Flugpsychologie

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  • es_age
    es_age

    #1

    Flugpsychologie

    Ich würde in dem Topic gerne mal diskutieren, wie äußere Umstände unser Bewußtsein oder Unterbewußtsein so beeinflussen können, das es Auswirkungen auf unser Können hat.

    Zu kryptisch? Ok. Beispiel. (und deswegen komme ich auf so ein verqueres Topic)

    Ich bezeichne mich als fortgeschrittenen Anfänger und habe diverse Clones durch und fliege jetzt auch einen FBL 450er Rex. Schweben in allen Richtungen, Rundflug, Loops und Rollen sind kein Problem mehr.

    Nun habe ich mir einen V120D02S gekauft und fliege mit dem Indoor rum. Nach anfänglichen Selbstüberschätzungen (zu schnell, zu hart für Indoor) habe ich den nun auch gut unter Kontrolle.
    ABER... Nasenschweben vor mir ist mit 450ern überhaupt kein Problem mehr. Mit dem V120 krieg ichs mit der Angst, versteuer mich dauernd und muss immer wieder "Notlandungen" hinlegen, weil ich merke, das wenn ich es weiter erzwingen will, er gleich in der Ecke liegt und irgendwas gebrochen hat...

    Dinge, die ich mit den 450ern, quasi aus dem Gefühl heraus, intuitiv richtig mache... gehen beim V120 nicht mehr. Hier muß ich wieder "überlegen" wie ich steuern muß. Wie in meinen ersten Tagen mit dem 450er auf Stützrädern.

    Woher kommt das?

    Habt Ihr ähnliches schon erlebt, das plötzlich nichts mehr geht wie es sollte? Was passiert im Hirn bloß und wie kann man dagegen arbeiten?

    Würde mich über konstruktive Diskussionen freuen.

    Gruß, STefan
  • Zoul
    Compass / MTTEC
    Teampilot
    • 26.02.2012
    • 1057
    • Daniel
    • Herford

    #2
    Flugpsychologie

    Hi Stefan!
    Das musste ich ebenfalls feststellen dass ich nicht jeden Tag mit jedem Modell gleich fliegen kann.

    So wie unsere Leistungen beim Sport schwanken können so ist das vermutlich auch beim heli fliegen. Ist ja Hirn-Sport....

    Weiter ist mir aufgefallen dass auch Krankheiten wie Erkältung oder Rückenschmerzen hinderlich sind.


    In Sachen Figuren geht es bei mir am besten wenn ich auf meinen Bauch höre. Fühle ich mich gut Fliege ich kompliziertere Figuren und wenn es mir weniger gut geht oder andere beeinflussende Umstände mich hemmen Fliege ich weniger komplizierte Figuren. Oder im schlimmsten fall auch gar nicht.

    Generell steht man sich in Sachen Fortschritt glaube ich selber im weg.
    Respekt und Geldbeutel funktionieren da als natürliche Bremse.

    Bei besonders jungen Piloten ist nicht nur förderlich dass sie schneller lernen. Vermutlich sind die Bremsen wie Respekt, Geld, und so weiter nicht so sehr vorhanden.

    In manchen Fällen wird ja auch berichtet dass unter Einfluss von Alkohol (nicht nachmachen!) Mehr Manöver geflogen werden als nüchtern.
    Ich befürchte aber dass der lernfortschritt in einem ungünstigen Verhältnis zu Anstieg des Risikos und sinkender Fähigkeit zur schnellen Reaktion stehen.





    Disclaimer:
    Für jeden der mitliest: bitte keine Modelle unter Einfluss von Alkohol fliegen. Genau wie Auto fahren.

    Mir wurde davon lediglich berichtet.

    Kommentar

    • LordBernhard
      Member
      • 21.11.2010
      • 600
      • Bernhard
      • Ã?50 Heiligenwald, Aero-Club Funkboys e.V. Schiffweiler- seit 1957

      #3
      AW: Flugpsychologie

      Ja, man gewöhnt sich an einen Heli, wie weit die Knüppel zu bewegen sind.
      Fliege deshalb immer nacheinander mit verschiedenen Modellen.

      Ob etwas gut oder weniger gut klappt, hängt auch mit dem Konzentrationsvermögen zusammen. Nicht die Reflexe, die werden mit zunehmender Erfahrung immer besser.

      Ich habe schon über 52 Jahre auf der Festplatte; und da merkt man schon, wenn einem beim Fliegen plötzlich einfällt- habe ich zuhause den Backofen ausgemacht- und nachher noch ans Autotanken denken- habe ich genug Geld dabei?

