China Fräse 6040, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

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  • Hanss Axel
    Senior Member
    • 25.02.2012
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    • Axel
    • Yokohama / Japan

    #16
    AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

    Bild 8 vergessen!

    Der neue Platz neben meiner Werkbank:
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    • Hanss Axel
      Senior Member
      • 25.02.2012
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      • Axel
      • Yokohama / Japan

      #17
      AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

      Hallo Leute,

      ich hoffe ihr hattet alle eine schöne Weihnacht.

      An der Fräse gibt es noch keine großen Veränderungen, da ich beruflich die letzten Tage unterwegs war.
      Daher erstelle ich erstmal ein Zwischenfazit der Maschine, bevor es ans Vermessen und Ausrichten geht.

      Die Maschine ist im Moment noch "out of the box". Also so wie sie kam ist sie gerade in Betrieb. Was gibt es nun also darüber zu berichten?

      Als erstes:
      Sie macht was sie soll. Keinerlei Auffälligkeiten. Nichts worüber ich mich beschweren könnte im Moment.

      Gefräst habe ich bis jetzt lediglich Sperrholz und Buche.
      Ich hatte ja schon ein Bild gepostet von einem Regalhalter. Dieser wurde mit einem 3,2mm Fräser gefräst.
      Jetzt habe ich mir noch eine Absaugung für die Frässpindel dazu gebastelt, welche aus 25mm Buche besteht. Bearbeitet mit einem 6mm Fräser.
      Vorschub 800mm/min, 2mm Zustellung und 22mm Tiefe gesamt Zustellung. (2mm sind aber zu wenig, da das Maschinchen da durch marschiert ist als wäre es warme Butter. Ich denke, dass auch 6mm ohne Probleme möglich sind. Probiere ich noch aus)

      In diversen Videos und Testberichten, lese und sehe ich immer wieder, dass die mitgelieferte Kühlmittelpumpe nichts taugen soll, zu laut ist und man sie austauschen sollte. Kann ich bis jetzt nicht bestätigen. Sie pumpt anständig und der Staubsauger zum Absaugen ist lauter und man hört sie dann gar nicht mehr.

      Alles was ich bisslang über "China-Fräsen" gelesen habe, hat sich bei mir bis jetzt noch nicht bestätigt und ich würde sie jedem der ein klein wenig Ahnung von der Materie hat auch weiter empfehlen.
      Was ich aber Denke warum das bei mir so ist, ist, dass ich die kleinere "3040" Maschine habe und nicht die "6040" wie die meisten.
      Warum.....
      Nun, die 3040 und die 6040 sind, soweit ich das Beurteilen kann, gleich aufgebaut.
      Das heisst, die Führungen und die Spindeln sind die selben. Nur bei der "6040" eben dementsprechend länger als bei der "3040".
      Und je länger eine freitragende Führung ist, desto instabiler wird sie. Vibrationen können leichter entstehen. Ungenauigkeiten haben stärkeren Einfluss auf das Ergebnis, usw.
      Bei mir Arbeitet eine 800W Spindel auf 20mm Rundführungen mit einer freien Länge von 390mm.
      Bei den meisten Berichten, wenn nicht zu sagen allen die ich gesehen habe, ist das eine 1,5KW Spindel auf den selben 20mm Führungen die aber 10cm Länger sind. Also um 1/4 (25%) länger.
      Möglicherweise rühren daher die Probleme und die Unzufriedenheit mit der Stabilität der Maschine.
      Zumindest waren das meine ßberlegungen bevor ich mir die Maschine zugelegt habe. Die 3040 sah einfach stabiler aus als die 6040.
      Größe allein ist nicht alles.....

