Aber stimmt, das langsame, realistische fliegen ist nicht einfach.
sollte man eigentlich immer üben, schnell hin und her fliegen kann nach einer gewissen Zeit
doch jeder, aber wirklich gekonnt dingen ausweichen oder eine gewollte Strecke abfliegen, das ist garnicht sooo einfach ^^
Also ich finde das schon ziemlich unfair wie hier zum Teil verallgemeinert wird. Ich bin 19 und habe alle meine Modelle selber aufgebaut oder sogar z.T. selbst gebaut (auto). Ich kann einen Nitromotor einstellen und weiß wie man eine Drehmaschine bedient. Gleichzeitig bastel ich gerne softwaremässig an Handy und PC rum. Das eine schließt doch das andere nicht aus. 3D fliege ich übrigns auch nicht und die Leute, die meinen sie kaufen sich mal eben nen Carson Tyrann und gehen mal auf die Wiese, gibt es in jeder Altersgruppe.
Evandure,
Ausnahmen bestätigen die Regel, bzw jedem sollte klar sein, dass nicht jeder einzelne hier über einen Kamm geschoren wird, sondern viel mehr die generelle Wandlung der Charaktere, die dieses Hobby betreiben,
Wie schon gesagt wurde, damals war Bauen/Fliegen mindestens 50/50 wenn nicht eher 70/30.
Heute kann man fertige Helis kaufen, man muss nicht mehr mit einem Schraubendreher umgehen können, Stunden investieren um den Hubschrauber zusammen zu bauen und viel Geld für Ersatzteile ausgeben, made in Asien sind 2 Hauptrotorwellen im Set günstiger als früher eine einzelne für das Heim-System.
Heute kann man mit 90/10 fliegen/bauen auskommen, das erlernen ist auch durch Simulatoren recht Crash/Stressfrei, also fehlt vielen (nicht allen) auch die Beziehung zu dem Modell, es steckt nicht mehr das Herzblut UND jede Menge Geld drin, sondern nur noch etwas Geld.
Aber klar ist, dass es auch heute noch Leute wie dich gibt (sieh mich an, ich bin doch sogesehen kaum älter und auch mit PC und Playstation aufgewahsen)
Bei mir schaut es da auch so ziemlich genauso aus, auch früher aleine mit RC Nitro Cars angefangen, ohne Hilfe oder Verein oder so, genauso war es bei RC Helis auch.
und abgestützt ist mir bis jetzt noch nichts größeres als ein 250er einmal in die Hecke meiner Mutter xD
(kaum Schaden... am Heli xD)
und solche Videos sind auch Beweise genug, komischerweise sieht man solche Videos eben meistens nicht von ehr jungen Leuten.
ich vergleiche 3D Heli fliegen jedenfalls immer sehr gerne mit Skateboard fahren, also von den ganzen Tricks teilweise her...
Nur das man bei uns halt mit den Fingern, und mit dem Gehirn arbeitet.
so sehe ich das auch...
ich habe mit ca. 6/7 jahren das flächenfliegen auf nem trainer 60 mit 10ccm motor gelernt (mein dad war jugendwart und "fluglehrer" in unserem verein)... im "jugenalter" hat sich mein interesse dann komplett von modellflug auf (u.a.) bmx fahren verlagert. zu der zeit gab einfach nichts besseres, um den kopf frei zu kriegen und sich weiter zu entwickeln, besser zu werden, anerkennung für seine skills zu ernten etc...
nachdem die knochen und gelenke nach 10 jahren rad "fahren" nicht mehr ganz so stabil und funktionstüchtig waren wie zu beginn, musste ich das rad"fahren" leider aufgeben... ziemlich natlos kam in dem zusammenhang aber das interesse für modellflug wieder auf... natürlich alles wieder "neu für mich", sprich 2,4ghz, brushlessmotoren, lipos... quasi eine neu zu entdeckende modellflugwelt... und anfängerHELIS, die mitlerweile bezahlbar waren (mcpx und co)...
naja, was soll ich sagen... jetzt werd ich demnächst 30, und anstatt am skatepark radzufahren, neue tricks zu lernen und geile lines zu finden häng ich jetzt mit dudes und helis an der wiese ab und übe dort meine hack- und piromoves... und fühl mich nach ner guten session mindestens so gut wie früher nach ner bmx-session... mit dem vorteil, dass mein körper nach einer ausgiebigen helisession keine "regenerationspause" braucht... dafür aber manchmal der geldbeutel ;-)
habt spazz beim fliegen, darum gehts nämlich unterm strich!!!
