China Fräse 6040, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

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  • rfauli
    Member
    • 14.09.2009
    • 493
    • Rene
    • 35444 Biebertal

    #31
    AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

    Hi

    ja das ist mir bewusst, deshalb frage ich ja
    woollte man wissen wie der Status nach der Auslieferung und Deiner esten Grobeinstellung / Justage (wie zuvor beschrieben) ist.

    So wie ich das sehe ich das für den Start sehr gut
    SAB RAW Low / SAB RAW Pow / VBar Control / YGE / ALIGN / Kontronik

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    • Hanss Axel
      Senior Member
      • 25.02.2012
      • 2539
      • Axel
      • Yokohama / Japan

      #32
      AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

      Das hat mich ehrlich gesagt auch etwas überrascht.
      Hätte ich nie gedacht das ich da schon auf 4/100mm komme.

      Gut, bei größerem Durchmesser wird es wohl schon wieder anders aussehen. Da kann dann schon sein das bei 300mm Durchmesser die Abweichung bei ein paar 1/10 liegt.
      Werd ich aber nie erfahren, da die Maschine jetzt anständig vermessen wird.

      Gruß, Axel
      NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
      Forza 450EX; Forza 700;
      T14SG

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      • Hanss Axel
        Senior Member
        • 25.02.2012
        • 2539
        • Axel
        • Yokohama / Japan

        #33
        AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

        Hallo Leute,

        heute hab ich mir mal etwas Vermessungsmaterial zurecht gelegt (Bild 1) und mal angefangen die Maschine zu vermessen.

        Fangen wir nun also an:
        Es geht los mit den Führungen der X-Achse auf dem Maschinenbett.
        Diese müssen gerade und Parallel sein. Selbst hochwertige Linearführungen bei denen eine 500mm Lange Schiene mit 2 Wagen mehr kostet als jetzt meine komplette Maschine hier, muss man noch ausrichten.

        Bei Linearführungen: (Meine hat die nicht )
        Man legt einen Prüfstein oder Stahllineal, je nach geforderter Qualität, Parallel neben die Führung. Der Magnethalter kommt auf einen Führungswagen und die Messuhr seitlich an den Stein/Lineal.
        Jetzt wird der Stein/Lineal solange ausgerichtet, indem man den Führungswagen mit der Hand verschiebt, bis er exakt Parallel liegt.
        Fährt man nun den Stein ab, sieht man die Formabweichung der Linearführung.
        Je nach Konstruktion der Maschine gibt es nun Abdrückschrauben, Abdrückkeile, oder auch nichts.
        Wenn es nichts gibt, zieht man die Schrauben der Linearführung gut Handfest an und schlägt mit einem Kupferhammer seitlich dagegen um sie auszurichten.
        Das macht man an jeder Stelle an der eine Schraube sitzt.
        Liegt die Formabweichung der Führung nach dieser Prozedur in Toleranz, setzt man die Messuhr gegen die zweite Führung gegenüber, fährt diese ab und richtet diese gegenüber der Ersten genauso aus.

        Bei Rundführungen, wie bei mir, geht das natürlich nicht.
        Da bleibt dann nur den kompletten Aufbau gegen den Stein zu vermessen (Bild 2) was das Ausrichten etwas schwieriger macht da man nicht weis welche Führung denn nun eine Abweichung hat.
        In Bild 3 seht ihr meine Vermessung der X-Achse gegen den Stein. (Die Angaben sind in Mü, 1/1000)
        4/100 Formabweichung hab ich auf 360mm Länge. Damit kann ich leben. (Als Beispiel: Unsere Maschinen richte ich auf 2/1000 aus )

        Hat man das nun geschafft, geht es weiter mit dem Maschinenbett ansich. Also ob es in sich verwunden ist und wenn ja, wie viel.

        Aber dazu mehr im nächsten Post.

        Gruß, euer Axel
        Angehängte Dateien
        Zuletzt geändert von Hanss Axel; 09.01.2018, 14:53.
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        • Hanss Axel
          Senior Member
          • 25.02.2012
          • 2539
          • Axel
          • Yokohama / Japan

          #34
          AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

          Hier noch ein paar Bilder vom Messaufbau.

