AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Hi,
Super!! Freut mich riesig.
Ein Tipp: Wenn Du vorhast damit die ersten Rundflüge zu machen, mach irgendwas für die Lageerkennung (vorne / hinten), das könnte sonst böse enden... ginge zumindest mir so.
Viele Grüsse
Andre
If you can't explain it simply, you don't understand it well enough
Die Trainingsflüge mit der Mechanik werden zunehmend sicherer und die Akkukapazität reicht für ca. 9 - 10 min Schwebeflug, bei ca. 1780 Umdrehungen/min. Damit bin ich mehr als zufrieden ...
Um den Rumpf zu schleifen, gibt es natürlich keinen besseren Platz als die heimische Garage, oder (wie bei mir) einen etwas geschützten Innenhof. Den entstehenden Schleifstaub möchte ich mir weder in der Bastelwerkstatt oder gar in der Wohnung vorstellen.
Somit scheidet diese Tätigkeit auch fast schon für den Spätherbst bzw. Winter aus.
Also packe ich meine Klamotten bei schönem Wetter raus in den Hof und los geht´s. Da ich nach wie vor mit dem Permagrit Klotz (grobe Seite) per Hand schleife muss ich nicht viel aufbauen.
Der Rumpf war ja (wie schon beschrieben) in Zwiebelbauweise (also Schicht für Schicht) entstanden und eine sehr preiswerte Holz / Styrodur Konstruktion. Nachdem ich die Außenkontur grob geschliffen hatte, musste ich mir etwas einfallen lassen, um die Schichtdicke auf den Styrodurteilen zu erhöhen. Der Standox Softspachtel ist lange nicht so hart wie ein 2K-Epoxydkleber, dafür lässt er sich aber super bearbeiten und schleifen. Doch um zu verhindern dass das Styrodur später vom leicht schrumpfenden / aushärtenden Glasfasergewebe verformt wird, hilft eine stabilere, härtere Randschicht. Doch wie soll ich die nun ebene Oberfläche vertiefen?
Nun - ich habe die Styrodurteile leicht mit dem Heißluftfön geschrumpft. Das ging super gut da ich die Styrodurteile im äußeren Bereich nicht mit den Spanten verklebt hatte. Im Ergebnis stehen die Styrodurscheiben nun ca. 2-4mm hinter den Holzspanten zurück. Diesen Zwischenraum verfülle ich nach und nach mit dem 2K-Spachtel und verschleife wieder alles - Stück für Stück ...
In den Fotos seht ihr eine kleine Hilfskonstruktion zum Fixieren des Rumpfes (Aluwinkel) und das Schleifbild, welches mit der groben Seite des Permagrit Schleifklotzes entsteht.
AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Das Schleifen ging in den vergangenen Wochen nach Feierabend gelegentlich weiter. In dieser Zeit kam die rechte Rumpfseite dran. Auch hier habe ich ein paar Bilder beigefügt. Ihr seht dass das Auftragen recht grob geschehen kann, da sich alle Bereiche sehr gut schleifen lassen.
Man braucht zwar etwas mehr Spachtelmasse, doch man erzielt auch in den wenigen freien Stunden ein paar gute und vor allem sichtbare Fortschritte.
Ein Bild zeigt die Struktur, die man alleine mit der groben Körnung des Permagrit Schleifklotz erreichen kann.
Parallel habe ich Klebeproben mit Reststücken des EPP Materials vorgenommen, die von den Frästeilen der beiden Seitenleitwerkshälften stammen. Die Werkstoffe haften prima und das EPP zeigt kein chemischen Reakionen wie schrumpfen oder auflösen.
So werde ich die beiden Hälften fertig zuschneiden und mit Epoxy miteinander verkleben und natürlich noch ein wenig schleifen ... und spachteln ... und schleifen ...
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... thematisch nicht wirklich etwas neues, doch es muss eben auch sein - auf dem Weg zu einem passenden Rumpf. So gab es diese Woche am Abend immer mal wieder ein paar Stunden Entspannung beim Spachteln, Schleifen, Spachteln, Schleifen und ... Spachteln und schleifen ...
Der Filler ist an dieser Stelle technisch nicht notwenig,doch er hilft die versteckten Beulen in der Struktur deutlich besser sichtbarer zu machen.
Die gröbsten Geometriefehler sind mittlerweile ausgeglichen und ich konnte bereits viele Bereiche mit der feinen Seite des Schleiklotzes bearbeiten. So langsam bekommt der Rumpf seine Kontur.
Mal sehen was am Wochenende ansteht ... vielleicht noch ein wenig Schleifen?
Schau mer mal ...
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Um die Konturen der Tragflächen an den Rumpf zu bringen, werde ich die Tragflächen am Urmodell montieren und die Geometrie übertragen.
