@ Jens: Ich würde schauen wie Grenzwertig es mit 8s ist und zur Not um die Zellen nicht immer am Limit zu betreiben wie Olaf geschrieben hat 2st. nachkaufen.
Zuletzt geändert von Chris_84; 27.11.2017, 12:34.
Diabolo Black Edition; FPVRace
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Selektion pro Zelle führt dazu, dass du Zellen mit der gleichen Kapazität bekommst und die somit die gleiche Entladekurve haben.
initialladung pro Zelle heisst, dass die alle einmal voll gemacht werden. Ich hab die damals dafür Parallel geschaltet und 1S8P und dann geladen, damit alle gleich voll waren. 8P sind bei 60Ah 480A. Das hab ich damals mit 15A gemacht und hat einen kompletten Tag gedauert. Zudem braucht man zum Parallel-Laden mehr Verbinder, als für das Serielle Nutzen später. Da ich das nicht bedacht hatte, musste ich mir einige Verbinder bauen. Die Kosten dafür und die Zeit würde ich heute definitiv mit 2.4€ pro Zelle bezahlen
Der Preis scheint okay zu sein. Faktor liegt derzeit bei 69€ pro Zelle.
hier mal ein paar Gedanken zur Dimensionierung der Akkupacks:
- Laden: ich lade meine 12s 5000 mAh mit 10A => damit habe ich Zeit, einen Akku zu fliegen und mich ~10 min an der schönen Umgebung zu freuen. Ich will damit sagen, das mehr als 2C Ladestrom nur einen minimalen Zeitgewinn bringen! Da wir Strom am Platz haben geht das so, das bezieht sich nicht auf den unten beschriebenen Akkupack!
- Transport: ich habe einen Pack mit 4s 100Ah CALB-Zellen. Dieser wiegt ca. 15 kg (mit Koffer usw). Für mich stand zum einen das Problem einen VERNßNFTIGEN Koffer zu finden, welcher mit diesem Inhalt umgehen kann und noch bezahlbar ist, und zum anderen das Riesenproblem diesen zu transportieren!!!
Warum:
- Ich finde im Auto einfach keinen Platz wo ich diesen Koffer stellen kann und dann mit ruhigem Gewissen fahren kann. Stichwort: Ladungssicherung!!! Der einzige Platz ist für mich hinter dem Beifahrersitz. Da ich allein fahre kein Problem.
- 15 kg sind schon verdammt schwer. Diese ohne Probleme in das Auto und wieder hinaus zu bekommen ist so eine Sache, wenn mann das Fahrzeug nicht beschädigen will. Das ist nicht ohne!!
Selbst beim Einsatz von kleineren Zellen (40Ah o. 60Ah) würde ich empfehlen die Packs zu splitten. Es lässt sich einfach besser damit hantieren!!!
Dann beginnt aber wieder das Problem die Packs auf dem Feld zu verbinden.... => ach Mensch, irgendwas ist immer....
Zudem braucht man zum Parallel-Laden mehr Verbinder, als für das Serielle Nutzen später. Da ich das nicht bedacht hatte, musste ich mir einige Verbinder bauen.
Die Zellverbinder bestehen ja aus mehreren Lagen Kupfer. Zum Initialladen mit nicht so hohen Strömen kann man den Schrumpfschlauch der Verbinder abmachen und hat dann genügend für 8p...
habe mir nun auch einen Versorgungskoffer gebaut.
Verwendet habe ich 8s 40Ah (Thunder-Sky/Winston 40Ah WB-LYP40AHA)
Laut dem Händler und meinem Pulsar 3 ist die Ladeschlussspannung 3,65V. Händler
Jedoch laut dem Datenblatt sind es 4,0V. Datenblatt
Bis zur welchen Ladeschlussspannung Ladet Ihr eure Akkus?
Noch eine Frage nebenbei, die Zellen muss man doch nicht jedes mal wie Lipo´s auf Lagerspannung bringen bzw. kann man auch ohne Bedenken z.B. Mittwochs den Versorgungskoffer laden um ihn am Wochenende zu nutzen. Oder wirkt sich dies negativ aus?
Gruß Christian
Diabolo Black Edition; FPVRace
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Das ist sehr unterschiedlich, 3.45V - 3.65V - die 4.0V sind meinens Wissen nach nur für die Initialladung gedacht, der Sprung von 3.65 auf 4.0V geht sowieso sehr schnell, innerhalb weniger Minuten. Meist fangen die Zellen ab 3.55V wieder an aus einander zu driften, bis 3.65V geht dann nur noch ~900-1000mAh in den Akku, kann man drauf verzichten sollte man es eilig haben.
Du kannst die bedenkenlos voll stehen lassen. Meine stehen schon 6 Wochen voll rum.
Ladeschlussspannung habe ich 3,5V eingestellt am Pulsar. Darüber fangen sie an zu driften.
Ich habe z.Zt. noch eine Ladeschlussspannung von 3,6V eingestellt, werde aber auf 3,5V pro Zelle gehen, da ich das mit dem Drift auch festgestellt habe.
Habe mich gerade erschrocken, habe mit eingestellten 3,65V geladen. Startspannung je Zelle war 3,3V. Dann fingen sie aber für mein Gefühl sehr stark an zu driften. Hab bis jetzt aber nur Erfahrungen mit Lipo´s. IMG_2467.JPG
Nach dem Laden sind die Spannungen aber dann wieder sehr schnell runter auf ja ca. 3,41V. Ist das auch normal? ...Sorry bin neu auf dem Gebiet. IMG_2470.JPG
Diabolo Black Edition; FPVRace
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Für das Laden von 8s dürfte von den Daten her das ISDT T8 ja wie gemacht worden zu sein um einen Versorgungsakku zu laden. Der Balancer ist echt nicht zu verachten.
Im Arbeitsbereich haben die Winstons Zellen einen sehr geringen Drift. In den Extremen, also Volladung/Entladung steigt der Drift der Zellen exponential an. Aber auch dabei ist es für unsere Anwendung völlig egal ob die Zellen 2mV oder 100mV auseinander liegen, das egalisiert sich im normalen Arbeitsbereich von selbst. Das übereifrige Balancen machen wir im Grunde nur für unser Ego/Gewissen, technisch Notwendig ist es nicht, IMHO.
p.s. balance mit 1A und das geht wunderbar schnell
heute beim 3. Ladezyklus (gekauft im Dez.2017) meines Versorgungsakkus (8s, 40Ah, Winston) scheint bereits eine Zelle nicht mehr OK zu sein. Als Ladeschlussspannung habe ich 3,65V eingestellt, Zelle zwei erreicht diese deutlich früher als die übrigen Zellen. Selbst der 1A Balancer schafft es nicht dies auszugleichen. Deswegen erreichen die übrigen Zellen maximal 3,40V.
Unter Last (max. 800W) sieht man auch das die Zelle 2 am ehesten einbricht.
Ist dies ein Einzelfall oder kommt dies öfter vor?
Allgemein:
Die Zellen dürfen doch bis zu 2,8V Pro Zelle unter Last entladen werden oder sollte man nicht so tief gehen?
Beim letzten Laden auf dem Platz habe ich die Zellen bis zu 2,92V unter Last entladen. Ohne Last haben sie nach etwas Zeit wieder die 3,20V erreicht.
(Auf dem Platz überwache ich immer jede Zelle einzeln und habe den Unterspannungsalarm auf 2,80V eingestellt.)
Ich werde den Händler wohl anschreiben und um einen Austausch bitten müssen.
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