Weche Fette und Öle für den Heli

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  • DonBlech
    Member
    • 09.03.2014
    • 238
    • Michael
    • Idstein

    #1

    Weche Fette und Öle für den Heli

    Welche Fette und Öle sind empfehlenswert für den Bau und Betrieb des Helis?
    Stichwort Blattlagerwelle usw.
    Gerne mit Bezugshinweis, falls das hier erlaubt ist.

  • Commonrailer
    Member
    • 19.05.2017
    • 579
    • Walter

    #2
    Nutze seit vielen Jahren für Drucklager und BLW inkl. Dämpfungsgummis das Mehrzweckfett von Nigrin. Verharzt nicht und ist durch die hohe Viskosität auch recht schleuderfest.

    Sonst nutze ich keinerlei Schmiermittel an irgendwelchen Helikomponenten und fahre bzw. fliege damit absolut problemlos. Musste noch nichts wegen abrasivem Verschleiss bei meinen Helis tauschen. …und ich bin da pingelig..

    Bekennender SAB Fan :-)

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    • Chris Lange
      Senior Member
      • 13.05.2005
      • 5353
      • Christian

      #3
      LM47 von Liqui Moly aus dem KFZ Bereich und PTFE Brilliantfett aus dem Zweiradbereich. Das schwarze Langzeitfett kommt überall ran wo Wärme eine Rolle spielt und bei Lagerstellen. Das weisse Brilliantfett nutze ich bei Gummis oder bei CFK / Nylon Reibstellen usw. Die Heckrotorwelle schmiere ich schon mal mit einem Tropfen Nähmaschinenöl auf einem Tuch. Das letzt genannte Verfahren dient vermutlich eher der Reinigung statt der Schmierung.

      Ansonsten halte ich es wie mein Vorredner. Weniger ist mehr. Peek-POM/Stahl Getriebepaarung werden überhaupt nicht geschmiert. Wenn der Heckriemen ärger macht (quietscht), kommt noch Dry Fluid zum Einsatz.
      Moin

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      • Heli87
        Senior Member
        • 12.10.2016
        • 8530
        • Torsten

        #4
        Ich kann das Vario Extremfett wärmstens für die Axiallager im Rotorkopf empfehlen.
        Das erste Fett das nicht wieder raus geflogen kommt.

        Vario Extrem Fett: Jeder kennt den Allrounder, das Vario Titanfett (Ord.No. 10/36), das für die Schmierung der Getriebe und ineinandergreifende ...

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        • Johnny
          OMPHOBBY
          • 27.11.2010
          • 5664
          • Jonas
          • Wherever

          #5
          Zitat von Commonrailer Beitrag anzeigen
          Nutze seit vielen Jahren für Drucklager und BLW inkl. Dämpfungsgummis das Mehrzweckfett von Nigrin. Verharzt nicht und ist durch die hohe Viskosität auch recht schleuderfest.
          Genau das. Bestes Schmiermittel dass ich bisher für Helis benutzt habe, und damit auch meine Empfehlung. Kommt bei mir an Drucklager und Klemmkörperfreiläufe.
          Jonas
          OMPHOBBY M7, M6, M5, M4 MAX, M4, M2 V3 PRO & M1 EVO

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          • Paramedic_LU
            Senior Member
            • 11.07.2007
            • 1511
            • Demian
            • Airfield: MFSV Schallodenbach

            #6
            Ich hab an meinen Heli`s folgende Schmierstoffe im Einsatz

            - Rotorkopf-Blattlager (A3Q Addinol Hightemp EK2), wird auch gern für Radlager genommen

            - geschlossenes Metall-Hauptgetriebe (A3Q Addinol Longlife Grease HS2), oder Rivolta SKD 3501

            - Steuerstange für Heckrotorverstellung (A3Q Addinol PTFE-Gleitlackspray)

            - Zahnräder (Kunststoff) des Hauptantrieb am Motor (A3Q ADDINOL Multiplex XMK2)

            - elektrische Steckverbindungen (A3Q ADDINOL Elektrokontaktspray)

            - Verbindung Taumelscheibe/Rotorwelle (A3Q ADDINOL Feinmechaniköl), bzw Rivolta TRS plus oder Rivolta SKD16N

            - Hauptrotorkopf / Heckrotorkopf (A3Q ADDINOL KORROSIONSSCHUTZSPRAY KO 6-F)

            Beim Thema Schmierung hat jeder so seine Mittelchen, Vorlieben, Erfahrungen
            Baubericht: BK-117 B2, DRF D-HTTT

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            • DonBlech
              Member
              • 09.03.2014
              • 238
              • Michael
              • Idstein

              #7
              Zitat von Johnny Beitrag anzeigen

              Genau das. Bestes Schmiermittel dass ich bisher für Helis benutzt habe, und damit auch meine Empfehlung. Kommt bei mir an Drucklager und Klemmkörperfreiläufe.
              Sehr gut!
              Habe ich sogar hier!