So war neben kleineren Schleifarbeiten heute das "Ausräumen" für die Aufnahme der Mechanik angesagt. Da die Spanten an den "Bruchstellen" vor dem Schichtweisen verkleben bereits eingesägt waren, ließ sich das Ganze recht gut heraustrennen ...
Nach etwas Nacharbeit mit dem Dremel, passten die beiden seitlichen Auflageleisten in die Nuten der Spanten und die Mechanikaufnahme in den Rumpf. Das Einharzen mache ich erst, wenn die genaue Position eingemessen ist.
Als nächstes werde ich die Fensterausschnitte aufzeichnen und ausfräsen. Wenn erst einmal die GfK Matten aufgeharzt sind geht da deutlich schwerer und arbeitsintensiver. Also versuche ich so viel Details wie möglich bereits in diesem Stadium einzuarbeiten.
Nachdem das Wetter zum Schleifen im Freien eher suboptimal ist (o.k. - für Nassschleifen sieht das vielleicht anders aus, doch soweit bin ich ja noch nicht ... ), habe ich mich über die ersten Anbauteile am Rumpf gemacht.
Das größte Anbauteil ist mit Abstand das Seitenleitwerk. Die beiden Hälften wurden aus dem Schaumwaffelwerkstoff EPP gefräst. Allerdings in einer höheren Dichte, somit auch deutlich härter. Den Rand kann man mit einem scharfen Bastelmesser sehr einfach abschneiden.
Der Klebeversuch mit Epoxy war ja wie berichtet positiv gewesen und so habe ich die Aussparungen für zwei Alurohre gefräst, diese ausgerichtet und alles mit Epoxy verklebt. Beim Verkleben sollte man im äußeren Bereich ca. 10mm ohne Epoxy belassen, damit man beim anschließenden Schleifen keine harten Stellen im Außenbereich hat.
Dann habe ich das Seitenleitwerk in die Negativformen, die aus Styrodur mit der Heißdrahtsäge ausgeschnitten wurden, eingelegt und anschließend alles ordentlich beschwert.
So bleibt das Seitenleitwerk auch nach dem "Auspacken" exakt gerade.
Als nächstes wird der Platz für die ersten fünf 3D Druckteile angezeichnet und ausgefräst. Die Teile werden passend zur Oberfläche ausgerichtet und eingeharzt. Auch diese verschwinden später unter der GfK-Schicht.
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Sicherlich wisst ihr, für was das 3D Kunststoffteil ist. Richtig - es ist eins der 5 Seitenfenster in der Kabine ...
Um die Aussparungen richtig zu positionieren, bin ich kurzerhand in die (zum Glück kühlere) Werkstatt umgezogen. Dort habe ich den Rumpf auf dem Tisch mit Wasserwaage und Laser eingemessen. Anschließend mit Aluschienen fixiert und mit Kreppband befestigt.
Nun konnte ich die Maße der Fensteraussparungen vom CAD aufs Modell übertragen. Nach der ßberprüfung mit einigen neueren Fotos habe ich nochmals kleinere Korrekturen vorgenommen und die Fensterausschnitte aufgezeichnet.
Mit dem Dremel gehen die Ausfräsungen dann auch recht zügig von der Hand. Nachdem die gedruckten Teile eingepasst waren, wurden sie an Ort und Stelle eingeharzt.
ßber die Aufnahme / Anbindung des Höhenleitwerks habe ich lange nachgedacht. Durch die unerwartete Möglichkeit, einen 3D Drucker nutzen zu können, habe ich die Aufnahme konstruktiv wieder als Kunststoffteil umgesetzt.
Der hellere Kunststoff vorne ist etwas härter und bietet weniger Luftwiderstand, der schwarze im hinteren Bereich ist wärmebeständiger - wegen der Reibungswärme der zusammengeführten Heckströmung ....
So ein quatsch ... . Lasst Euch blos nix erzählen.
Es war schlicht und einfach das beige Fillament alle ...
Am Leitwerk musste ich den oberen Teil abschneiden. Da ich noch nicht wusste wie die Anbindung sein würde, hatte ich das Seitenleitwerk bewusst etwas größer gestaltet, so dass ich die Aufnahme einpassen konnte.
Im Rumpf wurden zwei Bohrungen eingebracht und so konnte das Seitenleitwerk heute einmal "probesitzen".
AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Bereits im Frühjahr hatte ich mir von einem Modellbaukollegen die Höhenleitwerke zuschneiden lassen. Es sind auf jeder Seite 2 Teile, damit die Steckung gleich mit eingebracht werden konnte.
Nun habe ich die Teile probehalber zusammengesteckt - wie man fränkisch sagt: "basst subba" ...
Anschließend habe ich beide Höhenleitwerksseiten in den negativformen liegend verklebt. Nun war die Neugier natürlich wieder größer als die Geduld und ich habe das Seiten- und das Höhenleitwerk lose auf den Rumpf gesteckt ...
Alter Schwede - ich denke wir brauchen ein neues Auto. Am besten einen Bus ...
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