Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

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  • Onkel Marmann
    Onkel Marmann

    #91
    AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

    Klärung der Klarlackfrage

    So, endlich habe ich Klarheit bezüglich der Klarlackfrage

    Ich habe die Thematik wieder aufgegriffen, als ich Anfang der Woche wieder festgestellt habe, wie empfindlich die matte Lackierung auf Fingerabdrücke reagiert....
    Man braucht da "Ewigkeiten" diese wieder zu entfernen....anfangs dachte ich noch, ich könnte gut damit leben, aber wenn das Modell dann später im Alltagsbetrieb hier und da angedatscht wird...naja...

    Somit habe ich wieder rumexperimentiert und ne Lösung gefunden, mit der ich zufrieden bin (wieder mal musste der alte EC Testrumpf herhalten):
    Danke hier nochmal an Andreas Bleyer, der hatte diese Idee schon zuvor gepostet ;-)

    Tamiya Klarlack matt im Abstand von rund 30 cm mit schnellen Bewegungen einsprühen....die Teile quasi nur einnebeln....man darf fast gar nicht sehen, dass was draufkommt.
    Nach 2 min ist diese erste Schicht schon trocken...dann sofort noch eine....und anschließend noch eine 3. Schicht...

    Resultat: Das Finish bleibt matt....man sieht nur nen minimalen Unterschied im direkten Vergleich...also so gut wie gar nichts....dafür bietet das ganze aber nen guten Schutz (keine Fingerabdrücke mehr...und wenn, dann sofort abwischbar)....

    Bericht mit Fotos folgt heute Abend
    Zuletzt geändert von Gast; 12.02.2014, 16:07.

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    • Onkel Marmann
      Onkel Marmann

      #92
      AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

      Tarnflecken lackieren: Das Heckrohr

      Sooo...langsam aber sicher soll dann mal die Tarnlackierung fertiggestellt werden. Obwohl ich am Testrumpf viel geübt habe, hab ich diesen Teil gerne vor mir hergeschoben, da mit ihm der Gesamteindruck des Helis ganz schnell auch vermasselt werden kann

      Das Heckteil ist bei den meisten PAHs nahezu identisch lackiert....einfach im mittleren Bereich ein "Stück grün mit welligem Rand"... weshalb ich auch mit diesem Schritt angefangen habe.

      Als Farbe wurde Revell Airbrush Nr. 65 verwendet (Bronzegrün matt).

      Zuerst habe ich mir aus Papier Schablonen geschnitten, welche ich um das Heckrohr herum gesteckt habe. Bei den Tests habe ich die "realistischsten" Ergebnisse erzielt, wenn die Schablone mit so ca. 2 mm Abstand anliegt...dazu habe ich keine zusammengerollte Klebebandstücke verwendet (ist später auf dem Vide zu sehen).
      Denn liegt die Schablone ganz dicht an kann erstens Farbe drunterlaufen und zweitens wird die Grenzlinie zu scharf. Ist der Abstand zu groß wird der Rand zu unscharf....
      Vorsicht beim sprayen...immer von den Lücken der Schablone weg...sonst kann man ganz schnell Lack darunter sprayen

      Das Ergebnis ist im Anhang zu sehen
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      • helipower59
        Senior Member
        • 25.02.2008
        • 4760
        • Michael

        #93
        AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

        Zitat von Onkel Marmann Beitrag anzeigen
        Klärung der Klarlackfrage

        So, endlich habe ich Klarheit bezüglich der Klarlackfrage

        Ich habe die Thematik wieder aufgegriffen, als ich Anfang der Woche wieder festgestellt habe, wie empfindlich die matte Lackierung auf Fingerabdrücke reagiert....
        Man braucht da "Ewigkeiten" diese wieder zu entfernen....anfangs dachte ich noch, ich könnte gut damit leben, aber wenn das Modell dann später im Alltagsbetrieb hier und da angedatscht wird...naja...

        Somit habe ich wieder rumexperimentiert und ne Lösung gefunden, mit der ich zufrieden bin (wieder mal musste der alte EC Testrumpf herhalten):
        Danke hier nochmal an Andreas Bleyer, der hatte diese Idee schon zuvor gepostet ;-)

        Tamiya Klarlack matt im Abstand von rund 30 cm mit schnellen Bewegungen einsprühen....die Teile quasi nur einnebeln....man darf fast gar nicht sehen, dass was draufkommt.
        Nach 2 min ist diese erste Schicht schon trocken...dann sofort noch eine....und anschließend noch eine 3. Schicht...

        Resultat: Das Finish bleibt matt....man sieht nur nen minimalen Unterschied im direkten Vergleich...also so gut wie gar nichts....dafür bietet das ganze aber nen guten Schutz (keine Fingerabdrücke mehr...und wenn, dann sofort abwischbar)....

