Zur Schwingungsdampfung braucht man eine Feder (Schaumband) und eine Masse (Prinzip Feder-Masse-Schwinger). Also müsstest du unter den Schwingungssensor eine Metallplatte kleben. Das ganze muss dann auch noch auf einander abgestimmt werden. Also die Federrate (Härte des Schaumband) zur Masse (Gewicht der Platte).
Gruß Norbert
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)
Hab mal ein bisschen in die Theorie geschaut.
Also Feder und Masse System alleine reicht nicht. Was ich brauche ist -Dämpfung-, das heißt die Transformation der Schwingungsenergie in z. B. Wärme oder bleibende plastische Verformung.
Offensichtlich ist das Schaumband noch zu elastisch und leitet die Schwingungen relativ verlustfrei an den Sensor durch.
Weil ich für meine Videokamera an einer Unterbrechung der ßbertragung von Schwingungen vom Heli auf die Kamera interessiert bin, experimentiere ich mal mit anderen Trennmaterialien. Im Moment denke ich z. B. an Knetmasse. Die Wirksamkeit einer solchen Maßnahme lässt sich ja mit ViRA schön austesten. LGT
Align T-Rex 450 und 250, Blade 300CFXund nano cpx, DX6i, Lama Eigenbau, NE Solo Pro 290
bin nun auch auf das Thema und das sehr interessante Analysegerät aufmerksam geworden. Was sich mir aber noch nicht erschließt ist die Speicherung der Messdaten im Flug. Werden diese Daten intern gespeichert, oder ist die Speicherung nicht vorgesehen?
Hallo Frank,
es gibt die Möglichkeit eine Analyse im Flug zu speichern. Das macht aber nur im Schwebeflug Sinn.
Messungen im Rundflug/Kunstflug/3D sind nicht Aussagekräftig. Komfortabler ist jedoch die Untersuchung über Telemetrie (HoTT/Jeti) bzw. über Bluetooth (Windows/Android).
experimentiere ich mal mit anderen Trennmaterialien. Im Moment denke ich z. B. an Knetmasse.
Viele Kunden die Luftaufnahmen mit Coptern machen haben ähnliches getestet. Es gibt Anbieter von Gummidämpfern die auch für unterschiedliche Frequenzen ausgelegt sind.
Was sich aber durchweg gezeigt hat: die besten Ergebnisse entstehen (bei Kamera/Gimbal) mit sehr harten Dämpfern und der bestmöglichen Verringerung der auftretenden Vibrationen
der Mechanik.
Zum Thema "Messungen während des Fluges":
Soviel ich weiß, speichert das ViRA einen Datensatz intern, der nach dem Flug abgerufen werden kann.
Es gibt zudem die Möglichkeit mit dem ViRA auch während des Fluges über Blue Tooth mit einem Smartphone oder Windows-PC Kontakt zu halten und laufend die aktuellen Vib-Daten abzurufen und zu speichern.
Was sich aber durchweg gezeigt hat: die besten Ergebnisse entstehen (bei Kamera/Gimbal) mit sehr harten Dämpfern und der bestmöglichen Verringerung der auftretenden Vibrationen
der Mechanik
Danke für den Hinweis. Ich hab momentan das Modell "Honig" im Kopf, der (vermutlich) so ziemlich jede eingespeiste Schwingung schluckt.
Ich werd mit meinen Hausmitteln ein paar eigene Experimente machen und hier berichten. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Vermeidung der Entstehung von Schwingungen. Hier stehe ich aber momentan vor dem Schritt alle Lager in meinem (bei Ebay erstandenen) T-Rex 450 auszuwechseln. Auf Verdacht, um zu sehen, was das bringt. Darüber später mehr.
