neue Haube für den T-Rex 550 ...

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  • Take5
    Senior Member
    • 23.09.2010
    • 4321
    • Christian
    • Wildflieger Mannheim, O-Town

    #91
    AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

    Zitat von Tituna3 Beitrag anzeigen
    Ich habe bei meiner haube jetzt 390er Köpper genommen und finde sie grenzwertig was die Stabilität angeht.
    Eben erst gelesen. Es macht keinen Sinn eine einzelne dicke Matte zu nehmen um die Festigkeit zu erhöhen. Das Laminat wird wesentlich stabiler wenn dies aus mehreren dünneren Lagen besteht, da zwischen den Schichten durch die Verzahnung Schub und Scherrkräfte aufgenommen werden können.

    Früher gabe es bei R+G einen Laminatrechner mit dem ich meine Bauteile optimierte und die passenden Matten wählte, leider finde ich diesen nicht mehr.

    Christian,
    ich drück dir die Daumen, dass das Urmodell aus der Form geht und die Form perfekt ist!

    Grüße Chris
    Zuletzt geändert von Take5; 05.03.2013, 21:11.

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    • Pit Sahat
      Pit Sahat

      #92
      AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

      Guten Morgen Freunde...
      was soll ich sagen - es hat funktioniert.
      Aber ich habe wirklich einige Stunden dafür gebraucht. Einige Stunden und ordentlich viel Gehirnschmalz. Meine Finger sind überall zerstochen und meine Unterarme teils heftig verschrammt, aber egal, ich will nicht jammern

      Das Wässern hat jetzt im Nachhinein gesehen nicht viel gebracht. Denn wo kein Hohlraum ist, kann auch kein Wasser reinsteigen und das PVA anlösen. Nachdem ich also einige Male an der Form herumgedrückt, und es auch mehrere Male geknackt hatte, saß das Modell immer noch wie angegossen in der Form (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich habe probiert, gemacht - ohne Erfolg. Irgendwann ist mir dann schon derb ein Halskamm geschwollen. Und bevor ich dann alles an die Wand knalle, bin ich lieber einkaufen gefahren und hab nen Kaffee getrunken.
      Dabei ein bißchen Gedanken gemacht und mich wieder abgeregt. Und wenn man erstmal wieder nen klaren Kopf hat, kommt einem so manch gute Idee.
      So habe ich mir einen Streifen aus dieser Laminierfolie geschnitten, mit der man Bilder, Dokumente etc. einlaminiert. Außerdem hatte ich noch nen Streifen 0,10mm-Lehrenblech inner Kiste. Beides hab ich dann an mehreren Stellen zwischen Form und Modell geschoben und in den dann entstehenden Spalt immer wieder warmes Wasser gegossen. Damit bin ich schonmal weitergekommen. Wenn auch sehr langsam und mit viel Krafteinsatz, hab ich das Modell dann nach knapp anderthalb Stunden endlich herausgehabt.
      Bei der 2. Formhälfte hat es leider noch länger gedauert. Aber irgendwann hat das blöde Teil dann doch aufgegeben. Es hat sich gezeigt, daß ich an einer kleinen Stelle an der Außenkante einen Hinterschnitt hatte. Das Urmodell ist also vorm Formharzauftrag nicht komplett angelegen. Ja, so eine Nachlässigkeit rächt sich dann ganz besonders...

      Nach etwas saubermachen und zurechtschleifen sah das Ganze dann so aus:


      Ich muß sagen, daß ich vom Ergenbnis erstmal sehr überzeugt bin. Hätte nicht gedacht daß das so sauber wird. Kanten sind alle sauber, keine Luftlöcher oder Macken. Auch ist die verwendete Menge an Gewebe absolut ausreichend und stabil. Da brauchts echt nicht mehr.
      Heute morgen dann habe ich die andere Seite erstmal mit dem restlichen Formharz bestrichen. Den habe ich vorher mit Spiritus verdünnt um ihn besser auftragen zu können. Das ist ganz praktisch, kann man doch damit die Viskosität des Harzes genau seinem Einsatzzweck anpassen. Ich mache das öfter und habe noch nie einen negativen Effekt feststellen können, außer daß die Topf- und Trockenzeit sich verlängert. Aber am Ende ist es genauso stabil wie unverdünnt - zumindest für meine Zwecke
      Jetzt liegen beide Formhälften auf dem Balkon zum Aushärten.


