MX20 und Gyroempfindlichkeit?
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Fred-von-Jupiter
AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
Ich denke in zukünfiger FW wird der Wert sicher in Helimenu gespiegelt! Dann ist es ja egal wo man ihn einstellt.Zitat von wm13 Beitrag anzeigen
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AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
Du hast das Prinzip noch nicht verstanden ! Du MUSST keinen Geber definieren, sondern du kannst das über den OffSet Wert tun.Zitat von wm13 Beitrag anzeigenIch MUSS einen Geber definieren und dann ist es ein fixer Geberwert. Ich würde mir das im Helimenü vorstellen, dass pro Flugphase einfach ein Wert hinterlegt wird. Wenn der Wert eingestellt ist, brauch ich ja das Poti nicht mehr.
Gleichzeitig besteht die Möglichkeit einen Geber zu setzen, es soll ja auch Leute geben, die zwischen Normal und HH schalten möchten.
Bei der MX16 kann man im HeliMenü den Gyrowert definieren, wahrscheinlich nur deshalb, weil bei dieser Anlage die Geberwerte nur Global wirken.Bis bald, Wolfgang.
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Kalessin
AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
Ich habe bei mir im Gebermenü auf Kanal 7 auch einfach den Gyro ohne Geber fest eingestellt (wer benutzt heute schon noch Normalmodus auf dem Kreisel), natürlich phasenabhängig. Ich finde das dort logisch und einfach verständlich untergebracht, der Gaslimiter ist dort ja auch. Für den GR-12 muß der Gyro auf Kanal 5, das ist dann ja auch sehr einfach dort möglich, keine Ahnung wie die MX-16 das löst. Im Heli-Menü müßte man ansonsten speziell für den Gyro die Geber, den Kanal und eventuelle Offsets gesondert abfragen, ich bezweifle daß das so wirklich klarer und einfacher ist.Zitat von WoFlei Beitrag anzeigenDu hast das Prinzip noch nicht verstanden ! Du MUSST keinen Geber definieren, sondern du kannst das über den OffSet Wert tun. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit einen Geber zu setzen, es soll ja auch Leute geben, die zwischen Normal und HH schalten möchten. Bei der MX16 kann man im HeliMenü den Gyrowert definieren, wahrscheinlich nur deshalb, weil bei dieser Anlage die Geberwerte nur Global wirken.
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AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
Jetzt muss ich mal als unwissend outen!Zitat von WoFlei Beitrag anzeigensondern du kannst das über den OffSet Wert tun.
Was versteht man eigentlich genau unter Offset-Wert? "schäm"!
Ich hab den Begriff zwar schon oft gelesen, kann aber damit nicht wirklich was anfangen!
Ich denke das es anderen auch so geht, nur traut sich halt keiner fragen, ist ja auch eine Blamage, ich bin schon ganz rot im Gesicht!
RobertGrüsse Robert
MC20/HoTT, TT-Helis mit GR18/Spirit II und ein paar Flieger!
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AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
Bei der MX20 kann man im Menü "Gebereinstellungen" einen OffSet Wert(Festwert) von -125% bis +125% einstellen. Dieser Wert wirkt direkt auf den gewählten Kanal. ein Geber braucht dafür nicht definiert werden.Bis bald, Wolfgang.
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Kalessin
AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
Der Offset ist die Geber-Mittelstellung. Du kannst z.B. den Gyro, wenn die Empfindlichkeit grob eingestellt ist, den Basiswert per Offset einstellen und einen Wertebereich von +/- 10 Prozent dazu. Dann kannst du per Poti den Wert um die vorgewählte Mitte feineinstellen. Man könnte einen ähnlichen Effekt durch eine Mittenverstellung im Servomenü erreichen, aber das wäre z.B. für einen Gyro sehr umständlich und keiner wüßte was nun genau rein muß für welchen Ausgangswert. Das macht man besser auf Geberseite.Zitat von roben155 Beitrag anzeigenWas versteht man eigentlich genau unter Offset-Wert?
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wm13
AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
Also müsste ich bei einem HH-Gyro mit einer Empfindlichkeit von 62% einen Offset-Wert von +62% einstellen - ist das korrekt?
