AW: Eigenkonstruktion: welche Untersetzungen/Größen?
Sry ich dachte die wären bekannt, großes Unternehmen mit viel Auswahl.
Aber egal, hat sich erledigt. Warum antwortest du denn wenn dir das Unternehmen unbekannt ist. Ist doch eine sehr spezielle Frage. Oder tippst du einfach nur gerne Buchstaben ins Forum?
AW: Eigenkonstruktion: welche Untersetzungen/Größen?
Hallo,
ich hatte auch einen Gedankenfurz und habe mir mal ein einfaches Antriebssystem ausgedacht.
Mein Ziel wird es sein, möglichst wenig Teile zu verwenden und soweit das möglich ist auf Aluminium zu verzichten (zu schwer). Ausserdem sollen sich alle drehenden Teile nur durch Riemen angetrieben werden.
Hier mal das Antriebsprinzip, kann das funktionieren ?
AW: Eigenkonstruktion: welche Untersetzungen/Größen?
Ja sowas in der Art plane ich auch, allerdings lege ich wert darauf das die Verschleiß-Teile im Handel erhältlich sind und werde deswegen auch die schon gegebenen Zahnriemenräder verwenden. Die werden bei mir aber auf jeden Fall aus Alu sein.
Ich sehe da vor allem 2 Probleme bei deiner Konstruktion: Zum einen hast du durch den Riemen über die HRW eine unnötig komplizierte Reparatur (für den Fall) und zum Anderen mag die (sehr schön aussehende) Idee mit dem Carbon-Kreuz zwar 2 Gramm einsparen ABER da Carbon nun mal sehr leicht bricht wirst du auch hier nach einem eventuellen Crash nicht glücklich sein. Zumal das wieder Extra-Aufwand ist. Nimm doch einfach ein beliebiges Rad und fräs das in der Mitte so das es noch stabil ist fertig. Weil hier müsstest du noch Gewinde bohren und das Carbon mit der CNC schneiden, da es sonst schwierig ist das alles so genau geschnitten wird das es auch rund läuft und nicht irgendwie.
Wenn du wirklich Gewicht einsparen willst und eine elegante Lösung suchst (ich bin mittlerweile davon weg irgendwas kompliziertes neues schaffen zu wollen, jeder hat alles schon mal gemacht) dann nimm doch das Getriebe vom Thunder Tiger Innovator (siehe auch rc-heli-action). Da sitzt der Motor hinten und auf der Motor-Welle sitzt neben dem Antriebszahnrad auch das Riemenrad fürs Heck. Da sparst du Gewicht!
Ich bin jetzt auf ein zweistufiges Getriebe gekommen, mit auf jedem Fall einem Riemen in der ersten Stufe und einem Riemengetriebenen Heck bei dem das Rad auf der HRW sitzt. Der Freilauf soll auch auf der Zwischenwelle sitzen, ich weiß aber noch nicht ob in der 2. Getriebestufe ein Zahnrad oder auch ein Riemen verwendet wird, mal sehen. Riemen bringen ja immer auch einen höheren Widerstand mit sich, was letztendlich die Leistung verringert.
PS: Was für ein CAD verwendest du eigentlich? Ich möcht mir auch mal eins zulegen damit ich die Teile per CNC fräsen lassen kann (ist einfach präziser).
EDIT: Hab grad noch mal nachgeschaut. Deine Konstruktion ähnelt der des Robbe 4s, nur bei dem ist das Riemenrad der ersten Stufe unten und in der 2. Stufe hat der ein Zahnrad (aber das ist ja fast Jacke wie Hose). Es ist echt kompliziert nicht einfach irgendwen nachzubauen, merk ich auch immer wieder. Darum sind Detaillösungen in meinen Augen so wichtig.
Hier mal das Antriebsprinzip, kann das funktionieren ?
Hmm, so wie face glaube ich auch, dass eventuelle Reparaturen schwierig werden. Und dann frage ich mich, wie Du auf die einzelnen ßbersetzungen gekommen bist. Zum einen hast ein richtig grosses Riemenrad (wie der 3DNT), aber offensichtlich brauchst Du trotzdem noch eine zweite Getreibestufe. Wenn ich das richtig sehe, dann hast Du in der ersten Stufe ca. 1:3 (oder 1:2) und in der zweiten, hmm, 1:10? Warum so unterschiedlich? Die Idee mit dem Carbonkreuz ist zwar nett anzusehen (und auch hier kommt mir die Sache vom 3DNT bekannt vor), aber wenn ich mich richtig erinnere, dann verkauft Jan Henseleit diese Dinger nur fertig montiert, da jedes einzeln ausgewuchtet werden muss -> Fertigungskosten!
Das Domlager sieht super interessant aus, aber denke auch an die Herstellung. Man kann das zwar alles fräsen, aber je enger die Radien, umso länger dauert das Fräsen -> Kosten.
Riemen bringen ja immer auch einen höheren Widerstand mit sich, was letztendlich die Leistung verringert.
Das ist völlig richtig. In der Regel kosten Riemenräder aber auch mehr als "stinknormale" Zahnräder beim Mädler (wenn der nicht die unsägliche Mindestbestellmenge hätte). Und über schrägverzahnte oder wie beim Logo sogar doppeltschrägverzahnte Räder kann man Getriebe bauen, die fast genauso leise sind, wie Riemenantriebe.
Dann würde ich den Abstand zwischen dem grossen und dem ganz kleinen Zahnrad mal dringend, zum Beispiel auf der Mädler Homepage, prüfen. Mir sieht das seeeehr klein aus, und dann ist die Frage, ob der Riemen nicht springt.
