[Kaufberatung] Multimeter

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  • Vicente_cgn
    Member
    • 19.03.2009
    • 635
    • Thomas
    • MFV Dorsfeld, Kerpen

    #1

    [Kaufberatung] Multimeter

    Hallo zusammen!

    Mein Logo 550SX nähert sich der Vollendung und jetzt fehlt mir noch ein Multimeter zur Durchgangsmessung des Antistatic-Kits (mir ist bewußt das man sich über die Notwendigkeit dieses Teils bei dem Modell uneins ist aber sicher ist sicher).

    Nun reicht für solch eine Durchgangsmessung sicherlich das billigste Baumarkt-Multimeter aber irgendwie interessiert mich das Thema Elektronik und ich würde mich in Zukunft gerne ein bisschen näher damit beschäftigen. Daher hätte ich gerne ein Multimeter welches auch bei Spannungs- oder Widerstandsmessungen keine "Zufallswerte" ausgibt. "Zufallswerte" erhalte ich beispielsweise, wenn ich meine frisch geladenen Akkus, welche laut dem Pulsar 3 so gut wie keine Spannungsdifferenzen aufweisen, an meinen Lipo-Checker anschliesse.

    Vom Funktionsumfang her würde für mich wahrscheinlich der eines billigen Baumarktmultimeters vollkommen ausreichen. Ich habe NOCH ziemlich wenig Ahnung von Elektrizität und kann mir daher wenig mehr vorstellen als neben der Durchgangsprüfung Widerstände oder die Akkuspannung zu prüfen. Kennt Ihr noch weitere nützliche Anwendungen für unser Hobby oder vielleicht im Haushalt generell? Dazu muß ich sagen daß ich die letzten 42 Jahre ganz gut ohne ein Multimeter gelebt und nie eines vermisst habe. Aber das habe ich über Smartphones früher auch gesagt ...

    Einen preislichen Rahmen habe ich mir jetzt nicht gesetzt aber wenn es nicht direkt ein Fluke für mehrere hundert € sein muss um mein gestecktes Ziel zu erreichen wäre ich ganz happy.

    Wenn Ihr den einen oder anderen Tipp für mich hättet worauf ich achten muß oder gar eine konkrete Geräteempfehlung so wäre ich Euch dankbar!

    Viele Grüße,
    Thomas
  • Gandalf
    Senior Member
    • 13.09.2013
    • 1107
    • Peter
    • MFC -Grundig (Langenzenn)

    #2
    AW: [Kaufberatung] Multimeter

    Hallo Thomas,
    ich bin Service - und Montageleiter bei einer fgroßen Firma.
    Wir verwenden die Messgeräte/ Multimeter von Fluke. Sind etwas teurer aber sehr robust und einfach in der Handhabung, weil Messbereich selbst gewählt wird. Du gibst nur vor welche Spannung oder Strom dann fertig. Bekommen tust Du sie beim großen C
    Gruß Peter
    Kraken 700, 2xGoblin 500 Sport
    Jeti DS 16; BD 3SX; Axon
    LOGO 10

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    • Vicente_cgn
      Member
      • 19.03.2009
      • 635
      • Thomas
      • MFV Dorsfeld, Kerpen

      #3
      AW: [Kaufberatung] Multimeter

      Zitat von Gandalf Beitrag anzeigen
      Hallo Thomas,
      ich bin Service - und Montageleiter bei einer fgroßen Firma.
      Wir verwenden die Messgeräte/ Multimeter von Fluke. Sind etwas teurer aber sehr robust und einfach in der Handhabung, weil Messbereich selbst gewählt wird. Du gibst nur vor welche Spannung oder Strom dann fertig. Bekommen tust Du sie beim großen C
      Gruß Peter
      Hi Gandalf!

      Ja, über den Markennamen bin ich bei meinen Recherchen bereits gestolpert. Kannst Du mir evtl. noch einen Tipp geben welches Gerät konkret das richtige wäre um meinen oben genannten Ansprüchen gerecht zu werden?

      Kommentar

      • Taumel S.
        Senior Member
        • 31.12.2008
        • 26320
        • Helfried
        • Ã?sterreich

        #4
        AW: [Kaufberatung] Multimeter

        Vicente, Genauigkeit bei Multimeter wird völlig überbewertet, das heißt, sie ist nicht sonderlich wichtig beim Elektronikhobby und Geräte um 5 bis 35 Euro langen völlig.