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Kalessin
AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
Genau. Habe ich zumindest bei mir so gemacht. Ich habe außerdem den Typ des Gyro-"Gebers" von "GL" auf "PH" (Phase) gestellt, da meine Flugphasen mit deutlich unterschiedlichen Drehzahlen arbeiten. So kann ich in jeder Flugphase eine eigene Empfindlichkeit angeben.
Es gibt zwei Möglichkeiten, mit dem Gyro-Geber zu arbeiten, je nachdem, was man möchte:- Die gerade diskutierte Variante: den Basiswert als Offset eintragen und (optional) einen Proportionalgeber, um im Flug kurzfristige ßnderungen schnell machen zu können
- Einen 2-Stufen-Schalter zuweisen und den Plus- bzw. Minuswert auf die gewünschten Gyrowerte stellen; damit kann man im Flug per Schalter zwischen Normal- und AVC-Mode umschalten.
Ich glaube, es ist eine Geschmacksfrage. Ich fand das hier im Menü total logisch und eingängig. Dafür hab ich dann bei der FF-9 meines Vaters im Handbuch suchen müssen, bis ich begriffen hatte, wie ich dort flugphasenabhängige Empfindlichkeiten bekomme. Dort muß man nämlich einen virtuellen "Schalter" namens "Flugphase" zuweisen, das ist auch nicht so direkt einleuchtend, wie ich finde.Zuletzt geändert von Gast; 14.11.2011, 15:38.
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AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
Hier ist mal wieder bewiesen worden: Wenn man mal das Konzept von Graupner-Sendern verstanden hat (welches definitiv aus dem Kopf eines Technikers entstanden ist, der möglichst viel Flexibilität liefern wollte, anstatt von jemanden, der Ahnung von Benutzerführung und Useability hat), dann geht mit dem Sender mehr, als man sich vorstellen kann.
Ich hab die ersten zwei Abende kopfschüttelnd vor Anleitung und Sender gesessen, nachdem ich vorher Futaba geflogen bin und eine Spektrum DX8 zur Leihgabe hatte, zwecks testen und diese ohne einen Blick ins Handbuch bedienen konnte. Nachdem ich aber (auch mit Hilfe dieses Forum) einmal kapiert hab, wie das alles bei Graupner funktioniert, ist das alles recht logisch, hölle flexibel, aber so verständlich, dass man auf die Schnelle etwas ändern kann
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wm13 -
AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
@Kalessin
Ich verfolge deine Beitrage schon seit ein paar Tagen,alles prägnant auf den Punkt gebracht und Verständlich geschrieben!
Glückwünsch!
Auch Lob gehört kommuniziert und dass ist mal ein dickes!
Gruss RobertGrüsse Robert
MC20/HoTT, TT-Helis mit GR18/Spirit II und ein paar Flieger!
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Kalessin
AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
@Uija: ich würde nicht so weit gehen, zu sagen, daß die Entwickler bei Graupner weniger Ahnung von Bedienbarkeit haben. Es ist aber so, daß die Philosophie hinter der Bedienung in der Tat vollkommen anders ist als z.B. bei Futaba, bei denen sich der restliche Markt großteils vorbildhaft bedient. Ein Hersteller, der sich ebenfalls traut, komplett eigene Wege zu gehen, ist Multiplex. Und das ist gut. Nur das gibt Vielfalt. Außerdem ist die MX-20 bei der MX-Serie ausdrücklich der "flexible" Sender. Wer vereinfachte Programmierung für Standardfälle möchte (um den Preis, daß dann halt einiges nur noch schwer oder gar nicht zu programmieren ist), sollte zur MX-16 greifen. Die Sender sind ausdrücklich für unterschiedliche Nutzertypen gedacht.