          Wie gesagt, bei Linearführungen mit Führungswagen, stellt man den Magnetständer auf einen einzelnen Wagen und fährt den Stein von Hand ab.
          Danach dann die zweite Führung gegenüber der Ersten.

          Bei mir ging es aufgrund der Rundführungen nicht und ich musste beide Führungen zusammen ausrichten.

          Eins noch zum verwendeten Messmaterial:

          Der Prüfstein hat 80x80x800mm
          Ebenheit/Formabweichung auf ganzer Länge: 0,002mm
          Parallelität der Gegenüberliegenden Seiten: 0,002mm
          Winkelabweichung der Flächen (90°) 0,0015mm

          Messuhr:
          Genauigkeit: 0,0005mm
          max. Messbereich: 0,05mm

          Wasserwage:
          1 Teilstrich Abweichung der Luftblase entspricht 0,02mm bei 1m
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          • Hanss Axel
            Senior Member
            • 25.02.2012
            • 2539
            • Axel
            • Yokohama / Japan

            #35
            AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

            Jetzt ist fast Mitternacht bei mir und muss gerade daran denken, dass mein verwendetes Messmittel 3x so teuer ist wie die Maschine selbst die ich damit vermesse.

            Egal..... das Messmittel gehört meiner Firma und die Maschine mir. Also passt alles.

            Na dann, gute Nacht und bis morgen.

            Gruß, Axel
            NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
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            • ratsrepus
              Gelöscht
              • 26.10.2010
              • 654
              • Joe
              • Mulhouse, Freiburg und Umgebung

              #36
              AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

              Also ich mach sowas immer mit dem 336 von Cat passend

              Entschuldige Axel, ich bewundere euch Metaller, 1000stel mm, ich rechne in 100stel m

              Einfach toller Bericht!
              Zuletzt geändert von ratsrepus; 09.01.2018, 16:49.

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              • Hanss Axel
                Senior Member
                • 25.02.2012
                • 2539
                • Axel
                • Yokohama / Japan

                #37
                AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                Hallo Leute,

                Als nächstes wird nun das Maschinenbett vermessen und ausgerichtet.
                Dazu muss zuerst der Tisch runter, damit man die Wasserwaage direkt auf die Führungen, besser gesagt auf die Traverse, legen kann. (Bild 1)
                Nun wird die Wasserwaage als erstes soweit ausgerichtet, das die Blase in der Mitte, in etwa, liegt.
                Es geht bei der Messung nicht darum das das Bett absolut waagerecht ausgerichtet wird, sondern wie das Bett relativ im Raum liegt und nicht verwunden/verzogen ist.

                Zum ausrichten der Wasserwaage reicht es daher, sie auf einer Seite zu unterlegen. Bei mir waren es zwei Lagen Papier. (Bild 2)

                Beim verfahren mit der X-Achse bewegte sich die Blase bei mir dann erstmal soweit, dass sie auf einer Seite -anschlug-.
                Also war das Bett etwas verzogen.

                Ausgerichtet habe ich das Bett dann indem ich unter der linken, hinteren Ecke und der rechten Vorderen je 2 bzw 3 Lagen Papier gelegt habe.
                Was soll ich sagen.... Schaut euch nun das Ergebnis auf der anderen Seite an: (Bild 3)
                Gerade mal 3 Teilstriche Abweichung. Das entspricht 0,06mm auf 1m Länge. Bei meinen 300mm Maschinenbreite sind das dann 0,018mm. Nur etwa 2/100!!!!

                Allerdings...... mit Papier unterlegt und daher nicht wirklich brauchbar und das zeigt auch wie weich die Führungen sind. Außerdem, wenn ich mittig auf den Führungen messe, liegt die Blase wieder am Anschlag. Die hintere Führung hängt also durch. Oder die Vordere macht einen Bauch. (Könnte man ausmessen wenn man den Prüfstein auch von oben abfährt und nicht nur seitlich wie bei der vorherigen Messung.
                Da man aber eh nichts ausrichten kann, spar ich mir das.)