        Beispiel: du willst einen Widerstand-Baustein messen, weil du die Farbcodes vergessen hast. Das Ohmmeter zeigt 460 Ohm an. So einen Widerstand gibt es nicht zu kaufen. Also wird es wohl ein 470 Ohm sein. Ist aber auch total egal, ob er nun tatsächlich 460 Ohm hat, weil ungenau produziert, oder doch 470 Ohm.

        Oder Zellspannungen: Hat der Akku 4,22 Volt und dein Gerät zeigt aber nur 4,21 Volt an, so merkst du dir halt das eine Hundertstel Volt (abgesehen davon, dass es egal ist), denn es wird immer um das eine Hundertstel falsch anzeigen.

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        • daybyter
          Senior Member
          • 12.06.2007
          • 1046
          • Andreas
          • Kaiserslautern / Deutschland

          #5
          AW: [Kaufberatung] Multimeter

          Bei eevblog.com kloppen sich die Leute um das letzte Zehntel bei der Messung. Dort wirst Du massig Testberichte aller Art finden. Auch Martin Lorton macht tolle Tests bei youtube.

          Meine Wahl ist auf das Uni-T UT61e gefallen:

          Multimeter Review / buyers guide: Part 1 - UNI-T UT61E - YouTube

          Gibt es gerade bei Dealextreme für knapp 47,- inkl. Versand.

          Dave wird Dir erklären, warum Uni-T Mist ist:

          EEVblog #712 - Uni-T UT71E Multimeter (Why Uni-T Meters Suck) | EEVblog - The Electronics Engineering Video Blog

          Hat mich aber nicht so gross gestört, weil ich eh nur TTL und vielleicht 12V messen will.

          Das neuere UT139c hat Backlight und Temperatur, ist aber leider ungenauer. Backlight kann man nachrüsten beim UT61e.

          Wenn Du mehr ausgeben willst, schau Dir mal die Brymen Geräte an. 867 und 869 find ich toll.

          Brymen BM867 / BM869 review response to Kiriakos Triantafillou - YouTube

          Aber da ist halt die USB-Anbindung z.B. recht teuer. Beim UT61e hat mir ein RS232=>USB Adapter für 3,- gereicht.

          Kommentar

          • Vicente_cgn
            Member
            • 19.03.2009
            • 635
            • Thomas
            • MFV Dorsfeld, Kerpen

            #6
            AW: [Kaufberatung] Multimeter

            Zitat von daybyter Beitrag anzeigen
            Wenn Du mehr ausgeben willst, schau Dir mal die Brymen Geräte an. 867 und 869 find ich toll.
            Hallo!

            Dank Dir für die Links - da ist ja ausreichend Lesestoff für lange Feierabende zu finden.
            Aber so wie es aussieht hat das Brymen 869 wohl wirklich ein tolles Preis-Leistungsverhältnis, ausreichend Sicherheitsfeatures (gerade für Anfänger wie mich sehr wichtig) und die Genauigkeit passt auch.

            Ich werde mir heute abend mal das von Dir verlinkte Video anschauen - vielleicht drücke ich danach dann direkt den Bestell-Button!

            Viele Grüße,
            Thomas

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            • 00Speedy
              Member
              • 15.08.2013
              • 859
              • Jens

              #7
              AW: [Kaufberatung] Multimeter

              Also ich hab auch ein Uni-T, und zwar das UT139C.
              Ich kann mich nicht beschweren und bin sehr zufrieden damit.

              Das Uni-T UT61e was erwähnt wurde ist nochmals genauer und hat 22000 Counts statt 6000.
              Wenns nicht aufs Geld drauf ankommt dann würde ich auch das UT61E nehmen.
              Oder halt beim Chinesen kaufen der Preis ist ja mehr als gut.

              Wenn du 42 Jahre ohne Multimeter klar gekommen bist halte ich ein Fluke für völlig überzogen, außer das Geld spielt keine Rolle.

