China Fräse 6040, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

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  • Hanss Axel
    Senior Member
    • 25.02.2012
    • 2539
    • Axel
    • Yokohama / Japan

    #1

    China Fräse 6040, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

    Hallo Leute,

    ihr alle kennt ja sicherlich diese Chinafräsen die es für wenig Geld zu kaufen gibt und von denen alle die Ahnung haben sagen: "Finger Weg! Das Ding ist Schrott!"

    Nun....... ich habe auch etwas Ahnung davon.... und....... ich hab sie mir trotzdem gekauft!

    Warum? Tja nun, gerade weil ich Ahnung davon habe, oft in China war, die Fabriken dort kenne, weis wie sie dort Arbeiten und ich daher überzeugt bin das ich sie so zum laufen bringe das man auch etwas mit ihr anfangen kann. Und das Recht einfach und günstig.

    Ich habe natürlich vorneweg viel recherchiert und mich durch die Foren gelesen welche Macken diese Maschine hat. Testberichte angesehen, Videos geschaut usw. Ich hab ja auch keinen Goldesel Zuhause und kann mein Geld zum Fenster rauswerfen.
    Und ich muss sagen, dabei viel mir auf, dass dieses Dinges tatsächlich potenzial hat.

    Also:
    bestellt hab ich mir die 3040z mit 16mm Kugelumlaufspindeln und einem 800W wassergekühltem Fräsmotor mit einem 1500W Frequenzumrichter. Gelöhnt hab ich dafür umgerechnet etwa 600 Euro. Also im Rahmen.

    Nach dem Auspacken hab ich erstmal an allen Führungen gewackelt und tatsächlich: Diese "Schrottführungen" der X-Achse haben extrem Spiel.
    Das Forum hatte also Recht und ich muss mir neue Führungen für viel Geld kaufen und diese einbauen.
    Aber ich hab ja Ahnung (man bin ich ein Angeber! ) und mein zweiter Gedanke war: "kein Thema. Offene Kugelumlaufbuchsen kann man ja vorspannen. Also bohrst du dir in die Aufnahmen je ein Loch, schneidest ein Gewinde rein, Spannst die Buchsen vor und der Hase ist gegessen."
    Mhhhh.... bei genauerem Hinsehen fiel mir dann aber auf, dass die Aufnahmen sogar schon die Möglichkeit haben die Buchsen vorzuspannen. Also den 3er Inbus raus, die Schrauben eingestellt und 20 sek später war die Achse Spielfrei gelagert.

    Wenn ihr also Interessiert seit werde ich einen kleinen Bericht verfassen wie man diese Maschine in den Griff bekommt und was man dann mit ihr alles anfangen kann und was auch nicht.

    Falls ihr also wollt, werde ich kommentieren was alles noch zu machen ist und wie man diese "Schrottmaschine" anständig vermisst und die Führungen perfekt 90° zueinander ausrichtet. (30 Jahre Berufserfahrung im Maschinenbau sollten mir etwas dabei helfen )

    Grüßle aus Japan, euer Axel

    Heute kam sie dann auch an und mein erster Eindruck war: China!
    NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
    Forza 450EX; Forza 700;
    T14SG
  • Hanss Axel
    Senior Member
    • 25.02.2012
    • 2539
    • Axel
    • Yokohama / Japan

    #2
    AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

    Ups, Bilder vergessen.
    Angehängte Dateien
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    • arminrc
      Member
      • 24.04.2013
      • 407
      • Armin
      • Süd Odenwald

      #3
      AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

      Würde gerne mehr darüber erfahren!
      Omnihobby M2 Evo, Infinity IF18-II, Infinity IF15,

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      • Porsti
        Member
        • 17.06.2013
        • 676
        • Frank

        #4
        AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

        Es geht ja nicht um Ahnung, sondern um Kenntnis. Also immer her damit!

