Rotorblätter richtig auswuchten
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
Durch die zyklische Steuerung ist die Aerodynamik beider Blatter immer ungleich. Da wird so ein bisschen Tape wohl bedeutungslos sein.Zitat von Schrauber Beitrag anzeigenMindestens haltbar bis: 17.04.2020
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
So betrachtet, klingt logisch!Zitat von Ulli600 Beitrag anzeigenDurch die zyklische Steuerung ist die Aerodynamik beider Blatter immer ungleich. Da wird so ein bisschen Tape wohl bedeutungslos sein.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
Einen ´hab ich noch!
Manche fliegen mit Verbrenner - per Naturgesetz eine Unwuchtmaschine.
Haben diejenigen eigentlich zusätzliche Probleme mit ihrem FBL?K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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So betrachtet, ...
... wie sinnvoll ist es dann?Zitat von Ulli600 Beitrag anzeigenDurch die zyklische Steuerung ist die Aerodynamik beider Blatter immer ungleich. Da wird so ein bisschen Tape wohl bedeutungslos sein.
LG, Philipp
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
...eigentlich nicht ! Das FBL sollte halt bestmöglich entkoppelt sein,Zitat von Schrauber Beitrag anzeigenHaben diejenigen eigentlich zusätzliche Probleme mit ihrem FBL ?
mit einem passenden Klebepad.
Ich habe damit jedenfalls keine Probleme.
Gruß Norbert
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
Meine Verbrenner sind ganz Old-School mit Paddelstange, aber auch da sollte man schon auf einen weichen Motorlauf und geeignete Lagerung des Kreisels achten. Oft brauchte ein kleines Zusatzgewicht auf dem Kreisel eine Verbesserung.CU,
Egbert.
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
Sowas will ich auch probieren. Eine Resonanz mit Masse verändern.Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigen...Oft brauchte ein kleines Zusatzgewicht ... eine Verbesserung.
Offtopic: Hat aber diesmal nichts mit Helis zu tun. Keine Ahnung, wieviel Masse für eine leichte Resonanzverschiebung bei 50 kg nach "tief" nötig wären.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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Ich vermute hier steckt ein Denkfehler drin! Eine Rotorblattwaage ist nur eine Hilfskonstruktion, die mit rotierenden Blättern im Montagezustand nichts zu tun hat.Zitat von siXtreme Beitrag anzeigenbeide Blätter werden nun so miteinander verschraubt, wie sie auch am Heli montiert werden.
Hier wird nicht gewuchtet sondern es werden einfach nur die Blätter verglichen. Ziel ist die Waagerechte. Die Schwerpunkte pendeln sich gegenüber ein. Liegen die Schwerpunkte eines perfekt ausgewuchteten Blattpaares nicht auf Höhe der Löcher, kann bei entgegengesetzter Anordnung trotzdem das hier passieren. Das Selbe, wenn die Schwerpunkte nicht hinter sondern vor den Löchern liegen würden. Sind die Schwerpunkte tatsächlich in der Linie der Löcher hat es keine Auswirkung.Angehängte DateienZuletzt geändert von Schrauber; 29.04.2019, 17:30.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
In der Praxis kann das natürlich egal sein weil dies nur im Kommastellenbereich passiert aber grundsätzlich scheint es nicht richtig zu sein.
Es gibt doch diese Blätter mit Knubbel an der Vorderkante, um den Schwerpunkt nach vorn zu verschieben. Da würde sich dieser Fehler stärker auswirken.Zuletzt geändert von Schrauber; 29.04.2019, 17:31.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
STORNO, das stimmt so nicht!Zitat von Schrauber Beitrag anzeigenDie Schwerpunkte pendeln sich gegenüber ein.
Worin liegt überhaupt der Unterschied ob beide Blätter mit der Vorderkante nach oben in die Blattwaage gelegt werden oder eines andersherum?
Der einfache Idealfall - beide Rotorblätter sind absolut identisch. Liegen die Schwerpunkte in der Blattwaage auf Höhe der Aufhängung verhalten sich beide Vorgehensweisen gleich. Das Blattpaar pendelt nie in die Waagerechte sondern bleibt in jeder Lage stehen.
Jetzt das Entscheidende:
Sobald die Schwerpunkte aber etwas unterhalb der Aufhängung liegen, ist erst das Prinzip einer Balkenwaage erfüllt und die Blätter gehen somit in die Waagerechte.
Wären sie hingegen oberhalb der Aufhängung würden auch die identischen Blätter stets nach links oder rechts kippen, da man es bei absoluter Leichtgängigkeit der Blattwaage natürlich nie schaffen wird das System genau "auf die Spitze" zu stellen und auszubalancieren! In diesem Fall müsste man die Blätter einfach umdrehen mit der Vorderkante nach unten um sie auswiegen zu können oder stellt sie einfach etwas winkelig zueinander.
Mit der entgegengesetzten Montage der Blätter auf der Blattwaage versucht man scheinbar, den Schwerpunkt unterhalb oder oberhalb der Aufhängung gezielt gegeneinander aufzuheben. Dieses Wuchten gleicht somit der Behandlung einer Schwungscheibe. Ist eine Seite schwerer (zB. durch einen Materialfehler, Lunker oä) pendelt sie nach unten. Wurde zum Ausgleich genau gegenüber die richtige Menge Material ausgebohrt, macht sie das nicht mehr und kann in jede beliebige Lage gedreht werden und bleibt immer stehen. Hier pendelt nichts in die Waagerchte oder in eine andere Position, solange an der Vorrichtung nichts eiert oder verbogen ist. Es läßt sich somit im Anschluss die Vorrichtung und der Erfolg der Prozedur auf Genauigkeit überprüfen. Die Leichtgängigkeit des Aufbaus prüft man mit etwas aufgesetzter Knete und erhält somit gleich anhand des Gewichts sogar noch die Ansprechgenauigkeit.