      Wenn jetzt auf dem Platz noch einer fragt, welche Akkusorte ich fliege, gibt-s die erste error 04x6xc3726 Meldung im Hirn und so fliegt dann auch der Heli.

      Ist nur gut, dass alle meinen ich würde extra so fliegen.

      Herzliche Grüße
      Lord Bernhard
      Beam E4 Advance/ Beam 600E Avantgarde
      Natürliche Feind des Piloten>Mücke<und umgekehrt

      Kommentar

      • LudwigX
        Senior Member
        • 12.06.2012
        • 4635
        • Thomas
        • Siegen

        #4
        AW: Flugpsychologie

        Zitat von es_age Beitrag anzeigen
        Dinge, die ich mit den 450ern, quasi aus dem Gefühl heraus, intuitiv richtig mache... gehen beim V120 nicht mehr. Hier muß ich wieder "überlegen" wie ich steuern muß. Wie in meinen ersten Tagen mit dem 450er auf Stützrädern.
        So ein ähnliches Gefühl habe ich manchmal auch. Meistens ist das (glücklicherweise) am Simulator. Das liegt aber bei mir daran, dass der Simulator so unecht wirkt und viele Dinge nicht so umsetzt wie meine Helis.

        Wenn ich zwischen den Helis wechsel, muss ich zwischen denen auch immer umdenken. Mein Walkera Genius CP hat trotz 125DR bei weitem nicht die Drehrate am Heck wie mein 450er.

        Bei mir ist es aber andersrum. Mit dem 450er lerne ich weniger. Der fliegt zwar stabiler, aber ich habe Angst den kaputt zu machen. Einerseits weil die Crashkosten hoch liegen und andererseits weil ich zu dem eine ganz andere Bindung habe.
        Ich würde dir auch empfehlen so einen kleinen CP Heli zu besorgen. Da die fast jeden Crash überstehen, kann man die absolut sorgenfrei fliegen.
        Das "Problem" was ich hatte, ist dass ich mit meinem 450er zittrige Hände bekommen habe, wenn ich irgendwas Neues ausprobieren musste.
        Z.B. als ich meinen ersten Looping flog und der Heli am Scheitelpunkt ordentlich Drehzahl verlor ( bei 10 Grad denAkku nicht vorgewärmt) und fast nicht mehr weiter wollte, bekam ich schon ein bisschen Panik. Und das obwohl der Heli genug Höhe ahtte um ihn noch recht einfach abzufangen.
        Wenn mein Genius abstürzt ist das schei... egal ^^

        Zitat von es_age Beitrag anzeigen
        Habt Ihr ähnliches schon erlebt, das plötzlich nichts mehr geht wie es sollte? Was passiert im Hirn bloß und wie kann man dagegen arbeiten?
        Was da passiert... keine Ahnung.. aber ich empfehle erstmal eine Pause. Vielleicht ein bisschen Smalltalk oder so. Irgendwann das dich auf andere Gedanken bringt.
        Wenn das nichts gebracht hast, machst du einfahc 1-2 Akkus irgendwas total Lockeres. Bringt das ncihts, erstmal ne Nacht drüber schlafen
        Zuletzt geändert von LudwigX; 31.01.2013, 00:50.

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        • mike65
          mike65

          #5
          AW: Flugpsychologie

          Interessantes Thema.

          Bei mir hab ich festgestellt das meine Fluggestaltung von meiner Tagesform abhängt. An manchen Tagen fehlen mir halt die Eier für bestimmte Figuren, oder mir ist im Vorfeld schon unwohl.
          An einem sehr schlechten Tag hab ich auf dem Weg zum Flugplatz schon ein "Bauchgefühl".
          An solchen Tagen fliege ich sehr bedacht, risikoarm und wenig. Das hat mich vermutlich bisher vor Abstürzen bewahrt.
          Ansonsten beindruckt / beeinflusst mich "flugpsychologisch" z.B. ein Absturz eines Kollegen, ein besonders teures Modell, Erstflug neu eingebauter Teile und die Erprobung neuer Einstellungen.

          LG Mike
          Zuletzt geändert von Gast; 31.01.2013, 01:02.

