AW: ...wenn die Routine zuschlägt, was gab es bei Euch schon an "Blöden Fehlern" !?
Das Meiste passiert durch schnell mal eben kurz was machen:
Servohorn vergessen festzuschrauben
Blatthalter aus Versehen auf nachlaufend eingebaut
Kurzschluss am Akku weil reden und Heli scharf machen nicht zusammen passen
etc
Solange nichts passiert ist es Teil der Lernkurve
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Mein kürzester Flugtag:
Neuen Heli aufgebaut, FBL Setup gemacht, alles gut.
Raus auf die Wiese, LiPo angesteckt und den Heli mit 0 Grad Pitch hochlaufen lassen.
Sachte positiv Pitch gegeben und... klatsch lag die Kiste auf der Seite - Einbaulage des FBL falsch eingestellt
Lehrgeld waren damals ca. 100€ für 15 Sekunden -fliegen-.
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Kapitel 1: Der Trex, der Heckriemen und ich
Als ich mal wieder mit meinem Trex 250 SE (DFC Umbau) fliegen gehen wollte, stellte ich bei einer Routinekontrolle fest, dass der Heckriemen ziemlich elendig abgefuckt aussieht. Nun gut, hatte ja drei Stueck auf Lager, und der ist ja wirklich schnell gewechselt. Heckrohr raus, Hero-Welle raus, Riemen rein.
Am Platz stelle ich den Kleinen auf meine Holz-Startrampe, drehe Hoch, und was macht der Trex? Piroetten mit wahnsinniger Geschwindigkeit, gefolgt vom unvermeidlichen Umkipper. Heckriemen auf die falsche Seite verdreht. Zwei Taumescheibenservos, eine Blattlagerwelle und einen Satz Lager spaeter habe ich sogar zwei mal kontrolliert, ob der Heckriemen nun richtug rum gedreht wurde. Jop.
Passt, ich geh fliegen, und nach ca. 3 Minuten 3D-Pingpong ploetzlich totaler Heckverlust, gefolgt vom unvermeidlichen Aufschlag. Diesmal war wenigstens nichts kaputt (Throttle Hold galore!), aber die Post-Mortem-Analyse zeigte einen arg zugerichteten Heckriemen. Ich Hirsch hatte ihn zwei mal, also um 270 Grad, verdreht eingebaut.
Den Trex habe ich nicht mehr, und Heckriemen habe ich seit dem auch keine mehr vergeigt.
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Hi,
Hab meinen goblin500 mit 3digi mal in der zweiten flugphase gestartet weil es etwas windiger war. Dumm nur das ich ab der 2. Flugphase keine I entladung eingestellt hab und einen preflight check gemacht hab(knüppel gerührt um zu sehen ob servos alle richtig laufen). Ohne I entladung bleibt nur die Taumelscheibe leider schräg stehen, wenn man sie vor dem start nicht grade stellt. Also motor läuft hoch, heli kippt um. Kürzester flug ever.....
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Einer fällt mir beim Lesen auch gerade ein.
Es war zu der Zeit, als ich ein Abo auf die Heckwelle meines Blade 180cfx hatte und der Tausch in Verbindung mit der Heckrotorwelle zum Routineeingriff wurde.
Eines Tages, die Akkus waren bereits startklar, musste nur noch des Heli's krumme Heckwelle getauscht werden. Krumme Heckwelle ausgebaut, neue Welle wieder eingebaut, Blatthalter inkl. Lager,Fett, Sicherungslack etc. wieder angeschraubt , dann wieder die Bätter montieren...... VERDAMMT !!! Blatthalter falsch montiert.
Die Plastikkugelköpfe passen natürlich im montierten Zustand nicht aneinander vorbei, um den Blatthalter mal schnell von nachlaufend, auf vorlaufend um zu switchen.
Die Blattschrauben müssen in diesem Zustand auch von der falschen Seite montiert werden. Am gesamten Heli wurde ja sonst nix geändert und wenn dass mit den Blattschrauben das einzige ßbel ist, dachte ich noch bei mir.....
und schraubte halt fix die Schrauben von der anderen Seite ein.
Schnell zur Wiese und endlich den schönen Flugtag genießen. Abgehoben, Turbokreisel, wieder alles eingepackt....
