ja schon, macht es für den Betrachter aber schwerer nachzuvollziehen was du da gerechnet hast. Vor allem wenn da ein Fehler in der Formel ist.
Hab ne Zeitlang gebraucht um zu verstehen was du mit "0.1" meinst, da die Formel einfach nicht zur Winkelgeschwindigkeit gepasst hat, aber ich ja zuerst davon ausging das du richtig gerechnet hast.

um das herauszufinden, müsste man erstmal wissen, welches Drehmoment der Hauptrotor überhaupt erzeugt.
Und um das berechnen zu können, müssten wir wissen, wie hoch die Reibung der Wellenlagerung ist (kann man aber vernachlässigen) und wie stark die Luftreibung der Rotorblätter bei welchem Anstellwinkel und Drehzahl ist.
Also wie stark der Hauptrotor abgebremst wird.
Denn durch diese Kraft die den Rotor abbremst, kann man dann das Drehmoment errechnen.
ßber die Motorleistung geht das nicht, da wir ja noch nicht wissen wie viel Prozent dieser Leistung das Heck benötigt.
Wenn man das Drehmoment des Hauptrotors kennt, kann man dann aufgrund der gemessenen Leistungsaufnahme und des Motorwirkungsgrades und des Antriebsriemenwirkungsgrades, und der Heckblätterwirkungsgrade, Hebellänge vom Heckrohr usw. berechnen wie es sich verteilt.
Ne kleine Anmerkung zum Drehmoment:
Ein Drehmoment entsteht immer dann, wenn man Energie in ein System stecken muss um dessen Rotation aufrecht zu erhalten (Reibung in der Lagerung, Luftreibung), bzw. zu beschleunigen um es in Rotation zu versetzen, abzubremsen oder dessen Lage zu verändern.
Einige werden jetzt sagen: "Moment mal! Wenn ich einen Hebel habe und ein Gewicht daran hänge, erzeuge ich doch auch ein Drehmoment und da bewegt sich nichts!"
Stimmt! Und zwar deshalb, weil die Erdanziehung den Hebel mit dem daran hängendem Gewicht beschleunigt und ich Energie aufbringen muss (also in das System reinstecken) damit der Hebel sich eben nicht bewegt.
Würde ich den Hebel in einem Luftleerem Raum fallen lassen, müsste ich keine Energie reinstecken und das Gewicht am Hebel würde kein Drehmoment verursachen.

Gruß, Axel

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