      Hier noch ein paar Bilder.
      Nächste Woche geht es dann ans Vermessen und falls erforderlich, ans Ausrichten.
      Bis dahin, Gruß, euer Axel

      Bild 1: Regelhalter aus 12mm Sperrholz. Gefräst mit 3,2mm Fräser.
      Bild 2, 3: Die Halter im praktischen Einsatz.
      Bild 4: Die Absaugung montiert. (Die Spindel hat stirnseitig 2 M4 Gewinde, in welche die Grundplatte angeschraubt ist)
      Bild 5: Grundplatte aus Sperrholz
      Bild 6: Absaugung mit Magneten. Aus 25mm Buche aus dem vollen gefräst. 6mm Fräser, 800mm/min Vorschub, 2mm Zustellung. (zu wenig! )
      Bild 7: Die komplette Absaugung. (Endlich keinen Staubsauger mehr halten und nachführen)
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      • Hanss Axel
        Senior Member
        • 25.02.2012
        • 2539
        • Axel
        • Yokohama / Japan

        #18
        AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

        Hallo Leute,

        ich hab noch immer nix an der Maschine gemacht. Also nix vermessen und nix eingestellt.
        Aber ich mag sie immer mehr und mehr...

        Japan ist ja bekanntlich ein Land der Stempelkultur und ohne Stempel kannst du dir nicht mal ein Auto kaufen. (Eigene Erfahrung )

        Was liegt da also Näher als sich einen Stempel selbst anzufertigen?!?

        Ich habe daher ein Stück Hartholz stirnseitig in einen Schraubstock gespannt, welcher mit Schrauben an der "Opferplatte" befestigt wurde und mit einem 3mm Fräser zuerst plangefräst.
        Danach dann mit dem Gravierfräser, welcher der Maschine bei lag, die Schrift herausgearbeitet.
        Vorschub waren 800mm/min und 1mm Zustellung.

        Als ersten Test für einen Stempel natürlich einen kleinen Gruß an meine Liebste.....

        Mal sehen wann ich ans vermessen gehe. Bislang passt aber soweit alles.

        Gruß, Axel
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        • Hanss Axel
          Senior Member
          • 25.02.2012
          • 2539
          • Axel
          • Yokohama / Japan

          #19
          AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

          Hallo Leute,

          ihr wartet sicherlich schon darauf zu hören wie sich die Fräse bei Aluminium so schlägt?!

          Ich hab es gerade einmal getestet und muss sagen: Gar nicht mal schlecht.

          Gefräst habe ich 5mm dickes AW-6063.
          Einmal Stirnseitig auf voller Breite und einmal eine Nut.

          Die Stirnseite habe ich zuerst geschruppt mit 600mm/min Vorschub und 1mm Zustellung, mit einem 3Euro, 6mm Schlichtfräser! Dementsprechend sah auch die Oberfläche aus.
          Aber die Maschine ist da durch ohne Vibrationen oder sich gar gequält anzuhören.

          Als nächstes dann noch einmal geschlichtet mit 0,2mm Zustellung und 1000mm/min Vorschub.
          Zur Oberfläche kann man jetzt nix mehr sagen. Die sieht aus wie sie auszusehen hat. Einfach perfekt.

          Als nächstes dann hab ich die Nut gefräst.
          Zuerst in die Tiefe mit jeweils 0,5mm in Z-Richtung Zustellung und wieder mit 1000mm/min da durch. Alles bestens.
          Dann bei den 1mm Tiefe seitlich nochmal je 2mm Zugestellt und wieder mit 1000mm/mm da durch. Wieder alles bestens.

          Die einzige Grenze die ich im Moment an der Fräse bei Alu habe, ist mein 3Euro, 6mm Schlichtfräser.

          Ach ja: Drehzahl waren 20.000 1/min.


          Damit ist die Inbetriebnahme und der Test vorerst abgeschlossen.
          Mein Fazit: Ich bin vollauf begeistert von dem was man für 600 Euro bekommt.

          Bis auf ein paar Probleme mit der Software Installation (lag an mir und meinen Windows Kenntnissen), Lockerer X-Achsen Kugelumlaufmutter, nicht vorgespannten Kugelumlaufführungen der X-Achse (was aber ok ist), einem festhängendem Kolben der Wasserpumpe gibt es nix zu meckern.

          ... Naja.... doch. ein wenig gibt es schon.
          Darauf gehe ich aber im nächsten Post etwas genauer ein.

          Denn jetzt kommt der nächste Schritt: "Verbesserung".