Der Tag war gelaufen
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moin,
wollte meinem trex 550 einen neuen regler spendieren, weil ich gerne telemetrieanzeigen wollte. tja, ein 12S regler mit nur 6S zu betreiben ist schon blöde. aber auf dem flugfeld den ganzen sender und empfänger softwaremäßig zu verbiegen, nur um dann zuhause festzustellen, dass der heli so nie hätte fliegen können, ist schon besonders blöde. aber manchmal sitzt man echt in einem tunnel, ohne zu bemerken, auf welchem holzweg man ist. nach dem regler-rücktausch lief er wieder wie vorher.
auh mann.
gruß
thomas
Landen ist ganz einfach.. nur das Teile suchen nervt
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Habe aktuell einen heroischen Versuch unternommen, unter den Dummen einer der dümmsten zu sein. Ist mir wohl auch gelungen.
Den Artikel dazu hatte ich im Thread zum Heli geschrieben, mit dem es passiert ist. Norbert hat mich auf diesen Thread hier verwiesen.
Dann möchte ich mal den Link auf mein Original-Posting hinterlassen.
Die Vorgeschichte: Ich hatte ungewöhnliche Vibrationen auf meinem TDF bemerkt und bereits etwa zwei Wochen daran gearbeitet, diese zu reduzieren. RC-Heli Community - Einzelnen Beitrag anzeigen - TDF - Erfahrungen Tipps
*Seufz*
Liebe Grüße,
Volker
Logo200, SAB Goblin380, Agusta 109 (T-Rex500), Logo 550, Henseleit TDF
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Hallo.
Heli: T-Rex 600 ESP.
Der Pitchkompensator wird durch zwei Stifte gegen Verdrehen gesichert.
Auf denen gleitet er auf und ab.
Dumm nur, wenn er beim Transport aus den Stiften aushakt und keiner merkt es.
Der Heli flog eigentlich ganz gut.
Ließ sich leicht eigenartig steuern.
So 2 - 3 Minuten lang.
Dann Totalverlust der TS-Steuerung.
Die Gestänge hatten sich verkannten.
Rettung?
Ging natürlich auch nicht mehr.
Einschlag aus ca. 20m.
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Nachdem ich meistens schmunzelnd diesen Thread verfolge, hat es mich nun auch eiskalt erwischt..
Habe mir einen Goblin Mini Comet aufgebaut, hat alles super gepasst und hatte viel Spass beim bauen. Voller Vorfreude habe ich mich aufgemacht um den Mini Comet zu fliegen. Akku rein, Motor gestartet und als ich abheben wollte hat der Heli einen ßberschlag nach hinten gemacht... Sofort Motor aus gezogen und siehe da nur Blätter kaputt.. Gleich neue Blätter geordert und mit der TS-Lehre die TS kontrolliert.. Siehe da, war ganz leicht schräg nach hinten... TS neu ausgerichtet und neue Blätter montiert und wieder auf zum Flugfeld. Akku rein, Motor gestartet und als ich abheben wollte hat der Heli einen ßberschlag nach vorne gemacht... Blätter wieder hinüber.. WTF... Ich war echt angepisst.. Muss noch erwähnen das ich fast alle Servo Kabel gekürzt hatte und nun die Vermutung war das da irgendwas nicht richtig gecrimpt war... Was kann das nur sein fragte ich mich bis mir dann eingefallen ist das ich die Wirkrichtung des FBL nicht kontrolliert habe.. Das war dann auch die Ursache.. Mist...
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Dann will ich auch mal :-)
Zum Thema wirkrichtung,
Ich hatte mal nen 600ter trex. Was mir anfangs bei diesem heli nicht gefallen hat, das kabel des heckservos ging in Richtung des heckrohrs und mit nem bogen dann nach vorne zum fbl. Leider war das kabel ca. 3 cm zu kurz und musste verlängert werden. Da dachte ich mir, nach der ersten Erdung bestell ich mir son carbonrohr und bau mir ein um 20mm längeres anlenkgestänge , damit ich das heckservo drehen kann und die Verlängerung des servokabels entfällt.
Der erste Absturz hat nicht so lange auf sich warten lassen... und besagtes wurde umgesetzt. Alles schön gemacht, ich war happy.
An dieser Stelle muss ich dazusagen, die rexe haben original so Gummifüße, damit stand der auf Asphalt auch verdammt gut.
Ich ließ den motor an, der hubi ging auf Drehzahl. Dabei hörte ich merkwürdig stark den heckrotor... dann folgten steuereingaben, die die sache besänftigen sollten. Es kamen unangenehm starke Vibrationen dazu und ich dachte noch, jetzt aber schnell abheben... an dieser stelle war die heckschiebehülse schon auf Anschlag, die gummifüße hatten den heli aber noch ganz gut gehalten.
Sowie ich abhebe rotierte der heli mit wirklich unfassbarer Geschwindigkeit um die hochachse. Motor aus hab ich noch hinbekommen, aber piroschweben mit gefühlt 10 ... 15 u/sek war einfach nicht möglich.