              @daybyter
              Kannst du bitte mal kurz zusammen fassen warum die Uni-T laut Dave Mist sein sollen.
              Bin im Englisch nicht so Fit
              Zuletzt geändert von 00Speedy; 17.03.2015, 10:05.
              Funke: DX7 / Heli: T-Rex 550 Pro DFC @AR7200BX BEASTX / Fläche: MX2 ST-Models

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              • Uija
                Senior Member
                • 15.08.2010
                • 2667
                • Jens
                • Hamburg

                #8
                AW: [Kaufberatung] Multimeter

                Ich hab seit Jahren ein billiges von Pollin.de und ein noch billigeres kleines im Auto immer dabei. Mir ist es am Ende ziemlich egal, ob ich 12.1 oder 12.05V Messe, bei dem was ich mache (RC, Arduino, Bissel Elektronik gebastel). Ebenso mit Widerstand usw. Die toleranz der Bauteile ist meist gröber, als die selbst billiger Geräte.
                Kommt aber sicher auf den Gebrauch an. Ich prüf damit auf Kurzschlüsse von Lochrasterplatinenaufbauten, prüfe, ob der Spannungswandler oder der Spannungsteiler ordentlich arbeitet (wobei mir reicht, dass da keine ~12V mehr, sondern jetzt ~5V stehen), gucke, ob Relais, Transistoren durchschalten usw. Das sind fast alles Dinge, wo man ne Ja/Nein Antwort benötigt.
                Die einzige Stelle, wo ich mal genauigkeit brauchen könnte, ist zum Kalibrieren von Strom/Spannungs-Mess-Schaltungen. Aber auch hier: Wenn ich die aktuelle Zellenspannung meiner Versorgungsakkus ansehen will, ist es mir im Grunde egal, ob die Zelle jetzt bei 3.41 oder 3.42V ist.
                LG, Jens
                Voodoo 700, Voodoo 600, Goblin 380
                Heli-Club Hamburg

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                • Lenux
                  Member
                  • 06.06.2012
                  • 431
                  • Lennart

                  #9
                  AW: [Kaufberatung] Multimeter

                  Moin!

                  Zur Schutzbeschaltung
                  Multimeter sind ein sehr großes Gebiet und man muss immer abschätzen für welchen Einsatz man gerne soetwas nutzen möchte. Die große Preisspanne kommt durch das interne Design und der Qualität der Schutzbeschaltung. Grundsätzlich gilt, dass günstige Multimeter ohne vernünftige (oder nur mangelhafte) Schutzbeschaltung nichts an der Netzspannung zu suchen haben. Wenn man solche Messungen durchführen möchte, dann wird man auf Amprobe, Fluke, Brymen, etc. gehen, um die nötige Sicherheit zu haben. Für die Elektronik-Bastelprojekte ist dies nicht unbedingt notwendig, da man meistens unter 50V arbeitet. ßber dieser Spannung sollte man sich eh im klaren sein, was man dort überhaupt tut bzw. wie viel Energie in der jeweiligen Schaltung steckt.

                  Zur Marke Uni-T
                  Uni-T stellt keine schlechten Multimeter her. Sie sind günstig und liegen innerhalb der Spezifikation. Es lässt sich eine Evolution innerhalb der Multimeter-Reihen erkennen. So ist die 61er Reihe noch mit geschlitzten Anschluss-Fassungen und keinen gekapselten (in einer eigenen Plastik-Bucht im Gehäuse) HRC-Sicherungen ausgeführt. In der neueren 139er Serie (61er kamen um 2011, 139er ca 2012-2013) sind neue Sicherungen verbaut, die Schutzbeschaltung etwas ausgebaut (aber immer noch nicht auf dem Level von teureren Multimetern) und durchgehende Anschluss-Fassungen verbaut.

                  Zur Genauigkeit und Auflösung von Multimetern
                  22000 Counts, 40000 Counts und höher hört sich alles schön an, aber man muss sich auch überlegen, wo man diese Auflösung überhaupt benötigt. Im Modellbau braucht man aus meiner Sicht mindestens 4000 Counts, wenn nicht sogar 6000 Counts. Grund ist der, dass man einen Lipo mit voller Auflösung noch im Volt-Bereich messen kann. Bei 4000 Counts kann es sein, dass die Grenze, wo das Messgerät eine Stelle an Genauigkeit verliert, genau auf der Ladeentspannung von 4,2V liegt. Bei 6000 Counts ist man da auf der sicheren Seite.