        Bericht mit Fotos folgt heute Abend
        Eine Frage:
        warum tust du dir diesen Stress mit dem Klarlack an? Es gibt diverse Anbieter von 2K Klarlack die ihn dir auch in Stumpfmatt liefern. Damit hast du garantiert eine super matte Fläche und den Schutz der gewünscht wird.

        QLS 2K Klarlack Stumpf Matt Spray 400 ml 0242110: Amazon.de: Auto

        TROTON Master Diabolic 2K HS Acryl Klarlack matt 2:1 1,5 Liter Set - P&S Autolack und Teile GmbH
        Gruss, Michael

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        • Onkel Marmann
          Onkel Marmann

          #94
          AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

          Stress tu ich mir nicht wirklich damit an...das ganze rumexperimentieren macht ja Spaß
          Es ging ja (wie weiter oben beschrieben) nicht nur darum, dass diverse stumpfe Mattklarlacke nicht matt genug wären....matt waren die schon mehr oder weniger...
          Problem war eher, dass der Farbton nach dem matten Klarlack nicht mehr Orginal war...

          Aber wie gesagt: Das "Problem" hat sich ja geklärt....das Heckteil wurde schon mit Klarlack matt (Tamiya PS55) überzogen (so wie oben beschrieben)....das Ergegbnis....sieht zu 95 % so aus wie vorher, ist aber wesentlich unempfindlicher gegen Patschefinger

          Unten mal den Vergleich:

          ohne Klarlack......mit Klarlack....


          man erkennt keinen Unterschied....vor allem auf dem Bild "mit Klarlack" sieht man den direkten Vergleich, da der vordere Rumpf noch OHNE Klarlack ist. Das matt schwarz schaut nahezu identisch aus
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          • dilledopp
            Senior Member
            • 07.07.2008
            • 2401
            • Helmut
            • Rhein-Sieg-Kreis

            #95
            AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

            Na dann ist ja alle im Lack.
            [FONT="Arial Black"][/FONT]

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            • Onkel Marmann
              Onkel Marmann

              #96
              AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

              Tarnflecken am Rumpf lackieren

              Entsprechend verschiedener Orginal-Vorlagen ist das Tarnschema der PAHs immer unterschiedlich, vom Grundprinzip aber immer gleich.

              Das vereinfacht die Sache...
              Zuerst ist mal wieder Schablonen zeichnen angesagt.
              Die Schablonen werden positioniert und am Rand wieder mit "Klebebandröllchen" auf Abstand gebracht, damit ein wenig Spraynebel eindringt und den ßbergang nicht zu scharfkantig werden lässt.

              Dann wieder die Airbrush-Gun mit Bronzegrün matt laden und sprühen....2 dünne Schichten. Zum Glück trocknet die Acrylfarbe super schnell....Irgendwie hab ich beim Lackieren keine Geduld
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              • Onkel Marmann
                Onkel Marmann

                #97
                AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

                Tarnfleckenlackierung

                und so sieht es dann jetzt ohne die Schablonen aus...
                ich bin sehr zufrieden..hätte echt nicht gedacht, dass das so gut klappt...hab aber auch ordentlich geschwitzt
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                • Onkel Marmann
                  Onkel Marmann

                  #98
                  AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

                  Tarnflecken fertigstellen

                  So, zu guter Letzt ist noch der obere Bereich abzukleben und mit Bronzegrün zu lackieren. Vorgehensweise entsprechend wie beim restlichen Teil des Rumpfes.
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                  • Onkel Marmann
                    Onkel Marmann

                    #99
                    AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

                    Tarnlackierung ist fertig

                    Tamiya PS55 Klarlack-Matt ist in 3 dünnen Schichten aufgetragen.
                    Minimal hat sich das Finish dadurch schon geändert, aber damit kann ich leben, zumal der Unterschied wirklich kaum auffällt, der Rumpf dadurch aber jetzt wesentlich unempfindlicher geworden ist.

                    So sieht die BO105 PAH jetzt aus
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                    • der_dreamdancer
                      Senior Member
                      • 13.10.2011
                      • 3501
                      • Christian
                      • Salzburg

                      #100
                      AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

                      Sehr geil....
                      Chris

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                      • Onkel Marmann
                        Onkel Marmann

                        #101
                        AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

                        Kufenlandegestell bauen

                        Das beiliegende Kufenlandegestell von Scaleflying macht zwar einen robusten Eindruck, aber erstens passt es nicht sauber in den Rumpf und zweitens ist es meilenweit davon entfernt, als orginalgetreu bezeichnet zu werden.

