Schwankende Werte kommen normal von Drehzahlschwankungen oder einer Montage des Sensors an ungeeigneter Stelle (z.B. wenn Chassis schwingt). Auch der Untergrund spielt eine Rolle.
@Tazman: Du kannst mal die Snapshots mit Intervall Funktion aufnehmen bis diese Schwankung auftritt und mir die gespeichert .vir Dateien zippen und mailen dann schau ich
da gerne mal drauf.
Ich denke nicht. Mit solchen Werten kann man durchaus leben, wenn es die Werte bei der Betriebsdrehzahl des Motors sind.
(In der Regel: Je niedriger die Motordrehzahl desto niedriger die Vib-Werte, von Resonanzdrehzahlbereichen mal abgesehen.) LGT
Align T-Rex 450 und 250, Blade 300CFXund nano cpx, DX6i, Lama Eigenbau, NE Solo Pro 290
Was noch Sinn macht ist die Drehzahl des Helis damit einzustellen. Jedes schwingende System, nichts Anderes ist ein Heli-Frame, hat Resonanzfrequenzen. Die einfach raus messen und dann drehzahlmäßig meiden.
Danke für den Hinweis. Auf diese sehr sinnvolle Idee bin ich noch gar nicht gekommen. LGT
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heute morgen habe ich einen Testflug mit meinem Gaui X5 und montiertem Vira absolviert (mäßiger Rundflug und ein paar Loopings). Dabei haben sich die unten angehängten Best-, Mittel- und Negativwerte ergeben.
Meine Fragen dazu an die Experten:
- Wie schätzt ihr das durchschnittliche Vibrationsniveau bei einem 550er ein??
- Wie kommen die relativ großen Schwankungen zustande?? (Ich bin beim Testflug extra relativ soft geflogen.)
ich würde Dir empfehlen im Schwebeflug zu bleiben und das bis mindestens eine Messung der Durchschnittswerte AVG abgeschlossen ist.
Das sieht man in der App unten, da steht dann (5/10) usw. bei 10/10 ist eine kompletter Satz an Messungen für die Mittelwertbildung abgeschlossen.
Dann landen und Wert in Ruhe ablesen.
Beim Rundflug, egal wie soft, kommt es sehr leicht zu sehr großen Abweichungen durch Wind, FBL, Drehzahlschwankungen etc.
Wenn Du Drehzahlverhältnisse in den Settings einstellst siehst Du in Live, Avg, Max auch gleich Vibrationen je Komponente das ist dann besser zu vergleichen.
Die Werte aus "gut.jpg" sehen auf jeden Fall schonmal sehr gut aus. Um die A100 würde passen.
Trotzdem kannst Du wahrscheinlich durch kleinere ßnderungen (Rotorblätter untereinander tauschen) noch was rausholen.
Mal eine Messung im Flug gemacht. Ist das normal?
Bei 12000 ist es wohl das Heck (Lager oder nicht ausgewuchtet).
Bei 23000 der Motor (obwohl der vor 100 Flügen sauber gewuchtet wurde). Aber bei 5000 Umdrehungen? Reso vom Heck?
Kann das auch ein Riemen sein (Hauptriemen oder Heckriemen?
So lässt sich natürlich schwer was Sinnvolles dazu sagen. Der Motor, Heckrotor und Hauptrotor versetzen das Chassis in Schwingungen, die dann durch das ViRA gemessen werden. Was ViRA letzten Endes misst hängt davon ab, wie der Rahmen schwingt und wo der Sensor sitzt.
Beispiel:
Eine Messung von mir in einem TR250 und TR450 Rahmen. Es dreht sich nur der Motor vom Typ Align250SP mit rund 26.000 rpm. Die ViRA Messung zeigt 5 Peaks bei unterschiedlichen Frequenzen, obwohl es nur eine Anregung bei 26.000 rpm gibt (definitiv).
Also alles was zu den Drehzahlen gehört, die tatsächlich existieren (HR, Heck, Motor) hängen wohl mit den Komponenten zusammen, können aber noch durch ßberlagerung verstärkt oder geschwächt werden. Alles, was nicht dazu passt, produziert das Chassis in Eigenresonanz aufgrund der des zyklischen Energieeintrags.
Mal eine Messung im Flug gemacht. Ist das normal?
Bei 12000 ist es wohl das Heck (Lager oder nicht ausgewuchtet).
