Da sich Vereine i.d.R. einer gewissen Gemeinnützigkeit rühmen, finde ich schon, dass mit der Gründung eines Vereins eine gewisse Verantwortung einhergeht. Die besteht für mich auch darin, anderen Menschen den Zugang zum Hobby zu ermöglichen. Jemanden auszugrenzen, nur weil der Obrigkeit das Fluggerät/der Flugstil nicht passt (damit meine ich jetzt nicht extrem riskante/gefährliche Flugstile), ist diskriminierend und steht gegen den Vereinszweck das Gemeinwohl zu fördern.
Das soll jetzt auch nicht speziell auf diesen Fall bezogen sein. Sich ein echtes Urteil über die Situation zu bilden ist ohnehin kaum möglich, ohne den TE und den Verein genauer zu kennen.
Ich für meinen Teil bin froh bisher mit Vereinen bzw. deren Mitgliedern in der Gegend nur positive Erfahrungen gemacht zu haben. Obwohl ich lieber Wildflieger bin - einfach weil ich nicht so oft Lust habe, insgesamt 60-80km zu fahren um ein paar Akkus zu leeren - finde ich es doch schön das Angebot zu bekommen, mal ab und zu als Gastflieger zu Besuch zu kommen. Ich finds auch voll in Ordnung dafür dann mal nen 5er oder so abzudrücken, dann wird so ein Angebot auch nicht überstrapaziert. Ist der Verein überfüllt wäre es ja auch durchaus machbar nur unter der Woche oder zu gewissen Tageszeiten Gastflüge anzubieten.




Letztendlich sagt eure Satzung ja nichts anderes: Freunde des Modellflugs sollen einen Platz haben um ihr Hobby ausüben zu können. Würdet ihr jetzt (theoretisch) nur Heli- oder nur Flächenpiloten aufnehmen, so handelt ihr m.E. gegen eure Satzung.
Kommentar