Flugpsychologie

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  • es_age
    es_age

    #46
    AW: Flugpsychologie

    Ich hab hier 5x5m zur Verfügung. Also sooo eng ist's für mich nicht. Trotzdem hab ich ein tierisches Problem mit dem Versteuern, wenn er nicht mit dem Heck zu mir steht.
    Aber ich merke von Tag zu Tag, das es deutlich besser wird.

    Bin tierisch gespannt, wie sich die ßberei im Innenraum auswirkt, wenn ich mal wieder in freier Wildbahn bin. Fehlt nur noch das passende Wetter...
    Rein vom Gefühl her würde ich jetzt meinen, das ich mich durch die ßberei zwischen den Wänden draußen dann "befreit" damit bewegen werde.

    Schaun mer mal,

    Stefan

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    • tiga
      tiga

      #47
      AW: Flugpsychologie

      Ich hätte hier mal eine Frage, was glaubt ihr ist die effizienteste Weise zulernen und/oder das gelernte zu behalten. Wie viel Zeit sollte man wöchentlich am SIM und in natura üben um zu lernen und nicht das Gehirn mit unnötigem zu überfordern.

      LG Andreas

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      • Ralf Rösch
        Ralf Rösch

        #48
        AW: Flugpsychologie

        ...ich habe irgendwie ein bisschen die Sorge, dass sich meine Fähigkeiten durch das dauernde "Heckschweben" wieder auf das reduzieren (wegen der Angst vor der Enge)
        Ich hoffe, diese Angst ist unbegründet.

        @tiga:Ich denke, die Grenze liegt da, wenn es keinen Spass mehr macht bzw. wenn es zum "muss" wird (aufgrund einer Vorgabe, die man sich gemacht hat). Ich gehe immer mit Lust und Motivation an den SIM, nicht weil es auf dem Programm steht
        Gruß
        Ralf

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        • mike65
          mike65

          #49
          AW: Flugpsychologie

          Zitat von tiga Beitrag anzeigen
          Ich hätte hier mal eine Frage, was glaubt ihr ist die effizienteste Weise zulernen und/oder das gelernte zu behalten. Wie viel Zeit sollte man wöchentlich am SIM und in natura üben um zu lernen und nicht das Gehirn mit unnötigem zu überfordern.

          LG Andreas
          Du kannst das Gelernte nicht bewusst behalten. Das passiert einfach. Und es braucht Zeit.
          Das Gehirn ist diesbezüglich in seiner Lernfähigkeit begrenzt da sich die Gehirnzellen erst verbinden müssen. Das heisst die Verbindungen (Synapsen) müssen wachsen.

          Es gibt eine Grenze die bei jedem verschieden ist. Wenn deine Grenze z.B. 1 Stunde Simulatortraining täglich ist bringt es dir keinen weiteren Erfolg 2 Stunden zu üben.
          Um Erlerntes zu festigen braucht man weniger Zeit als etwas Neues zu lernen. Das sollte man aber auch tun.
          Ich brauche zum Beispiel ca. 1 Stunde um alle Flugrichtungen in allen Lagen und Varianten einschliesslich Figuren durch zu üben.
          Je mehr man kann desto höher wird das Trainingspensum um Erlerntes zu festigen und Neues zu lernen.

          LG Mike
          Zuletzt geändert von Gast; 02.02.2013, 00:26.

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          • Beanie
            Beanie

            #50
            AW: Flugpsychologie

            Zitat von tiga Beitrag anzeigen
            Ich hätte hier mal eine Frage, was glaubt ihr ist die effizienteste Weise zulernen und/oder das gelernte zu behalten. Wie viel Zeit sollte man wöchentlich am SIM und in natura üben um zu lernen und nicht das Gehirn mit unnötigem zu überfordern.
            Vielleicht einfach fliegen, anstatt hier 50 Beiträge über "Flugpsychologie" zu diskutieren? Nichts hilft besser als z.B. beim Hallenfliegen mal 25-30 Akkus zu verballern. ßbung macht den Meister, das war schon immer so!