                Ich werde daher also nichts am Bett ausrichten, da es nichts bringt.
                Andererseits hat mir diese Messung auch gezeigt, dass die Abweichung sehr gering ist für diese China-Fräse und das meine -Schrauben-Locker-Wackel- Ausrichtaktion schon einiges bewirkt hat.

                Auf den letzten Bildern seht ihr wie ich das Bett -ausgerichtet- habe.

                Gruß, Axel
                Angehängte Dateien
                NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
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                • jsifly
                  Senior Member
                  • 17.01.2008
                  • 2406
                  • Jan
                  • Groß-Umstadt, Schaafheim

                  #38
                  AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                  Hi Axel,

                  so als kompletter Laie gefragt: Der Untergrund muss für diese Ausrichtungs Genauigkeit doch auch eine gewisse Beschaffenheit haben und beim nächsten Erdbeben passt das doch bestimmt nicht mehr?

                  Gruß Jan
                  T12FG, T18SZ, DS-12 und eine ausreichende Anzahl Helis

                  Kommentar

                  • Harald 365
                    Senior Member
                    • 17.08.2011
                    • 3667
                    • Harald
                    • MFC Neu-Ulm

                    #39
                    AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                    Zitat von jsifly Beitrag anzeigen
                    Hi Axel,

                    so als kompletter Laie gefragt: Der Untergrund muss für diese Ausrichtungs Genauigkeit doch auch eine gewisse Beschaffenheit haben und beim nächsten Erdbeben passt das doch bestimmt nicht mehr?

                    Gruß Jan
                    BOAH... ist das fies ...aber könnte durchaus passieren

                    Kommentar

                    • jsifly
                      Senior Member
                      • 17.01.2008
                      • 2406
                      • Jan
                      • Groß-Umstadt, Schaafheim

                      #40
                      AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                      Hi Harald,

                      war nicht so gemeint, mich interessiert es halt nur, da Axel diesen Aufwand betreibt.

                      Gruß Jan
                      T12FG, T18SZ, DS-12 und eine ausreichende Anzahl Helis

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                      • Hanss Axel
                        Senior Member
                        • 25.02.2012
                        • 2539
                        • Axel
                        • Yokohama / Japan

                        #41
                        AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                        Hi,

                        Na soweit ist das auch nicht hergeholt.
                        Wir wurden erst letztes WE wegen einem Beben der Stufe 4 Punkt irgendwas aus dem Bett geschreckt.

                        Der Unterbau auf dem die Maschine steht sollte schon etwas stabil sein. Man hat ja gesehen das bei zwei Lagen Papier unter einer Ecke die Maschine sich schon verzieht.

                        Bei mir besteht der Unterbau daher aus 25mm Buche. Die Rückseite ist ebenfalls mit 25mm Buche verstärkt. Alles verleimt und verschraubt. Da wackelt nix mehr und das sollte reichen.
                        Sollte daher ein Beben kommen bei dem die Maschine sich so sehr verzieht das sie Neu vermessen werden muss, ist das dann auch egal, weil da bestimmt schon das Hausdach auf der Maschine liegt.

                        Später werde ich als -Verbesserung- der Maschine noch eine Umhausung bauen damit es nicht mehr soviel Dreck gibt.
                        Die Absaugung mit einem Staubsauger funktioniert zwar einwandfrei, aber nur bei Holz.
                        Bei Alu hat sie nichts gebracht und die Späne flogen überall rum.
                        Diese Umhausung wird dann auch ein Teil der Maschine werden und so das Maschinenbett verstärken. Dadurch erhoffe ich mir dann auch die Führungen besser ausrichten zu können.
                        Ob-s was bringt wird sich dann zeigen.