Heli ging schief, blatt traf Asphalt, blatt knickt ein und DURCHTRENNT das heckrohr samt welle. Natürlich wie es der zufall will, wird die heckeinheit in meine Richtung geworfen und ging ca. 1m auf kopfhöhe an mir vorbei, der heli hat sich währenddessen auch gut weiter demontiert.
Ich stand da und wusste direkt, was ich vergessen hatte. Auch hab ich die innere Stimme gehört, "wie blöd bist du eigentlich" hat sie mich gefragt.
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Schön zu hören, daß man nicht der einzige Depp im Universum ist.
Von falschen Wirkrichtungen bis falsch montierten Rotorblättern.
Das zeigt, wir sind alle nur Menschen und selbst dem Akribischsten passieren Fehler.
Ergo: Der Teufel ist ein Eichhörnchen.
Die beste Strategie ist, sich bewusst zu machen, daß wir Fehler machen und es sich eingestehen.
Somit steigt die Wahrscheinlichkeit einen Fehler zur erkennen und zu korrigieren.
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Ich hab auch noch einen dazu:
Auch das ist inzwischen etliche Jahre her. Der Heli war ein Henseleit ThreeDee Classic Serie 2 aus 1994 oder so. Bei dem Heli war das Gasservo kaputt gegangen. Wartungsfreundlich wie der Heli nun einmal ist, habe ich flugs ein Ersatzservo eingebaut. Kurzer Check auf der Werkbank - alles ok. Also raus auf den Platz. Während dem Klönschnack mit den Kumpels den Heli aufgerüstet, getankt und flugbereit gemacht. Vorglühung angeklemmt und den Starter angesetzt:
Fehler 1:
Motor startet auf Vollgas - mit einer Hand den Rotorkopf am Durchdrehen hindern und mit der anderen Hand den Spritschlauch abklemmen - alles gut.
Ein Blick auf den Sender offenbart: falscher Modellspeicher ausgewählt.
also Modellspeicher gewechselt und alles wieder von vorn - Fehler 2:
Motor startet auf Vollgas - dieses Mal war der Gaslimiter offen.
der dritte Versuch - Fehler 3:
Motor startet mit Vollgas - Jetzt hatte ich endlich kapiert, dass ja ein Futaba-Servo und ein Graupner-Servo unterschiedliche Laufrichtungen haben.
Folglich hatte ich vergessen die Laufrichtung im Sender umzupolen.
der vierte Versuch - Fehler 4:
Wer jetzt denkt, dass der Motor schon wieder mit Vollgas startet, der hat sich geirrt.
Motor läuft brav im Leerlauf und reagiert auf den Gaslimiter.
Also den Heli zum Startplatz getragen und den Gaslimiter geöffnet.
Motor tourt artig hoch und ich kann fliegen.
Alles prima, bis ich dann die glorreiche Idee hatte den eingebauten Schulze Drehzahlregler einzuschalten - nun dreht der Motor wieder schön mit annähernd Vollgas und der Heli fliegt vor mir.
Drehzahlregler ausgeschaltet - der Motor dreht weiter hoch.
Autorotation geschaltet - Motor dreht weiter freudig vor sich hin.
Langsam steigt die Nervosität und ich schalte alles mögliche am Sender durch in der Hoffnung, dass der Motor endlich mal Ruhe gibt.
Irgendwann ist mir das dann gelungen und ich konnte den Heli in einer Miniautorotation vor mir absetzen.
Dann hin zum Heli und den blöden Spritschlauch abgeklemmt - Endlich Ruhe!
Erst einmal tief durchgeatmet und nach der Rückkehr zum Vorbereitungsplatz eine ausgiebige Fehleranalyse gemacht:
1. Quatschen mit den Kollegen während der Vorbereitung ist ein Fehler
2. siehe 1.
3. Gasservo wurde von Futaba zu Graupner gewechselt - läuft verkehrt herum - zu viel Routine in der Werkstatt - s.o.
4. vergessen den Servoweg am Drehzahlregler neu einzulernen - zu viel Routine in der Werkstatt - s.o.
Was lerne ich daraus?
Immer alle möglichen Eventualitäten schon in der Werkstatt kontrollieren.
Niemals bei der Flugvorbereitung nebenbei rumquatschen.
Eine immer wiederkehrende Vorflugkontrolle mit allen Schritten einhalten.
Es gibt Tage, da sollte man einfach besser im Bett bleiben.
Wenn euch meine kleine Story weiterhilft, dann ist es schön.
Und wenn sie euch auch nur belustigt hat, dann ist es auch schön.
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