Na ja, eine spezielle Diskussion hier. Ich bin extrem froh, dass die Zeit dem Modellfliegen ein neues Image besorgt hat und nicht nur die Extrem-Bastler mit Hang zu sozialen Defiziten sich davon angesprochen fühlen. Ich fliege erst seit nem guten halben Jahr und komme nun langsam im 3d an. Genau da liegt für mich der Reiz, die fliegerische Herausforderung. Komme ausm Flächenfliegen hatte da nach kurzer Zeit auch nur den Kunst- und 3d Flug als Motivation, alles andere hatte für mich keinen Reiz. Ich mag an Herausforderungen zu wachsen, nicht Tage und Wochen im Keller zu verbringen um dann über irgendwelche technischen Spiränzchen zu philosophieren, die ich mit meinem vielleicht eingeschränktem Flugkönnen gar nicht ausnutzen kann.
Jedem das Seine, die Vielfalt machts aus, aber ich persönlich bin froh, wenn ich nicht basteln muss und so schön ich nen Scale-Flieger auch finde, spätestens nach 2min. Kürvchen fliegen schläft mir das Gesicht ein. Trotzdem würde ich das nie Verurteilen, wenn das jemand mag. Von den Alteingessenen merke ich (wie auch in diesem Thread) eher das Gegenteil. Man sieht, das einem die jüngere Generation (ich bin schon ü30...) fliegerisch den Rang um lichtjahre abglaufen hat und rettet sich nun in Wehmut nach "der guten alten Zeit", "früher musste man noch bauen können" etc... Ja klar, ich erinnere mich an an meinen ersten Elektrosegler vor 20 Jahren, der dank kleinem Baufehler nach stundenlanger Aufbauarbeit in 3 Sekunden zerlegt war.... Hach wie schön wars...

Innerlich hab ich nur gedacht, dass er doch lieber mal am Sim gewesen wäre statt Stunden in ne Anlenkung zu investieren, die für seine Flugstil nun wirklich nicht von der geringsten Bedeutung war, so hart es nun klingt. Soviel mal als Kontrapunkt zum Mythos der "Modellbauer"...


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