                        Warum ich diesen Aufwand betreibe?
                        Ganz einfach:
                        Ich möchte sehen wie Genau die Maschine ist. 1/10mm ist ok. Mehr möchte ich gar nicht.
                        Aber die Achsen und Führungen hätten ja auch 2-3mm verzogen sein können. Das weis man erst wenn man sie vermessen hat.
                        Ansonsten sieht man nur die Abweichungen an den fertig gefästen Teilen und weis nicht woran das liegt.
                        Das ich im Moment im Hundertstel Bereich liege überrascht mich auch.

                        Gruß Axel
                        NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
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                        • Hanss Axel
                          Senior Member
                          • 25.02.2012
                          • 2539
                          • Axel
                          • Yokohama / Japan

                          #42
                          AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                          Hallo Leute,

                          Weiter geht es jetzt erstmal mit dem Vermessen der Y-Achse.

                          Dies wird bei dieser Konstruktion der Maschine etwas tricky werden.

                          Das Problem:
                          Normalerweise werden die Führungen erst auf eine Basis geschraubt und darauf ausgerichtet. (Genauso wie ich es schon bei den Führungen der X-Achse getan habe)
                          Danach kommt diese Einheit zwischen die Portale und wird in Y- und Z-Richtung ausgerichtet.
                          Bei dieser Konstruktion bestehen die Führungen aber aus Rundstangen die gleichzeitig die Verbindung der Portale darstellen.
                          Daher muss ich die Führungen GLEICHZEITIG Parallel zueinander, auf Verzug/Verdrehung (Korkenzieher) und in Y-Richtung ausrichten.
                          Wenn ich also eine der beiden Führungen an nur einer Seite etwas verschiebe, also ausrichte, hat das Einfluss auf alle 3 Lagen.

                          Aber fangen wir einfach mal an:
                          Zuerst machen wird die Geschichte Parallel, indem wir die Z-Achse so Nah wie möglich einmal auf die eine Seite Fahren, die Schrauben lösen und wieder festziehen. Dadurch richten sie sich automatisch auf den passenden Abstand aus der ja durch die Buchsen vorgegeben ist.
                          Danach fahren wir an die andere Seite und wiederholen das ganze.
                          Fertig.

                          Dann kommt wieder die Wasserwaage zum Einsatz. Diese wird diesmal auf die Z-Achse gelegt (in X-Richtung), ausgerichtet/unterlegt bis die Blase wieder mittig liegt und dann in Y-Richtung verfahren.
                          An der Bewegung der Blase sieht man dann ob die Führungen verdreht zueinander liegen. (Korkenzieher)
                          Diese Abweichung gleicht man dann aus indem man an einer Seite die Schrauben lockert und die Führungen etwas verdreht.
                          An welcher Seite man das macht ist erstmal egal.
                          Die Z-Achse sollte aber auch auf dieser Seite stehen, damit die Führungen Parallel zueinander bleiben.
                          Das wiederholt man nun solange, bis die Blase der Wasserwaage auf dem kompletten Weg von Links nach Rechts stehen bleibt.

                          Die nächste Messung ist jetzt die Rechtwinkligkeit der Y-Achse zur X-Achse.
                          Dazu legt man wieder den Stein auf das Bett.
                          Der Stein wird seitlich mit der Messuhr abgefahren und so gut wie möglich Parallel zur X-Achse hin ausgerichtet.
                          Danach kommt die Messuhr an die Stirnseite des Steines und wird in Y-Richtung abgefahren.
                          (Bei der Qualität und den geforderten Tolleranzen braucht man übrigens keinen Stein. Ein guter Winkel/ Anschlagwinkel oder etwas dergleichen tut es auch )
                          Das wird nun ausgerichtet indem man entweder eine Seite des Portals unten löst und dieses komplett in X verschiebt, oder wenn die Schraubenlöcher nicht genug hergeben eben wieder die Y-Führungen löst und diese Verschiebt. (Am besten die Wasserwaage oben drauf lassen um zu verhindern das wieder einen Korkenzieher aus dem Portal wird.)

                          Y zu Z lassen wir erstmal. Das kommt später.

                          Soweit nun also zur Theorie.
                          Nachher liegt es an mir das auch umzusetzen.

