Minicopter Diabolo Erfahrungsaustausch

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  • Chris Lange
    antwortet
    Fanatisch bin ich ganz sicher nicht, höchstens das Gegenteil und prüfe gerne kritisch, was unter der ein oder anderen bunt lackierten Haube steckt. Dabei spielt mitunter der Nachahltigkeitsgedanke eine Rolle und hier sehe ich die Produkte aus dem Hause Minicopter als sehr fähig an.

    Wenn du damals schon ein so starkes Setup geflogen bist, gehörtest du sicher nicht zu der breiten Masse. Wobei ich dich eh nicht zu dieser zähle, sondern als jemand kennen gelernt habe, der auch gern mal schaut, was möglich ist. Um meine Argumentation noch ein wenig zu retten, wäre der Hinweis vom Entwicklungszeitpunkt zu deiner Nutzung ggf brauchbar. Wobei ich völlig bei dir bin, als der Heli auf dem Markt kam, wirkte er wie ein Panzer im Vergleich zu manch einem Produkt eines Mitbewerber. Da liegt die Vermutung nahe, dass man den seinerzeit schon mit unkonventionell starken Antrieben getestet haben könnte. Egal wie, es unterstreicht ja auch nur wieder, was die Mechanik seinerzeit bis zum heutigen Tage ausmacht.

    Beim Heck verstehe ich nicht so ganz was du mit Limit meinst. Ich habe mehr als ausreichend Heckrotor Regelreserve und Leistungsreserve an meinen Minicopter Maschinen. Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, der größte Gewinn bei der Heckperformance, war bei mir die sehr steife PSG Anlenkung. Meine Drehzahlen sind max 2k und im Standard eher zwischen 1600-1800. Ich bin da halt ein Fan von, dass alles wirklich gut zusammen passt, sich gut anhört und gut anfühlt. Zuviel Drehzahl führte bei mir zu keinem Gewinn mehr beim steuern. Ganz im Gegenteil, es verliert sich dabei eher die Feedbackfreude der Maschine und damit ein Stück weit Trainingserfolg. Kurzum, die Drehzahlen fliege ich bei allen meinen Maschinen und die sind ja nicht alle nur aus dem Hause Minicopter.


    Zuletzt geändert von Chris Lange; Gestern, 09:27.

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  • heli56
    antwortet
    Zitat von Chris Lange Beitrag anzeigen
    Ich fliege in meinen Minicopter allerdings durchgehend ein kleines Heckriemenrad und 115er Blätter und natürlich die PSG Anlenkung, welche einen großen Schritt nach vorn brachte.
    Ich habe einen Kollegen im Verein, der ebenfalls einmal einen Meistertitel im Heli fliegen gewonnen hatte. Der fliegt so präzise und sauber, dass selbst ein überfetter Methanoler in seinen Händen mehr Milch gibt wie bei mir ein 12S Elektro 700er mit 205er Regler. Manchmal hilft es demnach weniger das Material schlecht zu reden, sondern es kann viel mehr helfen, sich hin zu setzen um zu trainieren und üben.
    Mhh,

    klingt ein wenig emotional oder fanboy?
    Kleines Riemenrad und dann noch 115er ist aber auch schon max. Auslegung.
    Was haste den für Drehzahlen drauf ?

    Stelle nur den Vergleich zu meinen anderen Mechaniken dar. Specter WCE oder M7 jeweils gleiche Regler, 12s, gleiche Drehzahl und alle an 105er Blättern. Und hier ist der Dia nun mal der "Schlechteste" oder weichste.

    Vielleicht probiere ich auch mal die PSG Anlegung aus. Bleibt aber noch das Temp. Problem .

    Und das man wenns manns kann die Figuren besser/ mechanik entlastener fliegen kann, ist klar aber was macht Man am Anfang beim Üben ? So wirds dann halt doppelt schwer. Habe ich zuvor auch so schon geschrieben.

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  • Till
    antwortet
    @Christian: Ja, am besten per PM. Aber so noch kurz zum klarstellen für alle Mitlesenden: Ich weiß tatsächlich nicht, was Du mit Propaganda meinst und das ist auch nicht meine „Meinung“ – das sind erst einmal wissenschaftliche Fakten – die sind kaum wegzudiskutieren.