                  Welche Funktionalitäten werden in einem Multimeter gebraucht
                  Das Wichtigste ist auf jeden Fall ein schneller Durchgangsmesser. Bei Uni-T wird das immer als etwas langsam beschrieben, aber in der 139er Serie ist das ausreichend schnell.
                  Weiterhin ist natürlich die Spannungsmessung interessant. Hierbei kommt es aber nicht auf das letzte Hunderstel an Genauigkeit an. Vielmehr geht es dadrum, ob eine Spannung mit einem gewissen (ungefährem) Pegel anliegt. Z.B. bei TTL-Pegeln interessant: Kann ein "1"-Pegel auf der Leitung wirklich als "1" beim anderen Teilnehmer erkannt werden?
                  Widerstände messen ist durchaus nützlich, gleiches gilt für die Kapazitäts-Messung.
                  Was ich in dieser Preisklasse aber total abwegig finde ist das USB-Interface. Man liest meistens eher den Wert am Display des Multimeters ab. Zusätzliches Logging auf dem Rechner oder andere grafische Aufarbeitungen wären mir bei der geringen Samplerate eh etwas zu langsam.

                  Meine "Empfehlung"
                  Ich habe das UT139C und bin damit absolut zu frieden. Es kann alles was man im Alltag benötigt. Das interene Layout ist annehmbar, die Eingangs-Buchsen sind durchgehend und die Größe ist auch akzeptabel. Zwei Punkte aber als Kritik: Die mitgelieferten Messleitungen sind aus eher günstigem Plastik und die Messspitzen sind eher stumpf. Deshalb habe ich zur Zeit die Messspitzen von dem Fluke 87 dran. Ist aber kein Muss, die Originalen sind auch vollkommen akzeptabel, wenn man nicht unbedingt die kleinsten Messpunkte einer Platine treffen möchte.
                  Counts sind nicht alles! Die Mischung macht es und da ist das 61E gegenüber dem 139C einfach hinten an. Soweit ich weiß hat außerdem das 61E einen Chip verbaut, der die 22000 Counts vom Datenblatt gar nicht liefern kann. Es wird aber trotzdem die volle Auflösung angezeigt.
                  Man muss sich außerdem immer klar machen, dass ein gutes Einsteiger-Gerät einen sehr weit bringen kann. Wenn man dann aber nach 2 Jahren merkt, dass man die zusätzliche Auflösung braucht, dann kann man dann immer noch ein besseres Gerät kaufen. Außerdem hat man am Anfang nicht die Erfahrung, um ein Multimeter auszusuchen, welches einem später in hochgenauen Messungen noch genügen wird.
                  Setz dir die Preisklasse von ca. 50€. In der Klasse bekommt man eine ganze Menge an Funktionen.

                  Kauf von Uni-T in Deutschland
                  Ich würde unbedingt empfehlen die Uni-T Geräte von Reichelt zu kaufen. Soweit ich weiß ist das auch einer der wenigen Händler in Deutschland, der die 61er-Serie auf das korrekte CAT-Rating herab gestuft hat und mit vernünftigen HRC-Sicherungen ausliefert.

                  Schöne Grüße

                  Kommentar

                  • Vicente_cgn
                    Member
                    • 19.03.2009
                    • 635
                    • Thomas
                    • MFV Dorsfeld, Kerpen

                    #10
                    AW: [Kaufberatung] Multimeter

                    Zitat von Uija Beitrag anzeigen
                    Wenn ich die aktuelle Zellenspannung meiner Versorgungsakkus ansehen will, ist es mir im Grunde egal, ob die Zelle jetzt bei 3.41 oder 3.42V ist
                    Hi Jens!

                    Das leuchtet alles ein was Du da schreibst und es gibt mir auch einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten. Vielen Dank dafür! Aber mich reizt es in diesem speziellen Fall einfach mal die Messung meines Ladegeräts zu verifizieren (wenn sowas überhaupt möglich ist).

                    Und ich sag's mal so - ich bin derzeit in der überglücklichen Lage sagen zu können daß ich mir um das Geld nicht sooo viele Gedanken machen muss. Einen entsprechenden Gegenwert (sprich ein qualitativ gutes Gerät) möchte ich natürlich schon dafür bekommen. Drum habe ich meine Grenze für ein Multimeter bei 250€ gezogen.

