Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen
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AW: Darauf ...
Die nicht wirklich konstante Eigenfrequenz ist definitiv ein Punkt für dich, daran hatte ich bisher nicht gedacht.Zitat von <<Philipp>> Beitrag anzeigenßberlege, wie ein schwingendes System aussehen muss, damit man es mir einer realistischen Wahrscheinlichkeit in Resonanz bekommt. Da braucht es eine stabile Eigenfrequenz UND eine geringe Dämpfung. Ich denke, beides ist - gerade am Leertrum - nicht vorhanden. Dazu noch ist die Anregung einigermaßen konstant, ihre Frequenz um Zehnerpotenzen höher, also - nein!
Dennoch - ich kann nicht beweisen, dass es so ist aber deine Argumente reichen mir auch nicht, um das Gegenteil zu beweisen
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AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen
Die Anregung ist schon ziemlich konstant - bis auf Drehzahleinbrüche durch hohe Lasten.
Der Riemen klingelt bei hohen Lasten, weil dann der Leertrum besonder locker wird und das Rohr erreicht.
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Für eine schlüssige Beweisführung ...
... bräuchte man Deinen Logo!Zitat von Christian480 Beitrag anzeigen... ich kann nicht beweisen, dass es so ist aber deine Argumente reichen mir auch nicht, um das Gegenteil zu beweisen
Ein starkes Indiz ist für mich mein 600 SE, dem mit neun Zähnen am hinteren Rad, einer Andruckrolle, die die volle Breite zwischen dessen Bordscheiben abdeckt, und einer intakten und korrekten Distanzierung der Rotorwelle zwischen den beiden Lagern in über 800 Flügen NOCH NIE der Riemen irgendwo hin abgesprungen ist ...
Auch bei sämtlichen Logos in meinem Verein gab es meines Wissens noch kein derartiges Problem, und da ist auch ein kleinerer dabei, ich bin aber nicht sicher, ob das ein 480er ist.
LG, Philipp
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AW: Für eine schlüssige Beweisführung ...
Wenn die Andruckrolle kein Abspringen zulässt ist das ja ein Beweis für gar nichts. Beim Goblin läuft auch alles einwandfrei ohne. Nehm die mal runter und mach 800 Flüge. Beim 480 ist es nunmal so, dass die Rolle nicht so breit ist wie das Riemenrad. Das Heck war korrekt zusammengebaut. Vielleicht hab ich ihm ja zu viel Drehzahl abverlangt..Zitat von <<Philipp>> Beitrag anzeigenEin starkes Indiz ist für mich mein 600 SE, dem mit neun Zähnen am hinteren Rad, einer Andruckrolle, die die volle Breite zwischen dessen Bordscheiben abdeckt,
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Ich denke, ...
... für praktisch nicht nachvollziehbares theoretisieren sind über 50 Beiträge mehr als genug.
LG, Philipp
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AW: Darauf ...
Les mal das hier: (Stand der Technik ab Seite 8)Zitat von <<Philipp>> Beitrag anzeigen
ßberlege, wie ein schwingendes System aussehen muss, damit man es mir einer realistischen Wahrscheinlichkeit in Resonanz bekommt. Da braucht es eine stabile Eigenfrequenz UND eine geringe Dämpfung. Ich denke, beides ist - gerade am Leertrum - nicht vorhanden. Dazu noch ist die Anregung einigermaßen konstant, ihre Frequenz um Zehnerpotenzen höher, also - nein!
https://www.imkt.uni-hannover.de/upl...eselmotors.pdf
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Habe jetzt nur ...
... die Zusammenfassung ab Seite 117 gelesen. Die ganze Arbeit wäre ein Semesterstoff für mich!
Aber was außer der Tatsache, dass in beiden Fällen Zahnriemen zum Einsatz kommen, hat das mit dem Heck vom Logo zu tun?
Siehst Du dort irgendwo rhythmische Impulslasten?
Ging es bei den untersuchten Antriebs Situationen am Dieselmotor um in irgend einer Weise mit dem 480er vergleichbare Probleme?