                        Der Kufenwinkel (siehe meine Orginalvorlage) beträgt bei dem Scaleflying-Gestell 45 Grad, im Orginal hat beträgt er jedoch nur 35 Grad...zudem ist das Gestell nicht breit genug.

                        Da ich gebogenes Alurohr nicht nochmal aufbiegen möchte usw... habe ich beschlossen, dass Landegestell selbst zu bauen

                        Los ging es heute mit dem Biegen der Kufenbügel

                        Rohrbiegen ist für mich komplettes Neuland, aber das ist ja das tolle an so nem Scaleprojekt: Man kann sich immer wieder in neue Arbeitstechniken einarbeiten

                        Ausgangsmaterial ist ein 1 Meter langes Aluminiumrohr (12mm aussen, 10 mm innen) für rund 5 Euro.

                        Um beim Biegen einen besseren Hebel zu haben, habe ich das Rohr in vier 25 cm lange Teilstücke gesägt (dieser werden später noch passend abgelängt).

                        Zum Biegen habe ich mir aus einem Stück Hartholz eine "Biegeschablone" ausgesägt. Da beim Biegen das Alurohr stets ein Stück zurückfedert, ist der Biegeradius der Schablone ein wenig größer als 35 Grad (muß man ausprobieren).

                        Um Knickstellen zu vermeiden und das Rohr in der Biegevorrichtung auszurichten wurde eine Führung in die Schablone reingefeilt.

                        Das Rohr wird mit der Biegeschablone im Schraubstock eingeklemmt und mit gleichmäßigem Druck mit Muskelkraft umgebogen.

                        Da trotz der Führung leichte Knickstellen entstehen habe ich vor dem Biegen die Flexwelle meines Dremels (die hat genau 10 mm Durchmesser ) ins Rohr eingeführt. Alternativ ginge sicherlich auch ein biegbares Kunststoffrohr.

                        Das Ergebnis seht ihr auf den Fotos im Anhang. Die Rohr müssen nur noch abgelängt werden. Am WE gehts weiter...
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                        • Strassenkater
                          Senior Member
                          • 13.04.2011
                          • 1473
                          • Frank-Michael
                          • Wuppertal

                          #102
                          AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

                          Du musst die Rohre vor dem Biegen mit möglichst feinem Sand füllen (z.B. Vogelsand aus der Tierhandlung), dann erzeugst du keine Dellen und die Rohre bleiben im Bereich der Biegung schön rund.
                          [FONT="Century Gothic"]hentschel-audioworks.de - Auftragskomponist[/FONT]

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                          • Onkel Marmann
                            Onkel Marmann

                            #103
                            AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

                            Zitat von Strassenkater Beitrag anzeigen
                            Du musst die Rohre vor dem Biegen mit möglichst feinem Sand füllen (z.B. Vogelsand aus der Tierhandlung), dann erzeugst du keine Dellen und die Rohre bleiben im Bereich der Biegung schön rund.
                            Von der Methode mit der Sandfüllung hab ich auch schon gelesen, war mir aber ehrlich gesagt etwas zu aufwendig
                            Entweder den Sand mit nem Trichter reinfüllen (oder gar nach und nach Löffeln), verdichten, die Enden verschließen....
                            Die Flexwelle, die ich verwendet habe ist in wenigen Sekunden im Alurohr drin....die so gebogenen Rohre haben auch absolut keine Knicke, Dellen o.ä
                            Zuletzt geändert von Gast; 20.02.2014, 21:07.

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                            • dilledopp
                              Senior Member
                              • 07.07.2008
                              • 2401
                              • Helmut
                              • Rhein-Sieg-Kreis

                              #104
                              AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

                              Zitat von Strassenkater Beitrag anzeigen
                              Du musst die Rohre vor dem Biegen mit möglichst feinem Sand füllen (z.B. Vogelsand aus der Tierhandlung), dann erzeugst du keine Dellen und die Rohre bleiben im Bereich der Biegung schön rund.

                              Wo siehst Du Dellen?
                              [FONT="Arial Black"][/FONT]

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                              • Strassenkater
                                Senior Member
                                • 13.04.2011
                                • 1473
                                • Frank-Michael
                                • Wuppertal

                                #105
                                AW: Baubericht BO105 Panzerabwehrhubschrauber 1:6,5

                                Wirkt auf einigen der Bilder so.
                                Wird dann wohl eine optische Täuschung durch die Beleuchtung sein.
                                Wenn der Onkel sagt, das alles schön rund ist, dann glaube ich es. ^^

                                Gesendet vom Xiaocai X9S, kann Tippfehler und merkwürdige Autokorrekturen enthalten.
                                [FONT="Century Gothic"]hentschel-audioworks.de - Auftragskomponist[/FONT]

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