                    Es ist quasi das gleiche wie mit meinen Helis: ich werde die Leistung vermutlich nie abrufen können. Aber ich erfreue mich jeden Tag daran daß sie grundsätzlich abrufbar ist.

                    @Lenux
                    Dank Dir für Deine übersichtliche Ausführung und die konkrete Empfehlung! Das nenne ich mal eine mustergültige Antwort!

                    Ich habe mir mal das hier durchgelesen um überhaupt einen kleinen ßberblick darüber zu bekommen worauf man hinsichtlich Features, Messgenauigkeit und Sicherheit achten muss. Ich werde mir das UT139C auf alle Fälle auch mal anschauen.
                    Zuletzt geändert von Vicente_cgn; 17.03.2015, 11:02.

                    Kommentar

                    • 00Speedy
                      Member
                      • 15.08.2013
                      • 859
                      • Jens

                      #11
                      AW: [Kaufberatung] Multimeter

                      Zitat von Lenux Beitrag anzeigen
                      Bei 4000 Counts kann es sein, dass die Grenze, wo das Messgerät eine Stelle an Genauigkeit verliert, genau auf der Ladeentspannung von 4,2V liegt. Bei 6000 Counts ist man da auf der sicheren Seite.

                      Die Auflösung bei 4000 Counts endet doch schon bei 3,999V, ab 4,0V also nur noch 2 Stellen nach dem Komma.
                      Funke: DX7 / Heli: T-Rex 550 Pro DFC @AR7200BX BEASTX / Fläche: MX2 ST-Models

                      Kommentar

                      • elmar
                        elmar

                        #12
                        AW: [Kaufberatung] Multimeter

                        Zitat von Vicente_cgn Beitrag anzeigen
                        Und ich sag's mal so - ich bin derzeit in der überglücklichen Lage sagen zu können daß ich mir um das Geld nicht sooo viele Gedanken machen muss. Einen entsprechenden Gegenwert (sprich ein qualitativ gutes Gerät) möchte ich natürlich schon dafür bekommen. Drum habe ich meine Grenze für ein Multimeter bei 250€ gezogen.

                        Es ist quasi das gleiche wie mit meinen Helis: ich werde die Leistung vermutlich nie abrufen können. Aber ich erfreue mich jeden Tag daran daß sie grundsätzlich abrufbar ist.
                        Dann solltest Du Dir dabei auch klar machen, dass Du die (bezahlte) Leistung eines präzisen (und entsprechend hochpreisigen) Geräts nur abrufen kannst, wenn es regelmässig kalibriert wird.

                        Kommentar

                        • Uija
                          Senior Member
                          • 15.08.2010
                          • 2667
                          • Jens
                          • Hamburg

                          #13
                          AW: [Kaufberatung] Multimeter

                          Zitat von Vicente_cgn Beitrag anzeigen
                          Aber mich reizt es in diesem speziellen Fall einfach mal die Messung meines Ladegeräts zu verifizieren (wenn sowas überhaupt möglich ist).
                          Ich glaube, wenn du die Genauigkeit von Ladegeräten und Balancern überprüfen und vielleicht sogar anhand der Werte Kalibrieren willst, brauchst du vor allem ein perfekt geeichtes Gerät.

                          Und ich sag's mal so - ich bin derzeit in der überglücklichen Lage sagen zu können daß ich mir um das Geld nicht sooo viele Gedanken machen muss. Einen entsprechenden Gegenwert (sprich ein qualitativ gutes Gerät) möchte ich natürlich schon dafür bekommen. Drum habe ich meine Grenze für ein Multimeter bei 250€ gezogen.

