Also,
ich will mich jetzt hier mal äußern und hoffe wenigstens etwas zur Klärung beitragen zu können. Habe selber innerhalb von Vereinen Erfahrungmit Genehmigungen sammeln können und bin auch seit 30 Jahren "Wildflieger".
Es handelt sich wohl um genehmigungsfreien Modellflug. Dessen Wesen ist es , dass er genehmigungsfrei ist und dies ist in einem Bundesgesetz festgeschrieben. Wenn du keine Genehmigung benötigst, ist es am einfachsten. Problematisch wird es erst, wenn du einen Verein gründen und eine Aufstiegserlaubnis beantragen möchtest. Viele Wildflieger machen den Fehler, mit mehreren Autos und Gleichgesinnten aufzutreten, was natürlich für Unruhe bei anderen Freizeitnutzern dieser Region hervorruft.
Um den genehmigungsfreien Flugbetrieb zu unterbinden, braucht jemand ein höherwertiges Recht, z.B. Naturschutzgebiet. In einem FFH Gebiet kann noch immer geflogen werden, bekommt man als Verein irgendwelche Flughöhen oder Schonzeiten. Naturschutzgebiete erkennt man schon an der Beschilderng , da muss man keine Klimmzüge sonst machen. Da gibt es auch keine Landwirtschaft.
Jäger sind Freizeitnutzer, haben keinerlei weitergehende Befugnisse, sind aber oft mit guten "Freunden" gesegnet, die auch mal Eindruck im Wildfluggebiet hinterlassen, Freundschaftsdienst.
Wenn du die Erlaubnis des Grundbesitzers hast, dasd Grundstück zu Start und Landung benutzen zu dürfen, kann dir erst mal keiner was. Allerdings ist es nervig, ständig angesprochen und verunsichert zu werden. Das muss jeder selber für dich entscheiden, ob und wie lange man sich das antun will. Letztendlich gibt dann einer nach. Die anderen Freizeitnutzer, Vogelschützer, Jäger, Spazierer, Hundemenschen, Jogger etc. sind eigentlich nur auf Vertreibung aus, damit sie ungestört sich in ihrem"Herrschaftsgebiet" bewegen können. Ich habe all die Jahre es immer ausgesessen, weitergeflogen, stoisch auf die Genehmigungsfreiheit verwiesen und die anderen haben sich halt an mich gewöhnen müssen. Wenn die Nerven dafür da sind, ein erfolgversprechendes Konzept. Eskalieren tut es immer, wenn du dir Mitstreiter suchst und massiv auftrittst. Dann springt schnell der Bauer als Grundstückseingentümer ab, weil der ja eigentlich nur seine Ruhe haben möchte. Dann kommt schnell das örtliche Ordnungsamt ins Spiel und verbietet die Anfahrt ins Gelände, meist nur für Forst- und Landwirtschaft erlaubt. Aber auch dafür gibt es Mittel und Wege. 2 Quadratmeter fürs Meerschwein gepachtet, Grasschere ins Auto und weiter geht es auf den gepachteten Quadratmetern.
Gruß und Nerven wünsche ich.


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