Cobra aus Holz mit Riemenmechanik
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AW: Cobra aus Holz mit Riemenmechanik
Das was man da sieht sind Schrauben. Die Niete sind kaum zu erkennen.Zitat von Ulli600 Beitrag anzeigenBeim Original sind die Meisten auch nur einseitigScheiss auf de Wöd, wenn Wir eh boild den Mars bewohnen...od irgend oan ondan Planet!
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AW: Cobra aus Holz mit Riemenmechanik
Guckst du auf dem Handy?Zitat von Polten Sepp Beitrag anzeigenDas was man da sieht sind Schrauben. Die Niete sind kaum zu erkennen.
. Google ist voll mit Fotos von der Cobra. War nur ein Beispiel.
Mindestens haltbar bis: 17.04.2020
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AW: Cobra aus Holz mit Riemenmechanik
Unglaublich in welcher Geschwindigkeit du das vollbringst.
Echt Klasse! Bin Begeistert
NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
Forza 450EX; Forza 700;
T14SG
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AW: Cobra aus Holz mit Riemenmechanik
Hallo,
da fällt mir auf die Schnelle nichts mehr ein.
Dein erster Post war vor ca. 40 Tagen und da hast du nur ein Plastikmodellbausatz gehabt.
Da kann ich nur respektvoll den Hut ziehen. Das hätte ich nicht mal geschafft wenn ich einen
fertig laminierten Rumpf gehabt hätte.
Respekt !!!
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Lack/Montage
Lackiert habe ich den Rumpf mit Spraydosen.
Der örtliche Farbenhändler hat mir die Farbe nach der Revell-Vorlage angemischt und in 3 Spaydosen abgefüllt (je 100ml pro Dose). Das hat locker für den ganzen Rumpf gereicht (2 Dosen und ein bisschen).
Gespritzt habe ich insgesamt 5 dünne Sichten, der Lack ist 1K Kunstharzlack seidenmatt.
Die Kontur der schwarzen Kobra stammt von den Schiebebildern des Revell-Baukastens. Entsprechend hochscaliert, ausgedruckt und ausgeschnitten, dann mit einem dünnen Edding angezeichnet habe ich sie freihand mit einem feinen Pinsel und Revell-matt-schwarz auf den Rumpf gemalt.
Zugegeben: dass das klappt hätte ich vorher eigentlich auch nicht gedacht, aber mit einem guten feinen und nicht zu weichen Pinsel geht-s (Aufkleber ging nicht, wegen der Blechstöße und Nieten)
Die Blechstoß - Imitation sieht auch ganz gut aus, für meine -Semi-Scale- - Ansprüche reichts:
Dann geht-s an die weitere Montage und Vervollständigung, damit das Modell mal wieder in die Luft kommt:
es geht schon einigermaßen eng zu
Einschieben des Heckumlenkgetriebes von hinten in die Aufnahme im Rumpf:
Dann kann der Umlenkhebel für das Steuergestänge montiert werden:
Der besteht aus einem Standard-Vario-Hebel (Teil vom Pitchkompensator), an den ich die nötigen Verbindungsteile der An- und Abtriebsseite angeschraubt habe. Dadurch kann ich die vorhandene Kugellagerung des Hebels nutzen.
Endgültiger Einbau des Heckgetriebes:
Befestigung der Stummelflügel:
eine Bemerkung zum zeitlichen Ablauf: der Bericht erhebt nicht den Anspruch, diesen exakt wiederzugeben. Mit anderen Worten: insgesamt hat es schon etwas länger gedauert.
Schöne Grüße
DietmarAngehängte Dateien
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AW: Cobra aus Holz mit Riemenmechanik
Mir fehlen echt die Worte. Also sowas habe ich noch nie gesehen. Meinen allergrößten Respekt vor dieser Arbeit!!! Ein absolutes Sahnestück. Ich hoffe, dass ich den Heli mal irgendwo live sehen kann...
