BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
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Zitat von Nanofan Beitrag anzeigenGroße Herausforderung ist noch: Wie bekomme ich den Rand (Nahtstelle) sauber hin, wenn ich mit den Formenhälften arbeite?
Grüße Chris
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Die Schere benötigt auch noch eine Verzahnung, sonst verschiebt es das Gewebe beim Schneiden:
z.B. Gewebeschere gebogen (Griffe gekröpft), 16 cm / 6" Länge
Ich habe mir eine aus dem Medizinbedarf gekauft und selbst mit Verzahnung versehen, was wesentlich günstiger war. Allerdings musste ich das Teil recht oft nachschleifen und je früher man in gutes Werkzeug investiert desto mehr rentiert es sich. ;-)
Grüße ChrisZuletzt geändert von Take5; 16.05.2020, 21:54.
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@take5
Wie hast du dann ab da wo die 2 Hälften fertig vor dir liegen weiter gemacht?
In deiner Bildserie sieht man den hinteren Teil dann mit Klammern zusammengehalten.
Hast du die Nahtstellen angeschliffen und dann mit Harz eingestrichen und in der geschlossenen Form zusammengeklebt?
Mit deiner Verlängerung des Pinsels ein Nahtband rein? - oder wie ging es ab den 2 Hälften weiter?
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Ja, habe die Hälften angeschliffen, alternativ kann auch Abreisgewebe als letztes beim Laminieren auf das Laminat gelegt werden dann spart man sich das Anschleifen.
Dann die zwei Hälften in die Form gelegt und mit Gewebeband verbunden, dazu benötige ich Hilfe von jemand. Ich befestige dazu das mit Harz getränkte Band an einem langen Stab den ich zuerst durch den Rumpf schiebe. Mit der zweiten Person kann dann das Band gespannt werden und genau mittig eingelegt. Mit dem Pinsel an dem langen Stab drücke ich es endgültig fest.
Grüße ChrisZuletzt geändert von Take5; 17.05.2020, 12:52.
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Im Segelflugzeugbau wird das Verkleben der beiden Hälften so gemscht, das man an der einen Seite eine leicht schräg angesetzte Kante überstehen lässt (einfach eine Leiste auf die eine Formhälfte kleben die bündig zum Rand abschliesst), diese wird dann beschnitten und angeschliffen.
In die andere Hälfte kommt entsprechend eine Mumpe Raupe und dann wird es verpresst. ßberschüssiges Material bleibt halt drin.Gruss, Andreas
[FONT="Comic Sans MS"]Ich flieg alles,und das mit Spektrum[/FONT]
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Top - das ist ein guter Tipp - mit der Klebekante.
Samstag und Sonntag ging nicht so viel, da ich die Hinweise erst mal sortieren musste.
Ich ziehe die Erstellung der Formenteile jetzt mal so durch, um dann vom Ergebnis aus gesehen, die ganzen Verbesserungen in meine Vorgehensweise einzuarbeiten.
- 2 Hälften laminieren mit Klebekante.
- eingedicktes Harz auf die Klebekante und beide Teile verbinden.
Ich warte noch auf die gebogene Schere und die Polierpaste dann kann ich mal für den Tailboom die 2 Hälften laminieren
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Ich glaube du hast die Voraussetzungen noch nicht richtig verinnerlicht. Bei deiner aktuellen Form kommst du gar nicht an die Trennnaht heran, weil deine Form rund herum geschlossen ist. Da kannst du noch so viele klebeleisten oder sonst etwas anbringen, halten wird es hinterher nicht. Du musst mindestens die Form vom Tailboom vorn im vollen Querschnitt offen haben um an die Naht heranzukommen. Noch schlimmer wird es bei den Formen für die rumpfzelle. Hier fehlt die ßffnung völlig. Du musst halt daran denken, dass du keine Gipsmodell als Abguss produzierst, sondern Halbschlalen, die bei geschlossener Form miteinander verbunden werden. Schau dir mal den Querschnitt an, den du zur Erläuterung deiner passdübel gepostet hastCU,
Egbert.
