Ich würde mal sagen, JEDER Riementrieb erzeugt in gewissem Maße Wärme, die Frage ist eher, ob man die Temperaturerhöhung sprüt oder nicht. Beim Heckriemen (lang und dünn, wenig Eingriffslänge) sind's vielleicht ein paar Zehntel oder wenige Grad, beim Hauptantrieb (wie auf dem Foto) sicher mehr. Die relativ kleinen Durchmesser fordern Hier ihren Tribut, der Hauptteil der Wärme wird durch die Verformungsarbeit kommen, bei dem relativ geringen Achsabstand bleibt kein freier Weg zum Abkühlen. Am Umfang kommt noch Reibung hinzu, ggf. noch verstärkt durch minimalen Fehllauf. Da kann sich energetisch schon was ansammeln. Früher an der Uni haben wir Elastomere im dauerversuch gehabt (für Kupplungen), die wurden auch merklich warm, die Temperatur war sogar ein Indikator für den sich anbahnenden Totalausfall (innere Zersetzung des Elastomers).
Ich würde aber alle Temperaturen bis ca. 35°-40° (und das ist eben spürbar warm, aber nicht heiß) als relativ unbedenklich einstufen, die verwendeten Materialien machen das sicher mit. Wenn es unter Last deutlich höher geht, passt was nicht. Dass sich da irgendwann mal Gleichgewicht einstellt ist logisch, durch die zunehmende Temperatur werden die Eigenschaften beeinflusst (es wird "weicher" und damit verformbarer).
Für mich wäre jetzt nur noch das Verhalten bei "echter" Last (das Heck belastet den Riemen nur unwesentlich, sind sicher eher weniger als 15%) interessieren, dann kommen nämlich noch andere Effekte (höhere Dehnung im Lasttrum) hinzu.







....allein schon wegen dem Betriebsgeräusch
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