LGT
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Messungen am T-Rex 450, FBL-Kopf, Starrantrieb - Zusammenfassung
Ich hab meinen T-Rex in verschiedenen Zuständen mittels ViRA vermessen. Der Sensor war immer am gleichen Platz (Bild), gegen Verdrehen mit doppelseitigem Klebeband gesichert und mit Kabelbinder fixiert. Alle Messungen wurden mit dem ACC-Sensor durchgeführt. Rundlauf der Achsen (HR und Heck) war OK. Die Blätter waren statisch gewuchtet. Der Heli wurde in Ebay erstanden. Somit habe ich keine Informationen über die Historie des Helis und insbesondere dem Zustand der Lager.
Die Rahmenbedingungen waren:
Komplett montiert, Flug.
Am Boden ohne HR-Blätter
Ohne HR und Heckrotorblätter
Nur Motor
Der Heli fliegt einwandfrei. Es sind mit dem Auge keine Vibrationen zu erkennen. Allenfalls leichte, an der Spitze der Heckfinne.
Ich hab vorne auf der Akku-Rutsche eine Video-Optik montiert. Die im Flug aufgenommen Videos wabern nicht, aber es lässt sich bei voller Drehzahl eine deutliche vibrationsbedingte Unschärfe erkennen (Bilder). Die will ich natürlich weghaben.
Ich wollte mal sehen, ob man den verschiedenen Komponenten eindeutige Frequenzspektren zuordnen kann. So leicht zu interpretieren sind die Spektren aber nicht. Was erkennbar ist:
Mit abnehmender Zahl der rotierenden Komponenten sinkt RMS von 1.100 auf 532 (nur Motor).
Haupt-, Heckrotor und Motor sind in der Regel klar an Peaks zu erkennen.
Die Stärken der maximalen Peaks liegen im A-Bereich (97 - 216).
Im Bereich 6.000 - 8.000 rpm tritt in der Regel ein starker Peak auf, obwohl sich in dem Bereich nichts dreht (Motor ca. 26.000 - 36.000, Heck 10.700 - 14.800, HR 2.600 - 3.600).
Mir fällt als nächster Schritt der Optimierung nur ein, mal alle Lager zu tauschen. Für weitere Anregungen und Hinweise bin ich euch dankbar.
Im Bereich 6.000 - 8.000 rpm tritt in der Regel ein starker Peak auf, obwohl sich in dem Bereich nichts dreht (Motor ca. 26.000 - 36.000, Heck 10.700 - 14.800, HR 2.600 - 3.600).
Das wollte ich eh noch schreiben: bei defekten Kugellagern treten Vibrationen auch kleiner und größer der Wellendrehzahl aus.
Das ergibt sich aus unterschiedlichen Frequenzen die durch die Lagergeometrie enstehen:
- Durchmesser der Wälzkörper
- Teilkreisdurchmesser
Die auftretenden Drehzahlen müssen nicht ganzahlige Vielfache sein (wie das bei Unwucht der Fall wäre).
Als Tipp: klick mal auf den Button "DocViRA" in der Software und wähle die Kategorie "Tipp" aus dort gibt es einige Infos mit Ursache und Abhilfe.
Das letzte Diagramm, also Motor allein schaut sehr gut aus, sind niedrige Werte und nur wegen der Skalierung (max Y-Wert) schaut es entsprechend unruhig aus.
Wenn man den RMS Wert als summarisches Qualitätsmerkmal nimmt, würde mich interessieren, wie hoch die Werte bei euch sind, wenn ihr den ACC-Sensor einsetzt.
Sind ACC-RMS 1.100 für einen kompletten 450er und ACC-RMS 530 für einen Motor gute Werte? Oder ist da jemand schon deutlich darunter gekommen?
Klar, dass die Werte stark davon abhängen, wie gemessen wird. Ich hab auch schon eine Vergleichsserie mit ACC und CY Sensor gemessen (Heli ohne HR- und Heckblätter) da lagen die
ACC-RMS-Werte zwischen 589 und 895 und die
CY-RMS-Werte zwischen 108 und 212
Also wird der CY-Sensor eingesetzt, liegen die RMS-Werte etwa bei 1/5 der ACC-Werte. Wenn man also vergleicht, sollten zumindest der gleiche Sensor und ähnliche Drehzahlen vorliegen.
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