              Kommentar

              • Thomas F.
                Senior Member
                • 06.02.2003
                • 2230
                • Thomas
                • Chiemgau

                #8
                Was nehmt ihr für Freiläufe?
                Ich nehm dafür das SAB universalfett (wurde mir mal auf der Rotorlive von WOH gegeben).
                Geht angeblich genauso wie das "spezial Freilauffett" von SAB.

                Kommentar

                • Heli87
                  Senior Member
                  • 12.10.2016
                  • 8530
                  • Torsten

                  #9
                  Tropfen Öl!
                  Dann rutscht auch kein Freilauf. Wenn er Neu ist, dann kommt nix zusätzlich rein.

                  Kommentar

                  • Chris Lange
                    Senior Member
                    • 13.05.2005
                    • 5353
                    • Christian

                    #10
                    Ich habe mit GLP 68 Bettbahnöl, dieses dicke ÖL was Fäden zieht, sehr gute Erfahrungen gemacht. Das ist sozusagen ein kleines Tuning für meine Starrantriebhelis, welche zum Segelautorotieren optimiert sind. Damit läuft der Rotor gefühlt unendlich nach. Für die Riemenhelis das LM47 Langzeitfett. Was angeblich gar nicht gut funktioniert, ist ein PTFE Fett. Das soll zum durchrutschen der Freiläufe führen.
                    Moin

                    Kommentar

                    • echo.zulu
                      Senior Member
                      • 03.09.2002
                      • 3971
                      • Egbert
                      • MFG Wipshausen

                      #11
                      Ich kann mich da nur wiederholen: Freiläufe werden nicht gefettet, sondern bekommen lediglich ein par Tropfen eines guten, dünnflüssigen und harzfreien Öls. Das Öl dient auch nicht der Schmierung, sondern soll Korrosion verhindern. Ein Freilauf soll nicht rutschen, sondern Kraft übertragen.
                      CU,
                      Egbert.

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                      • Chris Lange
                        Senior Member
                        • 13.05.2005
                        • 5353
                        • Christian

                        #12
                        Das ein Freilauf keine Schmierung benötigt ist mir neu. Wo steht das? Wenn es nur um den Rostschutz geht, gibt es bessere Mittel und Wege wie ein dünnes Öl.

                        Man kann das Tragbild eines Freilaufs auch auf den Wellen und Hülsen gut erkennen. Der rutscht bei jeder Autorotation und bei jedem Motorenabstellen durch bzw dreht "frei". Ohne Schmierung wäre hier sehr schnell Ende. Ob Öl oder Fett ist dagegen eher die Frage, wie dicht ist das System.

                        Wer es auf die Spitze treiben mag, kann sich auch das passende Fett/Öl anhand von seinen Betriebsparametern bestimmen. Die Freilaufhersteller machen hierzu Angaben:

                        https://www.gmn.de/freilaeufe/engine...6lbad%20stehen.
                        Moin

                        Kommentar

                        • Heli87
                          Senior Member
                          • 12.10.2016
                          • 8530
                          • Torsten

                          #13
                          Bei der Schmierung des Freilauf geht es lediglich darum ein fressen auf der Hauptrotorwelle zu verhindern.
                          Wenn man es aber wie manche Kollegen übertreibt und das Teil bis Oberkante mit Fett füllt, dann Rutscht er permanent immer wieder im Flug, was zu erheblichem Verschleiß führt.

                          Daher kommt bei mir auch nur ein Tropfen Öl rein und gut ist. Dann ist die Funktion gewährleistet.

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                          • Chris Lange
                            Senior Member
                            • 13.05.2005
                            • 5353
                            • Christian

                            #14
                            ich halte mich an die Herstellervorgabe:

                            Für Freiläufe in offenen Gehäusen ist eine ausreichende Vor- und Nachschmierung – unter Berücksichtigung der Freilaufgröße und der konstruktiven Beschaffenheit der Anschlussteile – erforderlich. Die gleichmäßige Verteilung der ausreichenden Fettmenge (ca. 30 – 60 % des verfügbaren Volumens im Freilauf) stellt eine ausreichende Schmierwirkung sicher. Eine Überfettung kann bei tiefen Temperaturen zu Funktionsfehlern führen.
                            Eine Schmierung mit Öl wird beim Hersteller nur in Verbindung mit Öldichten Freiläufen erwähnt. Daher meine Versuche mit dickem Bettbahnöl.
                            Moin

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                            • NitroRex
                              Senior Member
                              • 12.06.2015
                              • 2103
                              • Gery
                              • Aargau - CH

                              #15
                              Zitat von Heli87 Beitrag anzeigen
                              Bei der Schmierung des Freilauf geht es lediglich darum ein fressen auf der Hauptrotorwelle zu verhindern.
                              Wenn man es aber wie manche Kollegen übertreibt und das Teil bis Oberkante mit Fett füllt, dann Rutscht er permanent immer wieder im Flug, was zu erheblichem Verschleiß führt.

                              Daher kommt bei mir auch nur ein Tropfen Öl rein und gut ist. Dann ist die Funktion gewährleistet.
                              ....und dann wird eh meist noch das falsche Fett verwendet.........

                              Freiläufe bekommen nur ganz wenig LDS-Fett das spezielle Eigenschaften für dieses Bauteil aufweist.

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