Vermutlich hat die entgegengesetzte Rotorblattmontage genau das Ziel ein Auspendeln in Waage zu unterbinden! Ein Auspendeln in eine beliebige Position (Waagerechte inbegriffen) macht naturgemäß bei dieser Variante einen Fehler bei der Auswuchtung und an der Vorrichtung sichtbar.
Könnte das soweit richtig sein?Zuletzt geändert von Schrauber; 30.04.2020, 14:57.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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Problematisch ist das ausrichten der Blätter zueinander wenn sie wie in Laufrichtung montiert sind.
Ich halte si dazu an einer langen Schreibtischkante.
Aber wenn ich sie so im montierten Zustand in der Magnetwaage nur umdrehen, erhalte ich schon ein anderes Ergebnis.
Meine Vermutung ist das der Längsschwerpunkt über die gesamte Länge nicht den gleichen Abstand zur Blattvorderkante hat und dadurch nur geringste Abweichungen beim Ausrichten der Blätter dazu führt das ein Blatt zum Beispiel etwas runterhängt und wenn man den Verbund umdreht hochgeht.
Man muss sich auch fragen wie ich grundsätzlich wuchten möchte! Mit Korrektur des Querschwerpunkt oder ohne.
Ich suchte immer mit Korrektur von Schwerpunkt und Gewicht und bis auf eine Ergebnisskontrolle jedes Blatt einzeln flach für den Schwerpunkt in einer sehr genauen Schiebevorrichtung und danach die Gewichtsanpassung in einer Einarmwaage unter Berücksichtigung des halben Rotorkopfdurchmesser, was aber bei genauerer Angleichung des vorherigen Schwerpunkt nicht unbedingt Ausschlaggebend ist.
Stelle ich danach beim tausch der Blätter keinen Vibrationsunterschied fest, bestätigt das das genaue Vorgehen beim wuchten und den genau aufgebauten und zentrierten Rotorkopf.Gruß
Siggi
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Es reduziert sich auf die Frage, ob die Blattschwerpunkte auf einer Achse mit dem Drehpunkt sind, darüber oder darunter.
Entsprechend ergibt es ein indifferentes, labiles oder stabiles Gleichgewicht. Ob die Blätter dabei die Anströmkanten auf der selben Seite oder gegenüber haben, ist unwesentlich, mit ein bisserl V-Stellung kann man weit mehr verändern.
Wenn man sich vor Augen führt, wie ein Ungleichgewicht sich in diesen drei möglichen Fälle auswirkt, kann man in jedem Fall die richtigen Schlüsse ziehen ...
LG, Philipp
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Sorry, beim Beispiel oben mit der Schwungscheibe meinte ich natürlich nicht gegenüber der schweren Seite ausbohren sondern auf der schweren Seite!
Ja! Wenn es hier keinen simplen Trick gibt, würde ich das gar nicht erst versuchen!Zitat von <<Philipp>> Beitrag anzeigenProblematisch ist das ausrichten der Blätter zueinander wenn sie wie in Laufrichtung montiert sind.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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Mit Vbar Control halte ich es wie folgt:
Haupt.- und Heckrotorblätter werden nicht einmal mehr vor ihrem ersten Einsatz gewogen.
Ich fliege einfach, Spurlauf wird natürlich vorher schon eingestellt mit meiner Handyapp und dann schaue ich auf die Vibrationsanalyse.
Vor dem montieren der Blätter lasse ich aber schon einmal den Heli laufen und schaue ob in der Mechanik, wie Getriebe und Motor eine Vibrationsquelle drinsteckt.
Fall 1:
Kein Vibrationen, dann weiterfliegen und Heli optimieren ... fertig.
Fall 2:
Vibrationen sind da: Vbar zeigt mir an ob Haupt- oder Heck. Ich klebe dann einfach ein stück Tesa mittig auf eines der Blätter - Chance 50 - 50
Natürlich hat man erst einmal das falsche Blatt erwischt und Vibrationen sind stärker
Dann Tesa wieder wegmachen und auf das andere Blatt drauf.
Fall 3: starke Vibrationen - ich wiege dann doch die Blätter aus und mache dann dsd entsprechende Gewicht mit Tesa auf das leichte Blatt drauf. Erst Mittig und dann wird es soweit nach innen oder außen verschoben, bis Vibrationen gering sind.
Taumelscheibe wird auch nur nach Augenmaß überprüft und dann im Flug optimiert.
So komme ich mit dem geringsten Aufwand, zum optimalen Ergebnis
[FONT="Arial Black"]Helischule Gonzalez[/FONT]
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Das Probefliegen wäre aktuell auch mein Favorit! Das ist dann der reale Test am Heli und man kann Kleinigkeiten am Kopf oder so gleich in die Korrektur mit einbeziehen. Sonst fängt man nach dem Auswiegen vllt. doch noch einmal an! Man kommt ja an die Blätter jederzeit ran!
Bei der Schwungscheibe wäre es anders!
Liegen mehrere Blätter in der Ersatzteilkiste könnte man vorher noch ein wenig untereinander matchen wenn es Sinn macht.
Welche Vorteile eine Korrektur des Blattschwerpunktes hat ist mir noch nicht ganz klar!Zuletzt geändert von Schrauber; 30.04.2020, 17:41.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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