          Gruß, Axel
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          • Dirk S
            Senior Member
            • 08.05.2012
            • 1604
            • Dirk
            • MFSC Testerberge / MFC Oberhausen

            #20
            AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

            Hier les gerne mit.
            Sehr schön beschrieben das ganze!
            Gibt es auch eine Bezugsquelle der Maschine?
            Aus technischen Gründen ist die Signatur auf der Rückseite dieser Nachricht.

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            • Hanss Axel
              Senior Member
              • 25.02.2012
              • 2539
              • Axel
              • Yokohama / Japan

              #21
              AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

              Zitat von Dirk S Beitrag anzeigen
              Gibt es auch eine Bezugsquelle der Maschine?
              Ich habe sie hier in Japan ganz normal bei Amazon gekauft.
              Keine Ahnung bei welchem Händler, da alles auf japanisch geschrieben ist.
              Geliefert wurde sie dann aber aus China.
              Hat 10 Tage gedauert.

              Interessant war auch, dass der Preis der Maschine von 80.000 Yen sofort nach meinem Kauf auf 188.000 Yen stieg.
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              • McClean
                Senior Member
                • 17.12.2007
                • 1004
                • Steffen
                • Karlsruhe

                #22
                AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                Hi,

                also ich bin gerade dabei mit meiner CNC-Fräse das Fräsbett zu fräsen. Ich wusste ja dass das Bett nicht gerade ist, aber dass es so schlimm ist war mir nicht bewusst.
                Ich hatte mir einen einfachen Tast-Messkopf gebaut und das Bett mal vermessen (200 Punkte) und musste feststellen dass 0,9mm Differenz zwischen höchster und tiefster Stelle bestehen.

                Jetzt fräse ich gerade mit einem 6mm Fräser das Bett gerade. Ich hatte mich an Alu bisher nicht wirklich rangetraut, war 2x nicht erfolgreich. Also nutze ich gerade 0.1mm Zustellung. Es geht, klingt aber nicht doll und man hört die Vibrationen und Resonanzen.

                Tja. 9x 1,5h Fräszeit...

                Gruss Steffen
                Shape S8, Goblin Speed, Janis 700, Vanquish, LOGO 500, Goblin 380

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                • McClean
                  Senior Member
                  • 17.12.2007
                  • 1004
                  • Steffen
                  • Karlsruhe

                  #23
                  AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                  Hi,

                  hier noch ein paar Impressionen von der Bett-Fräserei

                  Gruss Steffen
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                  • Hanss Axel
                    Senior Member
                    • 25.02.2012
                    • 2539
                    • Axel
                    • Yokohama / Japan

                    #24
                    AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                    Hi Steffen,

                    Hast du versucht die Maschine erstmal mechanisch richtig einzustellen oder hast du direkt angefangen den Tisch abzufräsen?
                    Abfräsen ist der letzte Schritt den man machen sollte.
                    Zuerst sollte mal alles soweit wie möglich stimmen.

                    Bei waren es von der höchsten zu tiefsten Stelle nicht nur 0,9mm wie bei dir, sondern fast 4mm!!!
                    Jetzt, nach etwas einstellen nur noch 4/100. also eine Verbesserung um das 100fache. Alleine nur durch das einstellen vom Grundrahmen.

                    Gruß Axel
                    NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
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                    • Hanss Axel
                      Senior Member
                      • 25.02.2012
                      • 2539
                      • Axel
                      • Yokohama / Japan

                      #25
                      AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                      Hallo Leute,

                      im vorherigen Post hab ich ja geschrieben, dass ich den Grundrahmen eingestellt hab und dadurch eine Verbesserung um das 100fache erreicht habe.
                      Ausserdem schrieb ich auch, dass es was zu meckern gibt.

                      Also hier nun erstmal die Meckerei.