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  • Chris Lange
    antwortet
    Womit ich z.b. sehr gute Erfahrung gemacht hatte, war eine etwas weichere Regelung vom Antrieb. Ich toleriere gerne 50 bis 100U/min Drehzahleinbruch bei Lastschwankungen, habe dafür aber geringere Peaks und ein deutlich besseres Heck. Ein Nebeneffekt einer etwas toleranteren Regelung, ist das Feedback auf das eigene Pitchmanagement. Wenn der Regler "Spitz auf Knopf" die Drehzahl hält, wie soll der Pilot noch mitbekommen, wo er unsauber knüppelt? Das gilt aber eigentlich für alle Maschinen und nicht nur für den Minicopter. Ich fliege in meinen Minicopter allerdings durchgehend ein kleines Heckriemenrad und 115er Blätter und natürlich die PSG Anlenkung, welche einen großen Schritt nach vorn brachte. Probleme hatte ich zuletzt nur noch, wenn ein z.b. Lagerschaden im Heckrotorblatthalter den Heckrotor zu Resonanzen aufgerufen hat.

    Ich habe einen Kollegen im Verein, der ebenfalls einmal einen Meistertitel im Heli fliegen gewonnen hatte. Der fliegt so präzise und sauber, dass selbst ein überfetter Methanoler in seinen Händen mehr Milch gibt wie bei mir ein 12S Elektro 700er mit 205er Regler. Manchmal hilft es demnach weniger das Material schlecht zu reden, sondern es kann viel mehr helfen, sich hin zu setzen um zu trainieren und üben.

    Till, Thema E-Auto vs Verbrenner kann man sicher mal per PM austauschen und ich finde die Propaganda gehört weniger hier rein. Ich habe beide, kenne alle Vor und Nachteile und bin nicht deiner Meinung.

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  • heli56
    antwortet
    Als ich den Hubi 2012 gekauft habe ist ein 160er YGE mit 14s reingekommen an einem Pyro 800 Comp. Also bitte am Boden bleiben. Der 80er Jive eher im Logo 600.
    Nun fliege mal Piroloops gegen das Drehmoment. Hier siehst du deutliche Unterschiede, habe hier sogar mit 115er und S-Schlag probiert. Habe Tillmann auch schon fliegen sehen. Und er hat dann bei kräftigen Heckleistungen auch hoch geschalten. Konnte ihn das bei meinen Dia sogar vor fliegen im vergleich zum Specter WCE. Auf seine Tipps hin wurde es dann besser da ich den hubi dann im Abschwung mehr entlastet habe. Aber fliege auch nicht über 1900 am Kopf.

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  • Till
    antwortet
    Zum Jahresausklang wird es wieder philosophisch – sehr schön: Auch ich bin ja noch überzeugter Diabolo-Flieger und man muss schon sagen, dass so manches ultra und ultimate einfach Marketing ist – wo soll auch die bessere Heckleistung schon herkommen – beim Diabolo starrer Heckriemen, die Übersetzung wählbar, selbst die Heckanlenkung mit den Gummis bis zur starren Anlenkung wählbar. Auch das angesprochene Getriebe ist ja von Pom, Peek bis zu Stahl und auch in unterschiedlichen Zahnradhöhen wählbar – selbst ein Nick Maxwell hat das nicht kleinbekommen. Blattlagerwelle Standart mit 8mm, auch verstärkt mit 10mm gibt es schon ewig. Die Innovation in den letzten Jahren war doch überwiegend bei den Servos und dem FBL – wenn man mal ehrlich ist sind mal etwas wuchtigere Modelle Mode, dann werden die Piumas mit 300g weniger („fliegt so geil“) wieder gefeiert – vielleicht müssen die kurzen Produktzyklen ja so sein, um überhaupt noch etwas zu verkaufen.