Bei 23000 der Motor (obwohl der vor 100 Flügen sauber gewuchtet wurde). Aber bei 5000 Umdrehungen? Reso vom Heck?
Kann das auch ein Riemen sein (Hauptriemen oder Heckriemen?
Wo ich das Bild von der Android App hier gerade sehe: Kann es sein, dass die Skala auf der Y-Achse dort generell nicht passt? Ich bekomme da auch immer Mondwerte, die so mit der Windows App nicht auftreten. Die Form der Kurve scheint ja zu passen, aber Vibs im I/J Bereich?!
Werde ich überprüfen, stimmt es bei Dir mit den anderen Ansichten überein (Live, Detail, Average, Max)?
Kommt mir auch sehr hoch vor...
Vg, Andi
Also so weit ich mich erinnere, betraf es bei mir nur die Grafik, sowohl Live als auch bei Snapshots -- habe gerade nochmal einen angeguckt und da ist ein generelles Vib Niveau von ca. 1600 RMS auf A111111111 an der Y Achse skaliert/beschriftet [emoji41]
Die Story beginnt damit, dass ich bzgl. Wuchten von Rotorblättern wieder etwas dazu gelernt habe:
Früher hab ich die Schwerpunkte der Blätter bestimmt und dann die Blätter mit einer Blattwaage ausbalanciert und die Gewichtsdifferenz per Tesa über den Schwerpunkt geklebt.
Nun habe ich zunächst den Schwerpunkt bestimmt, die Blätter gewogen und Gleichgewichtigkeit mit gleicher Schwerpunktlage hergestellt und anschließend die Blätter auf einer Blattwaage ausbalanciert. Es war noch ein Tesastreifen von 7 cm Länge (entspricht 0,07 g) auf Blatt 1 in 2 cm Abstand vom Schwerpunkt zum Blattende hin des Blattes erforderlich.
Final wollte ich dann das Vibrationsminimum durch Verschieben des Tesastreifens auf Blatt1 mittels ViRA einstellen.
Die erste Messung erfolgt ohne HR-Blätter und ergab zufriedenstellende Werte:
RMS 219, Peakwerte Motor A9, HR A89, Heck A37
Die erste Messung mit den gewuchteten Blättern war weniger zufriedenstellend:
RMS 1.408, Peakwert HR B87
Insbesondere der RMS-Wert war mir zu hoch. Folglich ließ ich den Tesastreifen auf dem Blatt1 wandern, in der Hoffnung ein RMS und HR-Peakwert Minimum zu finden (Siehe Diagramm). Die auf der X-Achse angegebenen Werte entsprechen dem Abstand des Tesastreifens vom Schraubenloch. Die Länge des Tesastreifens hab ich gelassen um die Gewichtsgleichheit der beiden Blätter sicher zu stellen. Die HR-Peakwerte wurden auf A umgerechnet (also B1 = A250+1 = A251)
Die Hoffnung auf einen eindeutigen Trend hat sich nur beim RMS-Wert erfüllt (warum auch immer). Ich hab mich schließlich auf den 16,5 cm Wert festgelegt. Der Tesastreifen wurde dadurch 1,5 cm gegenüber der ursprünglichen Position nach innen verlegt.
Ein paar Fragen dazu:
- Was ist nach eurer Einschätzung wichtiger: Ein Minimaler RMS-Wert, oder der geringste HR-Peakwert?
- Wie sehen eure HR-Peakwerte aus (vergleichbar sind wohl nur die von 450er Helis)?
Am Punkt 16,5 cm hab ich 2 Messungen durchgeführt, die zu stark unterschiedlichen Ergebnissen führten:
RMS M1/M2 = 1181/1323
HR-Peakwerte B108/C1
Die Werte wurden immer mit 100 % Integrator bestimmt. Das könnte man natürlich beliebig oft wiederholen, um einen einigermaßen stimmigen Mittelwert zu bekommen. Ich hab-s erst einmal dabei belassen und den Mittelwert aus den 2 Messungen ins Diagramm eingetragen.
Ja, finde ich auch! Deshalb hab ich's gebaut. Es ist vor allem noch innerhalb des von mir gewünschten Limits (bis 450er) und deshalb für mich Heimwerker noch gut zu handhaben bzgl. Aufbau, Einstellungen, Gefahrenpotential, Transport und Kosten. LGT
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