Ich würde mir auch noch überlegen, welche Durchmesser für die einzelnen Achsen verwenden willst. So wie das auf Deinem Bild aussieht, hast Du für die Rotorachse vermutlich 10mm; die andere Achse ist anscheinend dünner. Je nach gewählten Antriebskomponenten (Riemenrad, Zahnrad) könntest Du versuchen, alles einheitlich zu machen; beim Riemenatrieb kommt auch ordentlich seitliche Belastung auf die Welle. Dann brauchst Du auch nur eine Größe Kugellager. Denk auch frühzeitig daran, wo Du die Servos unterbringen willst.
PS: Was für ein CAD verwendest du eigentlich? Ich möcht mir auch mal eins zulegen damit ich die Teile per CNC fräsen lassen kann (ist einfach präziser).
Es ist zwar Kafunkel gefragt, aber rein als Info: Ich verwende Rhino; damit kann man schön 3D konstruieren, allerdings ist der DXF-Export zum CNC-Hersteller etwas mühselig.
Es ist echt kompliziert nicht einfach irgendwen nachzubauen, merk ich auch immer wieder.
Kompliziert ist das nicht... Nach langem ßberlegen wird man immer wieder auf ähnliche, weil erfolgreiche Lösungen kommen. Es hat schon seinen Grund, warum Jan Henseleits und Gerd Guzickis Designs (und andere) sich ähnlich sind. Du hast beim Modellhubschrauber bestimmte Anforderungen, bestimmte Rahmenbedingungen und da wirst Du zwangsläufig irgendwann auch bei einer ähnlichen Lösung landen. Du musst diese nicht nehmen, aber wenn sie sich bei anderen bewährt hat...
AW: Eigenkonstruktion: welche Untersetzungen/Größen?
Hi,
also ich bin ebenfalls bei einer Eigenkonstruktion gelandet. Aber bei der Riemenauslegung sehe ich bei Dir ein kleines Problem. Man möge mich korrigieren, aber die zweite Stufe bei dir hat ein relativ großes Untersetzungsverhältnis und es wird nur in wenigen Zähnen des Riemens eingegriffen. Da ja das Drehmoment hier aber her am höchsten ist, solltest du die Umschlingung noch erhöhen. Entweder den Abstand erhöhen oder eine Zwangsführung mit Riemenrollen.
AW: Eigenkonstruktion: welche Untersetzungen/Größen?
Hallo,
die Zeichnung habe ich in 10min gemacht und soll nur generell das Prinzip darstellen, wie ich den Antrieb konzipieren möchte.
ßbersetzungen sind noch nicht richtig und das Carbonkreuz habe ich nur gezeichnet, damit es in der Zeichnung hübscher anzusehen ist.
Auf einfache Reperaturkonstruktionen lege ich keinen wert, hauptsache das Ding ist fliegbar.
AW: Eigenkonstruktion: welche Untersetzungen/Größen?
Hallo,
schön-dass noch einige Helipiloten sich Gedanken über eine eigene Antriebs-Mechanik für Heli
machen.
Experten raten natürlich ab,der Markt hat alles was man braucht und es muss alles CAD-konstruiert sein.Das stimmt so nicht.
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Ich habe seit 1998 5 Mechaniken für 91ziger selber gebaut.Alle mit Riemen in der ersten Getr.-Stufe,2te-Stirnzahnrad-Modul 1-Delrin.Man hat den Vortei,dass man nur durch wechseln des Riemenrades am Motor die Getr.-Anpassung leicht ändern kann und somit versch.Motoren-Elektr.-Verbr. an seine Flugeigenschaften oder an die Leistung der Motoren abstimmen kann.
Bei 2-Stufigem Riemengetriebe hat man grösseren Reibungsverlust ,da die Riemen
mehr Leistung durch Reibung verbraucht ,als Getriebe mit Zahnrädern.Wenn Du in der 2ten Stufe ein Zahnr. verwendest,hast Du keine Probleme mit der Riemenfürung-Spannung und kannst den Freilauf an die Hauptrotorwelle einbauen.Ein Zahnrad als Antrieb für den
mitdrehenden Heckrotor,kannst Du unterhalb der Rotorw. einbauen,z.B.
Ein Bando S3m Riemen ist bestens als Heckantrieb geeignet.Auch wenn alle meinen,den muss i immer nachstelle,des isch umständlich :-)
Es gibt eine einfache Möglichkeit über das Heckrohr mit 2xM4 Schrauben,den Riemen auf gleichbleibende Spannung zu halten,sa dass auch das Heckrohr sich nicht mehr in den Klemmungen im Chassis verschieben kann.
Fotos kannich Dir per mail schicken.
Viele Grüsse Bernd
AW: Eigenkonstruktion: welche Untersetzungen/Größen?
Um den Riemen auf Spannung zu halten: da habe ich mal ne coole Konstruktion gesehen, bei dem die 2 Führungsrollen auf einer Platte liegen die durch eine Achse am Seitenteil geführt wird. Diese Platte hat außen noch nen kleinen Ausleger an dem dann ne Feder hängt. Wie man sich vorstellen kann ist das Ding immer auf Spannung!
Auf einfache Reperaturkonstruktionen lege ich keinen wert, hauptsache das Ding ist fliegbar.
Naja nur das Ding ist jenachdem wie viel du fliegst verschleißt auch schon mal ein Riemen und rutscht öfters mal durch und dann musst du ja alles auseinandernehmen.
Oder z.B. um nen anderen Riemen auszuprobieren etc. Also ich würd mir schon auch darüber Gedanken machen.
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