AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

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  • hydro
    Member
    • 09.07.2010
    • 185
    • Wolfgang
    • Ergolding / Landshut

    #331
    AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

    Ich werde mal die Anleitung des Jive 80HV suchen und nachlesen.
    Ich dachte es ist beidseitig nicht erlaubt die Leitungen zu verlängern.

    Gruß
    Wolfgang
    T-REX600, V22-Osprey im Bau

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    • Harald 365
      Senior Member
      • 17.08.2011
      • 3667
      • Harald
      • MFC Neu-Ulm

      #332
      AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

      Wolfgang, ich habe eine ca 85-90 cm lange Zuleitung zum BL...weder Regler noch
      BL machen Mucken....das einzige was ich gemacht habe...die Zuleitung zum Zopf geflochten

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      • hydro
        Member
        • 09.07.2010
        • 185
        • Wolfgang
        • Ergolding / Landshut

        #333
        AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

        Zitat von Harald 365 Beitrag anzeigen
        Wolfgang, ich habe eine ca 85-90 cm lange Zuleitung zum BL...weder Regler noch
        BL machen Mucken....das einzige was ich gemacht habe...die Zuleitung zum Zopf geflochten
        Das hört sich gut an.
        Welchen Regler hast Du im Einsatz und in welchem Modell?
        Copter, Heli oder Flieger?
        Welche Ströme fließen da im Durchschnitt?

        Danke
        Wolfgang
        T-REX600, V22-Osprey im Bau

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        • Harald 365
          Senior Member
          • 17.08.2011
          • 3667
          • Harald
          • MFC Neu-Ulm

          #334
          AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

          Wolfgang Du hast ein PN

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          • uknoke
            turbinen-sound.com
            Bauservice
            • 30.08.2006
            • 849
            • uwe

            #335
            AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

            Aus Erfahrung mit Mehrblatt-Systemen und Resonanzfrequenzen kommen mehrere Ursachen in frage. Diese neuen OVP defekten Bauteile hatte ich schon alle.

            1. Rotorkopf-Zentralstück unrund. (Schräg gebohrt)
            2. Rotorkopf-Blattlagerwellen (unterschiedliche Längen)
            3. Rotorwellen (leichter schlag)

            Bei diesen mechanischen Problemen lief der Heli im Stand gut. Beim hochlaufen schüttelte er sich bei einer Drehzahl. (das kann aber auch vom Ausrichten der Rotorblätter kommen) Beim Abheben dann kommt er sofort in Resonanz.

            Des weiteren hatte ich schon im Flug Probleme mit dem FBL. (aufschwingen durch zu groß eingestellte Empfindlichkeit und zu viel Spiel in der Rotorkopf-Ansteuerung)

            Mittlerweile überprüfe ich den Heli im Stand mit montierten Rotorblättern mit eine Lehre.
            Ich messe an den Blattspitzen die Länge und den Höhenversatz des montierten Rotor-Systems.

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            • klarisatec
              Senior Member
              • 05.05.2008
              • 1457
              • Markus
              • Ortenau

              #336
              AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

              Vielen Dank für die netten, aufmunternden Worte ...

              Zum Thema Leitungsverlängerung gibt es tatsächlich verschiedene Ansätze. Es kann auch ohne zusätzliche Kondensatoren (Low-ESR Elektrolytkondensatoren) in der Zuleitung zwischen Akku und Regler funktionieren, allerdings werden die Elkos in den Reglern deutlich stärker belastet - bis hin zur völligen Zerstörung der Regler Elkos.

              Da das Thema doch mehr interessiert stelle ich hier mal einen Bericht von Hacker ein - auf der Seite 7 wird auf die Leitungsverlängerung eingegangen.

              Zur Thema Leitungsverlängerung zwischen Regler und Motor streiten sich die Fachleute in den verschiedensten Foren. Ob das PWM Signal durch längere Kabel verändert wird oder nicht ? - auch hier es gibt unterschiedliche Meinungen. Doch oft geht es nur um Verlängerungen von ca. 250 - 300 mm.

