habe mich doch tatsächlich verrechnet. Die Differenzkraft bei 40 mm und 40,3 mm beträgt 1,97 N, entspricht also nur etwa 200 g Erbsen.
Bei 40 mm und 40,5 mm beträgt die Differenz 3,29 N.
Um die gleichen 3,29 N Differenz zu erhalten, müsste man bei einem der perfekten Blätter (gleiche Masse, gleiche Schwerpunktslage) im Schwerpunkt (40 mm) 0,075 g dazukleben. Das sind schon einige Zentimeter Tesafilm.
So, ich glaube, jetzt reichts. Hat aber gerade angefangen Spaß zu machen.
Wenn man die Blätter immer im gleichen Heli verwendet (gleicher Abstand der Blatthalterschrauben), muss man die Blätter auch nicht auf gleiche Masse und gleichen Schwerpunktsabstand bringen. Hier reicht es, wenn das Produkt aus Masse und Radius gleich ist. Gerade die Heckblätter werden keinen Konus bilden.
Wenn Rotorblätter exakt das gleiche Gewicht haben und der Schwerpunkt sich exakt an der gleichen Stelle befindet (gemessen von der Befestigungsbohrung) ein Blatt aber 0,5mm länger ist als das andere, führt das zu einer Unwucht?
wíe muß man den vorgehen, wenn man einen 4-Blatt-Satz sauber wuchten möchte?
Einen Vierblattsatz kannst auch zwei 2-Blattsätze verwenden oder paarweise wuchten. Sollten natürlich ähnliche Gewichte haben und Du darfst sie nicht vertauschen.
Ich wuchte mittlerweile dynamisch.
Direkt am Heli. Hatte schon perfekt ausgewuchtete Blätter und der Heli schüttelte sich trotzdem leicht.
Also mach ich Tesa direkt am Schwerpunkt. Geht prima.
Hallo aus den grade sehr windigen Norden,
auf Grund von Langeweile und Basteldrang, wollte ich heute mal meine Rotorblätter wuchten.
Noch nie gemacht, einfach mal zum ausprobieren.
Rotortech Fun Key 560 mm.
Schwerpunkt ermittelt und ein Rotorblatt entsprechend mit Tape beklebt (Aussen).
Hier war ich auch sehr kleinlich. Schwerpunkt war maximal 1-2 Millimeter daneben.
Dann versucht nach Konzept M4 Gewindestange durch Schraubenlöcher und 2 Glässer die Rotorblätter auszuwuchten.
Nachdem ich gefühlt einen halben Meter Tesa auf ein Blatt hatte, hab ich abgebrochen.
Alles wieder runter, und einfach mal Probiert, ob die Blätter nicht schon von Haus aus gut gewuchtet sind.
Hätte mir einige Zeit sparen können.....die Rotorblätter waren annähert perfekt in Waage.
Jetzt zu meiner Frage:
Ist es Schlimm, das der Schwerpunkt bei einem Blatt 1-2 Millimeter daneben hängt ?
Wie oben geschrieben, nur aus Basteldrang u. Langeweile wollte ich mal versuchen, die Blätter zu wuchten (Erfahrung sammeln).
Im Flug stelle ich als Leihe nichts fest. Keine Wackeln am Rotorkopf oder ähnliches.
mfg
Michi
Ist es Schlimm, das der Schwerpunkt bei einem Blatt 1-2 Millimeter daneben hängt ?
1 oder 2 mm sind egal.... wen jetzt die Blätter wiegst, Briefwaage , und dass wo der Schwerpunkt etwas weiter aussen ist zufällig noch ein paar 1/10gr leichter ist, dann ist Top
Das heisst, wenn urspruenglich s1 und s2 unterschiedlich sind, muss auch m1 ungleich m2 sein. Wenn sie dann am Blatthalter montiert sind, kann m1 *sb nicht gleich m2 * sb sein und dadurch gibt es eine Unwucht.
Wie viel die ausmacht, kann man evtl. durch eine Vibrationsanalyse mit dem FBL (falls es das kann) herausfinden.
Also ich hab noch eine alte Taxis Blattwaage. Mit der kriegt man es wirklich sehr genau hin, um alle Achsen. Das ist meiner Meinung nach auch die einzige Waage mit der das so geht.
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