      Der nächste Schritt wird sein, die Innenkanten sauber zu verschleifen, und dann kann ich eigentlich schon das erste mal einwachsen.

      ßbrigens, das verwendete Formharz härtet aus und hat dann metallähnliche Eigenschaften. Es ist also nicht zähelastisch.
      Zuletzt geändert von Gast; 06.03.2013, 12:10.

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      • Take5
        Senior Member
        • 23.09.2010
        • 4321
        • Christian
        • Wildflieger Mannheim, O-Town

        #93
        AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

        Super, dass es noch geklappt hat!

        Grüße Chris

        Kommentar

        • Pit Sahat
          Pit Sahat

          #94
          AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

          Ja, da hast Du recht. Hätte wirklich nicht gedacht daß das Zwischenergebnis so gut wird. Aber wenn man überlegt was da mittlerweile an Arbeit drinsteckt ... Ich bin schon ganz scharf das Teil zum ersten mal in der Luft zu sehen. Das wird regelrecht zelebriert dann

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          • tiepel
            Senior Member
            • 30.07.2011
            • 2260
            • Reimumd

            #95
            AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

            Hi,
            Was man da erkennen kann, sieht wirklich gut aus. Respekt.
            Und wann gehst Du in Serie?
            Gruss Reimund

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            • Pit Sahat
              Pit Sahat

              #96
              AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

              Naja, eine Großserie wirds vermutlich nicht geben. Aber ein paar fallen schon ab

              Heute hab ich mal mit dem Trennschleifer die Ränder beschnitten, sodaß man die Form jetzt auch gefahrenlos in die Hand nehmen kann. Der letzte ßberzug mit Formharz verbuche ich mal als sehr guten Einfall, das hat echt was gebracht. Was die Stabilität angeht, habe ich jetzt folgendes verwendet.
              1.Seite;
              1 Lage Formharz, Schichtdicke 2-3mm. Imho absolut unbedenklich.
              ein paar Glasfaserschnitzel trocken, ohne Harz
              1 Lage Glasgewebe 105g Köper
              1 " Glasfilamentgelege 320g +/-45°
              1 " Glasgewebe 105g Köper
              1 " Formharz

              2.Seite;
              1 Lage Formharz, siehe oben
              1 " Glasgewebe 105g Köper
              1 Schicht Laminierharz, direkt darauf
              320g Glasfilamentgelege, zurechtgeschnitten in mehrere Rechtecke, welche sich jeweils satt überlappen
              1 Lage Formharz.

              Praktisch alles aus dem Set hier: HP Textiles - Formenbau - Komplett Set HP-KS-FB


              Die Schichtdicke ist überall absolut ausreichend, damit mehr als stabil für meinen Anwendungsfall. Die Form wird ja mechanisch praktisch überhaupt nicht beansprucht, und ihre einzige Aufgabe besteht darin ihre Form zu behalten
              Was unheimlich wichtig war, war nach dem Formharzauftrag das Auffüllen der scharfen Kanten mit angedicktem Harz. Wobei, das hätte man auch locker mit dem Formharz machen können, ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum man hier als maximale Schichtdicke 2mm angibt. Das ist ein metallisch gefülltes Harz und ist extrem belastbar. Ebenso wichtig war danach ein dünnes Gewebe aufzulegen, welches sich schön um jede Rundung und in enge Stellen drappieren läßt. Dann kann man mit dem derben Gewebe kommen.

              Heute habe ich außerdem noch die Innenkanten beider Formhälften sauber verschliffen, innen noch mit feinem Läpppapier poliert und das Teil wäre damit Stand heute endlich

              [SIZE="4"]FERTIG[/SIZE]

              Ist aber auch Zeit geworden. Jetzt kommen da erstmal einige Schichten Grundierwachs rein und dann kanns schon losgehen. Ich bin mir noch etwas unschlüssig wie ich beide Haubenhälften dann verbinde. Beide laminieren und dann trocken mit Gewebe zusammenkleben ? Oder besser nass in nass überlappend laminieren ? Letzteres habe ich noch nicht gemacht, und befürchte daher, daß die Naht nicht sauber werden wird... mal sehen.
              Stay tuned

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              • Pit Sahat
                Pit Sahat

                #97
                AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

                Wollte das nochmal explizit ansprechen;
                wer kann mir Tips geben wegen der Verbindungsnaht ? Wie habt ihr es gemacht, was sollte man vermeiden, wie kann man es sich einfach und trotzdem konstruktiv einwandfrei machen ?