Ich kann die Ausführungen von ck.one durchaus nachvollziehen. Ich selbst habe mit
42 Jahren (also vor 5 Jahren ) mit dem Helifliegen begonnen. Die ersten beiden
Saisons mit Paddel. Und seit ich von meinem ersten RTF-Fehlkauf (Blade 400 3d)
geheilt bin, schraube ich selbst. Obwohl ich die Technik verstehe und ab und an
gerne schraube und tüftele, liegt bei mir der Schwerpunkt beim fliegen. Ich bin auch
froh, dass das Material heutzutage doch recht zuverlässig ist und man tatsächlich
deutlich mehr fliegt als schraubt. Trotzdem teile ich die Ansicht von ck.one: Mir wäre
es auch lieber, wenn sich die anderen Modellpiloten mit ihren Sportgeräten auch
selbst auskennen würden und nicht auf RTF oder grundsätzlich die Hilfe anderer
angewiesen wären. Das Forum an sich als Ratgeber verteufele ich hingegen nicht.
Erfahrungen zu teilen ist per se nichts schlechtes.
Ich habe 32 Jahre Jahre Tennis gespielt. Immer in Vereinen und mannschaftlich organisiert.
Als Schüler habe ich schon damit begonnen, meine Schläger selbst zu bespannen. Ich wäre
niemals auf die Idee gekommen, zu erwarten, dass andere dies auch tun. Oder gar
diese abzuwerten, weil sie evtl. besser Tennis spielen konnten als ich, aber ihr Sportgerät
nicht selbst in Schuss halten konnten ....
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Nach bald 30 Jahren Helifliegen kann ich nur sagen: ja, es ist anders. Aber es ist auch weiterhin spannend und das ist das schöne an dem Hobby: es gibt soviele Facetten und Möglichkeiten sich auszuleben und sich den Teil zu suchen, den man bevorzugt.
Und ja, der Trend geht zur kräftig motorisierten FBL-Schrauber mit einem jungen Piloten hinter dem Knüppel. Wär ja auch schade, wenn es nicht so wäre.
Ich persönlich freue mich, wenn es das Hobby Modellhubschrauber weiterhin schafft, für mich spannend zu bleiben und neue Leute anzieht. Und es gibt nichts Besseres um jung zu bleiben als den Jungen die Erfahrungen mitzugeben und sie bei ihrem Weg zu unterstützen.
Man muss nicht alles als Gut empfinden, aber verteufeln bringt gar nichts, denn es wird sich immer das durchsetzen, was die Masse kauft. Ich hoffe nur, dass der klassische Heli erhalten bleibt und nicht vom Multirotor-Trend verdrängt wird.
Das Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!
Ich bin mittlerweile 50 und noch Brummkreisel mit einem Scout 60 geflogen.
Heute fliege ich große Turbinenhelis.
Ich hab hier mal ein Video eingestellt und da kamen Komentare von Leuten die nicht mal eine Koaxfliegen können und wollten mir sagen wie es besser geht.
Seit dem kommen von mir keine Hilfstellungen und keine Videos mehr hier rein.
Ich lese hier noch ab und an.
Ich zähle mich mit 31 noch nicht zu der älteren Generation, und habe auch erst vor ca. 3 Jahren angefangen zu fliegen, Fläche und Hubschrauber. Persönlich denke ich mich sehr gerne in die Materie ein. Zumindest in das was ich da in der Luft habe.... Der Respekt kommt dann irgendwie automatisch, wenn man ein wenig gesunden Menschenverstand walten lässt. Nur da sich in den letzten Jahren dieses Hobby so stark verbreitert und auch vergünstigt hat, der Einstieg wie schon gesagt so viel leichter wurde, ist es irgendwie nur verständlich, dass viele es einfach mal probieren ohne sich da gross reinzuleben. Wie andere schon erwähnt haben musste man sich früher (zu BASIC Zeiten usw) auskennen um auf einem Computer noch eine rote Linie erscheinen zu lassen, heute kann sich jeder einen kaufen und bedienen.