Es ist halt nicht jedes Produkt für jeden gut. Ich finde z.B. bestimmte Autos total häßlich, und andere finden die schön. Ich kenne Leute, die 20 Jahre Futaba fliegen und bei Graupner einfach mental "dicht" machen und sagen "kann ich nicht". Umgekehrt übrigens auch. ßhnliches kenne ich auch aus Multiplex-Zeiten. Die MC-Serie waren unglaublich flexible Sender, aber eher selten und total anders als die Konkurrenz, mit der unvermeidlichen Folge: "ne also, Multiplex fliegt hier keiner am Platz, keine Ahnung wie das da mit den Geberzuordnungen geht..." (natürlich, ohne auch nur einen Blick drauf geworfen zu haben
)
Ich kenne die Futaba-Konzepte recht gut (mein Vater fliegt mit einer FF9), kenne von früher auch minimalistische Futabas wie die FX-18 (brr), und fühle mich auf der MX-20 extrem wohl. Ich kann aber gut verstehen, wenn anderen das nicht so geht. Das ist aber letzlich eine Sache der Beratung im Fachhandel, die dann fehlgeschlagen ist; einfach pauschal auf Graupner zu schimpfen, nur weil die Bedienkonzepte anders sind als man gewohnt ist, ist jedenfalls unproduktiv.
@roben155: lass' das, sonst muß ich mir hier gleich doofe Fragen anhören, warum ich so rote Ohren hab.
(BTW, ich heiße auch Robert...)
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AW: MX20 und Gyroempfindlichkeit?
da hast du mich falsch verstanden. Ich bin super zufrieden mit meiner MX-20. Jetzt, wo ich sie verstanden habe, ist das alles super logisch. Aber halt eher so logisch, wie ich das als Programmierer sehe, und nicht so wirklich logisch für den technisch nicht so versierten User.
Z.B.: die hier genannte Gyroempfindlichkeit. Natürlich ist die Möglichkeit für jeden Geber einen Mittelpunkt und die Ausschläge angeben zu können perfekt. Denn damit kannst du erheblich mehr machen, als Gyros einstellen. Z.b. nen Govenor bei Verbrennern befeuern. Aber sein wir mal, ganz weit weg vom Markenfetischismus ganz ehrlich: Ein Menu, wo man extra für den Gyro einstellen kann. Je nach Typ sogar sagen kann: ich will HH Mode, 50% und er schickt dann 75% an den Empfänger. Man sagt: Und hiermit stell ich fein ein, und definiert den Geber. Zumindest für mich, war das Userfreundlicher. Und für den Govenor gabts nen eigenen Menüpunkt. Schön aufbereitet und nicht nur eine Tabelle mit vielen mit kürzel versehenen Spalten. Mehr Freiraum bietet da die MX-20 definitiv, keine Frage, aber der User wird null an die Hand genommen, sondern muss unweigerlich das Handbuch wälzen und hoffen, dass in den Beispielen sein Problem erörtert wird.
Ebenso die Phasenschalter-Zuweisung. Klar, jetzt wo ich das verstanden habe, mit unterschiedlichen Gewichtungen usw. komm ich damit klar. Aber einfach nur sagen: Flugphase 1, folgende Schalterposition in einem übersichtlichen Screen ist halt noch mal was anderes.
Wie gesagt, ich möchte nicht meckern über den Sender, ich hab den nicht ohne Grund gekauft, aber heutzutage gehört in meinen Augen einfach auch ein gutes, durchdachtes und für den User optimiertes Userinterface dazu.
Das ist halt wie der Updatemechanismus, der eben nicht automatisch erkennt, dass was neues da ist, sondern mit unterschiedlichsten Softwaren daherkommt usw. Flexibel ja, kann alles, was es braucht: ja, aber halt ein ticken umständlicher als es müsste.
Das Problem ist halt (in meinen Augen), dass eine Firma ja nicht nur von guten Produkten am Laufen hält. Da kommt wer daher und sucht einen Telemetrie-fähigen Sender mit mind. 8 Kanälen. Er/sie/es geht zu den Kollegen und schaut sich deren Sender an. Einen modernen Spektrumsender nimmt man in die Hand, auch wenn man noch nie mit Spektrum zu tun hatte, und kann seine Modelle ohne einen Blick ins Handbuch programmieren. Ich glaube, dass ist neben einigen anderen Dingen sicher ein Argument.
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