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            • ThomasC
              Senior Member
              • 10.02.2012
              • 3963
              • Thomas
              • Giessen

              #51
              AW: Flugpsychologie

              Zitat von Hobbit Beitrag anzeigen
              Wie kann ich das Erkennen der richtigen Fluglage am Besten trainieren?
              Meiner Erfahrung nach am besten, indem Du den Heli ständig "kippelst", auch ohne Notwendigkeit, sodaß Du eine permanente Verbindung zwischen Finger und Flugmodell hast. Nach und nach wirst Du das auch seinlassen können. Beleuchtungs-LEDs am Boden können auch gerade im Seitenflug / beim Seitenschweben helfen. Ich hatte auch Anfangs üble Probleme damit, aber es wird mit der Zeit besser. Mir hat das permanente Kippeln geholfen nachdem ich den 450er beinahe in die Wiese geballert habe - er flog so schön gerade und ich wollte nur kurz korrigieren. Seit ich ständig korrigiere, hab ich das deutlich besser im Griff.

              Gruß

              ThomasC

              p.s. ständiges Korrigieren ist bei Paddeln wohl generell eine gute Empfehlung, da man nie weiß, ob gerade von links oder von rechts eine Windböe kommt, sodaß man sich nie auf die Trimmung verlassen kann. FBL ist da viel gutmütiger, da die Windrichtung zumindest betreffs der Fluglage irrelevant ist.
              Zuletzt geändert von ThomasC; 02.02.2013, 00:56.
              Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

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              • mike65
                mike65

                #52
                AW: Flugpsychologie

                Zitat von ThomasC Beitrag anzeigen
                sodaß Du eine permanente Verbindung zwischen Finger und Flugmodell hast
                Ich nenne das immer "wenn der Heli am Knüppel hängt".

                Beim Kurvenflug den Knüppel permanent langsam drücken und die Kurve dann wieder ausleiten. Immer Druck am Knüppel simultan mit der Bewegung des Helis. So das man nicht darüber nachdenken muss in welche Richtung man den Knüppel zum Ausleiten jetzt drücken muss. Da kommen am Anfang schon mal Steuerfehler vor. Am Anfang macht das schon Sinn.

                Später hingegen erkennt man die Lage ganz einfach an der Flugbahn. Ausserdem weiss man was man gesteuert hat und vertraut diesem. Orientierung im dreidimensionalen Raum. Wird der Heli grösser kommt er auf dich zu. Steuerst du rechts und der Heli fliegt links kommt er auf dich zu. Drückst du Pitch der Heli geht runter fliegst du auf dem Rücken.
                Das kommt mit der Zeit. Man braucht gar keine Erkennung der Lage mehr. Ein Punkt reicht um die Bahn zu erkennen. Im Simulator kann man das prima üben. Soweit rausfliegen bis der Heli nur noch ein Punkt ist. Dann Augen zu und Knüppel rühren. Dann versuchen den Heli zurück zu fliegen. Diese ßbung hat mir schon ein paar mal den Heli gerettet.

                LG Mike
                Zuletzt geändert von Gast; 02.02.2013, 01:37.

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                • Rabid121
                  Rabid121

                  #53
                  AW: Flugpsychologie

                  Zitat von mike65 Beitrag anzeigen
                  Man braucht gar keine Erkennung der Lage mehr. Ein Punkt reicht um die Bahn zu erkennen.
                  Ich stimme dir da prinzipiell zu... aber wenn du dich beim Training neuer Figuren (nicht bei weiträumigen Sachen, eher 3D) mal verknüppelst, ist eine gute Lageerkennung unerlässlich. Nur so kannst du dann schnell die richtige Exit-Strategie wählen (die sollte allerdings auch trainiert sein und gut 'sitzen'). Wenn der Heli sehr hoch oder weit weg ist, kannst du im Normalflug die Lage aus der Bewegung gut sehen - genau wie du beschrieben hast!

                  LG, Michael

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                  • mike65
                    mike65

                    #54
                    AW: Flugpsychologie

                    Zitat von Rabid121 Beitrag anzeigen
                    Ich stimme dir da prinzipiell zu... aber wenn du dich beim Training neuer Figuren (nicht bei weiträumigen Sachen, eher 3D) mal verknüppelst, ist eine gute Lageerkennung unerlässlich. Nur so kannst du dann schnell die richtige Exit-Strategie wählen (die sollte allerdings auch trainiert sein und gut 'sitzen'). Wenn der Heli sehr hoch oder weit weg ist, kannst du im Normalflug die Lage aus der Bewegung gut sehen - genau wie du beschrieben hast!

                    LG, Michael
                    Da wiederum stimme ich dir zu.
                    Ich fliege kein 3D im Sinne von zappeln/smacken sondern ausschliesslich weiträumig und weiträumige Figuren.
                    Was ich aber mache, relativ stationär vor mir kleine Turns mit schnellen Fluglagewechseln, also von Rückwärts auf Rückenvorwärts dann auf RR usw., gerade so wie er runterkommt schnell die Fluglage erkennen und entsprechend reagieren. Da ist, wie beim stationären 3D , wenn der Heli nur 5 Meter vom Boden weg ist, die visuelle Lageerkennung natürlich wichtig.