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        • rfauli
          Member
          • 14.09.2009
          • 493
          • Rene
          • 35444 Biebertal

          #5
          AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

          Ja, bitte gerne berichten
          SAB RAW Low / SAB RAW Pow / VBar Control / YGE / ALIGN / Kontronik

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          • Hanss Axel
            Senior Member
            • 25.02.2012
            • 2539
            • Axel
            • Yokohama / Japan

            #6
            AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

            Hallo Leute,

            Dann erzähle ich euch ein bisschen was über meinen ersten Eindruck der Maschine.
            Wie ich schon angedeutet habe, habe ich mir nicht wirklich viel erwartet.
            Daher war es keine ßberraschung als ich den Karton öffnete und nur Abfallmaterial an Verpackung vorfand. Abgerissene Reste verschiedener Schaumstoffe, abgebrochene verschiedenfarbige Styroporstücke usw.
            Alles nur in und um den Inhalt des Kartons gestopft.

            Dann erstmal die zwei Kartons rausgenommen und dann die Maschine selbst.
            In diesem Moment änderte ich meine Meinung etwas hin zum positiven.
            Denn die Maschine bring einiges an Gewicht mit. Mag man gar nicht glauben bei Aluminium.
            Alles besteht aus massivem Alu-Strangpress-Material. Die Wangen vom Portal, die Front und Rückseite, die Verbindung vom Portal zueinander usw.
            Muss ich später mal messen wie dick die sind. Ist aber schon anständig.

            Dann danach an allen Achsen gewackelt und wie im Eingangspost schon Erwähnt, geschockt über die X-Achse gewesen. Aber das konnte man ja einstellen und ist auch so vom Hersteller vorgesehen gewesen.
            Also Punkt 1 der schlechten Maschineneigenschaften die man so im Netz findet hat sich schonmal nicht bestätigt.

            Allerdings....... im Netz ließt man auch häufig von nicht sauber geschnittenen Gewinden und zu langen Schrauben.
            Jo. Stimmt.
            bei mir ist z.B. Die Spindelmutter der X-Achse locker und kann sich in den Schraubenlöchern verdrehen obwohl die Schrauben fest sind. Also sind die Schrauben zu lang oder das Gewinde nicht tief genug. Schau ich mir heut Abend an.

            Ansonsten ist alles vorhanden was man braucht um die Maschine in Betrieb zu nehmen.
            Sogar das Werkzeug ist dabei.
            Dann noch ein 6mm Fräser, ein 3mm Fräser und zwei Gravierfräser.
            Etwas verwirrt mich dann aber die Beschriftung am Steuergerät.
            Das hat einen Parallelport und daran steht: -Dieses Steuergerät arbeitet mit keinerlei Laptop zusammen. Desktop PC erforderlich.- (natürlich auf English)
            Es liegt aber ein Kabel dabei, um den Parallelport der Steuereinheit an den USB Port vom Rechner anzuschliessen.
            Na mal sehen ob es geht. Wenn nicht, bau ich die Steuereinheit auf Arduino Steuerung um. Hab damit schon gute Erfahrungen gemacht und hätte dann sogar noch die Möglichkeit Endschalter und Referenzschalter an alle Achsen anzubringen.
            Diese Möglichkeit hab ich bis jetzt noch nicht entdeckt.

            Also, heute Abend dann mehr Infos nach der zweiten Besichtigung.

            Gruß, Axel
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            • McClean
              Senior Member
              • 17.12.2007
              • 1004
              • Steffen
              • Karlsruhe

              #7
              AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

              Hi Axel,

              also ich habe auch eine Chinafräse - allerdings die 3040 (ohne z). Ich wollte erstmal schauen ob ich mit dem CNC Thema klarkomme und konnte auch ned zu viel Geld ausgeben.
              Das ist schön länger her, mittlerweile hat sich das ganze wohl auch ein wenig weiterentwickelt. Bei mir war eine Bürstenspindel dabei. Beim Auspacken war das ähnlich wie bei Dir

              Die Freude halt allerdings nicht lang gehalten, nur eine Achse hat funktioniert, die anderen beiden hatten defekte Schrittmotortreiber. Die Chinesen waren echt sehr freundlich und bemüht - nur nach 3 oder 4 mal auf neue Schrittmotortreiber warten die dann wieder nicht oder nur kurz funktioniert haben, hatte ich die Nase voll. Beim Anschauen der Elektronk ist mir eh kalt den Rücken runter gelaufen, auch lustig war dass das verbaute 24V-Netzteil extrem unterdimensioniert für die 3 Schrittmotoren waren.
              Also komplette Elektrik ersetzt durch Eigenbau, 19" Rack, neue Breakout-Karte, neue Schrittmotortreiber, neues Netzteil.