                          Also bis heute Abend dann mit den Ergebnissen.

                          Gruß, Axel
                          NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
                          Forza 450EX; Forza 700;
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                          • Hanss Axel
                            Senior Member
                            • 25.02.2012
                            • 2539
                            • Axel
                            • Yokohama / Japan

                            #43
                            AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                            Eins hab ich ja noch vergessen:

                            Die Führungen müssen natürlich auch noch Parallel zum Tisch ausgerichtet werden.

                            Also hab ich nicht nur 3 Lagen, sondern 4 Lagen die GLEICHZEITIG ausgerichtet werden müssen.
                            NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
                            Forza 450EX; Forza 700;
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                            • Hanss Axel
                              Senior Member
                              • 25.02.2012
                              • 2539
                              • Axel
                              • Yokohama / Japan

                              #44
                              AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                              Hallo Leute

                              Sooooo...... die Vermessung ist erledigt.

                              Werd später noch schreiben wie ich genau vorgegangen bin und Bilder hochladen.

                              Erstmal gibt es nur ein paar Diagramme der Führungen ( X und Y) für euch.

                              Im oberen Diagramm sieht man Die X-Achsen Führung wenn ich den Stein seitlich abfahre. Einmal die alte Vermessung (die hatte ich ja schon gepostet) und einmal die Neue von heute nach dem Ausrichten.
                              Hat schon einiges gebracht.
                              Besser geht es aber leider nicht, da die Führungen nur mit je 4 Schrauben rechts und links befestigt sind. Was die Führung dann zwischen den Befestigungen macht, liegt alleine in "Gottes Hand" Würde man dazwischen aber jeweils nochmal 3 Schrauben packen, also 13 insgesamt je rechts und links, könnte man bestimmt auf 1/100 Geradheit kommen.
                              Sieht man ja wenn man sich Linearführungen von "Schneeberger" und wie sie alle heißen ansieht. Die haben alle paar cm eine Befestigung. Eben aus diesem Grund, um sie perfekt ausrichten zu können.

                              Im zweiten Diagramm hab ich dann die X-Achse noch mal von oben vermessen. Also den Stein Oben abgefahren.
                              Die Abweichung der Geradheit liegt auch nur im 2/100 Bereich (wenn man mal das eine Ende weglässt in dessen Bereich man eh nicht fräst )
                              Am besten gefällt mir aber, dass genau dort wo später gefräst wird, nur 1/100 Abweichung sind!

                              Kommen wir nun zum dritten Diagramm. Der Y-Achse.
                              Was soll ich dazu sagen....?
                              Nun, es sind 20mm offene Rundführungen. Nicht unterbaut. Und das sieht man eben in der Geradheit. Gerade einmal 1,5 Zehntel genau sind die und ausrichten kann man da auch nix! (zum Vergleich hab ich die unterbaute X-Achse im selben Maßstab mal mit ins Diagramm gelegt)

                              Was heißt das nun? Nun das heißt: Die komplette Ausrichterei der X-Achse war für die Katz weil sie von der extremen Abweichung der Y-Achse ja überlagert wird.

                              Aber mal sehen, vielleicht wird es ja besser wenn ich eine der Y-Führungen mal um 90° verdrehe?!

                              Interessant ist auch, dass die Y-Achse einen Bauch nach Oben macht. Hätte eher damit gerechnet dass sie durchhängt durch das Gewicht der Z-Achse und der Spindel?
                              Na da geht noch was!

                              Bis denn, Gruß Axel

                              P.S. Bilder und Bericht folgen noch
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                              • Hanss Axel
                                Senior Member
                                • 25.02.2012
                                • 2539
                                • Axel
                                • Yokohama / Japan

                                #45
                                AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                                Damit man vielleicht besser versteht von welchen Abweichungen hier geredet wird, hier mal die Geradheit der Führungen auf 1mm Skaliert.
                                Also euer kleinster Inbusschlüssel mit 1mm ist genauso dick wie das komplette Diagramm.
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