          Kommentar

          • roadwulf
            roadwulf

            #6
            AW: Flugpsychologie

            Die tagesform(bauchgefühl) ist auch bei mir entscheidend was ich mache.Das was gestern noch einwandfrei geklappt hat,keine kurve will einwandfrei gelingen, will heut nicht funktionieren.Da wird dann nur ein bisschen rumgeschwebt oder hin u.her geflogen.In meiner noch kurzen helilaufbahn habe ich 2 kapitale abstürze von kollegen,700/550iger heli mit beinahe personenschäden,erlebt.An den tagen hatte sich dann für mich das fliegen auch erledigt.
            Gruß reinhold

            Kommentar

            • andre77
              Senior Member
              • 30.01.2012
              • 3435
              • Andre
              • Taunus +

              #7
              AW: Flugpsychologie

              Hi,

              beziehst Du Dich nur aufs Indoor fliegen, mit dem V120?
              Da ist nochmal eine ganz andere Hausnummer! Draussen ist viel mehr Platz und auch wenn man sich vornimmt in einem bestimmten Rahmen zu fliegen, werden die Granzen immer wieder überschritten (wenn auch nur wenig, meist unterbewusst)...
              Drinnen ist dann da ne Wand, die ist deutlich vorhanden und gibt nicht nach

              Je nachdem wie klein der Raum ist, lrent man da nochmal ganz neu, aber auch sauber zu fliegen!

              Viele Grüsse
              Andre
              If you can't explain it simply, you don't understand it well enough

              Kommentar

              • DerMitDenZweiLinkenHänden
                RC-Heli TEAM
                • 09.12.2004
                • 12087
                • Kurt
                • Hinterbrühl/Wien

                #8
                AW: Flugpsychologie

                Zitat von LordBernhard Beitrag anzeigen
                wenn einem beim Fliegen plötzlich einfällt- habe ich zuhause den Backofen ausgemacht-
                Letztens hätte ich meinen 50er Rappen beinahe sehr spektakulär zum Absturz gebracht.
                Heli betankt, gestartet, geflogen - und dann darüber nachgedacht, "welcher Knüppel ist eigentlich für welche Steuerfunktion und was muss ich wie bewegen, um 'Nick' zu haben?"

                Bewusst zu fliegen ist offenbar (zumindest zeitweise) schwieriger als schlafwandlerisch den Heli zu starten und zu fliegen.

                Mein Fazit: einfach Zeit lassen, das kommt von selbst.

                Kurt
                Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil

                Kommentar

                • betom
                  brushlesstuning.de
                  Onlineshop
                  • 12.10.2007
                  • 560
                  • Thomas

                  #9
                  AW: Flugpsychologie

                  HI,

                  Zitat von DerMitDenZweiLinkenHänden Beitrag anzeigen
                  Bewusst zu fliegen ist offenbar (zumindest zeitweise) schwieriger als schlafwandlerisch den Heli zu starten und zu fliegen.

                  Mein Fazit: einfach Zeit lassen, das kommt von selbst.

                  Kurt
                  ....sehr gute Antwort.....so sehe ich das auch!

                  Sich selber unter Druck setzen ist nie sehr hilfreich, egal was man macht!

                  Gruss, Tom
                  brushlesstuning.de

                  Kommentar

                  • elmar
                    elmar

                    #10
                    AW: Flugpsychologie

                    Das mit dem intuitiv fliegen ist so ein Thema.

                    Mir ist letztes Jahr mal folgendes passiert: Ich bin mit dem mcpx nach ein paar mal Sim fliegen und Mistwetter im Garten geflogen. Der Heli hing sehr gut am Knüppel, also habe ich ohne gross nachzudenken ganz locker eine Kurve zu mir hin anstatt von mir weg geflogen - funktioniert im Simulator ohne Probleme. Als ich gerade am Eindrehen war hat wohl der Rechner kurz ausgesetzt und ich hatte keine Ahnung mehr was ich jetzt machen soll. Nicht mal das Ausschalten vor dem Crash hat geklappt.

                    Kommentar

                    • thomas1130
                      RC-Heli TEAM
                      Admin
                      • 26.11.2007
                      • 25842
                      • Thomas
                      • Österreich

                      #11
                      AW: Flugpsychologie

                      Zitat von es_age Beitrag anzeigen
                      Was passiert im Hirn bloß und wie kann man dagegen arbeiten?
                      Mein Spruch dazu: Wer denkt hat schon verloren

                      Es braucht einfach viel Zeit und viel ßbung - dann geht das alles ohne zu denken wie man steuern muss - und erst dann kann man es wirklich!
                      Stay hungry. Stay foolish.