Wenn ich sehe, wie viele knapp überm Boden ihre Kunststücke vollführen denke ich mir eigentlich nur, dass unsere Modellbauhändler ja auch von was leben müssen Und wenns mir als Zuschauer zu gefährlich wird gehe ich einfach wieder.
Mein Flugstil jedoch fliege ich nur für mich, ich find an diesem Hobby einfach die Komplexität Klasse. Ein Kreis vorwärts oder rückwärts, normal oder auf dem Kopf sieht von Aussen alles so ähnlich aus und doch braucht es für jede Lage eine Menge Flugpraxis. Dabei gibt es bei jeder neuen Figur, die man beherrschen lernt ein Erfolgsgefühl welches die Sucht aufrecht erhält Von hartem 3D bin ich noch weiit weg... und ich sehe anderen auch nicht gerne beim rumhacken zu... aber trotzdem werde ich weiter Figuren üben, bis ich vielleicht irgendwann selber dort angelangt bin wo andere mir nicht gerne zusehen. Dann kann ich, wenn ich anderen vorfliege ja immernoch die schönen Figuren auspacken.
Ich denke es gibt die Piloten der alten Schule immer noch, genauso wie früher... nur das es nicht mehr wurden während sich die "neue" Pilotengeneration stetig vergrössert. Dadurch wird es immer seltener, ein solches exemplar zu Gesicht zu bekommen
Ich beschäftige mich seit 1990 mit Modellhubschraubern und vermisse auch des öfteren die alte Garde, die mehr aus Tüftlern und Bastlern bestand. Seit kurzem fliegt bei uns am Platz ein 40 Jahre altes Heli-Baby. Es ist schon ein Genuss das Gerät fliegen zu sehen. Und obwohl der Eigner und ich nicht unbedingt die besten Freunde sind, respektiere ich ihn schon für den sehr gekonnten Umgang mit dem Gerät. Da merkt man doch, dass sowohl technisch als auch fliegerisch ein gewisses now-How erforderlich ist um solch ein Gerät zu bewegen. Aber ob 3D, Scale, Oldtimer - letztenendes müssen wir all das mit uns selbst ausmachen. Jeder wie ihm beliebt. Das Hobby ist ja so vielfälig, das jeder machen kann wonach ihm gelüstet. Ich gehöre auf jeden Fall zur Scale-Fraktion, die gerne auch mal ein Modell selber baut und auch Spass am Schrauben hat. Wenn jemand meint mit einem RTF-Modell 3D fliegen zu wollen - Bitte schön.
Was mir sehr viel mehr zu denken gibt ist das Bild, welches sich in der ßffentlichkeit zunehmend verbreitet:
Wenn man vor 20 Jahren sagte "Ich machen in meiner Freizeit Hubschraubermodellflug" hatte man sofort ein gewisses Maß an Respekt, weil das Hobby als kompliziert und teuer galt und auf jeden Fall klar war, dass man ein hohes Maß an Kompetenz, Geschick und Durchhaltevermögen mitbringen musste um es überhaupt betreiben zu können. Eigenschaften, die Gesellschaftlich auch gerne gesehen wurden.
Wenn man sich heute als Hubschraubermodellflieger outet, so muss man es ja schon fast bezeichnen, wird man bestenfalls belächelt. Im ungünstigeren Fall als nie erwachen werden wollender Kindskopf, der sich mit diesem Spielzeug immer noch beschäftigt, abgetan.