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Ich gehe den Weg wie eingeschlagen weiter und arbeite an Verbesserungen noch ein was halt noch geht - am Ende werde ich eine Lösung finden, wie die Teile harztechnisch verbunden werden - deshalb habe ich den Ranger ja als ßbung vorgezogen - und ich sehe das auch als sportliche ßbung.
Ich habe mich heute um das zweite Rumpfteil gekümmert - meine Skills werde ganz langsam besser - die erste Rückseite konnte ich hier nicht zeigen sonst hätte ich einen "shitstorm" sondergleichen abbekommen.
Also hier mein Ergebnis nach 2 Stunden Harzerei (ich weiß - das Bessere ist des Guten Feind)Angehängte Dateien
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Die Mumpe nicht auf die Klebekante sondern auf die Seite ohne machen, sonst drückt es seitlich raus und klebt dir die beiden Formhälften zusammen.
Das Praktische bei diesem Verfahren ist das du sogar geschlossenen Tanks o.ß. laminieren kannst, du brauchst keine ßffnung durch die du nachher per gynägologischem Eingriff noch irgendwo ein Band ankleben musst.Gruss, Andreas
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Das hört sich doch mal nach einem Plan an. Danke für den Tipp!
Klebekante aber schon versetzt - eine Hälfte oberer Rand andere Hälfte unterer Rand
Bin morgen soweit dass ich das Coating auf den Tailboom auftrage - dann 24Std warten, dann am Mittwoch 2x 80er Gewebe laminieren.
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Ich begreife nicht, wie Du mit einer Raupe aus Mumpe eine Festigkeit in die Naht bringen willst. Festigkeit bekommt ein GFK-Teil durch die Glasfasern. Harz dient nur der Verbindung der Fasern. Ohne ein Nahtband bezweifle ich, dass die Naht auf Dauer halten wird. Ich denke eher, dass sie bei der kleinsten Belastung aufbrechen wird.CU,
Egbert.
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Egbert - ich weiß du kriegst bei meinem Vorgehen fast die Krise - das kann ich schon verstehen, wenn man wie du, den Umgang mit Formen und Harz beherrscht.
Ich bin schon happy, dass ich mich mit dem Abformen der zweiten Rumpf-Hälfte um 100% verbessert habe. Ich arbeite mich Stück für Stück in das Thema ein. Die Ranger Form ist nun eben wie sie ist - aber ich lerne den Umgang mit den Materialien und das für mein eigentliches Ziel, den BO105 Rumpf im Maßstab 1:16. Dafür muss ich dann auch den Trennebenen Aufbau komplett anders vorbereiten, da gebe ich dir vollkommen recht - das ist beim Ranger nur suboptimal - habe etwas Geduld mit mir :-)
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Nur zum Verständnis mal eine kleine Skizze. Die Festigkeit kommt über die Fläche. Die Kante sollte pro 1mm Laminatdicke etw 1cm lang sein, wie beim Schäften auch...Angehängte DateienGruss, Andreas
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Alles richtig Andreas, aber hier geht es um einen wirklich kleinen Rumpf, der z.B. mit zwei Lagen 80er Gewebe laminert werden soll. Da ist das fertige Laminat so dünn wie ein Blatt Papier und für die von Dir angesprochene Klebekante fehlt es schlicht am Platz. Im Endeffekt ist das ja auch nur ein Nahtband, welches aber vorher mit der einen Hälfte schon verklebt sein muss. für die bei so dünnen Laminaten notwendige Präzision wird es vermutlich problematisch. Da ist es eben viel einfacher mit einem herkömmlichen Nahtband oder sogar mit dem Nass-in-Nass Verfahren zu arbeiten. Nur setzt das eben eine Form mit den entsprechenden Zugangsöffnungen voraus.
@Nanofan:
Wenn Du das Urmodell vom Rumpfkopf heil aus der Form bekommen hast, dann würde ich gar keine Zeit mehr in die alte Form investieren und lieber gleich eine neue Form mit den angesprochenen ßffnungen und den entsprechenden Trennbrettern bauen. Das von Andreas vorgeschlagene Verfahren ist meiner Meinung nach für einen Anfänger ungeeignet, da man schon genau wissen muss was man tut.CU,
Egbert.
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