LG, Philipp
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AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen
Der Stand der Technik behandelt allgemein (Synchron-) Riememtriebe. Also ja, der Logo hat einen Synchronriemen und der Dieselmotor auch. Der Polygonefdekt und seine Auswirkungen sind ja erstmal unabhängig von der Anwendung. Seite 8 und 9 reichen eigentlich auch schon.
Und davon unabhängig glaubst du mir jetzt vielleicht, dass der Riementrieb durchaus ein schwingungsfähiges System ist
Gruß Christian
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Ich glaube ...
... weder hier noch sonstwo! Entweder ich weiß etwas, oder eben nicht.Zitat von Christian480 Beitrag anzeigenUnd davon unabhängig glaubst du mir jetzt vielleicht, dass der Riementrieb durchaus ein schwingungsfähiges System ist
Natürlich schwingt ein Riemenantrieb am Heli, bei jedem Heli! Das habe ich nicht angezweifelt, sondern dass Resonanzen mit ausreichender Amplitude auftreten können, um den Riemen von einem Rad zu bekommen.
Darum geht´s in der von Dir verlinkten Arbeit auch nicht, sondern um "... unerwünschte(n) Synchronisationsabweichungen der angetriebenen Wellen und wegen des Aufschlagens auf die Scheibenzähne (zu) hohe(n) lokale(n) Beanspruchungen des Riemens sowie eine(r) verstärkte(n) Geräuschemission ...", Seite 7 unten und 8 oben!
Du bist hier mit der These eingestiegen, dass aufgrund des Polygoneffektes Riemen abspringen. Ich halte die für absolut nicht schlüssig.
Mangels durchführbaren Experimentes ist es aber müßig, weiter darüber zu diskutieren, Punkt.
LG, Philipp
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AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen
Wie schon geschrieben, glaube ich nicht unbedingt, dass der Polygoneffekt alleine zum Abspringen führt. Thema ist ja auch "Einfluss des..." und nicht "Polygoneffekt führt zum Abspringen von Riemen."Zitat von Christian480 Beitrag anzeigenAber das die Anregung zu einem Abspringen führen kann, wenn auch nicht unbedingt alleine, glaube ich schon.
"Diese Erregerform führt zur Ausbildung von erzwungenen Schwingungen des Riemens.
Der Riemen bewegt sich an den Scheibenauf- und -ablaufpunkten entsprechend der Wegerregung, während die freien Trume Schwingbewegungen ausführen, deren Amplituden
sich in Abhängigkeit von der Erregerfrequenz ändern."
Es kommt also zu zusätzlichen Schwingbewegungen. Wie schon gesagt in Verbindung mit Entlastung des Leertrummes ist das möglicherweise das Quäntchen, das den Riemen dann zum ßberspringen bringt.
Einen Effekt hat der Polygoneffekt in jedem Fall und sicher keinen positiven.
Aber in einer Sache gebe ich dir recht, eine weitere Diskussion führt jetzt wohl zu nichts mehr
Gruß Christian
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AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen
Eine Ergänzung muss dann doch noch sein:
Hier mal ein Bild aus meiner Arbeit. Eine Verringerung der Zähnezahl führt zu einer Erhöhung von Vy. Ich denke das veranschaulicht alleine schon, dass eine geringe Zähnezahl einen negativen Einfluss hat, in die Richtung von Vy soll der Riemen schließlich nicht.
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AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen
Jetzt bin ich zwar kein Mathematiker aber auf dieser Grafik sehe ich nicht das Prinzip eines Zahnriemen, eher das einer Rollenkette, oder?Mindestens haltbar bis: 17.04.2020
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AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen
Zitat von Christian480 Beitrag anzeigenEine Ergänzung muss dann doch noch sein:
Hier mal ein Bild aus meiner Arbeit. Eine Verringerung der Zähnezahl führt zu einer Erhöhung von Vy. Ich denke das veranschaulicht alleine schon, dass eine geringe Zähnezahl einen negativen Einfluss hat, in die Richtung von Vy soll der Riemen schließlich nicht.
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Da hast du beim Zahnabstand aber ziemlich daneben gegriffen.
Grüßle Thomas
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