Das sind zwar nette Skizzen, jedoch glaube ich das sie nicht der Realität entsprechen und halte an meiner Theorie fest, dass man mit Nick-Flip besser steht.
Was mich an den Bildern stört, ist alleine schon das Kräftediagramm. Der Heli ist ohne Antrieb zunächst nur einer Kraft ausgesetzt - der Schwerkraft. Diese will ihn ja nach unten haben. Dagegen steht aber der Luftwiderstand der Rotorkreisscheibe.
Die Verdrängung der Luft wird jetzt über die zyklische Blattverstellung so eingestellt, dass der Heli auf der Luft schräg nach vorne gleitet und in einem ca. 45° Winkel langsam auf dieser Luftrutsche herabgleitet.
Wenn man den Heli nun über Roll dreht, benötigt das Energie, die bei der Autorotation aufgebaut wurde. Zudem steht er kurzzeitig im Messerflug, wo er weder die Fallgeschwindigkeit verringern kann, da keine Fläche mehr da ist, geschweige denn noch Energie aufbauen, eher das Gegenteil ist der Fall, da man ja mit der zyklischen Steuerung gerade Energie verschwendet um den Heli zu drehen.
Wenn man dagegen jedoch einen Nick-Flip (mit Nase nach oben) fliegt, wird durch die Anströmung der Rotor kurzzeitig extrem beschleunigt (das merkt man schon im gleitenden Geradeausflug, wenn man einfach mal die Nase hebt, dass die Drehzahl ansteigt und das System entlastet wird). Diesen Energieüberschuss kann man benutzen, um die restlichen 90° (die ersten 90° wurden bereits beim Nase-Anheben und Energie sammeln erreicht) zu überwinden und hat dann die komplette Restenergie für eine saubere Landung übrig.
mfg
Amok


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