              Dann lief die Kiste erstmal, es hat sich aber relativ schnell gezeigt dass die Bürstenspindel nichts taugt. Zu wenig Leistung, schlimmes Laufgeräusch. Also hier auch noch getauscht gegen eine luftgekühlte Brushless.

              Tja was soll ich sagen.. die Maschine tut, aber alles ist wackelig ohne Ende. Je nachdem was ich Fräse (z.b. Buchenholz) sehe ich wie der Fräser sich seitlich bewegt beim gerade Linie fahren.

              Dinge wie Endschalter sind natürlich auch nicht verbaut.

              Bei mir sind durch die nötigen ßnderungen die Kosten deutlich hoch gegangen. Trozdem hätte man zu der Zeit zu dem Preis sonst noch keine Fräse kaufen können. Ich würde es nicht mehr machen...

              Ich hoffe Du hast mehr Glück


              Gruss Steffen
              Shape S8, Goblin Speed, Janis 700, Vanquish, LOGO 500, Goblin 380

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              • Hanss Axel
                Senior Member
                • 25.02.2012
                • 2539
                • Axel
                • Yokohama / Japan

                #8
                AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                Hallo Steffen,

                Dank dir für deine Erfahrungen.
                Was ich auch immer rausgelesen habe bei den Berichten über diese Fräsen ist, dass sie sich stetig weiter entwickeln. Auch die Chinesen lernen dazu.


                Und warum ich davon ausgehe das die Maschine nicht so schlecht sein kann wie ihr Ruf ist:

                Ich hab mir vor 15 Jahren meine erste CNC-Portalfräse gebaut.
                Diese bestand aus 2mm gekanteten Alu-Blech, M8 Gewindestangen, und 12mm Silberstahlwellen als Führungen.
                Spindelmuttern waren aus Kunststoff selbst geschnitten. Ebenso die Laufbuchsen welche ich aus Messing gedreht habe.
                Fräsmotor war ein Dremel.

                Im Vergleich zu der China-Fräse war meine Eigenbau totaler Schrott.
                Aber, sie lief und ich hab mir damit sogar CFK-Seitenteile für meinen Heli gefräst.
                Ebenso Gravuren in Alu und Messing oder auch Plexiglas waren damit kein Problem.
                Die Genauigkeit war im 1/10 Bereich. Teilweise besser.

                Also hab ich mir gesagt: -Wenn ich mit meiner Eigenbau von damals zufrieden war (die übrigens heute noch existiert und funktionieren würde wenn ich denn noch einen DOS-Rechner hätte), warum sollte ich auch nicht einer China-Fräse -Leben einhauchen- können, die weit aus besseres Potential bietet als meine Gewindestangen und Messingbuchen von damals?-

                Also mal schauen was daraus wird.
                Und falls ich sie doch nicht zum laufen bekomme, werde ich das natürlich auch Berichten.

                Gruß, Axel
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                • Hanss Axel
                  Senior Member
                  • 25.02.2012
                  • 2539
                  • Axel
                  • Yokohama / Japan

                  #9
                  AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                  Hab meinen alten Bericht von damals (2008) hier auf RC-Heli gefunden in dem ich über meine Eigenbau Low-Cost Fräse mal berichtete.

                  Da war sie aber schon ein paar Jährchen alt und bestand aus 3mm Blech und M10 Gewindestangen. Kann man ja mal vergessen nach so langer Zeit.

                  Aber lustig seine alten Berichte mal wieder zu lesen.

                  Eigenbau Fräßmaschine für 300 Euro - RC-Heli Community
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                  • Hanss Axel
                    Senior Member
                    • 25.02.2012
                    • 2539
                    • Axel
                    • Yokohama / Japan

                    #10
                    AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                    Hallo Leute,

                    genug über alte Tage geschwätzt...
                    Weiter gehts mit Tatsachen und Fakten der China-Fräse.

