Ganz grob:
Mehr Drehzahl = agiler = schnelle Reaktion auf Steuereingaben.
Weniger Drehzahl = träger = langsamere Reaktion auf Steuereingaben.
Willst Du also gemütlich fliegen (oder bist noch Anfänger) sind eher niedrige Drehzahlen dein Freund - allerdings ist dabei natürlich zu beachten das sie nicht zu niedrig ausfallen. Sonst hält u.U. das Heck nicht vernünftig, der Heli wird "schwammig" oder Du hast nicht genug Reserven wenn's mal eng wird - sprich Du den Heli mal plötzlich abfangen musst. Hier ist ein vernünftiger Mittelweg gefragt - oder eben verschiedene Flugzustände/Gaskurven.
Um ein extrem empfindliches Ansprechen am Boden/beim Start zu verhindern wird i.d.R. mit relativ wenig Gas gestartet und in der Luft bei Bedarf "hochgeschaltet".
...Beim ßbergang von Gleitreibung zur viel höheren Haftreibung entsteht sehr plötzlich ein sehr hohes Aufstellmoment bzw. Kippmoment. Das setzt so schlagartig ein, dass da kein Stabi mehr etwas richten kann.
Das ist völliger Unfug!
Die Stabi korrigiert die Achsen des Helis schneller, als der Heli kippen kann und schneller, als man von Hand reagieren kann. Dabei ist es egal, ob der Heli am Boden steht oder in der Luft ist. Kann jeder selbst probieren: Heli bei 0° Pitch hoch touren und dann mal leichte Steuereingaben geben.
Und genau das ist der Knackpunkt am Video!
Der Heli kippt nicht langsam auf die Seite, sondern schlägt sehr schnell um.
Dafür gibt es nur zwei mögliche Erklärungen:
a) Der Pilot hat sehr spontan und kräftig in die Knüppel gelangt (eher unwahrscheinlich).
b) Die Wirkrichtung der Stabi über Roll war verkehrt.
Ich tippe auf b. Klassischer Anfängerfehler, wäre einem erfahrenen Piloten bei einem gründlichen Vorflugcheck sofort aufgefallen.
Ganz grob:
Mehr Drehzahl = agiler = schnelle Reaktion auf Steuereingaben.
Weniger Drehzahl = träger = langsamere Reaktion auf Steuereingaben.
Willst Du also gemütlich fliegen (oder bist noch Anfänger) sind eher niedrige Drehzahlen dein Freund
...
Um ein extrem empfindliches Ansprechen am Boden/beim Start zu verhindern wird i.d.R. mit relativ wenig Gas gestartet und in der Luft bei Bedarf "hochgeschaltet".
So isses!
Je niedriger die Drehzahl, desto behäbiger die Reaktion, desto mehr Zeit zum Korrigieren.
Nur nicht, wenn die Wirkrichtung einer Achse verkehrt ist ...
Das ist völliger Unfug!
Die Stabi korrigiert die Achsen des Helis schneller, als der Heli kippen kann und schneller, als man von Hand reagieren kann. Dabei ist es egal, ob der Heli am Boden steht oder in der Luft ist. Kann jeder selbst probieren: Heli bei 0° Pitch hoch touren und dann mal leichte Steuereingaben geben.
Und genau das ist der Knackpunkt am Video!
Wenn man sich das Video in Vergrößerung ansieht, sieht man, das die TS ihre Position kaum variiert, sie bleibt -in Relation zur Rotorwelle- in Position. Das lässt beide Ursachen zu, also zu "langsames" Stabi oder falsch gegengesteuert bzw. falsche Wirkrichtung.
Mir selbst ist so etwas auch mal beim Landen passiert. Da war ich auch nach dem Landen etwas gerutscht, Heli hatte sich verhakt und fiel um. Die Wirkrichtung der TS war damals allerdings definitiv richtig herum, der Heli war ja auch 6 Minuten lang geflogen.
Ich will damit die falsche Wirkrichtung nicht ausschließen, aber ein Stabi hat auch nur eine endliche Reaktionsgeschwindigkeit und auch falsches Steuern kann nicht ausgeschlossen werden.
Wir haben also 3 mögliche Fälle:
-Pilot hat falsch gegengesteuert
-Stabi war zu langsam oder hat gar nicht reagiert
-Wirkrichtung war verdreht. Pilot hat zwar richtig gegengesteuert, aber der Steuerbefehl wurde falsch umgesetzt.
oder irre ich?
gruß
tobi
Zuletzt geändert von tobi -obu; 12.11.2012, 22:26.