Wie konnte das passieren? Der Trend hat mit der Erfindung des Lipos angefangen, der es möglich machte, dass plötzlich in jedem Discounter diese völlig anspruchslosen Silverlit, Revell, und wie sie nicht alle heissen, Koax-, Mini-, Spielzeughubschrauber aufgetaucht sind, die jeder sechsjährige gefahrlos im Wohnzimmer fliegen kann und die jedes Kind auch schon mal hatte. Während ein Modellhubschrauber füher ein teurer Traum war, auf den man sparen musste, kaufen sich heute die Kinder diese Modelle von ihrem Taschengeld quasi nebenbei. Und jetzt kommen die vollstabilisierten Drohnen dazu, die man per Smartphone, wenn sein soll auch weitgehend autonom, fliegen lassen kann. Billig zu erwerben, Anspruch = Null, technisches Verständnis nicht erforderlich, Durchhaltevermögnen nicht notwendig - aupacken fliegen, wenn kaputt entsorgen und neu kaufen.
Diese Trends kann man nicht mehr stoppen. Aber wir sollten darüber nachdenken wie wir das Image des ernstzunehmenden Modellflugs stärken können und uns klar von Spielzeug und von Drohenen abgrenzen können. damit wäre uns allen schon geholfen.
Ich habe 1990 mit 10 Jahren angefangen zu Fliegen, habe dann aber eine Pause von 2000 bis zum Anfang diesesen Jahres gemacht.
Ich muss ehrlich sagen, ich bin ganz froh dass die Technik so weit fortgeschritten ist. Wenn ich an früher denken, gerade bei den Hleifliegern, dann kam da auf eine Tankfüllung fliegen locker eine Srunde schrauben an der Mechanik, zu so etwas hätte ich einfach keine Lust.
Ich habe meine Helis selber aufgebaut und fliege auch sauber eingestellte Paddelköpfe, das Bauen macht zwar auch Spaß, steht bei mir aber eindeutig nicht im Vordergrund, ich will fliegen und nicht schrauben.
Mich selber würde ich daher eindeutig als Modellpilot und nicht als Modellbauer bezeichnen.
Ich denke aber mal, jeder hat seine eigenen Vorlieben und das ist auch gut so.
@ck.one, grüß den Maddin mal vom Flo wenn du ihn auf dem Platz triffst.
Ich komme auch aus der Zeit (69er), als man nur das fliegen konnte, was man sich zuvor selbst gebaut hat.
RTF bringt technisch unbegabte in die Luft. Der RTF- zu Modellbauer-Anteil wird immer größer. So gestaltet sich auch dieses Forum.
Technische Unterstützung gibt es hier im Forum nur von einer Hand voll Mitglieder.
Der Rest ergötzt sich an 3D Videos und neuen RTF Blades.
Online Shops bieten einen Bauservice für 700er mit 14S Antrieben.
Einen Flugschein bzw. Waffenschein braucht man für sowas nicht.
Das stört mich auch ein bisschen, da gebe ich Dir Recht.
Dennoch gehe ich gerne mit der Zeit und freue mich über jede neue Technik, die Einzug in unser Hobby findet.
Speeden oder schnell fliegen sehe ich als Modellsport und es macht mir Spaß.
Einen riesengroßen Loop mit einem Affenzahn zu ziehen gibt mir mehr als ein TIC TOC.
Was ist anspruchsvoller? Feingefühl und gute Augen oder die Knüppel entgegengesetzt zu ziehen?
Das Leben ist zu kurz um dem alten nach zu trauern. Meinen ersten Heli hatte ich vor über 30 Jahren. Das ist nicht cool, das ist erschreckend!! Cool ist, wenn alte Säcke mit 3D anfangen
Ich glaube, ich habe das erreicht, was ich wollte
Dass der eine oder andere kurz mal nachdenkt, warum er dieses Hobby betreibt und vielleicht auch die andere Seite kurz überdenkt
Nein, ich habe weder etwas gegen Stabisysteme, bin nicht der Meinung, dass man nur ein echter Kerl ist, wenn man einen paddellosen Kopf auch ohne Microbeast, V-Stabi und Co. beherrschen kann und erst recht habe ich an sich nix gegen die "jungen wilden" die fliegen wollen und von Papa auch den Hubschrauber dafür kriegen.
