Alle üblichen Stabilisierungssysteme basieren auf Messung von Beschleunigungswinkel (damit kann man (theoretisch) Neigungswinkel messen), und Drehwinkelbeschleunigung (kein Kreisel, kann aber trotzdem Omega in rad/s^2 erfassen), jeweils meist in 3 Achsen. Physikalisch/technisch kann man mit dieser Messtechnik einen langsamen horizontalen Versatz, wie bei Wind, nicht messen, denke ich. (Und wenn ich's nicht messen kann, kann ich's auch nicht ausregeln. )
Eine völlig andere Geschichte sind natürlich aerodynamische Einflüsse von Wind auf die Rotoren und den Rumpf. Da kann dann schon eine Kraft in irgendeiner Achse eingeleitet werden, und wenn ohne FBL nicht dagegen geregelt wird, dreht sich das halt dann. Stabilisierung ist das aber nicht.
Positionserfassende Systeme (Gps wird genannt, ist aber für wirkliche Positionsstabilisierung völlig untauglich) arbeiten meist optisch, das ist dann aber eine völlig andere Hausnummer und in größeren Höhen recht unzuverlässig. Landen auf definiertem Muster (Kreise, Karo..) geht aber z.B. hervorragend.


Kommentar