                Kommentar

                • ueber30
                  Mr. Protos
                  • 22.09.2006
                  • 2690
                  • uwe
                  • 37247 GroÃ?almerode

                  #98
                  AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

                  Du könntest doch die Form unten ausarbeiten...dann kannst du in jeder hälfte laminieren und dann nach dem zusammensetzen der hälften von innen einen Gewebestreifen auf die Naht bringen, alles nass in nass.
                  Dient nur zum Gedankenanstoß,hab selber noch keine Form gemacht

                  Gruß,Uwe
                  Protos 500
                  Protos 700...noch V1
                  DX9

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                  • Helios
                    Senior Member
                    • 15.09.2006
                    • 1165
                    • Dr. Hans Dieter
                    • 74626 Bretzfeld

                    #99
                    AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

                    Zitat von Pit Sahat Beitrag anzeigen
                    Wollte das nochmal explizit ansprechen;
                    wer kann mir Tips geben wegen der Verbindungsnaht ? Wie habt ihr es gemacht, was sollte man vermeiden, wie kann man es sich einfach und trotzdem konstruktiv einwandfrei machen ?
                    Hallo Christian,

                    eine Verarbeitung/ Verklebung Naß-in-Naß ist kein Problem, wenn man einen Zugang hat, um die überstehenden Gewebe andrücken zu können. Bei Dir wäre das ja von unten/ hinten möglich. Um eine direkte Verklebung ohne zusätzliche Streifen hinzubekommen, lässt man das Gewebe am Rand etwa 10-15mm überstehen. Wichtig ist, dass man nur eine Lage hat. Bei mehrlagigem Aufbau sollte man die vorherigen Lagen bis zur Trennebene beschneiden. Wichtig ist, dass keine Gewebezipfel überstehen, da die dann beim Zusammensetzen zu Lufteinschlüssen führen können. Zum Beschneiden verwendest Du am besten eine gebogene Gewebeschere (mikroverzahnt). Dann ist noch wichtig, dass Du den überstehenden Rand nicht komplett an einer Formseite hast, sondern oben in der Form rechts und unten in der Form links. Dann kannst Du die Formhälften beim Zusammensetzen etwas ausserhalb der Mitte positionieren und erst zum Schluß in die endgültige Lage schieben. Dadurch vermeidest Du, dass ein Streifen eingeklemmt wird. So zusammegesetzt, musst Du nur noch den überstehenden Rand in die andere Formhälfte hineintupfen. Damit bekommst Du eine ordentliche Passform und saubere ßbergänge. Alles Verkleben ausserhalb der Form ist in meinen Augen Murks und mit großem Aufwand für Kantenvorbearbeitung, Positionieren mit Klebeband etc. verbunden. Meine S-58-Rümpfe (kennst Du sicher) habe ich alle so in der Form zusammengesetzt. Beim ersten Mal gelingt es vielleicht noch nicht ganz so gut. Aber "ßbung macht den Meister".

                    Gruß Dieter
                    SJM-Sparrow, SJM-325, Atom-500, Spirit L-16 Rigid, TD-Rigid

                    Kommentar

                    • Pit Sahat
                      Pit Sahat

                      #100
                      AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

                      Zitat von Helios Beitrag anzeigen
                      Hallo Christian,

                      eine Verarbeitung/ Verklebung Naß-in-Naß ist kein Problem, wenn man einen Zugang hat, um die überstehenden Gewebe andrücken zu können. Bei Dir wäre das ja von unten/ hinten möglich. Um eine direkte Verklebung ohne zusätzliche Streifen hinzubekommen, lässt man das Gewebe am Rand etwa 10-15mm überstehen. Wichtig ist, dass man nur eine Lage hat. Bei mehrlagigem Aufbau sollte man die vorherigen Lagen bis zur Trennebene beschneiden. Wichtig ist, dass keine Gewebezipfel überstehen, da die dann beim Zusammensetzen zu Lufteinschlüssen führen können. Zum Beschneiden verwendest Du am besten eine gebogene Gewebeschere (mikroverzahnt). Dann ist noch wichtig, dass Du den überstehenden Rand nicht komplett an einer Formseite hast, sondern oben in der Form rechts und unten in der Form links. Dann kannst Du die Formhälften beim Zusammensetzen etwas ausserhalb der Mitte positionieren und erst zum Schluß in die endgültige Lage schieben. Dadurch vermeidest Du, dass ein Streifen eingeklemmt wird. So zusammegesetzt, musst Du nur noch den überstehenden Rand in die andere Formhälfte hineintupfen. Damit bekommst Du eine ordentliche Passform und saubere ßbergänge. Alles Verkleben ausserhalb der Form ist in meinen Augen Murks und mit großem Aufwand für Kantenvorbearbeitung, Positionieren mit Klebeband etc. verbunden. Meine S-58-Rümpfe (kennst Du sicher) habe ich alle so in der Form zusammengesetzt. Beim ersten Mal gelingt es vielleicht noch nicht ganz so gut. Aber "ßbung macht den Meister".