              Ergänzend zur AW609 - die Leitungslänge vom Rumpf bis zu den Antrieben wird ca. 1400mm betragen, und das ist schon ´ne Nummer. Genau aus dem Grund war der erste Ansatz ja - Akkus in die Gondeln.

              Ich habe gestern die ersten Baugruppen zerlegt. Es sind beide Rotorwellen kaputt und auch alle 4 Chassisteile sind (wenn z.T. auch nur an kleineren nicht tragenden Bereichen) gebrochen. Doch da ich ja sowieso nochmal ans Reißbrett muss, ist der Schaden an der Stelle ganz gut zu verschmerzen.

              Die Alurohre für die Schwenkachsen sind bereits bestellt, die Schablonen zum Aussägen der Fahrwerksteile sind ausgedruckt, so dass es wieder ans Aufbauen geht.

              @uknoke
              Das FBL als Ursache kann ich definitiv ausschließen. Die Steuerung erfolgt ja über drei Gyros und diese waren beim Start noch alle im Normalmodus - Heading Hold wird über eine weitere Flugphase erst nach dem Abheben aktiviert.

              @Otto
              Ich hatte bereits jetzt in jeder Gondel einen Emcotec SPS Schalter installiert, hierbei ist der Antiblitz bereits integriert.

              Ich habe Kontronik zum Thema Leitungsverlängerung direkt angeschrieben und werde berichten, wenn´s etwas neues hierzu gibt.

              Gruß Markus
              Bell 230 (wird lackiert) / Bell 407 / Hughes 500E / Joker 3 / AW609 (im Bau)

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              • Heli_otto
                Heli_otto

                #337
                AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

                Ob man die Regler in den Rumpf oder die Gondeln setzt, wuerde ich von der Kuehlungssituation abhaengig machen... irgendwofuer muss man die grossen Gondeln ja sinnvoll nutzen. Und genug Sturm duerfte es da geben.

                Bei Verlaengerung der Motorleitungen haette ich auch recht wenig Bedenken - hier kommt nur ein weiterer Effekt zum Tragen:

                Ueberkoppeln von der Leitung auf umliegende leitfaehige Teile. Alle uebergekoppelte Ladung MUSS zurueck zum Regler (der Stromkreis muss geschlossen werden). Auch hier kann man den Effekt minimieren indem man die Leitungen verdrillt (oder wie erwaehnt zum Zopf flechtet). Bei den Spannungen hier ist das im Normalfall nicht so wichtig. Das Ueberkoppeln geschieht hauptsaechlich kapazitiv und somit proportional zur Spannung.

                Trotzdem sollten bei Auftreten von Problemen leitfaehige Teile in der Naehe der Leitungen und auch der Motorrahmen selbst (ggf. ueber einen Widerstand) auf die Masse des Reglers kurzgeschlossen werden. Da muss man aber schauen, welches Bezugspotential der Empfaenger hat. Das wird im Normalfall Masse sein (wuerde ich erwarten), also sollte man versuchen, diese zusaetzliche "Antenne" auf das gleiche Bezugspotential kurzzuschliessen, damit man keinen Stoersender an Bord baut. Die Schaltung des Reglers kann hier individuelle Massnahmen erfordern.

                Ich wuerde es erstmal einfach so probieren.

                Genug Elektrik - zurueck zum Modellbau. Ich freue mich schon auf die naechsten Photos vom Wiederaufbau.

                Gruss, Otto

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                • klarisatec
                  Senior Member
                  • 05.05.2008
                  • 1457
                  • Markus
                  • Ortenau

                  #338
                  Kontronik

                  Anbei die versprochene Antwort von Kontronik.

                  Bereits heute kam aus dem technischen Support eine Antwort per Email. Daraufhin habe ich nochmals zum Besprechen einiger Details ausführlich mit dem sehr hilfsbereiten Mitarbeiter bei Kontronik telefoniert.

                  Demnach lässt Kontronik zwischen Akku und Regler (ein meinem Fall zwei Jive 80HV+) eine max. Verlängerung von 200 mm zu - ohne weitere Maßnahmen.