                      Kommentar

                      • IceyJones
                        Senior Member
                        • 14.07.2011
                        • 1624
                        • Sascha
                        • ...vor die Tür!

                        #12
                        AW: Flugpsychologie

                        bei mir fällt immer wieder ein interessanter effekt auf zum thema zuschauer.

                        mir ists im prinzip egal, wie viele hinter mir stehen und zuschauen oder was für ein krach um mich herum ist, aber sobald nur eine einzige person sich neben mich stellt, oder schräg hinter mich um zuzuschauen (wie das in fliegergruppen schonmal halt vorkommt), fliege ich umgehend nur noch müll zusammen....einmal wurde es dabei sogar brenzlich, weswegen ich die leute bitte, sich nicht direkt neben oder hinter mich zu stellen.

                        verstanden, warum dies so ist, habe ich aber bis heute nicht....
                        [FONT="Arial Narrow"]T-Rex 550@600, Kontronik-Setup, 6s5000_40C, charged by Naturstrom[/FONT]

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                        • klaeger
                          Senior Member
                          • 03.06.2010
                          • 1603
                          • Daniel
                          • Rapperswil-Jona (Schweiz)

                          #13
                          AW: Flugpsychologie

                          Also Nasenschweben mit dem Nano finde ich auch viiiiel schwieriger als mit dem T-Rex 600 !

                          Gibt ja eigentlich keinen Grund dafür aber es ist halt so

                          Greetz
                          Daniel
                          3x T-Rex 600 ESP, 1x Trainer, 1x Ecureuil AS-350B, 1x EC-145

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                          • LordBernhard
                            Member
                            • 21.11.2010
                            • 600
                            • Bernhard
                            • Ã?50 Heiligenwald, Aero-Club Funkboys e.V. Schiffweiler- seit 1957

                            #14
                            AW: Flugpsychologie

                            Hallo
                            Dann möchte ich mal ausführlicher mit einem Auszug meiner flugtechnologischen Ausarbeitung vom Vollkreis mit dem RC Helikopter. Teil1:

                            Grundlegendes zum Lernen:

                            Mache immer zuerst so genannte Trockenübungen mit der Fernbedienung.
                            Denke vorher in Ruhe die Reihenfolge einzelner Schritte genau durch.
                            Während dem Fliegen bleibt kaum Zeit, um nochmals nachzudenken.

                            Ohne RC- Simulator benötigst Du viele Akkus und viele Stunden auf dem Flugplatz. Mitunter kostet das etliches Geld, Nerven und Reparaturzeit.
                            Alleine schon, um am Simulator vernünftig zu -fliegen- sind selbst mehrere Hundert von -Abstürzen- keine Schande.

                            Grundsächlich ist jeder RC- Flugsimulator geeignet, um die Koordination - das eigentliche Fliegen zu erlernen und alles spielerisch gefahrlos auszuprobieren. Du brauchst dann das Gelernte nur noch auf die bestimmenden Flugeigenschaften deines Heli zu übertragen.

                            Ich fliege gerne im PHOENIX RC Simulator um alles so reallistig wie möglich üben zu können. Da sind genügend Trainings und Wettkampf -Programme um die Reflexe zu üben. Per Video werden die gängigsten Flugfiguren erklärt bis zum 3D.

                            Die Szenerien mit eigenen Wettereinstellungen, wirken so real, dass es mir oft mehr Spaß macht ins Wasser zu stürzen, als zu fliegen.

                            Die Jungs aus England verbessern ständig mit kostenlosen Updates, mit verbesserten Programmversionen, bei denen alle Anwender mit ihren Ideen mitwirken dürfen, den aktuellsten realitätsnah fliegenden Flugzeugen und Helis. Und sie sind bei Fragen per E- Mail sogar auch an Sonntagen erreichbar.

                            Hast Du deine ßbungen am Simulator genügend gefestigt, gehe raus und mache im Realen einfach das, was Du am Simulator schon gut trainiert hast. Teste immer wieder die Reaktionen deines Heli je nach Wetterlage und Umgebungstemperatur aufs Neue aus.

                            Bleibe bei höchstens 60% deines Simulatorkönnens, um keine ßberforderung zu riskieren und um Zeit zur Selbstbeobachtung zu haben.

                            Ganz wichtig! -Merke dir immer nur das, was Du richtig gemacht hast.-

                            Es fällt leichter sich Erfolgserlebnisse zu merken, als Fehler ständig zu verdrängen. Hat etwas nicht richtig geklappt, analysiere kurz und vergesse einfach diesen Fehler. Ansonsten bleibt er als unnötiger Ballast im Hinterkopf. Fange nochmals neu an und erfreue dich an deinen Erfolgen.