                    Hab mir jetzt mal die Kugelumlaufmutter der X-Achsen Spindel vorgenommen.
                    Hab ja geschrieben, dass die locker ist obwohl die Schrauben angezogen waren. War auch so. Nur das ich die Schrauben unmöglich von Hand drehen konnte, mit dem Inbusschlüssel dann aber schon. Und fest ist die Mutter.
                    (P.S. die Mutter und die Führungen müssen noch vermessen und eventuell ausgerichtet werden. Das kommt aber erst, wenn sie mal läuft)

                    Als nächstes fiel mir dann auf, dass die gesamte Spindel der X-Achse etwas axiales Spiel hat.
                    Um herauszufinden woher das kommt, musste ich erstmal verstehen wie die Spindel überhaupt gelagert ist.
                    Eins vorweg: etwas untypisch. Aber funktioniert für den Heimbedarf wenn man nicht vor hat mit dieser Maschine produktaktiv zu Arbeiten um damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

                    Wie ist sie denn nun gelagert:
                    An der Motorseite befindet sich das Loslager. (Normalerweise liegt dort das Festlager. Daher untypisch).
                    Am anderen Ende der Spindel sind dann dafür zwei normale Kugellager als Festlager vorhanden. (muss mir mal genauer ansehen ob das wirklich nur normale Lager sind und nicht vielleicht doch Schrägkugellager so wie es sein sollte)
                    Das musste ich erstmal begreifen, da die Y- und Z-Achse als Festlager je zwei Flanschlager haben die sich gegenüber liegen und mit einer Mutter vorgespannt sind, die Lager der X-Achse aber keine Flansche haben.
                    Dafür hat der Lagerbock der X-Achse dann einen Steg zwischen den Lagern wie ich schliesslich rausfand. Somit kann man diese dann auch gegeneinander verspannen. Nur sieht man das von Außen nicht.
                    Langer Rede kurzer Sinn:
                    Hab die Spindel festgeklemmt, die Spindelmutter nachgezogen und das axiale Spiel war weg.

                    An der Y- und Z-Achse war nichts zu machen. Alles fest und Spielfrei. (bis jetzt. Und hoffentlich bleibt das auch so. )

                    Als nächstes hab ich dann die Schrittmotoren angeschraubt und angeklemmt.
                    Da gibt es auch nichts drüber zu sagen. Nichts auffälliges.

                    Dann der große Moment!!!!!
                    Alles an die Steuereinheit dran, Strom drauf und sehen was passiert....

                    Jo...... nix passierte. Warum auch. Hab ja noch nix gemacht.
                    Also den "Spindel Start" Knopf gedrückt, den Poti für die Drehzahl hoch gedreht, und die Spindel lief fast geräuschlos und völlig ohne Vibrationen langsam bis auf max Drehzahl hoch.
                    Das einzige was ich feststellen konnte war, eine sinusförmige Schwingung mit ca. 1Hz.
                    Gaaaanz schwach. Aber wenn man das Ohr direkt an die Spindel hält, hört man es und man kann es auch fühlen.
                    Tritt aber nur bei max Drehzahl auf.
                    Dann hat die Spindel bei 400Hz: 1,6A und 110V im Leerlauf.
                    Weis noch nicht ob das eine Drehzahlschwankung ist oder die komplette Maschine in Resonanz gerät bei einer leichten Unwucht und dieser Drehzahl. Werd ich aber weiter verfolgen!

                    Das nächste was immer wieder mal im Netz bemängelt wird, ist die mitgelieferte Wasserpumpe zur Spindelkühlung.
                    "Sie funktioniert zwar, ist aber extrem laut und sollte ausgetauscht werden."

                    Also Wasserpumpe an! Ein Laufgeräusch war zu hören. Eigentlich aber normal wenn eine Pumpe läuft.
                    Vielleicht hab ich aber eine extrem leise Pumpe erwischt, oder die Chinesen haben was gelernt und die Pumpe ausgetauscht, oder ich bin einfach nur taub.

                    So..... das war es mal für heute. Morgen versuche ich mal ob sich die Software installieren lässt und ob die Maschine dann auch läuft.
                    Dann geht es ans vermessen und einstellen.

                    Grüßle, Axel

                    Bild 1: Kugelumlaufmutter X-Achse
                    Bild 2: Festlager der X-Achse ohne Flansch.
                    Bild 3 und 4: die beiden Lager vom "Festlager" der Z-Achse. (Gleicher Aufbau der Y-Achse)
                    Bild 5: Lager und Führungsaufnahme der X-Achse am Maschinenbett.. 17/20mm Stärke.
                    Angehängte Dateien
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                    Kommentar

                    • DernetteMann1982
                      Henseleit
                      Teampilot
                      • 07.11.2007
                      • 4217
                      • Holger
                      • MFSV Haiger-Allendorf

                      #11
                      AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                      Das sieht doch alles recht robust aus.

