Dynamische Unwucht ist entweder Unwucht außerhalb der Schwerpunktsebene ODER im Sprachgebrauch der Luftfahrt Zitat:
Rotorblätter richtig auswuchten
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
kleiner Tipp, ich würde das mit einer Rasierklinge machen. Eine dicke Holzkante + Edding wäre mir zu ungenau. Zusätzlich kann man mit einer Klinge durch 30° versetztes ausbalancieren und leichtem Druck auch den Schwerpunkt in der Tiefe finden.Zitat von siXtreme Beitrag anzeigen
Da würde mich interessieren warum? Ich fande das bis jetzt viel einfacher mit gleicher Kante Parallellität festzustellen.Zitat von siXtreme Beitrag anzeigenauch wenn jetzt mittlerweile eigtl egal, aber warum jetzt ausgerechnet das dynamisch sein soll ist für mich höchst rätselhaft.Zitat von siXtreme Beitrag anzeigen
Dynamische Unwucht ist entweder Unwucht außerhalb der Schwerpunktsebene ODER im Sprachgebrauch der Luftfahrt Zitat:
In der Luftfahrttechnik hat sich der Begriff -Dynamisches Auswuchten- für einen Vorgang durchgesetzt, welcher das Auswuchten von Baugruppen in Rotation meint. Er soll eine Abgrenzung zum passiven Auspendeln von Rotoren herstellen. Auch das Auswuchten in einer Ebene, also die Beseitigung der statischen Unwucht wird dort als dynamisches Auswuchten bezeichnet, wenn das auszuwuchten de Objekt dazu aktiv in Rotation versetzt wird.Zuletzt geändert von Diablol; 02.08.2016, 18:00."Because I was Inverted" - Maverick -
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
@ Rolf:
deine Methode ist auch richtig. Allerdings setzt dies eine präzise und genaue Waage voraus.
Die hat nicht jeder.
Ich muß immer wieder lachen: alle regen sich auf wenn ich den Ausdruck "Dynamisches Wuchten" verwende.
Wie es allerdings dann richtig heißt sagt keiner...
Ich bleibe bei meiner Variante. Diese Vorgehensweise stand damals noch in den alten Vario Katalogen drin.
Gruß RobertLuftakrobat.
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Es heißt staaatisch

du misst und wuchtest statisch, da die Imbalance nur statisch auftritt.
Dynamische Unwucht, laut Literatur, tritt bei uns doch gar nicht auf. Und selbst wenn könnte man sie über das Auspendeln über eine Welle gar nicht messen. Siehe Wiki. Bei uns spielt sich alles in einer Ebene ab das ist der Punkt."Because I was Inverted" - Maverick -
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
dynamisches Wuchten ?
Dynamisches Wuchten beginnt, meiner Meinung nach, eigentlich schon beim verhindern, beseitigen oder minimieren von möglichen dynamischen Unwuchten z.B. durch beseitigen von statischen und dynamischen Spurlauffehlern. Es bringt nicht viel, im Flug einen messerscharfen Spurlauf zu haben, aber wenn der Heli mit stehendem Rotor am Boden steht, die Rotorblattenden einen Höhenunterschied von 1-2cm haben, weil z.B. ein Rotorblatt krumm ist, oder ein Blatthalter vom letzten Absturz "minimal" verbogen ist. Auch erzeugt man dynamische Unwuchten, wenn man ein Rotorblatt, zum wuchten, außen, nahe am Randbogen, mit viel Folie umwickelt, dadurch das Profil verändert, das dann bei unterschiedlichen Drehzahlen einen anderen Auftrieb erzeugt als das andere Rotorblatt. (Dann lieber eine kleine Bohrung und entsprechend Harz einspritzen) Auch verschieden harte Blätter erzeugen eine dynamische Unwucht. Ungleich und zu fest angeschraubte Rotorblätter können ebenso eine Unwucht erzeugen usw.