                            Glaube nicht einmal daran alles auf einmal lernen zu können. Jede neue Flugfigur erfordert im Einzelnen durchgearbeitet zu werden. Das ist meist zeit- und arbeitsintensiv. Dieses kann einen manchmal zum Rand der Verzweiflung bringen. Man kommt sich als unbeholfener vor, als beim ersten Schweben. Darum übe Neues nur wenn Du dich ruhig dabei fühlst.
                            Unterteile alles in Einzelschritte (Vorübungen). Erzwinge nichts. Breche sofort ohne zögern ab, um rechtzeitig, weiter in ein eine gewöhnte Fluglage zu steuern, sollte eine ßbung schon im Ansatz nicht funktioniert, oder Du dabei unsicher wirst.

                            Einiges scheinst Du leichter zu lernen: Konzentriere dich demnach am meisten auf das, was Dir noch schwierig fällt, zu verbessern. Halte deinen Kiefer locker. Verbissenheit wie auch Aufregung stört die Konzentration.
                            Falls dennoch die Beine zittern, kannst Du durch einfaches hin und hergehen, oder starkes Durchatmen die überschüssige Energie schnell wieder abbauen. So wird der Kopf zum Konzentrieren wieder frei.
                            Taste dich immer wieder langsam aufbauend von dem was Du kannst, an das Neue ran. Wiederhole dann die neue ßbung, bis sie gefestigt ist. Oft neigt man dazu, seine Vorlieben, das was einem leicht fällt und sowieso schon sehr gut funktioniert, unnötig weiter zu üben.

                            Dennoch wiederhole zum Entspannen auch schon gekonnte zurückliegende ßbungen unter neuesten Gesichtspunkten, um sie weiter zu festigen und gehe erst dann eine neue ßbung an. ßberlege dir zu jeder Flugfigur einen Notausstieg, falls sie daneben geht. Mache dann einfach das was dir zuerst in den Sinn kommt. So lernst Du am schnellsten auf viele Situationen richtig zu reagieren.

                            Du hattest so schon mal geübt. Als Du als Kleinkind das Gehen lerntest, bist Du nur dadurch erfolgreich weitergekommen, dass Du über Misserfolge nicht nachgedacht und nur das genutzt hattest, was auch funktionierte.

                            Hast Du genügend Routine, wirst Du ohne viel nachzudenken in allen Situationen reflexartig das Richtige tun und dich leichter auf das Planen von Flugfiguren konzentrieren können.
                            So wie Du z.B. eine Treppe hochgehst ohne zu überlegen wie Du das machst.

                            -Gerade das Fliegen erfordert eine besonders genaue Koordinierung von Augen und Fingern, bzw., was die Bewegungen der Knüppel bewirken.-
                            Beam E4 Advance/ Beam 600E Avantgarde
                            Natürliche Feind des Piloten>Mücke<und umgekehrt

                            Kommentar

                            • LordBernhard
                              Member
                              • 21.11.2010
                              • 600
                              • Bernhard
                              • Ã?50 Heiligenwald, Aero-Club Funkboys e.V. Schiffweiler- seit 1957

                              #15
                              AW: Flugpsychologie

                              Teil2:
                              Das Kontrollzentrum:-Alles, was Du schon vorher in Ruhe geplant hast, dir gedanklich vorstellen, imaginieren und exakt ausführen kannst, wirst Du auch später genau so beim Fliegen realisieren können.-


                              Hast Du etwas genau verstanden, eingeübt und bist daran gewöhnt, wirst Du merken, dass es dir immer leichter fällt, dir ein beruhigendes Selbstvertrauen gibt; und Du dich nicht mehr so angestrengt konzentrieren musst.

                              Dadurch bleibt dir Zeit und Entscheidungsfreiheit, um deinen Flug ohne ßberraschungen kreativ weiter zu führen- Deine Entscheidungen genau zu beobachten, um demnach zu experimentieren, deine Fähigkeiten spektakulär zu verbessern.

                              Zitat: " Helifliegen, ist eine geheimnisvolle Mischung aus Gefühl und Verstand ." Bernhard Kartes

                              Herzliche Grüße
                              Lord Bernhard
                              Beam E4 Advance/ Beam 600E Avantgarde
                              Natürliche Feind des Piloten>Mücke<und umgekehrt

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