,CH53Ec.s.,H500,VBC+Touch..

                      Kommentar

                      • MrMaJo
                        Senior Member
                        • 14.02.2007
                        • 1913
                        • Marco
                        • Bottrop

                        #26
                        AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

                        Wollte doch mal Danke für die beiden Beiträge mit den Hinweisen zur Sicherheit sagen. Nicht das es so rüber kommt, dass ich nicht auf Sicherheit achten will
                        Ist bei den Helis natürlich erste Priorität.

                        Ich werde es wie gesagt mal mit der Welle vom Protos probieren.
                        An meinen Bohrkünsten kann es eigentlich nicht gelegen haben. Ich habe schon etliche Wellen gekürzt und neu gebohrt. Damals beim Janis und beim Laos... Und auch bei meinem 800er und 580er Eigenbau. Die liefen/laufen problemlos.
                        Das waren aber immer Wellen von anderen Helis, wo das Material vermutlich das passende ist.

                        Oder hättet ihr da bei der Protos Welle auch bedenken?

                        Danke und Gruß,
                        Marco
                        Gruß,
                        Marco

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                        • spacebaron
                          helispecials.de
                          Hersteller Tuningteile
                          • 21.09.2005
                          • 2434
                          • Erich
                          • Trofi, auf der wilden Wiese, MFF Bitz und MFC Oberhausen

                          #27
                          AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

                          Hallo,
                          hätte ich jetzt weniger bedenken, weil eben der Bestimmungszweck schon vorgegeben ist.
                          Gruss
                          TDF,TDR1,TDR2,2xLogo400CFK,ME262,Edge540,TRex600N, Ergo50,CH53Ec.s.,H500,VBC+Touch..

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                          • Freeman
                            Senior Member
                            • 08.06.2010
                            • 7460
                            • Christian
                            • Steinbach a.d. Steyr

                            #28
                            AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

                            Zitat von Heli87 Beitrag anzeigen
                            Jan Henseleit verbaut sogar sehr erfolgreich Eloxierte Aluwellen bei seinen Helis.
                            Das glaube ich so aber nicht!
                            MfG Christian

                            TREX 700L TOP, Goblin 380, BO-105 (600er), Blade MCPX BL, T14SG

                            Kommentar

                            • thomas21
                              Senior Member
                              • 07.03.2010
                              • 1180
                              • Thomas
                              • Gelsenkirchen und Umgebung

                              #29
                              AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

                              Zumindest im TDF ist eine Hauptrotorwelle aus Alu verbaut.
                              Tron7.0/ RAW / Kraken 700/Protos 800 EVO/OXY HF / Specter 700

                              Kommentar

                              • Jörg Nickel
                                Member
                                • 05.06.2002
                                • 864
                                • Jörg
                                • Wildflieger rund um 31228 Stederdorf

                                #30
                                AW: Eigenbau Rotorwelle gebrochen - falsches Material?

                                Das glaube ich so aber nicht!
                                Alu schon, aber nicht eloxiert.
                                Angehängte Dateien

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