Mir ist nur die Ignoranz beider Seiten den anderen gegenüber aufgefallen und dass man auf Helitreffen immer weniger Scaler und Tüftler gesehen hat (es sei denn mal eine 2m Turbine) sondern die 3D-Hexler den anderen den Platz genommen haben, nichteinmal mit Absicht.
Die 3D Jungs können ohne Probleme in ihrem kleinen Fenster fliegen, 2 nebeneinander, alles kein Problem, der Pilot im Rundflug hört aber das geknatter der Blätter, weiß nicht zwingend wo sich die anderen Helis befinden und wird unruhig, dabei möchte er nicht fliegen, denn entspanntes fliegen ist für den Scaler, den Rundflieger, den Kampfschweber zusammen mit den 3D-Piloten nicht möglich, daher ziehen sich diese zurück und überlassen den anderen das Feld.
Wie gesagt, ich fliege selbst 3D zum Training fürs Scale-Fliegen, denn auch ein Scale-Pilot profitiert davon, wenn er einen Hubschrauber in wirklich allen Lebenslagen beherrscht, auch wenn 99% der Zeit der Heli mit dem Rotor nach oben geflogen wird, so hilft es in Ausnahmesituationen und auch bei diversen anderen Dingen, wie rückwerts "ausparken" u.ä.m. . Ich habe auch keine Probleme mit den Cracks dieser Szene, denn die können ebenfalls mit ihrem Material umgehen, es einstellen und aufbauen und die wissen meist auch, welche Arbeit in einem guten Scale-Heli + Vorführung steckt und sie respektieren das auch.
Genau so sollten die Alten auch die Jungen respektieren, whatever, wie hier schon gesagt wurde, es sollte ein miteinander sein und vielleicht sollten die Speeder und 3Dler etwas mehr rücksicht auf die Kampfschweber und Rundflieger nehmen, weil letztere eben niht so abgebrüht sind und einfach fliegen, sondern weil die eine gewisse "Ruhe" in der Luft brauchen.
Am Ende ist der Fortschritt nicht aufzuhalten, das will ich auch nicht, die Werte, wie Respekt vor der Leistung anderer, Respekt vor dem eigenen Material und nicht nur wildes vergewaltigen der Helis, das reicht schon.
Jeder der mit einem 500er + 3D fliegt, sollte den Heli auch zusammen bauen und warten, RTF ist gut und schön, in meinen Augen aber auch gefährlich.
Wie schon gesagt wurde, damals war Bauen/Fliegen mindestens 50/50 wenn nicht eher 70/30.
also in meiner CP-Anfangs/Lernzeit (mCPx) war das Verhältnis Bauen/Fliegen eher 90 : 10 (aber ich "musste" ja auch im Wohnzimmer lernen... - SSKM). Kein Akku ohne Crash, kein Crash ohne Schaden... so ungefähr waren die ersten Wochen (obwohl ich schon tausende Akkus Coax und FP-Helis hinter mir hatte).
Trotzdem: Wenn ich mir die (inzwischen sehr vielen) Heli-Piloten hier so ansehe, da sind alle Altersgruppen vertreten:
Die "Jungen" (20 +/- ein paar Jahre) stehen im Schnitt viel mehr auf wildes 3-d Gebolze und vor der Nase herumturnen, während bei den "Alten" (30+, schei.e, wenn man das schon als alt ansieht ) weitaus mehr Piloten weiträumig rundfliegen und soft Kunstflug betreiben.
Aber: Eventuell auch nicht mehr "können".
Es ist leider so, und das muss ich mir selbst eingestehen: Im Teenager-Alter lernt man leider viel schneller als im fortgeschrittenen Alter.
Die Kids haben oft in kürzester Zeit Sachen drauf, die viele von den "Alten" (auch ich) wohl in ihrem ganzen Helileben nicht beherrschen werden.
Zusätzlich sind sie im Schnitt wohl weitaus besser im Gamen und mehr Computerspiel-affin, was für das Helifliegen sicher vorteilhaft ist.