Nun, so richtig dynamisch wuchten können wir nicht, weil wir ja auch nicht die technischen Mittel dazu besitzen. aber wir sollten auch nicht glauben, ein Rotorsystem das nicht sauber läuft ist nicht besser hin zu bekommen, nur weil man ja beim statischen wuchten schon alles 100%ig gemacht hat. - Wenn bei den ersten Flügen mit statisch gut gewuchteten Rotorblättern trotzdem Vibrationen auftreten, bei verschiedenen Drehzahlen die Heckflosse und oder die Kufen vibrieren, obwohl der Spurlauf OK ist, weich landen und bei 0 Pitch den auslaufenden Heli beobachten. Der wird wahrscheinlich kurz in eine kritische Drehzahl kommen und kurz unruhig werden. Jetzt die Rotorblätter untereinander tauschen und wieder fliegen. Meistens wird man jetzt eine Veränderung feststellen können. Ist diese Veränderung positiv, war der erste Schritt schon mal richtig, ist das Vibrationsverhalten schlechter, dann Rotorblätter wieder zurücktauschen. Kurz fliegen beobachten und landen. Jetzt müsste es wieder besser sein. Nun ein Rotorblatt mit einem nicht zu kleinen Klebestreifen bekleben, fliegen und beobachten. ßndert sich nichts oder wird besser einen zweiten Streifen dazu, wurde es schlechter den Klebestreifen runter und mit einem Streifen am anderen Blatt beginnen. Fliegen, beurteilen, mit mehr oder weniger bekleben, fliegen, beurteilen, Klebestreifen dazu oder weniger, fliegen, beobachten, entscheiden usw. - usw.
auf diese Weise bekommt man, wenn man Geduld hat, ein sehr vibrationsarmes Rotorsystem.
Jetzt werden einige lachen und sagen, so ein Quatsch, das ist doch Zufallswuchten, denen sei ihr Lachen gegönnt. Andere werden sagen, so mache ich das, mit guten Erfolgen, schon lange. Auch wird diese Methode für manche zu aufwändig sein, aber die, die sich Zeit nehmen bekommen einen sehr vibrationsarmen Heli. Selbstverständlich lässt sich diese Methode auch am Heckrotor anwenden. So mancher Scale-Liebhaber hat auf diese Weise eine dröhnende Zelle leise bekommen, wenn das Dröhnen nicht vom Getriebe, sondern von den Vibrationen des Heckrotors kam. Die, die ihren Heli so ausgewuchtet haben sollen aber auch nicht glauben der Heli sei jetzt vibrationsfrei, nur weil sie jetzt keine Vibrationen mehr sehen können und der Rotor beim auslaufen keine Unruhe mehr zeigt. Mit einfachsten Mitteln kann man auch schwache Vibrationen sichtbar machen und man könnte dieses "Zufallswuchten" weitertreiben, zwar mit immer besseren Ergebnissen, aber irgend wann muss auch Schluss sein.
So viel zu meiner Methode "dynamisch" zu wuchten.
Grüßle Thomas
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
Ja, ich!
Ich wuchte meine Blätter indem ich sie auf gleiches Gewicht und gleichen Schwerpunkt bringe.
Und das gleichzeitig und nicht mit der Methode am Schwerpunkt bekleben.
Dafür nutze ich eine sehr genaue Waage mit zwei Stellen hinterm Komma, wobei beim wiegen der Blattschwerpunkt mittig auf der Waage ist und mehrfach gewogen wird.
Und den Schwerpunkt ermittle ich indem ich beide Blätter gleichzeitig und rechtwinklig mit einer einfachen Vorrichtung über einen 2mm Stahldraht schiebe.
Das leichtere Blatt wird dann entsprechend innen oder außen beklebt bis beide Blätter das gleiche Gewicht haben und gleichzeitig über den Stahldraht kippen.
Zur Gegenprobe werden die Blätter zusammengeschraubt und sind dann auch in der Magnetwaage waagerecht.
Dann gehts auf den Heli mit VStabi und Handy an einer Senderhalterung.
Nach ermitteln und feinwuchten und auch tauschen der Heckblätter noch ohne Hauptblätter wird so der kleinste Wert in der Vibrationsanzeige herbeigeführt.
Dafür habe ich auch schon mal den Heli auf einer Schaumstoffplatte stehen gehabt, was aber eigentlich keinen Vorteil bringt.
Danach wird mit Blätter geschwebt.
Hierbei ist wichtig den Wert dann abzulesen/ ablesen lassen, wenn der Heli bewegungslos ohne Steuereingabe schwebt.
Auch hier Blätter Tauschen und mit kleinen Stück Tesa probieren wann der niedrigste Wert erreicht wird.
Meine Helis haben dann Werte unter 100, was auch immer diese Zahl bedeutet.
Nur mal aus den Kopf heraus.
Ohne Blätter 30
Mit Heckblätter 50
Haupt und Heckblätter Schweben unter 100
Aber Achtung, je nach Klebepad verändert sich der Wert.