    Ganz klar widersprechen muss ich Dir mit Deinem Ausflug zum PKW, aber die Geschichte klingt ja auch einfach zu gut: Ich benutze mein Auto über 500.000km und dieser steht dem Neuwagen in nichts nach – ich würde zwar auch behaupten, dass sich das finanziell nie und nimmer lohnt – eindeutig falsch ist es aber in Hinblick auf die CO2-Bilanz: Das Bauchgefühlt sagt einem vielleicht, dass bei der Herzstellung der Großteil der Emissionen entstehen und es Sinn macht, das Auto möglichst lange zu benutzen – tatsächlich stimmt das aber nicht: Beim Verbrenner entstehend ca. 4/5 durch den Betrieb (angenommen 20 Jahre Betrieb mit ca. 240.000km) und nur 1/5 durch die Herstellung – pro KM ist man da bei 235g – beim Elektroauto bei 63g – schon alleine daher macht es schon Sinn gerade bei hohen Fahrleistungen umzusteigen.
    Und das Touchdisplay ist nicht nur Spielerei sondern schlicht billiger in der Herstellung als viele Knöpfe und Kabel, die man bereits heute und insbesondere in Zukunft sowieso nicht mehr benötigt – in China sind, zwar lokal noch begrenzt, gerade Level 3 Fahrzeuge zugelassen worden – während bei uns sich monatelang gestritten wird, ob in 10 (!!) Jahren noch Verbrenner neu zugelassen werden dürfen..
    In diesem Sinne - guten Rutsch 😊

    Wirkungsgrad PKW.jpg Wirkungsgrad PKW.jpg

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  • Chris Lange
    antwortet
    Zitat von heli56 Beitrag anzeigen
    Jetzt fliege ich ihn halb nicht mehr im Hochsommer, wobei die Heckleistung komischerweise mit anderen Mechaniken auch nicht mithalten kann.
    Du hast sicher Recht, jede Mechanik hat ihre Schwächen und Problemchen. Wobei ich gestehen muss, dass ich die Aussage zu der Heckperformance nur bedingt nachvollziehen kann. Wenn der Heckrotor in Ordnung ist, die Lager nicht ausgeschlagen und die Heckanlenkung spielfrei und direkt bzw das Servo/Setup in Ordnung, hält das Heck gut. Ich fliege Funnels mit Heck nach oben/unten im Wechsel in flotter Gangart ohne das hier etwas fehlt. Top Speed Snake oder Rollenkreise Rückwärts ohne das die Maschine sich weg dreht. Selbst Pirotictocs (re wie li) macht das Heck absolut ruhig und gleichmäßig. Bei mir wurden die Minicopter Maschinen auf die PSG Heckanlenkung/Schubstange umgebaut. Das dünne Original neigte zum flexen und die Gummiaufhängung funktionierte bei mir nicht gut. Aber auch hier, welche Servos und FBL Regelungsparameter hat man vor 13 Jahren geflogen? Da war das Heck eher ok und die Gummiaufhängung hat besser funktioniert. Eigentlich ist es eher bemerkenswert, dass man den Heli vor 13 Jahren mit 80A Regler geflogen ist und heute fliegt man den mit >200A Regler, damals mit 12kg Servos, heute sind es z.b. 40kg Servos und es funktioniert (wenn man sich ein wenig kümmert). Ich denke Minicopter hatte seinerzeit eine der stabileren Maschinen am Markt gehabt. Das ist auch der Grund, warum die Maschine bei mir, nach über einem Jahrzehnt, immer noch gern genutzt wird. Immerhin hat die Mechanik zuletzt noch einen Deutschen Meistertitel geholt bzw hat ein "schwaches Heck" einen Tillmann Bäumener scheinbar wenig gestört bei seinem Wettkampf um den Titel.