Mich törnt der SIM leider gar nicht an, ich glaub, 2014 hab ich meinen Phönix noch nie eingeschalten; nicht mal im Sommer vor drei Jahren, mit Gips "in" die Wohnung gefesselt und gerade absolut im Heli-Fieber, konnte ich mich dazu durchringen, wirklich am SIM zu üben.
Da spiel ich viel lieber mit dem Lötkolben, den Schraubenziehern etc.
Was wirklich auffallend ist:
Seht Euch mal die Teilnehmerlisten der diversen 3-d Bewerbe in den Profiklassen an: Es schockt mich ja fast, aber mit 25 scheint man da schon Opa zu sein, 15 - knapp über 20 scheint das beste 3d-Pilotenalter zu sein.
Seht Euch mal die Teilnehmerliste in der Profiklasse an: Piloten | Heli Masters
Alter: 20, 18, 19, 15, 21, 15, 17, 19, 30 (!!!), 27 (!), 21, 18, 17, 26, 15, 18, 13 (!!!), 16, 17, 23, 20, 16, 23, 18, 25.
Das ist ein Durschnittsalter von etwa 19 1/2 Jahren, grad vier Piloten sind 25 oder älter, der Uropa ist 30 (sorry, Jonathan Bossion ).
Ich glaube, ich kenne keine Sportart, bei der das Durchschnittsalter der Weltspitze so niedrig ist (ev. vielleicht Damen-Turnen und Gymnastik?).
Dass diese "Kids" andere Präferenzen haben, als die "Alten", ist wohl nachvollziehbar - von der Musik bis zur Freizeitgestaltung; welche Eltern kommen diesbezüglich denn wirklich mit ihren Teenager-Kids klar?
Das einzige, was ich mich aber wirklich dabei frage, ist der finanzielle Background. Auch wenn Helis jetzt deutlich billiger sind als noch vor wenigen Jahr(zehnt)en, wo sie ja fast unbezahlbar waren, kosten sie doch noch eine Stange Geld. Zumindest für mich und mein Umfeld (und aus ärmlichen Verhältnissen stamme ich nun auch nicht, "normal" halt) wäre so etwas als Teen absolut undenkbar gewesen (Trotz Nebenjobs).
Ich glaub, wir müssen uns eingestehen, dass die RC-Heliwelt nun eben ganz anders ist als "früher":
Früher waren die Helis extremst teuer, ein extrem teures Hobby - und dementsprechend war der Großteil der Piloten auch im gesitteten, gut Geld verdienenden Alter (plus eventuell mal ein Sohn dazu).
Heute sind die Helis zwar immer noch teuer, aber die finanziellen Verhältnisse haben sich in unserer Gesellschaft extrem geändert (ein Geschenk/Kauf um ein paar hundert Euro ist heute nichts besonderes mehr, als Jugendlicher waren für mich tausend Schilling extrem viel Geld, und ein Servo um 300 Schilling wirklich eine Investition).
Heute gibt es halt die Kids, und die sind (leider ) viel besser, und die Alten/Eltern, die leider (meist) weitaus nicht so gut fliegen können.
Und die Eltern jammern wie schon vor tausenden Jahren über die Kinder, die "so schlimm, respektlos, ... anders" sind.
Ist halt so.
Ich baue extrem gerne, fliege genau so gerne, aber im Bauen bin ich weitaus besser, wirklich gut zu fliegen (3d) werd ich wohl in meinem Leben nicht mehr lernen.
Deshalb sag ich aber nicht, dass das "Scale-Fliegen" und "Rundfliegen" das "richtige" Heli-Fliegen ist, nur weil ich das auch halbwegs kann.
Hardcore 3d ist sicher weitaus schwieriger, ... was aber nicht heißt, dass es mir (zum Zusehen) besser gefällt.
Auf einem Flugtag liebe ich die Scale-Heli Vorführungen fast mehr als das 3d Gebolze; in nem Youtube-Video ist es aber wieder umgekehrt.
Wir werden es alle überleben und haben alle unseren Spass dabei.
Die Alten schimpfen über die Jungen, die Jungen machen sich über die Alten lustig... (wenn die nicht anwesend sind).
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