                      Die Längsverbindungen auf den die Führungen der X-Achse geschraubt sind, sind unterschiedlich lang. Ganze 7mm!!
                      Sieht man schön im Vergleich an Bild 1 und 2. (einmal bündig und einmal fehlen 7mm )
                      Bei Bild 3 sieht man das zwei Schrauben fehlen. Die fehlen, weil ich sie entfernt habe.
                      Eine war nicht ganz drin. Und bei dem Versuch sie rein zudrehen, ging es nicht. Die hatte gefressen. Die zweite Schraube war locker. Ließ sich auch nicht festziehen. Das Gewinde war überdreht. Nun ja, zwei Schrauben weniger machen den Bock auch nicht fett. Ist trotzdem alles Stabil.
                      Außerdem auf Bild 3 zu erkennen, dass die Verbindung des Portals auf der X-Achse nicht Parallel zu den Querverbindungen der X-Achsen Führungen läuft. Lässt sich auch nicht so ohne weiteres einstellen, da nicht genügend Luft in den Schraubenlöchern ist um es zu verdrehen. Ist aber auch nicht so wichtig. Wichtig ist das später die Y-Führungen rechtwinklig zu den X-Führungen stehen.

                      Und wie schon erwähnt diese 4mm Unterschied am Tisch.

                      Es stellt sich heraus, dass der komplette Rahmen, also die Basis der Maschine, verzogen war.
                      Dadurch verzog sich beim verfahren das komplette Portal und auf der einen Seite hat ich 3mm ins Minus und auf der anderen 1mm ins Plus Abweichung.
                      Auf Bild 4 und 5 sieht man, das meine Messuhr nicht mal mehr in der Lage war das genaue Maß zu messen, da der Taster schon in der Luft hing.
                      Am anderen Ende der Maschine war es genauso. Nur eben in die andere Richtung.
                      (gemessen wurde mit einem Pupitaster und einem 200mm langen Endmass. Das Endmass wird aufgelegt und abgefahren. Dadurch misst man keine Unebenheiten (das Endmass ist ja gerade und Parallel) sondern nur die Abweichung in der Parallelität)

                      Zum Ausrichten des Grundrahmens habe ich erstmal alle Schrauben gelockert.
                      Also den Rahmen und auch das Portal. Wichtig! Denn das Portal kann auch verzogen montiert sein und dadurch den Rahmen verziehen. Ist eben alles nur Alu.

                      Nachdem dann alle Führungen und Verbindungen locker waren, habe ich einfach nur mal an der ganzen Maschine anständig gewackelt so das sich alles setzt. Dazu steht die Maschine auf einer 25mm Buchenholzplatte und nach dem Wackeln hat der Grundrahmen die Selbe Abweichung wie die Buchenplatte.
                      Aber, schon mal wesentlich besser.

                      Danach werden alle Schraube wieder leicht Handfest angezogen und die Maschine erneut vermessen, indem man das Endmass mit einer Messuhr abfährt.
                      Die Abweichung lag danach "nur noch" bei 3-4/10mm.
                      Den Rest holt man raus, indem man mit einem Kunstoffhammer an den entsprechenden Stellen die Führungen ausrichtet. Also etwas auf die Führungen hämmert. Die Schrauben Handfest angezogen lassen.
                      Auf diese weise schafft man es schonmal fürs Erste den Rahmen einigermaßen auszurichten. Ich kam dabei bis auf 4/100 Abweichung auf 200mm Länge. (Bild 6 und 7)
                      Wie man den Rest rausholt, zeige ich euch noch.

                      Aber alleine schon alle Schrauben zu lockern, auf eine möglichst gerade Unterlage stellen, anständig überall wackeln, so das das sich alles zur Unterlage hin ausrichten kann, bringt schon einiges....

                      Im nächsten Post gehts dann weiter.

                      Gruß, Axel

                      P.S. Wenn ihr Fragen habt, fragt ruhig.
                      P.P.S. Das war natürlich noch keine echte Vermessung. Aber fürs Erste musste ich mal was Unternehmen, da meine Messuhren keine so großen Messbereiche haben und ich sonst nicht vermessen kann.
                      Angehängte Dateien
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                      • Hanss Axel
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                        • 25.02.2012
                        • 2539
                        • Axel
                        • Yokohama / Japan

                        #26
                        AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                        Eins habe ich noch vergessen zu erwähnen:

                        Das Abfahren des Endmasses mit der Uhr macht natürlich nur Sinn, wenn man es jedes mal an den beiden Endlagen macht. Also jeweils Vorne und Hinten an der Maschine. Sonst sieht man natürlich nicht ob der Rahmen verzogen ist.