                    LG Mike
                    Zuletzt geändert von Gast; 02.02.2013, 10:53.

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                    • sailor377
                      sailor377

                      #55
                      AW: Flugpsychologie

                      @es_age: Sorry wenn ich durch meinen Post dich animiert habe deinen Heli zu crashen Du hast aber doch geschrieben, dass du Nasenschweben mit einem 450er kannst. Hmm... Das "Problem" bei Micro Helis ist die sehr geringe Masse. Wenn du eine Piruette machst "schiebt" der Heckrotor den kleinen weg. Rechts rum nimmt er Fahrt auf, links rum passiert auch immer irgendwie was komisches. Bei einem großen fällt es nicht so extrem auf. Piruetten müssen aber wirklich aktiv durchgesteuert werden, sonst liegt er schnell in der Ecke. Piruetten ist wirklich eine schwere ßbung, setzt das absolut sicheres Schweben in allen Lagen voraus. Versuch es doch einfach erst mal über Seitenschweben. Wenn das perfekt sitzt, hast du keine Probleme die Nase immer mehr zu dir zu drehen. Mach keine Sachen bei denen du dir nicht 100% sicher bist, dass es klappt.

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                      • es_age
                        es_age

                        #56
                        AW: Flugpsychologie

                        Zitat von sailor377 Beitrag anzeigen
                        Sorry wenn ich durch meinen Post dich animiert habe deinen Heli zu crashen
                        Mach Dir keine Sorgen. Das kostet Dich höchstens ein Bier, wenn wir uns mal treffen sollten :-D

                        HEUTE ist der Knoten endlich geplatzt!!! Ich war mit dem Kleinen draußen und habe mir da ein bisschen mehr Sicherheit angeflogen. In Sicherheitshöhe mal ein bisschen deftiger in die Knüppel gepackt und ihn mal ein bisschen gejagt.
                        Das gab ein gutes Sicherheitsgefühl und die Bestätigung, das es auch "nur" ein Heli ist, der fliegt wie andere auch.

                        Zurück in den eigenen vier Wänden war ich dann auch viel sicherer am Fliegen. Und.... Das Nasenschweben hat jetzt eeeendlich stressfrei geklappt.
                        Nun war ich in jeder Lage gefühlsmässig "dabei". Vorher hat sich irgendwie das Hirn ausgehängt, sobald die Nase zu mir drehte. Obwohl Seitenschweben einwandfrei geklappt hat.
                        Hallelujah! Ich hab mich gefreut. Das war sooo befreiend! Ich glaube der ausschlaggebende Faktor war hier der Flug im Freien. Das rumtoben am Himmel, ohne die vier Wände samt Decke. Da wusste das Hirn endlich, das es geht. Also warum sollte es innen anders gehen.

                        Ich hab dann gleich mal ein weiteres Experiment gemacht, das sowieso auf dem Plan stand. Ich habe die KeyCam anmontiert und habe einen kurzen Indoorflug vom Hubi aus mit gefilmt.

                        Nur als meine Frau plötzlich rein kam und fragte ob das jetzt sein muß, und ob ich nicht mal den Tisch decken könnte, gab es einen Error 0x8000815e in der rechten Hirnhälfte.
                        Ich habs aber nach Panikdrehung geschafft alles wieder unter Kontrolle zu bringen. Danach sauber gelandet und mit einem Grinsen den Tisch gedeckt. :-D

                        Da ja die Cam lief und ich gerade beim Nasenschweben war könnt Ihr alles nach erleben und über meine aufgerissenen Augen lachen, als die Tür hinter mir aufging. :-D


                        Gruß, Stefan

                        P.s. Wer meint, ich müsste mal wieder aufräumen, der hat meinen Bastelkeller noch nicht gesehen...