                      Ich habe vorletztes Jahr eine alte, kleine Eigenbaufräse umgebaut, überholt und eine kleine neue Steuerung dran gebaut.
                      Auf der Maschine fräse ich sogar Alu, zwar in 1-5/10mm Schritten, aber es geht. Für Kleinteile, die man einmalig bearbeitet, reicht mir das. Dauert halt etwas länger mit der geringen Zustellung.

                      Berichte mal weiter.
                      Bin auf dein Fazit gespannt.

                      Gruß Holger
                      Zuletzt geändert von DernetteMann1982; 20.12.2017, 17:00.
                      T-Rex 250, 450, 600, Bell 212 Twin Jet, Three Dee V4, MP V91, TDR, TDR 2, TDF, TDS, TDSF

                      Kommentar

                      • tiepel
                        Senior Member
                        • 30.07.2011
                        • 2260
                        • Reimumd

                        #12
                        AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                        Hi,
                        an diesen Thread hänge ich mich interessehalber doch sehr gerne an.
                        Gruß Reimund

                        Kommentar

                        • rfauli
                          Member
                          • 14.09.2009
                          • 493
                          • Rene
                          • 35444 Biebertal

                          #13
                          AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                          Guten Morgen,

                          sehr schöner Bericht, weiter machen bitte
                          Er kommt gerade passend suche schon seit kurzer Zeit auch nach einer Fräse und überlege Eigenbau oder kaufen und optimieren.

                          Leider habe ich nicht das Glück wie andere und es kommt einer daher und schenkt mir einfach mal so alle Teile! und...

                          Bin schon gespannt auf die Software und die ersten Bearbeitungen mit der Fräse.

                          Bitte weiter so berichten.

                          LG
                          SAB RAW Low / SAB RAW Pow / VBar Control / YGE / ALIGN / Kontronik

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                          • Hanss Axel
                            Senior Member
                            • 25.02.2012
                            • 2539
                            • Axel
                            • Yokohama / Japan

                            #14
                            AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                            Hallo Leute,

                            jetzt gibt es mal keine Bilder. Denn es hat sich an der Maschine selbst nichts verändert.
                            Ich war zwei Abende nur damit beschäftigt, die Software auf meinen Rechner zu installieren und die Maschine zum Laufen zu bringen!

                            Es hat so lange gedauert weil ich einfach kein Computer Experte bin und niemals einer sein werde. Schon gar nicht wenn als Betriebssystem Windows installiert ist.

                            Wenn man allerdings weis wie es geht, dauert es nur ca. 10 Minuten bis alles läuft.
                            Und wie das geht, erzähle ich euch jetzt.

                            Die Maschine kommt mit drei Programmen die installiert werden müssen:
                            netfx.3.5
                            directx_9redist
                            und als Frässoftware CNCUSB (als Vollversion mit Lizenz)

                            Als Windows Version wird XP oder Windows7 verlangt.

                            Damit die Treiber aber auch auf einem Windows8 oder Windows10 Rechner laufen, muss man zuerst folgendes tun:

                            Als erstes muss man den Rechner im "advanced startup" modus neu starten. (Windows-Taste drücken und gleichzeitig "I". Dann "Restart" auswählen bei gleichzeitigem drücken der "Shift-Taste")
                            Im darauf folgendem Menu wählt man "troubleshoot" aus.
                            Im nächsten Menu "advanced options"
                            Danach im folgenden Menu "windows startup Settings"
                            Der Computer startet nun neu und im folgendem Boot-menu wählt man dann "Disable driver Signatur enforcement" aus.
                            (Wieso in aller Welt denkt man sich bei Microsoft nur so etwas aus.....?)
                            (P.S. Dieses vorgehen hilft bei ALLEN Windows7 Treibern die unter Windows8 oder 10 nicht mehr laufen )

                            Erst danach kann man die drei mitgelieferten Programme installieren und die Treiber dafür funktionieren auch. Ansonsten geht nix!