                          Es ist quasi das gleiche wie mit meinen Helis: ich werde die Leistung vermutlich nie abrufen können. Aber ich erfreue mich jeden Tag daran daß sie grundsätzlich abrufbar ist.
                          Ich bin da Grundsätzlich voll bei dir. Ich wollte nur aufzeigen, dass es für den "normalen Privatgebrauch" im Grunde nichts braucht, was nicht auch ein billiges vom großen C, R oder Baumarkt abdeckt.
                          LG, Jens
                          Voodoo 700, Voodoo 600, Goblin 380
                          Heli-Club Hamburg

                          Kommentar

                          • Lenux
                            Member
                            • 06.06.2012
                            • 431
                            • Lennart

                            #14
                            AW: [Kaufberatung] Multimeter

                            Zitat von 00Speedy Beitrag anzeigen
                            Die Auflösung bei 4000 Counts endet doch schon bei 3,999V, ab 4,0V also nur noch 2 Stellen nach dem Komma.
                            Das ist theoretisch korrekt, aber in der Praxis ist es meistens so, dass man noch etwas über diesem Wert messen kann. Typisch sind das bei 4000 und 6000 Counts um die 200 Counts extra. Damit würde man dann 4,200V messen können, bevor die Anzeige umspringt. Bei 6000 Counts ist man dann eher auf der sicheren Seite und ab 6V kommt es meist nicht mehr auf das Tausendstel an Genauigkeit an. Ich hatte damals bewusst 6000 Counts genommen, um wie von Thomas gewünscht, die Lipo Spannungen mal zu kontrollieren. Man muss nur darauf achten, dass man Spannungs- oder Strom-Richtig misst, ansonsten bekommt man einen kleinen Offset-Fehler durch den Innenwiderstand des Multimeters.

                            @Thomas
                            Trotzdem du bis zu 250€ ausgeben möchtest würde ich dir trotzdem empfehlen eher kleiner anfangen. Gerade da du erst auf dem Gebiet der Elektronik einsteigst macht es aus meiner Sicht nicht wirklich Sinn gleich in die Vollen zu gehen. Zwei Multimeter können übrigens auch sehr praktisch sein (wenn du dann später doch mal ein genaueres Multimeter haben möchtest)..
                            Lass dich da nicht verrückt machen und wäge ab, was für dich sinnvoll ist. Ein High-End Gerät ist das nicht immer. Und die genaue Balancer-Spannung auf ein Tausendstel kann man auch mal hinterfragen, wenn man sich darüber Gedanken macht, wie diese gemessen wird. Da spielt die Toleranz des Vorwiderstans, worüber die Zell-Spannung abfällt, und der ßbergangswiderstand der Steckverbindung durchaus eine Rolle.

                            Schöne Grüße

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                            • Vicente_cgn
                              Member
                              • 19.03.2009
                              • 635
                              • Thomas
                              • MFV Dorsfeld, Kerpen

                              #15
                              AW: [Kaufberatung] Multimeter

                              Zitat von elmar Beitrag anzeigen
                              Dann solltest Du Dir dabei auch klar machen, dass Du die (bezahlte) Leistung eines präzisen (und entsprechend hochpreisigen) Geräts nur abrufen kannst, wenn es regelmässig kalibriert wird.
                              Hi Elmar!

                              Sowas hatte ich bereits befürchtet aber ich konnte kaum etwas darüber lesen ausser daß einer ein gebrauchtes Messgerät zur Kalibrierung eingeschickt hat. Wobei sich mir die Frage stellt: welche Geräte bieten überhaupt die Möglichkeit sie zu kalibrieren und wo kann man solch ein Gerät kalibrieren lassen? Wenn das nur beim Hersteller geht wäre es natürlich völliger Wahnsinn viel Geld für ein Gerät aus Taiwan auszugeben.

                              @Lenux: Die Sinnhaftigkeit von zwei Multimetern erschliesst sich mir jetzt noch nicht ganz - könntest Du mir das kurz an einem Beispiel erläutern? Das wäre natürlich ein ziemlich gutes Argument erstmal eine Nummer kleiner einzusteigen.

                              Inwiefern die Spannungsanzeige meines Ladegeräts überhaupt verifizierbar ist frage ich mich natürlich auch. Da muß ich mich auch mal mit meinem Ladegerät etwas genauer befassen wann die Spannung überhaupt gemessen wird. Wenn es natürlich so ist sicht daß die Zellenspannung nach dem Abschluss des Ladevorgangs gegenüber dem angezeigten Wert verändert so macht mein Vorhaben wenig Sinn - ausser daß ich die Toleranz des Lipocheckers gegenüber dem realien Wert überprüfen kann was natürlich auch wieder interessant ist.

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