Vbar Control vs. Spirit Wave
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Da hast Recht, aber was macht man mit dem Sender alleine? Vermutlich nichts bis gar nix. Er ist ein Teil des Systems und hier gehört z.b. Software und deren ggf vorhandenen kosten sowie das FBL dazu.Zitat von Toto Beitrag anzeigen
Verstehe diesen Satz im Vergleich der VBC mit der Wave nicht. Die Wave ist mit mind.1200 € jetzt auch nicht erheblich preiswerter als eine VBC Evo+ und sogar deutlich teurer als eine neue Touch.
Zum einen ist die Nutzung der neuesten Spirit FW auch mit Fremdsender inkl. Voll-Integration und PC möglich, zum anderen ist die FW beim Spirit abwärts kompatibel. Wenn ich nicht gezwungen bin einen neuen Sender zu kaufen um die aktuelle FW zu nutzen, kann ich den ein oder anderen Neupreis eines Senders einsparen. Softwarehäkchen wie Rettung und Pro Apps sind bei Spirit all inkluisve. Spätestens hier, darf man (meiner Meinung nach) nicht mehr nur die Preise des Senders vergleichen. Auch ist die Rettung und Pro App Integration, mit der Wave für alle FBLs verfügbar und muss nicht für jedes Modell einzeln gezahlt werden. Es mag ja Piloten geben, die mehr wie ein Modell haben und dann kann bei Mikado der Senderpreis auch schonmal on top kommen für Zusatzsoftware. Für mich ist das Spirit System daher fairer bzw kundenfreundlicher kalkuliert.
Daher die Aussage bezüglich der Kosten. Mein Eindruck ist, dass man bei Mikado auch langfristig Investitionsfreundlicher gestimmt sein sollte wie bei Spirit. Inwiefern Nachhaltigkeit gefragt ist, konnte ich allerdings aus der Aussage des TOs nicht herauslesen. Seinerzeit war es ein Grund für mich, warum ich mich (neben dem damaligen Vstabi) für das Spirit System entschieden hatte. Ich kam vom Brain und da war das Vstabi eine unfassbare Besserung beim Flugfeeling bzw eine solche Besserung bei der Präzision und Stabilität, dass es mich 100% abgeholt hatte. Lediglich die Mikado Kosten empfand ich überzogen, weshalb ich mich nie 100% auf die blaue Insel gewagt hatte. Nebenbei gesagt taugte mir die Haptik der Mikado Sender nicht. Als ich 2025 die V4 beim Spirit zum ersten mal fliegen konnte, hatte ich keine Fragen mehr, Nie zuvor empfand ich das fliegen so leicht und selbstverständlich. Das Log In Gefühl war unbeschreiblich, das Sicherheitsempfinden wie in Beton gegossen. Das ein Heli so einfach und selbstverständlich zu fliegen ist, war mir neu und hatte bei mir Inhalte wie Ängstlichkeit in Vertrauen gewandelt. Die Maschine hing am Knüppel, dass es suchtmachend war. Hatte ich zuvor noch den Eindruck immer bessere Mechaniken/Hardware nutzen zu müssen, kam auf einmal der komplette (zum Teil veraltete) Hangar wieder zum Einsatz. Jedes Modell flog mit der Spirit V4 deutlich beruhigter, viel präziser und vor allem ausreichend gut, sodass ich gefühlt keine Materialeinschränkungen beim Trainingserfolg hatte. Für meinen Flugalltag war das Spirit in vielerlei Hinsicht eine Kostenreduzierung, was ich in der Form beim Vstabi nicht erlebt hatte.
Nun fliege ich aber auch schon seit 98 Heli und blicke ggf etwas langfristiger auf meine Komponenten. Dieser Inhalt muss nicht für jeden gelten und wer nur mal eine Saison Heli fliegen will, keine bedenken vor Inkompatibilitäten besitzt und nur ein Modell bewegt, für den könnte es eher aufgehen, wenn er nur die Senderpreise vergleicht.
Moin
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Ich bin davon überzeugt, dass die das mit fast jedem FBL geschafft hätten 😅Zitat von xlpower Beitrag anzeigenImmerhin erreichten Piloten am Heli Blowout in Thailand mit Mikado VBAR die Plätze 1.2.3 und 5.
Ist doch ein gutes Zeichen .
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Im Vergleich VBAR Control Touch/Evo vs. Spirit Wave würde mich interessieren, ob das In-Flight Parameter Tuning in der Wave vergleichbar gut gelöst ist, wie in der VBC.