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                        • es_age
                          es_age

                          #57
                          AW: Flugpsychologie

                          Heute wieder eine interessante Erfahrung gemacht. Thema Rückenflug. Eigentlich sollte der kleine V120 ja für das Training herhalten.
                          Aber heute bin ich zuerst meinen 450 Clone geflogen, den ich zum ersten Mal, seit Neuaufbau, so richtig geflogen bin. Den habe ich dann schon beim 2. Akku auf den Buckel gelegt und ich konnte auf dem Rücken sogar Kreise fliegen. Genau wie im Simulator geübt. Hat sogar besser geklappt wie im Sim. Die Freude war groß! Mein erstes Mal... :-D

                          Dann, etwas später, konnte ich auch meinen V120 nochmal auspacken. Und mit dem hat mich dann wieder die Angst gepackt. Das ist total komisch... Eigentlich kann dem nicht viel passieren, wenn was schief geht. Beim 450er hätte es mich wirklich geärgert, wenn ich den geerdet hätte.
                          Trotzdem hatte ich beim Kleinen wieder einen Knoten im Hirn. Ich glaube langsam, das es an der Stabieinheit liegt, die ist einfach zuuu stabil. Wenn ich den 450er mal versehentlich in die falsche Richtung steuere sehe ich das sofort und kann sofort korrigieren. Bei dem Kleinen muss man ordentlich knüppeln, damit er sich bewegt und da bin ich wohl gerade bei neuen Figuren zu zögerlich und wenn sich bei leichten Steuerbewegungen nicht sofort sichtbar was tut geht das Hirn in den Panikmode, weil scheinbar was nicht stimmt...

                          Es hat also weniger mit dem Wert des Fluggeräts zu tun, als mit der Steuerfolgsamkeit und der Direktheit bei Befehlen. Gefühlte Verbundenheit mit dem Fluggerät bringt Sicherheit...

                          Gruß, Stefan

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                          • michaDS
                            Member
                            • 03.10.2012
                            • 249
                            • micha
                            • Schweiz

                            #58
                            AW: Flugpsychologie

                            Zitat von es_age Beitrag anzeigen
                            Es hat also weniger mit dem Wert des Fluggeräts zu tun, als mit der Steuerfolgsamkeit und der Direktheit bei Befehlen. Gefühlte Verbundenheit mit dem Fluggerät bringt Sicherheit...

                            Gruß, Stefan
                            Habe ich auch festgestellt, aus diesem Grund kaufe ich nur noch FBL-Helis. Mit meinem 450er Paddel kann ich zwar das gleiche fliegen wie mit meinem FBL-Heli, aber ich fühle mich nie so sicher und entspannt. Genauso habe ich dabei viel weniger Freude.

                            Und wenn mir jemand sagt "Ey alda, nur Paddel ist das richtige fliegen!", dann fliege ich lieber nicht richtig aber habe mehr Freude dabei.

                            Gruss micha
                            Gruss Micha

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                            • Chriss
                              Member
                              • 12.01.2008
                              • 320
                              • Christian
                              • zwischen Ulm und Heidenheim

                              #59
                              AW: Flugpsychologie

                              Bei mir ist es so. Fliege gern 700er. Hatte anfangs immer alles erst mit dem 450er trainiert um es später mit dem 700er umzusetzen.
                              KLAPPT NICHT! Der 450 is einfach viel viel kleiner und hatte schiss vor dem 700er Moppelchen!

                              Deshalb 450er verkauft um nur noch mit dem 700er zu fliegen und zu trainieren.

                              Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase klappt es bestens und ich hab keine Angst mehr mit dem 700er so zu fliegen wie mit dem 450er!

                              Natürlich ein gewisser Unterschied besteht. Aber es klappt sehr gut!

                              Das wichtigste aber ist wohl mit EINEM Modell zu trainieren und nicht dauernd durchzuwechseln.
                              Ich komm damit garnicht klar. Muss mich an ein Modell gewöhnen.

                              gruss
                              X Evo 700

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                              • es_age
                                es_age

                                #60
                                AW: Flugpsychologie

                                Zitat von michaDS Beitrag anzeigen
                                Habe ich auch festgestellt, aus diesem Grund kaufe ich nur noch FBL -Helis
                                Witzig! Ist bei mir genau andersrum! Ich hab mich mit Paddel immer wohler gefühlt, weil das "ehrlicher" ist. Beim FBL finde ich die Elektronik unberechenbarer als die Mechanik beim Paddel.
                                Allerdings rührt das mit Sicherheit auch von den Problemen her, die ich mit den 3GXen so erlebt habe.

                                Ich flieg trotzdem Paddellos weil ich zum einen ein fauler Hund bin und ein FBL Kopf einfacher in der Wartung ist und zum anderen weil ich das Paddel recht häßlich finde und es zu meinen Scale-Ambitionen nicht gut passt.

                                Aber je mehr Flüge ich mit den Paddellosen ohne Zwischenfälle absolviere, desto besser fühle ich mich.

                                Gruß, Stefan

                                Kommentar

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