Eins noch:
Fakt ist, wie schon geschrieben wurde, das ein gut eingestelltes FBL-System am Boden keine Probleme macht.
Auch Scherze wie "Beinchen heben" (Schrägstehen) sind machbar, wenn man denn will.
Gemütliches Starten und Landen ebenso.
Warum auch sollte ein FBL-System am Boden Probleme machen?
Also, wenn alle Steuerrichtungen passen und sonst kein grober Schnitzer in der Programmierung des 3GX vorliegt, bleibt eigentlich nur ein Pilotenfehler - und der lässt sich nur durch ßbung und Umsicht beseitigen.
Und es sollte immer eine gründliche Vorflugkontrolle erfolgen, bei der auch sämtliche Funktionen und ihre Wirkrichtungen getestet werden.
gruß
tobi
Zuletzt geändert von tobi -obu; 12.11.2012, 22:44.
neee, nicht ernsthaft. Wir hatte mal so eine Fall, das ging noch viel schneller als im Falle des TO. Wenn das FBL vom TO eine falsche Wirkrichtung gehabt hätte, wäre der Heli schon beim ersten kleinen Kipper zur Seite gekracht. Zur Drift wäre es gar nicht mehr gekommen. Auch wenn man im Inder-Nett da manchmal was Anderes liest.
Das ist völliger Unfug!
Die Stabi korrigiert die Achsen des Helis schneller, als der Heli kippen kann und schneller, als man von Hand reagieren kann. Dabei ist es egal, ob der Heli am Boden steht oder in der Luft ist. Kann jeder selbst probieren: Heli bei 0° Pitch hoch touren und dann mal leichte Steuereingaben geben.
Und genau das ist der Knackpunkt am Video!
Soso...völliger Unfug also ?
Fahr mal Schlittschuh. Wenn dein eingebautes Stabi (Gleichgewichtsorgan) das gut hinbekommt, dann kannst Du den Oberkörper vorlehnen (Schräglage) und das mit dem Rausstrecken des Hinterns (TS steuert gegen) wieder ausgleichen. Und dann liegt da plötzlich eine Gummimatte auf dem Eis...den Bauchklatscher wirst Du nicht verhindern können, selbst wenn Du auf die Gummimatte vorbereitet bist, eagl wie sehr Du dich nach hinten lehnst. Da hilft nur Füße hoch und laufen, wenn Du weiter versuchst über das Gummis zu gleiten, kann dich auch ein zweiter Mann hinten am Hosenbund festhalten und ihr fliegt beide auf die Nase.
Der Knackpunkt ist nicht, dass der Heli einfach nur Schräglage hat und das Stabi das nicht ausgleichen könnte, der Knackpunkt ist die seitliche Bewegung,die zum ßberschlag führt und das kann das Stabi eben nicht mehr ausgleichen.
Wenn man mal die wirkenden Kraftverktoren aufzeichnet, dann wird das auch schnell ersichtlich.
Und bei einem manntragenden Heli wirken enorm hohe stabilisierende Kreiselkräfte am Rotor, sonst müßten die ja alle mit Paddeln fliegen. Einge manntragende Helis haben sogar trotzdem noch ein elektronisches Stabi. Dann schau doch mal was bei einem manntragenden Heli passiert, wenn die Kufen in Seitwärtsbewegung (und das war nur schräg, halb nach vorne halb zur Seite) den Boden streifen. Der hat bestimmt nicht die Richtung von Roll vertauscht: Absturz Pilotenfehler? - RC-Heli Community
Im Prinzip die gleiche Nummer wie hier im Thread.
Demnächst erstmal denken bevor man "Unfug" schreit.
Wenn man mal die wirkenden Kraftverktoren aufzeichnet, dann wird das auch schnell ersichtlich.
Exaktamente!
Hab's vorne schonmal geschrieben, aber hier für die Schnellleser nochmal: das Ganze nennt sich "Dynamic Rollover" und ist aus dem manntragenden Heliflug hinlänglich bekannt - siehe hier für die Vektoren: http://www.dynamicflight.com/aerodynamics/dynamic_roll/ - unter anderem wird dor auch genau der Fall des TO beschrieben: Dynamic rollover can occur on level surfaces as well. There are documented reports that indicate a skid/wheel has been caught on a fixed object of the ramp, or stuck with ice or in soft asphalt, and resulted in rollover. Failing to remove a tiedown or skid securing device has caused dynamic rollovers.
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