die teuren Fräser sind diamantbestückt und haben eine Erhöhte standzeit. wie weit kommst du mit deinen preiswerten Fräsern? reicht das für ein Seitenteil? oder mehrere?
Hallo,
man sagte mir die Diamantbestückten sollte ich nicht nehmen.
Rat befolgt >> viel Geld gespart!
Ich habe welche liegen, auch schon früher mal gebraucht,
nur die normalen Diamantverzahnten sind definitiv besser.
Einen ganzen Hubi könnte ich pro Fräser bearbeiten, der richtige Vorschub und die passende Drehzahl machts.
Ist der Fräser stumpf bricht er ab.
Nimm einen 1,5er für bis zu 2mm Platten, CFK, GFK, Holz bis 4mm, und 4mm Vorschub bei ca. 26000 1/min.
Oder fang mit 3mm Schub an, je nach Fräse könnten auch 5mm Schub gehen.
Schreibe demnächst eine PN, sonst übersehe ich es schon mal.
procarbon hat die fräser zu einem guten preis von ~2 euro oft vorrätig, aber gebrauchte fräser. standzeit je nach vorschub bis zu 1-1,5 stunden. für den hausgebrauch ausreichend.
wer die möglichkeit hat über eine firma an fräser heran zu kommen sollte sich mal nach kemmer-präzisionswerkzeuge umschauen. guter preis für neue fräser.
der unterschied zwischen vhm cfk und vhm ist dass die für cfk spiralverzahnt sind. d.h. das material der frässtaub wird besser aus dem material befördert.
zu den diamantbestückten wie erwähnt wurde. nene die wären unbezahlbar. die sind diamantverzahnt. d.h. die verzahnung sieht aus wie ein diamant. es handelt sich da auch nicht unbedingt um fräsen mit den fräsern, sondern um ein herauskratzen/schleifen des materials.
grüssle
Vielleicht kann mir nochmal jemand einen Tip geben, bzgl. Fräsparametern bei CFK.
Ich fräse 1,9mm CFK mit 1,5mm diamantverzahnten, unbeschichteten VHM-Fräsern von Sorotec.
Habe schon mit Drehzahlen von 21.000-25.000U/Min. , Vorschüben von 3-8mm/Sek. und Einstechtiefen von 1-2,2mm getestet...aber die Fräser geben immer nach 500-600mm Schnittlänge den Geist auf...will sagen, sie verabschieden sich mit nem leisen "Klick".
An der Kühlung kanns auch nicht liegen - ich fräse im Wasserbad. Die Fräskanten sind bis zum Bruch des Fräsers sauber und exakt. Deutet also eigentlich nicht darauf hin, daß der Fräser stumpf wäre...
Hat jemand vielleicht einen Tip, wie ich die Parameter verändern könnte um die Standzeiten zu verlängern bzw. welche Fräser verwendet Ihr?
Habe schon mit Drehzahlen von 21.000-25.000U/Min. , Vorschüben von 3-8mm/Sek. und Einstechtiefen von 1-2,2mm getestet...aber die Fräser geben immer nach 500-600mm Schnittlänge den Geist auf...will sagen, sie verabschieden sich mit nem leisen "Klick".
Hallo,
also ich bin jetzt kein CFK Fraesexperte, aber wenn die Fraeser abreisen obwohl sie noch nicht Stumpf sind, wuerde ich mal sagen, der Druck auf den Fraeser ist zu hoch.
Geh doch mal runter auf 2mm/sek Vorschub.
Gruss, Axel
NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
Forza 450EX; Forza 700;
T14SG
Hi,
Dein Vorschub ist definitiv zu hoch für den dünnen Fräser. Ich nutze mit 2mm Fräser und 2mm einstechtiefe um die 100 mm/min.
Ich hatte auch schon gebrochene Fräser, da war ich einfach zu schnell.
Bei 2mm Vollhartmetallfräser Drehzahl 16.000 U/min und ca.600mm Vorschub und bei diamantbeschichtetem Fräser um die 25.000 U/min und dann 700mm aufwärts im Vorschub entsprechend der Drehzahl.
Fräser ist nicht gleich Fräser und diamantverzahnt klingt zwar super, ist aber für 2€ absolut nicht das selbe wie ein diamantbeschichteter für 8€
Wenn ein Fräser bricht, hilft es, sich die Bruchstelle und die Zähne anzusehen.
Wenn Du eine Lupe hast:
Verschleisspuren auf der Rückseite des Zahnes = zu hoher Vorschub
Abrundung des Zahnes = zu hohes VC, Drehzahl und Vorschub runter oder Kühlung verbessern.
Kanalbildung an der Front des Zahnes = zu niedriger Vorschub.
Bei der Bruchstelle gab es auch einen Zusammenhang zwischen Bruchaussehen und Verschleissart, das weiss ich aber nicht mehr genau.
Ich erinnere mich nur an die 2.3er Fräser mit Multiverzahnung, die liefen immer so mit 23.000 Umin und etwa 0.5-1m/min Vorschub und haben recht lange gehalten.
Allerdings trocken mit Absaugung.
Ich erinnere mich vage (ist 15 Jahre her), dass unsere Versuche mit Wasserkühlung nicht sehr erfolgreich waren. Durch die hohe Drehzahl kam da irgendein Effekt zustande.
Am Besten ging es mit eiskalter Druckluft gekühlt. (Venturi Düse).
Je kleiner der Fräser wird, umso kritischer ist der Prozess, 0.5mm Durchmesser mehr sind da Welten.
Bei kleinen Fräsern ist die Maschinenstabilität sehr ausschlaggebend gewesen.
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