    Bei mir ist das eher Kopfsache. Wenn in einer schnelllebigen Umgebung, wo spätestens alle 2 Jahre eine neue "Innovation" auf den Markt geworfen wird, eine Entwicklung länger besteht, dann ist das doch merkwürdig. Ich bin dann schnell dabei und erkläre etwas als unfähig, alleinig aufgrund des Alters oder Nutzungszeit. Als mein Auto 200tkm gelaufen hatte, ging es auch darum den abzuschaffen. Als ich das mal mit spitzen Bleistift durchgerechnet hatte, kam ich aber nicht umhin (mit Ersatzteilpreisvergleiche), dass nahezu jede Neuanschaffung deutlich teurer ist. Ein "das lohnt nicht mehr" wurde wegrationalisiert. Heute hat der bald eine halbe Millionen gelaufen und steht dem Geschäftswagen (Neuwagen) in nichts nach, eher im Gegenteil, man merkt der alten Konstruktion noch Qualitäten an, die in der moderne gar nicht mehr gelebt werden. Es ist aber auch die Genugtuung, wenn man mit dem alten Wagen in z.b. einer Baustelle, ohne das etwas piept die Farbahnmarkierung überfahren kann oder alle Funktionen Knöpfe haben und sich einfach bedienen lassen, ohne das ein verschmiertes Touch Display meldet, dass man bitte warten soll bis die Sitzheizung ausgestellt wird. Ähnlich empfinde ich es bei den alten Minicopter Mechaniken. Es geht dabei weniger um besser oder schlechter, sondern vielmehr um Alternativ. Die Minicopter Mechaniken sind robust und können heute durchaus noch auf dem Stand meiner Fähigkeiten und die von z.b. einem deutschen Meister stand halten. Nebenbei mag ich zweistufige Getriebe und die daraus entstehenden Heli Silhouette. Von vorn schön schlank und im Stand schon schnell wirkend, trotzdem vielseitig und z.b. 3D und Speed fähig. Minicopter hat mit seinen Modellen sehr gut genau diese Kerbe getroffen. Wenn ich mal 2 Minuten auf der Stelle gezappelt habe, geniesse ich es auch mit nahezu Vollpitch großräumig aus einem Abschwung zu kommen und im Messerflug vorbei zu Speeden. Das können hohe schlanke Hauben von 2stufigen Helis einfach gut. Am meisten holt mich aber das Laufgeräusch der 2stufigen Getriebe ab. Das hat jetzt auch nichts mit laut und leise zu tun, sondern einfach damit, dass sich ein 2stufiges Getriebe für mich richtiger anhört. Ist vielleicht ein bisschen so, als würde man immer 700er fliegen und auf einmal einen 600er. Da fehlt dann auch etwas und anderes ist vielleicht dazu gekommen. Wer jetzt genau an so einem Punkt abgeholt wird, der wird halt mit dem einen oder dem anderen System nicht glücklich werden. Die 700er mit 2stufigen Getriebe waren ja mal "State of the Art", wenn man sich einen TDR/TDR2 oder Voodoo/Shark und eben Joker/Diabolo anschaut. Heute gibt es den PSG noch in der Ausrichtung (den ich ja auch nutze). Bei SAB gibt es das gekapselte Getriebe mit Riemen, welches mich vom Laufgeräusch aber nicht gleichermaßen abholen kann, wie die klassischen offenen 2stufigen Getriebeauslegungen. Das ist zumindest ein Grund für mich die Maschinen weiter zu nutzen und je besser ich die verstehe, desto besser kann ich mich der Mechanik anpassen, oder die Mechanik mir passend machen.

    In dem Archiv Ordner befindet sich noch ein kleine Halterung, mit der man die moderneren Akkuschienen so umbauen kann, dass diese in die alten Mechaniken passen. Die Haltestifte sitzen in den neuen Seitenplatten um 1mm Höhenversetzt. Die Konstruktion im Archiv Ordner hat ein kleines Langloch, wodurch die dünnen 1,8mm Akkuschienen auch in die älteren Konstruktionen passt. Die alten 2mm Schienen passen bei mir allerdings nicht in die Helis mit den neuen Seitenplatten, wo der Akku Haltestift nur von einer Seite verschraubt wurde.

    Bildschirmfoto 2025-12-28 um 20.01.29.png

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  • Chris Lange
    antwortet
    Zitat von michaMEG Beitrag anzeigen
    Hi,
    merkwürdig, ist halt die Frage, warum dein Motor überhaupt so warm wird.
    Ist da evtl. etwas nicht richtig aufeinander abgestimmt?
    Da passt doch irgendwas nicht richtig.
    Welche Temperatur erreicht den dein Motor nach einem Flug im Sommer?
    Nee, das ist nicht merkwürdig, sondern liegt an der abgerufenen Leistung. Ich hatte mehrfach das Ritzel geschmolzen und jedes mal bei ähnlichen stationären Figuren, die andauernd viel Leistung fordern. Wenn ich viel Speed fliege und viel Rückwärts wie zb bei Rollenkreis Rückwärts Übungen, da bleibt das Getriebe unbedenklich kühl. Man könnte sagen, immer wenn die Mechanik mit Frischluft gespült wurde, gab es bei mir keine Probleme. Das Setup ist auf eine 95iger PWM abgestimmt.

    Das Merkmal der schmelzenen Ritzel konnte ich mit 3 unterschiedlichen Motoren beobachten. Fliegt man ohne Haube, bekommt man die Situation, dass das Ritzel schmilzt, nicht provoziert. Ich hab deshalb schon länger die Peek Ritzel im Einsatz, die allerdings beim Lagersterben nicht helfen.

