Mensch Harald, du bist immer fix bei der Sache, da hat man ja gar keine Chance!!

Bin in letzter Zeit wenig im Forum (und auch beim Basteln) unterwegs, einerseits wegen Nachwuchs, andererseits sind wir auf die blöde Idee gekommen Haus bauen zu wollen, das frisst ordentlich Kapazitäten. Der Koax is also nich vergessen, nur leicht verstaubt!
(und der Flettner wartet nur darauf gebaut zu werden, und der Tandem steht auch schon im Design, und und und...)Aber zu Deiner Frage:
Die Kurze Antwort: Muß reichen!

Die laaaange Antwort:
Durch die Verstellkräfte der Servos wird die TS bei unzureichender Führung eine undefinierte Stellung einnehmen. Bei einer einfachen TS hat man ja genau dafür meist die kleine Schiene (siehe Bild 1), oder bei größeren Modellen eine linear-starre Verbindung zwischen Servo und TS (siehe Bild 2). Diese verhindert das sich das ganze Gebilde einfach seitlich wegdreht und keine sinnvolle Steuerung mehr möglich ist.
Bei dem Koaxial Aufbau wie er im Video auf der erste Seite zu sehen ist, hat der Harald ganz un-genant einen Taumelscheibenmitnehmer als Momentenabstützung für den Stator der oberen Taumelscheibe zweckentfremdet, mit sichtbarem Erfolg!
Hier steht also die TS immer im gleichen Winkel zur Welle des unteren Rotors.Bei meiner Lösung habe ich darauf verzichtet, da ich wenig Platz hab durch den kürzeren Rotormast, mir eine Kugelkopfaufnahme in der oberen TS fehlt, und ich dazu recht dicke Gestänge hab, mit recht wenig Platz zwischen den Teilen des Dreiblatt-Kopfes (Siehe Bild 3). Das heißt, bei mir stößt bei einer solchen unerwünschten Verdrehung sehr schnell das Gestänge am nächsten Blatthalter an, und der daraus resultierende Höhenunterschied der beiden Taumelscheiben bleibt sehr klein, wahrscheinlich sogar noch innerhalb der Bauteil- und Einstelltoleranz.
Dem entgegenwirken kann man (wenn man davon ausgeht das das Gestänge sofort anschlägt) den Unterschied einfach von vornherein durch eine kleine Verlängerung ausgleicht. Dann hat der obere Rotor im Stand vielleicht 0,1° mehr Pitch, im Betrieb sind aber beide wieder gleich. Die zweite Methode ist, einfach die Elektronik machen zu lassen. Der Unterschied ist recht klein, der Heli giert ein bisschen, die Elektronik erkennt das und gibt ein paar mehr Umdrehungen auf den unteren Rotor, und fertig is die Laube!

Beim ersten Test gings solala, aber da war sowieso noch nix feineingestellt.
Fazit: Deine Frage ist also berechtigt und es gibt mehrere Wege das Problem zu lösen, wobei Haralds der deutlich saubererere ist!

...wenn es beim Schweben gegangen ist ...OK, aber


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