                            So...... jetzt läuft die Maschine also. Und wie sie läuft!
                            Ich musste nur die Z-Achse invertieren da sie in die falsche Richtung gelaufen ist. Ebenso hab ich die Beschleunigung der Achsen erhöht. Um das 3-Fache. War mir einfach zu langsam.

                            Die max. Geschwindigkeit steht auch auf max. Das sind bei dem CNCUSB Programm 4687mm/min (Fragt mich nicht warum das so eine krumme Zahl ist....)
                            Alle Achsen laufen mit dieser Geschwindigkeit, fast, einwandfrei.
                            Nur die Y-Achse hat nach ein paar Minuten etwas komische Geräusche von sich gegeben. bei jeder vollen Umdrehung der Spindel gibt es so ein kurzes "schleifendes" Geräusch. Schleift aber nix und es trat auch erst nach ein paar Minuten auf. Seh ich mir noch genauer an. Kann nichts weltbewegendes sein.

                            Morgen häng ich dann auch mal die Messuhr dran und seh mal was ich so tut.

                            Bis dahin, Grüße, Axel
                            Zuletzt geändert von Hanss Axel; 21.12.2017, 14:58.
                            NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
                            Forza 450EX; Forza 700;
                            T14SG

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                            • Hanss Axel
                              Senior Member
                              • 25.02.2012
                              • 2539
                              • Axel
                              • Yokohama / Japan

                              #15
                              AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                              Hallo Leute,

                              es gibt Neues:
                              Die Maschine hat nun ihren eigenen Platz bekommen und ihre ersten Teile gefräst.
                              Vermessen wurde sie noch nicht. Sie ist also noch so wie sie aus dem Karton kam. Wollte einfach nur mal sehen was sie kann.

                              Ein paar Worte zur Inbetriebnahme:
                              Es gab ein Problem mit der Pumpe zur Kühlung der Spindel. Sie lief zwar, aber sie Pumpte nicht.
                              Daher habe ich die Pumpe geöffnet und mir fiel auf, dass die Kolben (ist eine Kolbenpumpe) festhingen. Kann sein wenn sie Monate oder sogar Jahre lang nicht bewegt wurden.
                              Aber ein Druck mit dem Finger darauf und sie waren wieder gangbar und die Pumpe pumpte wieder.
                              Eingebaut habe ich sie am Deckel einer durchsichtigen box. Dadurch liegt sie Innerhalb des Behälters aber nicht im Kühlmittel und falls mal was undicht wird, macht es nix.
                              Als Kühlflüssigkeit habe ich 6L normales Kühlwasser fürs Auto genommen. Das beugt Rost und Ablagerungen vor und die Maschine ist bis -40° Einsatzfähig.

                              Auf den Tisch habe ich ein Sperrholzbrett geschraubt als Opferplatte.
                              Die Schrauben und die 4-Kant Muttern waren bei der Maschine dabei.

                              Auf dieses Brett dann das zu fräsende Bauteil mit Spax und das Fräsen konnte beginnen.

                              Gefräst habe ich 12mm dickes Sperrholz.
                              Zuerst mit 4mm Zustellung und 800mm/min Vorschub bei 24000 1/min der Spindel.
                              Das hat mich nach ca. 3cm einen Fräser gekostet.
                              Also 3mm Zustellung und nur 600mm/min Vorschub.
                              Hat gepasst und die Teile wurden sauber gefräst.

                              Das war es erstmal für heute.
                              Werde noch ein bisschen rumspielen und wenn alles passt, werde ich sie vermessen und richtig einstellen.

                              Gruß, Axel

                              Bild 1: Die mitgelieferten Schrauben und Muttern zur Befestigung am Tisch
                              Bild 2: Die Schrauben durch die Opferplatte
                              Bild 3: Die Muttern in den Führungen des Tisches. 4 Befestigungen wurden für die Opferplatte verwendet
                              Bild 4: Kühlmittelbehälter der Spindel. 6L
                              Bild 5: Die Pumpe am Deckel innerhalb des Behälters befestigt
                              Bild 6: Die ersten gefrästen Teile.
                              Bild 7: Die gefrästen Halterungen an der Wand
                              Angehängte Dateien
                              NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
                              Forza 450EX; Forza 700;
                              T14SG

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