Hat da jemand Erfahrung? Das ist ein Punkt, den ich in allen Wave Videos vermisse.DS-12 +Spirit RS, TX15 +Nexus XR
Nimbus 550, SAB Raw 500/700, OMP M1/M2/M4 max
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Meinst du mit In-Flight Parameter Tuning das man während dem Flug Parameter via Wave ändert?
Standardmäßig ist es deaktiviert, dass man sobald der Motor läuft Parameter über das Display einstellen kann da geht eine Sperre rein.
Man kann die Sperre allerdings Eigenverantwortlich aufheben wenn man länger auf das Schloss drückt oder man könnte die Sperre auch ganz deaktivieren.
Empfohlen wird der sichere Weg
Landen - Parameter umstellen - Starten
Über Bankumschaltung macht es auch Sinn, ist vergleichbar mit den Rotorflight PID Profilen.
Man kann übrigens auch für Tuningzwecke jeden Parameter einem Schalter oder Drehgeber zuweisen.
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Und die kann man dann aber im Flug ändern?Zitat von Timo Wendtland Beitrag anzeigenMan kann übrigens auch für Tuningzwecke jeden Parameter einem Schalter oder Drehgeber zuweisen.Logo 700, GLOGO 690 SX, OMP M5 @ VBar Control Touch Evo
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Ja das ist möglich.
Man möchte möglichst nur unterbinden das man während dem Flug länger auf sein Sender-display schaut und das Touch bedient.
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Genau diese Funktion meinte ich auch. Bei der VBAR (sorry für den ständigen Vergleich) kann man ja während des Flugs z.B. Head Gain oder andere Parameter sogar Bank abhängig über Drehgeber verändern. Wenn alles passt- landen, speichern, glücklich sein.
Dieser Teil der Integration ist z B. bei Jeti ganz und gar nicht sauber gelöst, daher meine Frage, wie gut das in der Wave umgesetzt ist.
Bei Jeti kann ich natürlich auch die Parameter den Drehgebern zuordnen, allerdings sehe ich in der Integration unter 'Diagnose' immer nur den aktuellen Wert des Gebers (!) und nicht des eigentlichen Parameters.
Für mich ist die VBAR diesbezüglich die Referenz, ohne die Wave getestet zu haben.
DS-12 +Spirit RS, TX15 +Nexus XR
Nimbus 550, SAB Raw 500/700, OMP M1/M2/M4 max
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Ich bin da immer noch der klassische Typ... landen...einen Parameter umstellen...fliegen...
Es geht aber tatsächlich sehr schnell wenn das Modell sauber läuft, ein gutes Grundsetup hat und man weiß wo man "drehen" muss. Länger als ein Flug benötige ich selten, oft nicht mal einen halben.
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Genau das ist speziell bei Spirit besonders wichtig. Dein Tempo bei der Einstellung eines neuen Helis würde ich mir zwar immer noch nicht zutrauen, aber mit ein paar wenigen Flügen wäre wohl ein sehr gutes Setup machbar. Für die Einarbeitung in das System habe ich aber einige Wochen gebraucht.Zitat von Timo Wendtland Beitrag anzeigen... und man weiß wo man "drehen" muss.
Gemessen am Ergebnis ist es die Mühe jedoch absolut wert!
LG Philipp
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Normalerweise muss man das ja auch nur einmal machen, die meiste Einstellerei zielt ja darauf ab, es an die jeweiligen Steuergewohnheiten anzupassen, selbst unterschiedliche Helis benötigen ja nur geringfügige technische Anpassungen je nach Dämpfung usw. - das allermeiste lässt man ja konstant und kopiert es nur auf den nächsten Modellspeicher und auf die Spirit-Einheit.Banshee 700, Scorpion, Kos., MKS, SpiritRS
Di. 700UL, P750, Kos., HBL575SL, SpiritRS
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Das ist nicht nur speziell beim Spirit besonders wichtig, dass ist meiner Meinung nach bei jedem System wichtig.Zitat von < > Beitrag anzeigen
Genau das ist speziell bei Spirit besonders wichtig. Dein Tempo bei der Einstellung eines neuen Helis würde ich mir zwar immer noch nicht zutrauen, aber mit ein paar wenigen Flügen wäre wohl ein sehr gutes Setup machbar. Für die Einarbeitung in das System habe ich aber einige Wochen gebraucht.
Gemessen am Ergebnis ist es die Mühe jedoch absolut wert!
LG Philipp
Umso besser man bescheid weiß umso schneller geht es.
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