Für mich liegt der Nutzen bei der Anwendung des ViRA vor allem in dem Vergleich der Werte einer Messreihe, bei der immer nur ein Parameter geändert wurde.
Beispiel: Meine Messreihe zur Unwucht an der Motorglocke (Bild). Hier ergibt sich bei einer bestimmten Konstellation ein Minimum. D.h. bzgl. der Motorvibrationen ein Optimum.
Ob der absolute Wert sich durch andere Maßnahmen (z.B. Lagertausch oder andere Ansteuerparameter) noch weiter senken ließe steht auf einem anderen Blatt.
Das Gleiche gilt auch für den Vergleich von Absolutwerten, die mit ganz anderen Messanordnungen gewonnen wurden.
Aber generell erscheinen mir deine Werte als ausreichend gering. Ob es noch besser geht, kannst du nur durch zusätzliche Messungen bei denen ein Parameter gezielt verändert wird heraus bekommen. Z. B. Variation der Drehzahl des Motors, da es grundsätzlich bei den Motordrehzahlen auch Resonanzbereiche gibt, die man tunlichst meiden sollte.
Letzten Endes entscheidet jeder selbst, ob es gut genug ist oder sich weiterer Aufwand lohnt. LGT




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