Hallo,
seid mir nicht böse, aber so kommt ihr in eine Sackgasse.

Zur Berechnung: Man darf sich nicht der Vorstellung hingeben, dass man die Verhältnisse an einem Modellrotor "genau" berechnen kann. Sind die ganzen "Zustände" an einem großen schon sehr verwickelt und es gibt verhältnismäßig wenig Literatur dazu, so ist das Problem, dass man diese Literatur nicht 1:1 am Modell anwenden kann. Das hat mir übrigens auch Herr Bittner (der mit dem tollen Flugmechanik-Buch) vor längerer Zeit mal bestätigt. Mir ist eigentlich nur eine einzige Abhandlung (eine Doktorarbeit) bekannt, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Und so viel Herr Schlüter auch für die Modellhelis getan hat, seine Berechnungen in seinem Buch sind nicht übermäßig hilfreich.
Also, es bleibt letztlich nur dabei, zu versuchen, die Beanspruchungen so genau als möglich zu ermitteln und dann genug Sicherheitsreserve einzubauen.
Ob man das nun per FE macht oder Formeln auswertet bleibt sich unterm Stirch relativ egal, solange man zumindest meint, man versteht, was man tut.

Tja, dann ist man irgendwann so weit, dass man meint, man weiß wieviele Wicklungen man braucht. Gemein ist nur, dass die Bendix relativ klein sind und man evtl. gar nicht so viele Wicklungen rum bekommt, wie man möchte...

Tja, das Harz. Also Silikonharz, so verlockend der Gedanke auch ist, dürfte nicht das Ziel sein. Die für "Normalmenschen" erwerbbaren Sorten, haben nach meinem Wissen nicht die ausreichenden Festigkeiten.
Im Original werden die Dinger bei Bruchtests auf der Streckbank sehr weit gedreht und halten. Bei uns sollten sie vielleicht max. +/- 15 ° bringen. Da kann man sich ja Gedanken machen, wie sich das auf den Verbund auswirkt. Nebenbei ist so ein Faserstrang, um eine Kausche gelegt, auch nicht unproblematisch.
Diese Anzahl ist mir mittlerweile bekannt.


Grüße
Klaus

sondern einfach, weil ich mir aktuell selber noch nicht 100% sicher bin, ob das stimmt, ich denke aber.
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