Mal ein kleiner Hinweis. Vor ca. 30 Jahren hab ich mal mit Fischertechnik rumgespielt und auch einen "Blattspitzenantrieb" gebastelt (mit Schleifring, etc.). Waren natürlich ganz andere Dimensionen, vor allem, was die Drehzahl anging.
Aber: Ich habe festgestellt, dass das Ding schneller drehte, wenn ich nur einen Motor laufen lasse.
Bis heute kann ich mir nicht schlüssig erklären, warum. Vielleicht Spannungseinbruch, vielleicht Wirbelbildung, vielleicht Hexerei Ich war damals 10 Jahre alt, von daher hab ich das dann auch nicht soooo eingehend untersucht...
Vielleicht hilfts ja bei Deinen ßberlegungen/Experimenten.
Längst vergangene Grüße vom Fritzmaddin!
Hallo Fritzmaddin
Es könnte sein, das die Wirbel Einfluss haben???, traue mich aber nicht das zu testen. Du hast ja gesehen, was im ersten Video passiert ist als der Propeller weg geflogen ist. Selbst wenn das Gewicht ausgeglichen ist, habe Angst, das, das gleiche passieren könnte.
Warum nicht deine Einblatterfahrungen in dieses Projekt mit einbeziehen? Anstatt des Gegengewichtes den Motor verbauen, dann gerne drei Schleifkontakte auf der Welle unterhalb der TS und alles was so an Technik nötig ist kann nun wieder in einem kleinen "Rumpf" untergebracht werden ... ist ja dann auch wieder rel. einfach steuerbar zu gestallten!
Gruß Jörg
Hallo Jörg.
Deine Idee Ist gut, aber mit Schleifkontakt ist für mich der reine Horror bei 30-50 amp die auftreten werden. Habe aber was anderes im Hinterkopf!!!
Nur eine kleine Anregung meinerseits, als Gedankenspiel. Die Rotorblätter sollten in einem Winkel montiert sein, daß sie maximalen Auftrieb ohne zuviel Verwirbelungen erzeugen, ich denke bei 10 Grad dürfte dieser Winkel erreicht sein.
Nächste Idee: kleinere Motoren mit mehr KV und kleineren Props, dadurch weniger Gewicht, das dir die Halterungen verbiegt oder abreißt. Dann mit Experimenten mit dem Pitch versuchen, die Balance zwischen Drehzahl und Auftrieb zu finden. Auf jeden Fall müssen die Motorhalterungen sehr standfest sein, sonst fliegt die Sache wieder auseinander.
Versuchsweise könnten die Motoren auch mal mit Null Grad Winkel angebracht werden, um den Schub der Props besser in Drehzahl umsetzen zu können. Die Props sollen dabei nur die Drehzahl erzeugen und kein Auftrieb erzeugendes Element des Systems sein.
Also ich verfolge hier die Geschichte auch mit großer Begeisterung und ich hatte heute Nacht auch eine Idee:
Die Auftriebs- (Rotorblatt-) ebene pitchgesteuert lassen und die Antriebsebene im Verhältnis hierzu ähnlich der Paddelebene (Durchmesser) ohne Pitcheinfluß. Und: nur ein Antriebsmotor einseitig und das Gegengewicht ist der Antriebsakku.
Wenn man sich hier die Ideen und Möglichkeiten von allen ansieht, bin ich schon sehr gespannt, wie das fliegbare Resultat aussieht.
Doch die paar Blätter die nicht an dem nassen Boden kleben fliegen weg.
Schub ist da aber eindeutig zu wenig. Wie gesagt ich würde um einschätzen zu können, wie viel Aufwand man in höhere Drehzahl stecken muss, versuchen den Schub zu messen.
ps. Denny, du wohnst da wo ich morgen Urlaub mache...
Das ist aber jetzt etwas blöd, da die Saison gerade vorbei ist und ich jetzt wieder bis Dezember in Deutschland bin.
Es geht weiter, aber es dauert noch einige Tage.
Werde das Rotorblatt meines Großen Charybdis Monocopters teilen, und als Rotorblätter verwenden.
Die Blatttiefe =13cm, Blattlänge=55cm gegenüber, 4cm und 47cm.
Denke, das die mehr Auftrieb liefern.
Erstmal werden die gleichen Motoren eingesetzt, mal sehen ob das ausreicht, oder ob ich größere haben muss.
Egal was dabei herauskommt, werde auf jeden Fall berichten.
Blattspitzenantrieb. Test 3, mit verschiedenen Anstellwinkeln.
Leider hat es auch diesmal nicht geklappt, mal sehen wie es weiter geht.
Das Viech will einfach nicht abheben.
Als nächstes muss die Stabistange als Motorträger herhalten, dazu muss noch ein Rotorkopf umgebaut werden, und das ganze dann, mit normalen Rotorblättern. Mal sehen was dann passiert.
Leider ist es dann kein Blattspitzenantrieb mehr.