    Edit: ich denke hier muss man fair bleiben. Als der Heli mit dem schmale POM Ritzel entwickelt wurde, hatten viele den Jive80 als das höchste der Gefühle an Board. Ein TDR aus der Zeit hat ja auch schonmal mit Getriebemerkmal aufgegeben und Jan hatte seinerzeit ebenfalls eine Peek Alternative angeboten.
    Zuletzt geändert von Chris Lange; 28.12.2025, 23:08.

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  • heli56
    antwortet
    haha alles schon durch wegen der hohen Temp., habe sogar mehrfach alle schrauben gelöst und auf einer geraden platte neu verschraubt, zwischen Lager hilft nur gegen karries ggf. auch das SE / BE Getriebe, Motorschott leider auch nicht so viel, duct leider auch nicht. Selbst ein Umbau von 10 auf 12er HRW und SE Domlagerplatte brachte nichts. Motoren ,Servos werden leider hier auch deutlich wärmer als in anderen Hubis. Habe aber auch schon Mechaniken gesehen wo alles kühl bleibt., Bin scheinbar zu Blöd. Jetzt fliege ich ihn halb nicht mehr im Hochsommer, wobei die Heckleistung komischerweise mit anderen Mechaniken auch nicht mithalten kann.

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  • michaMEG
    antwortet
    Hi,
    merkwürdig, ist halt die Frage, warum dein Motor überhaupt so warm wird.
    Ist da evtl. etwas nicht richtig aufeinander abgestimmt?
    Da passt doch irgendwas nicht richtig.
    Welche Temperatur erreicht den dein Motor nach einem Flug im Sommer?

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  • Chris Lange
    antwortet
    Servus,

    ich flieg die Minicopter Maschinen recht oft und musste bei fast jeder Wartung die Kugellager der oberen Lager-Platte tauschen. Besonders auffällig ist dabei das Lager der Zwischenwelle. Irgendwo hier im Forum hatte ich mal gelesen, dass es auch andere Nutzer gibt, deren obere Lagerplatte im Betrieb sehr warm wird. Ich hatte in den letzten Jahren, bevor ich auf das Peek Getriebe umgestiegen bin, öfters geschmolzene POM Ritzel. Ich vermute als Grund die Motorabwärme, welche direkt in die Mechanik geblasen wird und das Getriebe, wie auch die Lager stark erwärmt. Um der Angelegenheit zu begegnen hatte ich schon Gespräche mit Gerd und z.b. meine Hauben oben geöffnet bzw vorne mit Naca Duct's versehen. Bis auf das Peek Getriebe war das alles nur bedingt hilfreich und die Lager sterben trotzdem fröhlich alle 50-150 Flüge den "Heldentot". Anbei ist ein "Archiv" Ordner, indem sich die STL für eigene Versuche und oder Nachbauten befindet.

    Weiss zufällig jemand, welche Helikopter einen 60mm Mechanikabstand besitzen und ein Gegenlager für die Motorwelle besitzt?

    Grüße Christian



    IMG_0675.jpg Bildschirmfoto 2025-12-28 um 19.59.50.png Bildschirmfoto 2025-12-28 um 20.00.20.png Bildschirmfoto 2025-12-28 um 20.00.38.png
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  • Keven S
    antwortet
    Ja Plöchinger hat hier Mikado Teile verwendet

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  • heli56
    antwortet
    Moin, ist das eine Brücke vom Logo?

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  • Chris Lange
    antwortet
    Als ich noch mit den alten dünnen Hero Wellen unterwegs war, habe ich unter anderem die Steuerbrücke vom z.b. 700er Voodoo geflogen. Bei den aktuellen dickeren Wellen wollte ich mir irgendwann mal eine eigene Version auf meiner CNC machen, aber ich hab noch Original Ersatz und die Steuerbrücken, die aktuell an meinen Helis verbaut sind, sind alle einwandfrei in Ordnung.

    Ich mache da auch keine Doktorarbeit raus, sind die kaputt wird halt getauscht. Ist der Tausch nicht möglich wird das Bauteil durch eine Alternative ersetzt oder in Eigenregie nachgebaut.

    IMG_3968.jpg

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  • echo.zulu
    antwortet
    Ja ich kenne das auch von anderen Helis. Gut das Du es schon getauscht hast. Vielleicht auch ein Hinweis an die anderen Leser darauf eine verstärkte Aufmerksamkeit zu haben.

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