                  Von weiteren Verlängerung z.B. mit Low-ESR Kondensatoren rät Kontronik ab. Hier kann es durch das mehrfache Abfragen der Eingangsspannung zu Initialisierungsproblemen und dem fehlerhaften Erkennen der Zellenzahl kommen.

                  Eine Verlängerung zwischen Regler und Motor ist problemlos und ohne zusätzliche Bauteile bis 1.000 mm möglich und wird bereits im Flächenmodellbau (Antrieb von Motorgondeln in den Flächen) problemlos betrieben. Das Verflechten der Motorkabel ist nicht zwingend erforderlich, bringt jedoch Vorteile.

                  Also kommt die ganze Elektronik nun in den Rumpf (Regler, SPS Power Switch, ISII Telemetrie usw.), und die Kabel werden im Schwenkrohr zur Gondel geführt. Mal sehen was die Kabel an Mehrgewicht bedeuten. Auch muss ich die Kühlung der Regler ein bisschen im Auge behalten und beobachten wie sich nun der nicht mehr neutrale Schwerpunkt der Gondeln im Flugzeugmodus später auswirken wird.... doch erst muss sie ja mal Schweben.

                  Charme hat die neue Lösung auf jeden Fall was die Verdrahtung angeht, nun ist alles zentral (und geschützter als in den Gondeln im Rumpf) untergebracht.

                  Ich bin dann mal Kabel kaufen ....

                  Gruß Markus
                  Bell 230 (wird lackiert) / Bell 407 / Hughes 500E / Joker 3 / AW609 (im Bau)

                  Kommentar

                  • T2a
                    T2a
                    Member
                    • 16.07.2012
                    • 333
                    • Markus
                    • Meist hinterm Haus, manchmal beim Aero-Club Coburg

                    #339
                    AW: Kontronik

                    Zitat von klarisatec Beitrag anzeigen
                    Charme hat die neue Lösung auf jeden Fall was die Verdrahtung angeht, nun ist alles zentral (und geschützter als in den Gondeln im Rumpf) untergebracht.
                    .... und die einfache Befestigung der Akkus erst

                    Gruß,
                    Markus

                    Kommentar

                    • Harald 365
                      Senior Member
                      • 17.08.2011
                      • 3667
                      • Harald
                      • MFC Neu-Ulm

                      #340
                      AW: Kontronik

                      Zitat von klarisatec Beitrag anzeigen

                      Eine Verlängerung zwischen Regler und Motor ist problemlos und ohne zusätzliche Bauteile bis 1.000 mm möglich und wird bereits im Flächenmodellbau (Antrieb von Motorgondeln in den Flächen) problemlos betrieben. Das Verflechten der Motorkabel ist nicht zwingend erforderlich, bringt jedoch Vorteile.

                      Gruß Markus
                      He Markus, das ist doch eine positive Aussage ....einen Unterschiede ( einzeln oder geflochten ) konnte ich im ßbrigen auch nicht feststellen!....doch schaden tut´s auch nicht

                      Kommentar

                      • danousek
                        "Inselprinz"
                        • 14.04.2008
                        • 3130
                        • Daniel
                        • Mannheim, Praha/Kladno

                        #341
                        AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

                        Lese ja auch schon seit langem hier mit und verfolge den Fortschritt sehr interessiert. Schade, dass du beim Erstflug so einen Rückschlag hinnehmen musstest aber es geht ja weiter. Denke auch, dass du mir leichteren Gondeln weniger Probleme haben wirst, da war ja schon einiges an Masse drin. Drücke dir weiterhin die Daumen

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                        • andre77
                          Senior Member
                          • 30.01.2012
                          • 3435
                          • Andre
                          • Taunus +

                          #342
                          AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

                          Hi,

                          uihui das ist ja echt übel
                          Toll das Du damit so 'locker' umgehen kannst!