Ich nutze die neuen Harten mit roter Schutzfolie von Mikado.
Und auch auf das Modul achten, ich habe es zugentlastet mit Klett am Chassis.
Dennoch habe ich beim auslaufen des Rotor leichtes wackeln des Heckrohr.Gruß
Siggi
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
Warum nimmst du nicht gleich die Magnetwaage um die Schwerpunkte anzugleichen?Zitat von vlk Beitrag anzeigenZur Gegenprobe werden die Blätter zusammengeschraubt und sind dann auch in der Magnetwaage waagerecht.OXY 2, T-Rex 450/470/500x/600, Embla 450e, Protos 500, Alien 500
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
Na so wie im ersten Post beschrieben, sind die Blätter in Waage und gleich schwer, dann stimmen die Schwerpunkte überein.Zitat von vlk Beitrag anzeigenWie soll das genau und so schnell gehen wie mit dem Draht?OXY 2, T-Rex 450/470/500x/600, Embla 450e, Protos 500, Alien 500
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
Das ist mir schon klar, aber genauer als beide Blätter gleichzeitig über einen Draht kippen zu lassen geht mit unseren Mitteln nicht.
Uns auch klar, das wenn das Gewicht gleich ist und die Blätter ausgependelt sind, das dann der Schwerpunkt auch gleich sein müsste.
Schiebe Deine Blätter mal über so eine einfache Vorrichtung mit Draht und schaue ob sie gleichzeitig kippen, ich glaube nicht.Angehängte DateienGruß
Siggi
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
Dann sind wir ja schon zweiZitat von vlk Beitrag anzeigenUns auch klar, das wenn das Gewicht gleich ist und die Blätter ausgependelt sind, das dann der Schwerpunkt auch gleich sein müsste.
Werde ich mal testenZitat von vlk Beitrag anzeigenSchiebe Deine Blätter mal über so eine einfache Vorrichtung mit Draht und schaue ob sie gleichzeitig kippen, ich glaube nicht.
OXY 2, T-Rex 450/470/500x/600, Embla 450e, Protos 500, Alien 500
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
Das Ergebnis würde mich interessieren, achte nur beim Bau darauf das Du den Draht, bei mir 2mm oben an das Schiebebrett anlegst und mit etwas Kleber nur an der Grundplatte fixierst, damit die Parallelität gegeben ist.Gruß
Siggi
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
So, ich habe die Vorrichtung mal nachgebautZitat von vlk Beitrag anzeigenDas Ergebnis würde mich interessieren, achte nur beim Bau darauf das Du den Draht, bei mir 2mm oben an das Schiebebrett anlegst und mit etwas Kleber nur an der Grundplatte fixierst, damit die Parallelität gegeben ist.
Zum Test grad mal die Blätter verwendet, die ich für den Thread hier schon mal gewuchtet habe. Tatsächlich, ein Blatt kippt ein bisschen früher, ich habe die Blätter noch getauscht und auch so kippt dasselbe Blatt früher. ABER, die Blätter habe ich ziemlich "salopp" gewuchtet, ging ja nur darum aufzuzeigen, dass die Schwerpunkte sich annähern. Die Blätter hatten immer noch 0.2 Gramm Gewichtsunterschied. Das schöne an der Methode ist aber, dass man den Vorgang einfach wiederholen kann, mit jedem Mal wird es genauer... Zwei Minuten später hatte ich noch 0.04 Gramm Unterschied (bei meiner Arbeitsgenauigkeit werden wohl 3-4 Durchgänge nötig sein, bis das Limit erreicht ist, aber soooo genau brauche ich es gar nicht
).
Nun sieht es gut aus, die Blätter kippen genau gleichzeitig (auch wenn ich die Blätter vertausche). Das geht sogar soweit, dass die Blätter (ganz langsam geschoben) genau gleich "schnell" innerhalb von etwa 5 Sekunden auf die andere Seite kippen...
Zum Balancieren verwende ich übrigens nur eine Gewindestange und 2 Gläser, mit der Magnetwaage solltest du (vlk) es eigentlich noch besser hinbekommen
Die Methode aus Post #1 ist also absolut richtig und zudem sehr genau
OXY 2, T-Rex 450/470/500x/600, Embla 450e, Protos 500, Alien 500
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AW: Rotorblätter richtig auswuchten
Das mit dem Bild hat nicht geklappt
Angehängte DateienOXY 2, T-Rex 450/470/500x/600, Embla 450e, Protos 500, Alien 500
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