                      Gruß Dieter
                      Ich denke so werd ich es versuchen. Klingt zwar aufwändig, verspricht aber sicher das beste Ergebnis! Hoffentlich ohne Pinholes oder größere Löcher in der Naht.

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                      • Helios
                        Senior Member
                        • 15.09.2006
                        • 1165
                        • Dr. Hans Dieter
                        • 74626 Bretzfeld

                        #101
                        AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

                        Hallo Christian,

                        woher sollen Löcher kommen? Wenn Du beide Formhälften passgenau gefertigt hast und diese miteinander verschraubt werden, gibt es keinen oder einen nur minimalen Spalt. Da Du den überstehenden Rand in die bereits laminierte andere Formhälfte überlappst, kann es keine Löcher, allenfalls Luftblaseneinschlüsse geben.

                        Pinholes entstehen übrigens nur, wenn Du in der Form kein Deckschichtharz (Gelcoat) verwendest. Das normale Laminierharz ist nicht luftblasenfrei hin zu bekommen.

                        Der Aufwand ist übrigens geringer, als später beide Hälften ausserhalb der Form zu verkleben. Dazu müssen die nämlich erst einmal positioniert und gegeneinander fixiert werden.

                        Gruß Dieter
                        SJM-Sparrow, SJM-325, Atom-500, Spirit L-16 Rigid, TD-Rigid

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                        • Pit Sahat
                          Pit Sahat

                          #102
                          AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

                          Hallo Dieter,
                          Danke für Deinen Beitrag.

                          Ich habe gestern mal versucht eine erste Haube zu laminieren. Leider blieb es bei dem Versuch... Die Formhälften habe ich 2x ordentlich gewachst, mit ausreichend Ablüftzeit für jede Schicht, und dann mit PVA benetzt. Da ich kein Gelcoat verwende, habe ich damit begonnen eine Schicht Laminierharz in die Form zu streichen. Um quasi fast denselben Effekt wie Gelcoat zu bekommen. Da habe ich dann eine Lage Glasfaser mit 165g/qm gelegt und überall sauber mit dem Pinsel angedrückt. Die überstehenden Ränder habe ich dann mit einer gebogenen Schere sauber abgeschnitten. Oder besser gesagt - versucht sauber abzuschneiden. Denn das Material ist mir immer abgehauen, hat sich verschoben, und die Schere hat darüberhinaus am Rand das PVA entfernt. Hier wäre später das Harz garantiert kleben geblieben. Und bevor ich so weitermurkse und pfusche, hab ich es erstmal abgebrochen und bei einer Lage Glas in einer Formhälfte belassen. Geplant waren 2 Lagen.
                          Welche Fehler habe ich gemacht?
                          Zum einen habe ich zwar eine gebogene, aber keine verzahnte Chirurgenschere verwendet. Aber ganz ehrlich - ich sehe nicht ein, jetzt auch noch ne sauteure Schere für 60,- aufwärts zu kaufen. Und zum anderen hätte ich wohl mit dem Anschneiden warten sollen, bis das Gewebe hart oder zumindest angeliert ist.. Denn beim Schneiden hat sich das Gewebe immer wieder vom Formrand gelöst.

