Die Trimmtaste war eigentlich der (flug-)technisch schlechtere Weg. Auch wenn es jetzt unkomfortabler ist wird der Heli später besser fliegen. Lieber ein mal den Heli gescheit einstellen und dann immer sauber fliegen.
Schwerpunkt muss übrigens Schwerpunkt bleiben, egal welche Lipo drin steckt.
kurze Zwischenfrage: getrimmt wird mit dem Gestänge Servohebel - Taumelscheibe, abhängig, in welche Richtung der Heli driftet (Windstille vorausgesetzt). Auch auf die Gefahr hin, daß die TS u.U. mit der TS-Lehre schief steht?
Ja, im Idealfall sollte Beides passen...
Hatte das selbe Problem bei meiner FX30 (Mittenverschiebung). Nach ein wenig googeln war ich schlauer und wusste, dass Futaba (speziell FX30) mit den Steckverbindern zum Knüppelaggregat Probleme hat oder hatte.
Ich denke hier hat Captron die "Spätupdater" etwas vergessen..
Kürzlich war da noch ein Hinweis in rot zu lesen, der eindringlich auf die ßnderung hinwies.
Wenn man das nicht weiss, und einige FW/SW Updates übersringt, kann man schon mal überrascht sein, von der neuen Funktionlität.
Die aktuelle Anleitung beschreibt Alles richtig. Es fehlt nur der deutliche Hinweis auf die ßnderung beim Wechsel 114 auf 115.
Einfach über die Software den Update Firmware Button drücken und in dem Fenster den Link zur FW-History verwenden.
Was in der Anleitung wirklich fehlt ist eine Revisionsindex. Wenn Mann den HC3SX je nach Firmware revision nicht richtig programmiert können die Konsequenzen heftig sein. Es hat mit vorgestern fast meinen Rex 550 gekostet.
Grüsse Philippe
Also nochmal: Daher steht es in der Firmware-History ROT drin !
"Achtung: Beim HC3-SX hat sich ab dieser Firmware die Funktionsweise und Signal-Zuordnung der Horizont-Optionen geändert! Es ist zwingend erforderlich, dies zu überprüfen, da die bisherige Programmierung eine unerwartete Funktion aktivieren könnte, z.B. Acro-mit-Pitch, obwohl nur Acro gewünscht ist. Hierzu bitte Anleitung V5.0 und Kanalanzeige in der Diagnose-Karte der PC-Software V4.2 beachten, ebenso bzgl. der neuen zusätzlichen Rettungsfunktion."
Innerhalb der "doofen" 0 in der Diagnosekarte gibt es also eine "wahre 0" (Mitte zwischen Pfeil links/rechts).
So habe ich das natürlich nicht eingestellt. Das soll der Grund dafür sein, dass mein HC3SX nach ca. 2 min den HZ
verliert (die 5. Rettung mit "geht in normal" = -100% hat schon mehr als 45% Neigung) ?
War bisher der Meinung mechanisch alles richtig gemacht zu haben (Servohebel rechtwinklig zur Schubstange,
TS mit TB-Lehre und Gestängelänge ausgerichtet).
Wie hat Joachim HC das gemeint: "Der HC sieht nie eine Mitte" wenn die Mitten verstellt sind ?
Dadurch keine Anpassung des HZ im Flug. Durch permanentes steuern passiere ich diese Mitten
doch ab und zu ?
Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, wie die Mittenstellung des
Senders dazu beiträgt die Lage im Raum neu zu beurteilen. Aber das kann ruhig Firmengeheimnis bleiben.
Zum Thema Paddel: ich hatte testweise den Blade450 mit Paddeln geflogen, dabei Paddel (Stab) ausgewählt. Einstellung aller Parameter wie in den Tooltips, Experteneinstellungen waren nicht nötig. Nur den Rigid Direktanteil hatte ich erhöht, Heck Revo Mix angepasst.
Die Rigid Empfindlichkeit hatte ich ohne Pendeln bis 75, weiter bin ich nicht gegangen, da er schon stabil war. Flips waren angenehm schnell. Horizontmode ging. Vor allem Bailout ging. Da der Blade keinen Governor hat, war per Mischer beim Bailout noch mehr Throttle dabei.
