Die Daten sind aus Logs eines 200er Kosmik. Erst kurz vor diesen Aufzeichnungen war ich von einer Empfängerstromversorgung direkt aus 2S LiPo auf den Kontronik Ziegelstein umgestiegen. Einer der Gründe für den Wechsel war, dass es mich genervt hat, mit einem 2200mAh RC-LiPo nur zwei Flüge machen zu können: Rund 1Ah pro Flug laut LiPo Tester, laut Ladegerät. Also ja, diese Werte sind absolut plausibel! (Deswegen kann man inkompetenten Markenseitenhiebe-Quatsch gleich wieder bleiben lassen ... )
Und auch den Servos hat man es angemerkt, um die 50°C Oberflächentemperatur nach dem Flug waren Standard. Der Nickservo hat relativ bald w.o. gegeben ...
Die Erkenntnis daraus:
Gerade Low RPM benötigt (speziell mit einem 800er Heli) ordentlich Drehmoment bei der Blattverstellung. Ich habe mir dann die BLS172SV geleistet, stärker ging damals kaum, und die machen ihren Job bis heute relativ entspannt.
Ein (kompetenter) Tipp aus einem Forum hat mich dann zu VStabi gebracht. Der Punkt ist, hier werden Regelschwingungen besser kontrolliert, die Servos fahren ihre Zielpositionen exakter an als unter Microbeast, schwingen nicht um sie herum. Und das spart Energie (siehe den zweiten Log) ...
ßbrigens, siehe #22, 23A in einer ßberstrommeldung eines anderen Kosmik sind der Ursprung dieses Themas hier. Dagegen sind meine 16 ja harmlos, oder?
LG
Philipp
Hallo Philipp,
wie ist denn dein Flugstil, wenn du so einen hohen Servo-Stromverbrauch hast?
Ich selbst mache mit meinem Protos 770 drei ca. 7-8 Minuten-Flüge mit vielen sportlichen 3D-Einlagen, bevor ich den 1250 mAh 2s Lipo nachladen muss (und da ist er noch nicht wirklich leer).
Mein 600er und mein 700er Rex waren auch viel sparsamer, etwa wie Ihr es beschreibt, im Bereich von 50mAh pro Flugminute. Dass der 800er so viel mehr säuft, hat mich überrascht.
Ich habe das aber nicht weiter beforscht und es einfach auf den Rotordurchmesser geschoben. Bei Schub (etwa vierte Potenz) und Leistungsaufnahme (etwa fünfte) wirkt sich der ja ebenfalls massiv aus.
Die Futaba Servos und die BECs von zuerst Kosmik und jetzt Kolibri kommen damit klar, also passt's wie es ist!
wie ist denn dein Flugstil, wenn du so einen hohen Servo-Stromverbrauch hast?
Das hat er leider bis heute nie gezeigt
Und immer nur diskutieren auf einem Wikipedia zitiertem Niveau mit theoretischen Werten die mit der Praxis manchmal wenig zu tun haben.
Er hat seinen eigenen Raum. Lass ihn da wo er ist und frag nicht soviel nach
Im Prinzip bin ich aus dieser Diskussion schon lange raus, aber möchte trotzdem meine Meinung noch kund tun:
In längst vergessenen Zeiten nannte ich mal einen T-Rex 450 mein Eigen. Dieser war ordnungsgemäß mit dem origrinalen Motor 450L und dem originalen BL-35G als Regler ausgestattet. Alles funktionierte einwandfrei und die einzigen Probleme lagen an gelegentlichen Störung in der Verschaltung meiner Synapsen, die dazu geführt hatten, dass der Heli mit mir machte was er wollte. Glücklicherweise verhielten sich die Synapsen mit fortlaufender Beanspruchung immer konformer so das sich ein vorhersagbarer Flugstil ergab.
Im Fliegen sicherer geworden wollte ich es dann mehr krachen lassen und spendierte meinem Heli einen von allen anderen so hoch gelobten neuen Motor samt einem Jazz 40. Plötzlich meldeten sie die Synapsen wieder und meinten sie seien auch noch da und wollten beachtet werden. Die Vorhersagbarkeit des Flugstils ähnelte mehr einem Lotteriespiel. Einige Flüge gingen gut und andere endeten in so manchem Notabfangmanöver, weil der Regler meinte mal wieder abschalten zu müssen. Meist waren es nur kurze Aussetzer aber gelegentlich durfte ich auch bis zum Boden autorotieren.
Ich habe daraufhin mal ein paar Versuche angestellt. Das von allen Seiten so hoch gelobte BEC vom Jazz 40 war so schwach, dass ein einzelnes Servo am Jazz zu kurzzeitigen Spannungseinbrüchen auf unter 4,5V führte. Ein damals moderner SPCM Empfänger quittiert das mit einem BrownOut Reboot mit entsprechendem Failsafe. Die Folge war, dass der teure Jazz zum Briefbeschwerer wurde und jedes Modell danach einen Regler in anderer Farbe erhielt. Komischerweise gab es danach auch nie wieder solche vom Regler verursachten Rettungsaktionen.
Mein beschriebenes Problem mag ein Einzelfall sein, aber wir hatten im Verein genügend Beispiele solcher Einzelfälle. Auch den teuren Service seitens Kontronik kann ich bestätigen. Hier wird einfach sehr oft gesagt, dass die Garantie nicht gilt, weil eben äußere Einflüsse zum Versagen des Reglers geführt hätten und dieser nicht reparabel sei. Dafür wird dann ein großzügiger Rabatt auf den Listenpreis für einen Ersatzregler angeboten. Damals war dann der Rabatt so toll, dass man im freien einen neuen Regler günstiger kaufen konnte.
So viel zu meinen Erfahrungen mit dem Haus Kontronik, welche zugegebenermaßen in der entfernten Vergangenheit liegen, weil es keine Berührungspunkte in der jüngeren Vergangenheit mehr gab.
Mit Grafiken oder Messtabellen kann ich leider nicht aufwarten, die sind inzwischen vergilbt. Sorry für den langen Text, aber ich wollte auch mal.
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