Hi Engelbert,
dasteht schon ,nicht aufgeben . Mein Cheff Hr.Dr Götz Heidelberg hat bei MBB in Ottobrunn/München einen Teststand aufgebaut da hat er den Rotor für einen 30 Meter Durchmesser Lastenhubschrauber mit Reaktionsantrieb am Laufen gehabt . Er hat dazu ein Strahtriebwerk über Rohrzuleitungen durch die Höhlen Rotorblätter angeblasen . Ich Besuch ihn manchmal ,die Rotorblätter liegen heute noch in seinem Garten. Zu Testen hat er eine Gartenstuhl an einem Gestell über so einen Angeblasenen Rotor gebaut und ist damit Probegeflogen . Die Luft kam da durch einen Superflexschlauch von einem stationären Gebläse.
Kennst du den Wow Wee Bladestar ,der macht das wie Du möchtest nur sind die kleinen Motoren an extra Auslegern quer zu Hauptrotor angebracht und laufen auch nicht ganz außen . Gesteuert wird der Bladestar duch Leistungsimpulse an die Motoren die so einen Schubvektor in eine bestimmte Richtung erzeugen und schon driftet er in die gewünschte Richtung. Mit richtigen Rotorkopf vom Heli geht's halt viel dynamischer.
Link zu einem Bladstar Video , WowWee Bladestar - YouTube .
Wenn Du in so einem Wow Wee Blade Star sitzt, wird Dir da nicht schwindelig?
Peter
... immer ´ne handbreit luft unter den kufen ...heli-jos) - peter
lass Dich nicht entmutigen.
Ich habe mir diesen Thread aufmerksam durchgelesen und finde Deine Idee genial. Der Sound ist mega, wirklich.
Leider bin ich noch nicht so fit, dass ich hier mit einem konstruktiven technischen Beitrag etwas zur Problemlösung beisteuern kann, aber unter psychologischen Gesichtspunkten möchte ich Dir sagen, dass ich Dich bitte, doch mit diesem Projekt weiterzumachen.
Wenn es manntragende Gerätschaften mit dem Blattspitzenantrieb gibt, warum sollte es dann auch nicht im Modellbau funktionieren.
Insofern, Kopf hoch, irgendwann kommt der "AHA-Effekt" und die Karre wird fliegen.
Sie ist ja schon mal geflogen, zwar auf den Kopf und hat sich zerlegt, aber sie hat abgehoben.
Denk mal an die Pioniere der Luftfahrt, die haben sich auch manchen Hals gebrochen.
Und Du bist ein Pionier des aussergewöhnlichen Modellbaus. Ich drück Dir die Daumen, dass Du die "Karre" zum Fliegen bekommst.
Wenn ich ne Idee (meistens nachts) haben sollte, steuere ich sie hier bei.
Beste Grüße aus Wiesbaden
Peter
... immer ´ne handbreit luft unter den kufen ...heli-jos) - peter
Hi,
montiere die Motoren weiter Innen. Das erhöht die Drehzahl wenn du die gleichen Propeller verwenden möchtest aber nicht mehr Leistung von den Motoren abfordern möchtest. Propeller mit höherer Steigung bringen auch mehr Strahlgeschwindigkeit aber das dann mit höherer Leistungsaufnahme .
Dein Rotor hat nur 51,8 m/s Umfangsgeschwindigkeit ein EC 135 kommt da auf 210 m/s . Dann kommt noch bei den weiter innenliegenden Motoren das anblasen der Rotorblätter dazu ,dass mit Sicherheit deren Auftrieb erhöht.
Hallo Diablol,
zu leicht gibt´s nicht, damit liegst Du wohl richtig, aber einen Ausgleich, der die Reibung der Rotorwellenlagerung kompensiert ist sicher notwendig. Ob das ein Heckrotor ist, oder verstellbare Flügelchen, die über den Abwind des Rotors die Reibung der Lagerung ausgleichen, kommt darauf an wie agil das Fluggerät werden soll und ob genug Leistung zur Verfügung steht, um auch noch den Heckrotor an zu treiben.
Wenn das Gestell, das unter dem Rotor Hängt nicht 100% neutral ausgewogen ist, wird dieses, beim abheben und wenn es dann anfängt mit zu drehen, den Rotor zu stark beeinflussen und dann zum taumeln bringen. Dass das ganze System dann letztendlich umkippt liegt daran, dass das Fluggerät mit seinen 4 langen Füßen mit den Kugeln, sich gegen die Taumelbewegung wehrt und den Kreisel (Rotor) zu sehr beeinflusst, dass dieser das gerät umwirft.
Entschuldige dass ich hier so reinplatze aber das Thema ist einfach zu spannend. Habe mir den ganzen Treed durchgelesen. Ich denke mir mal
Dass der Schwerpunkt deines Rotorsystems weit außerhalb der Blattebene liegt. Mein
Vorschlag wäre den Akku den du ja über der Rotorebene montiert hast durch zwei
Kleinere Akkus zu ersetzen und selbige seitlich auf gleicher ebene der Rotorblätter
Zu montieren. Habe für dich noch ein Video gebastelt. Bin gespannt ops funst.
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