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Cobra aus Holz mit Riemenmechanik
fertig für einen Test im Garten:
Abfluggewicht aktuell: 4,97Kg, da war ich doch angenehm überrascht.
Folgende Ausstattung ist verbaut: Akku SLS 6s/5000, Blätter Blattschmied grau S-Schlag, FBL BD3SX, Empfänger GR18, GAM für die Telemetrie, Regler Roxxy 9100-6, KETO HV BEC
und auf dem Fluggelände, wo etwas mehr Platz zum Testen ist
Gruß Dietmar
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AW: Cobra aus Holz mit Riemenmechanik
Darf man fragen warum du nicht das FBL vom GR18 nutzt?Zitat von DH Beitrag anzeigenFBL BD3SX, Empfänger GR18,
Tolle Arbeit übrigens!
Grüsse Robert
MC20/HoTT, TT-Helis mit GR18/Spirit II und ein paar Flieger!
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Testergebnisse
Bei den ersten Testflügen haben sich 3 Probleme herausgestellt:
1. Die Stomaufnahme ist um ein paar A höher als bei meinen anderen Helis (gleicher Antrieb und ßbersetzung, gleiches Gewicht, aber Mechanik mit Zahnrädern und anderen Blättern)
2. Der Motor wird zu heiß
3. Geräusche, die wahrscheinlich vom Heckriemen kommen (hatte ich ja schon beim Testen des Rohrumpfes)
Als erstes habe ich mal die Rotorblätter quergetauscht, hier der Vergleich:
rot die Scale-Blätter von Blattschmied, türkis sind TG-S-Schlag-Blätter, dargestellt ist die Stromaufnahme. Ansonsten waren die Bedingungen unverändert. Damit ist schon der erste ßbeltäter identifiziert, die Stromaufnahme mit den TG-Blättern ist deutlich geringer. Ganz schön heftig der Unterschied, ich bin froh, daß ich alternative Blätter zum Testen da hatte!
Da werde ich also generell auf die TG-Blätter umrüsten.
Das Problem mit dem heißen Motor hatte ich bei den ersten Versuchen mit dem Rumpfunterteil nicht. Also Test ohne Haube: Motor nur handwarm. Es fehlt ein Luftaustausch, offensichtlich ist es dafür im Rumpf doch zu eng.
Maßnahmen zur Beseitigung:
Direkt am Motor habe ich einen 24V-Lüfter montiert (wird aus dem 6s-Akku versorgt), und im Rumpfboden zusätzliche Bohrungen angebracht. Das hat die Situation zwar etwas gebessert, aber ich war noch nicht zufrieden. Ich habe dann noch (zähneknirschend) die beiden hinteren Scheiben aus der Kabine entfernt, das hat gereicht. Die Motortemperatur beleibt im akzeptablen Bereich, d.h. man kann den Motor nach dem Flug anfassen (und festhalten), ohne sich die Finger zu verbrennen.
Das Problem mit den Geräuschen am Heckriemen hat sich als etwas hartnäckiger erwiesen.
Letztlich brachte ein Test ohne Aufbauten Gewißheit: der Leertrum des Heckantriebs hat sich bei Lastwechseln am Heckrotor so weit aufgeschwungen, daß sich die Zähne von Last- und Leertrum berühert haben.
Das ließ sich zwar durch einen Erhöhung der Riemenspannung minimieren, aber so ganz weg ging es nicht (man kann das auch im Video hören, wenn man genau darauf achtet). Außerdem war mir die Spannung nicht geheuer, da man nicht so richtig feststellen kann, wie stramm der Riemen schon ist (und was das für Auswirkungen hat).
Also Radikalkur: Einbau einer gefederten Spannrolle:
Damit ist das Problem gelöst. Die Resonanzen sind zwar immer noch vorhanden, aber durch die Federwirkung und/oder den größeren Abstand zwischen Last- und Leertrum läuft jetzt alles einwandfrei.
Das Nachspannen des Riemens bei unterschiedlichen Klimabedingungen hat sich somit auch erledigt.
Dietmar
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