Meine persönliche Erfahrung und Meinung:
Wenn man beim Wildfliegen ein wenig mitdenkt wo man es macht und auch darauf achtet niemanden zu belästigen, dann hat man kein Problem und Passanten sowie Grundstückseigentümer zeigen sich nett und interessiert.
Woher kommt dann das schlechte Image der Wildflieger und auch meine persönliche Abneigung gegenüber Wildfliegern?
Ganz einfach: 90% der besagten Wildflieger sind Wildflieger, weil sie solche Zwischenmenschlich schwierigen Personen sind dass sie nicht in einen Verein passen oder dort sogar rausgeschmissen wurden.
Die kann ich dann hier beobachten wie sie mit drei Flugmodellen fliegen und dreimal das Kornfeld voller Freude umknicken weil sie es jedes mal suchen müssen. Versicherung? Noch nie gehört...
Autobahn und Wohnsiedelungen? Da fliege ich ja mit Freude drüber...
Macht man sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam, dann wird man angepöbelt und die Argumente wie "ich habe mein Recht hier zu fliegen, der Luftraum is frei" werden rausgezogen.
Die Frage ob er nicht denkt, dass er dem Hundetrainingsgelände 20m weiter aufn Kecks geht interessieren ihn nicht...
Es soll sich bitte hier kein Wildflieger aufn Schlipps getreten fühlen und ich war vor ner Stunde auch mit meinem mCP X wildfliegen, aber so sind nunmal meine Erfahrungen. Die postivien 10% stechen leider nicht hervor, die merkt man ja auch nicht...
Aber vielleicht sehe ich das auch etwas gereizter weil ich genug dieser Problemfälle kenne und wir 5 (fünf!) Modellflugplätze im Umkreis von 10km haben und die Idioten erst wieder am Feld mitn über der Autobahn fliegen müssen...
Jetzt frage ich mich natürlich immer wenn solche Themen aufkommen, warum es notwendig ist da ganz genau zu wissen wer wie im Recht ist. Wenn sich jemand gestört fühlt muss man reden und eine gemeinsame Lösung finden, wenn man den aktuellen Gesetzestext am Smartphone vor die Nase hält wird das nicht zur deeskalation beitragen...


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