                          Ein kleiner Hinweis von meiner Seite, ist mir so spontan eingefallen, bin mir auch auf keinen Fall sicher, aber es ist ne Kleinigkeit das beim nächsten Versuch auszuschließen, deswegen schlag ichs mal vor:

                          Aufschwingen der Gyros gegen einander, es könnte sein, das evtl. sich die Auswirkungen der Steuerungen überlagern und das Einsteuern des einen Gyros für eine Reaktion beim nächsten führt usw...Roll zu Gier, Gier zu Nick oder so... (das kann auch im normal Mode passieren!)

                          Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, lass die Gyros beim nächsten Versuch erstmal aus (zumindest beim anlaufen) und versuche es dann mit ganz wenig Gain.

                          Wie gesagt, ist wahrscheinlich unwahrscheinlich Aber kostet ja auch nix.

                          Viele Grüsse und ich drück Dir die Daumen

                          Andre
                          If you can't explain it simply, you don't understand it well enough

                          Kommentar

                          • kukon
                            Junior Member
                            • 08.04.2014
                            • 3
                            • Kurt

                            #343
                            AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

                            Hallo Markus, sehr große Flugzeugbauer scheitern oft an den zerstörerischen Resonanzen in Eigenfrequenz, wie Du selbst gesehen hast, gibt es da kein entkommen. Das Verstärken bringt vorerst einmal nicht viel, die elektronischen Hilfen ( Gyro ) sind auch nicht unbedingt für eine Erregung in Eigenfrequenz verantwortlich ! Das einzige was dringend verändert gehört ist die Frequenz bzw. die Masse - an der richtigen Stelle sind das wenige Gramm an der falschen können auch einige Kilos nichts bewirken. Bei einem Versuch mit einem sehr elastischen Elapor VTOL habe ich alles Mögliche an Trimmgewichten am Flugzeug verteilt - mit so gut wie keinem Erfolg ! Eine Rumpftorsionsschwingung hatte so zum Schwingen angeregt, dass die Tragflächenenden mit hoher Frequenz ca. 15 cm nach oben und unten ausgelenkt wurden und fast abgebrochen wären, und zwar trotz Carbonrohrholm !!!Dann ein letzter Versuch nur aus Ratlosigkeit habe ich 20 Gramm Blei am Seitenleitwerk ganz oben angeklebt und der Frust von mehreren Tagen war verschwunden !!!
                            Mach weiter und alles wird gut, wir halten Dir alle die Daumen.
                            Liebe Grüße Kurt

                            Kommentar

                            • kukon
                              Junior Member
                              • 08.04.2014
                              • 3
                              • Kurt

                              #344
                              AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

                              Hallo Markus, wenn nicht schon bekannt bitte google dir diese beiden YouTube Videos :
                              1. rubber_band_resonance_demo
                              2. Explained_AS350_Eurocopter_Helicopter_Self-Destructs

                              da sind einige deiner Probleme und ev. Lösungen ableitbar !!

                              Schöne Grüße Kurt

                              Kommentar

                              • klarisatec
                                Senior Member
                                • 05.05.2008
                                • 1457
                                • Markus
                                • Ortenau

                                #345
                                AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht

                                Sodele, genug nachgedacht...

                                das neue Konzept sieht nun doch etwas anders aus als ursprünglich geplant, doch hierfür gibt es ein tolles Wort - Entwicklung...

                                ...und so werden sich z. B. die Akkus nun aus den Gondeln zum Rumpf hin "entwickeln".

                                Doch der Reihe nach. Ich fange wieder von unten an, alles neu aufzubauen und als erstes kam die gebrochene rechte Radaufnahme am Hauptfahrwerk an die Reihe. Wie gehabt: Zeichnung ausdrucken, ausschneiden, aufkleben, Dekupiersäge anwerfen, aussägen - fertsch.

                                Nun noch die Radachse austauschen und alles wieder zusammen bauen. Auf jeden Fall tauscht das Gefühl des ständigen Zerlegens erstmals wieder mit dem Eindruck etwas aufzubauen...
                                Angehängte Dateien
                                Bell 230 (wird lackiert) / Bell 407 / Hughes 500E / Joker 3 / AW609 (im Bau)

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