                        Gruß, Axel
                        NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
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                          • 2539
                          • Axel
                          • Yokohama / Japan

                          #27
                          AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                          Hallo Leute,

                          bevor es am Dienstag ans vermessen geht (hab vorher keine Zeit), hier mal ein kleines Video wie die Maschine einen Stempel fräst.

                          Viel Spass und Gruß, Axel

                          NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
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                          • Hanss Axel
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                            • 2539
                            • Axel
                            • Yokohama / Japan

                            #28
                            AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                            Hallo Leute,

                            ein klein wenig hatte ich heute doch Zeit und auch gleich mal ne Idee!

                            Beim fräsen den Staubsauger an die Absaugung zu hängen funktioniert zwar einwandfrei, aber der Sauger ist doch schon recht laut auf Dauer!
                            Beim Stempel fräsen dann (Video hatte ich ja gepostet), fiel mir schon auf, dass der Frässtaub teilweise auch ohne Sauger angesaugt und durch den Anschluss für den Sauger geblasen wurde.

                            Also warum nicht den Sauger in die Absaugung integrieren dachte ich mir.

                            Also am Cam eine Zeichnung angefertigt, Alu eingespannt und ab ging die Luzi.

                            Naja.... erstmal noch nicht so richtig, da mein Fräsprogramm irgendwie die Fräsbahn falsch berechnet hat und ich nochmal anfangen musste.
                            Ausserdem sind mir gleich zwei 3mm Fräser abgebrochen. Die billigen von Amazon. 10 Stk. für 4 Euro.
                            Also den 3mm Fräser eingespannt welcher bei der Maschine dabei lag und der hielt dann auch.
                            Am Anfang erstmal vorsichtig mit 300mm/min Vorschub (da brachen die billigen schon ab).
                            Dann langsam immer weiter erhöht und am Ende lag ich bei einem Vorschub von 1200mm/min.

                            Zustellung waren 0,3mm (ich denke es geht auch noch etwas mehr), Vorschub wie erwähnt 1200mm/min und Drehzahl wieder 24.000 1/min.
                            Geschmiert habe ich mit einem Schneidöl, dass ich immer mal wieder auf das Werkstück getröpfelt habe.

                            Aber genug der Worte. Hier das Ergebnis und ein Video ist in Arbeit.

                            Gruß, Axel
                            Angehängte Dateien
                            NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
                            Forza 450EX; Forza 700;
                            T14SG

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                            • rfauli
                              Member
                              • 14.09.2009
                              • 493
                              • Rene
                              • 35444 Biebertal

                              #29
                              AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                              Hallo

                              also ich finde den Bericht super, verfolge diesen schon laufend.
                              Platz im Hobbyraum ist schon gemacht :-)

                              Frage mal zu den Arbeiten in ALU.
                              Hast du mal gemessen, also gibt es Unterschiede Soll/ISt ?
                              SAB RAW Low / SAB RAW Pow / VBar Control / YGE / ALIGN / Kontronik

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                              • Hanss Axel
                                Senior Member
                                • 25.02.2012
                                • 2539
                                • Axel
                                • Yokohama / Japan

                                #30
                                AW: China Fräse, Inbetriebnahme, Test und Verbesserung

                                Zitat von rfauli Beitrag anzeigen

                                Frage mal zu den Arbeiten in ALU.
                                Hast du mal gemessen, also gibt es Unterschiede Soll/ISt ?
                                Hi,

                                also du musst bedenken, dass die Maschine noch nicht ausgerichtet ist.
                                Alle Achsen stehen daher so, wie sie gerade stehen. Daher kann man auch keine exakten Passungen erwarten.

                                Aber es ist doch schon ganz gut geworden.

                                Soll = 24,00mm, Ist = 23,96 bzw 90° verdreht gemessen = 24,00 (mit Bügelmessschraube gemessen und verlässlich auf 0,01mm)
                                Soll = 19,00mm, Ist = 18,95 bzw 90° verdreht gemessen = 18,97 (mit billigem Messschieber gemessen. Also eher 0,1mm Genauigkeit beim Messen und nicht wirklich verlässlich. )
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