                          Was mache ich beim nächsten Versuch anders?
                          Zuallererst werde ich Take5´s Tip aufgreifen und es mit leichterem Laminat versuchen. Ich habe hier anstatt 2 Lagen 165er 3 Lagen 105er Gewebe ins Auge gefaßt. Diese sind allein für sich einfacher zu schneiden, viel besser zu drappieren (wobei es damit beim 165er kein Problem gab), und ich erhoffe mir auch mehr Stabilität davon. Diese Lagen werde ich einzeln in die Form einbringen, aushärten lassen und dann an der Kante entlang mit einem Cutter abschneiden. Das Gewebe ist dünn genug daß das Messer auch nicht gleich stumpf ist. Sind alle 3 Lagen laminiert, kann ich die Hälften zusammenfügen und werde dann innen einen Verbindungsstreifen einlaminieren. Ich hätte es gerne wie geplant nass-in-nass überlappend gemacht, leider geht das bei mir aber nicht. Oder nur schwer. Denn die Form läßt sich nicht versetzt zusammensetzen, bedingt durch die Führungen. Die überlappenden Streifen würden sich beim zusammensetzten der Form umklappen oder einklemmen. Probieren werd ich es dennoch mal...
                          Soweit mal meine Planungen. Den Heli dazu muß ich zwischenzeitlich auch wieder fertigmachen, denn der ist mir letzten Mittwoch bei meinen ersten (übertriebenen) Speedversuchen unsanft gelandet aber viel ist da nicht zu machen.
                          Heute erstmal das Gewebe bestellen, und wenn das da ist, gehts weiter!
                          Zuletzt geändert von Gast; 11.03.2013, 15:34.

                          Kommentar

                          • Take5
                            Senior Member
                            • 23.09.2010
                            • 4321
                            • Christian
                            • Wildflieger Mannheim, O-Town

                            #103
                            AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

                            Hallo Christian,
                            ich stelle es mir auch schwierig vor bei einer engen Haube, speziell im vorderen Bereich das in nass in nass hinzubekommen, speziell bei mehreren Lagen.

                            Ich würde für den ersten Versuch beide Hälften laminieren und im Stoßbereich jeweils als letztes ein Streifen Abreisgewebe einlegen um eine Oberfläche für die spätere Verzahnung zu bekommen.

                            Die Schalen in der Form lassen nach dem Aushärten sauber an der Kante abschneiden, Form wieder Zusammenfügen und die Hälften mit einem Glasband zusammenlaminieren.

                            Grüße Chris

                            Kommentar

                            • Helios
                              Senior Member
                              • 15.09.2006
                              • 1165
                              • Dr. Hans Dieter
                              • 74626 Bretzfeld

                              #104
                              AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

                              Hallo Christian,

                              wer gute Arbeit abliefern will, benötigt gutes Werkzeug. An der Stelle zu sparen rechnet sich m.E. nicht. Letzlich setzt man eine Menge Zeit und Material ein. Da würde es mich fürchterlich ärgern (wie jetzt bei Dir geschehen), wenn die Arbeit misslingt. ßber den Kaufpreis ärgert man sich nur einmal - über die schlechte Qualität immer.

                              Ich habe mir seinerzeit diese Schere gekauft [url="https://shop1.r-g.de/4DCGI/ezshop"/url] (für damals 45 Euro).

                              Ohne Microverzahnung geht übrigens nichts - auch wenn Du es nicht wahrhaben willst.

                              Mehrere Lagen Naß-in-Naß zu verarbeiten geht übrigens "in die Hose". So war es zumindest bei mir. Man darf nur eine Lage (die letzte Lage) überstehen lassen. Die vorherigen Lagen müssen bis zum Formrand zurückgeschnitten werden. Das hatte ich auch schon beschrieben.

                              Mein Rumpf der S-58 ist 1m lang mit zwar beidseitigem Zugang, aber zumindest von hinten sehr eng. Mit entsprechendem Werkzeug (lange, gekröpfte Pinsel) kommt man fast überall rein. Das sollte doch bei einem "Trainerhäubchen" kein Problem sein.

                              Gruß Dieter
                              SJM-Sparrow, SJM-325, Atom-500, Spirit L-16 Rigid, TD-Rigid

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                              • Wackelheli
                                Junior Member
                                • 27.06.2011
                                • 9
                                • Thomas

                                #105
                                AW: neue Haube für den T-Rex 550 ...

                                Hallo Pit Sahat

                                Ich mache nur mal kleinerer Reparaturen in GFK , habe mich auch mit der schneiderei rumgeärgert, bis ich mir letztes Jahr eine Microverzahnte Schere von R&G "Glasfaserschere ERGO-STL, Länge 20 cm /8" gegönnt habe was soll ich sagen ein Traum, scheidet das Gewebe wie Papier. Würde ich mir jederzeit wieder kaufen. Diese ist allerdings gerade , was beim schneiden an Formrändern dann doch nur suboptimal ist.

                                Gruß Thomas

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