Spannendste Beobachtung: bei Windböen (ohne Horizont) bleibt der Heli in seiner Lage, reagiert aber mit Höhenschwankungen. Bei einer schnellen Kurve aus dem Wind (8 m/s) verliert er schon mal 2 m an Höhe. Bei einer Bö im Schweben gewinnt er. Ich nehme an, das der Wind die Paddel hochreisst, und das HC3-SX hier mit Cyclic nachkorrigiert, was in Höhe resultiert. Ich nehme auch an, das dies mit geringerer Ridgid-Empfindlichkeit abnimmt, mich hat es aber nicht gestört.
Frank, der Bailout-Fan
Durch die
Nein, kollektiv wird nie nachkorrigiert. Und auch zyklisch wird ja nur festgehalten.
Die Höhenunterschiede kommen ganz einfach bei Wind und Böen von dem Leichtgesicht 450er. Der wird einfach zum Aufzug, wenn es windig ist.
Ich bin nur einer von vielen, die der Autotrimm-Funktion, bzw. dem Einlernen der Sendermitten per SET-Taste (M-Serie) nachweint. Dazu gibt es einen umfangreichen Schriftwechsel, aber Captron blieb bisher hart, gib es besser auf, spart Zeit und Nerven.
Es bringt ja auch nichts, diese Funktion anzubieten, denn dann müsste man diese ständig nutzen, und so muss man die Mitten im Sender nachtrimmen. In beiden Fällen muss man erst erkennen, dass sie verschoben sind und dann reagieren.
Ergo: kein wirklicher Unterschied.
Geht also wie mehrfach hier beschrieben nur mehr per Einstellung auf Absolut Null in der Diagnose. Und natürlich nicht mit Knopfdruck am HC, sondern PC mitschleppen, Kabel, SW, usw. usw.
Der kleine Nachteil....zugegeben. Aber eigentlich macht das ein Sender auch nicht.
Also sind wir wieder schuld, weils andere nicht hinbekommen! Das ist schon nervig, wenn da dann immer drauf rumgeritten wird.
Ich habe seit der Kontakt-ßberarbeitung meiner T8FG nicht einmal mehr in 100en von Flügen mit unterschiedlichen Helis die Mitten nachstellen müssen. Soll keine Werbung sein, nur ein Faktum
Und wehe, Du wechselst auf andere Akkus mit anderem Gewicht, Dimensionen oder fliegst gar (wie ich) verschiedene gemischt.
Früher reichte da: 8 s Heli gerade halten, Knopf am Sender drücken, fertig.
Merke: nicht immer ist das Neue besser/komfortabler ;-)
Aber oft sinnvoll und normalerweise auch funktionioneller. Ich persönlich möchte die X-Serie nicht mehr gegen die M-Serie zurücktauschen. Ganz subjektiv natürlich.
Alle Tode können wir eben nicht austricksen.....
Schwerpunkt muss übrigens Schwerpunkt bleiben, egal welche Lipo drin steckt.
Danke, das hatte ich vergessen. Beim FBL-Heli ist der passende Schwerpunkt ein MUSS! Also seid lieber dankbar, dass wir hier kein Autotrim zulassen, denn das würde in falschen Flugeigenschaften resultieren.
kurze Zwischenfrage: getrimmt wird mit dem Gestänge Servohebel - Taumelscheibe, abhängig, in welche Richtung der Heli driftet (Windstille vorausgesetzt). Auch auf die Gefahr hin, daß die TS u.U. mit der TS-Lehre schief steht?
Der Idealfall ist, dass der Heli sauber schwebt und fliegt, egal was eine tolle TS-Lehre sagt. Meine Meinung, die ich immer wieder gerne vertrete. Zum initialen Mechanik-Setup ein nettes Tool, aber nicht das Ende der Flug-Optimierung.
Voraussetzung ist ein perfekter Schwerpunkt des Helis, evtl. auch leicht nasenlastig, aber nie Hecklastig. Dazu kommt die optimale Sendermitte (Diagnose) und, richtig, die Windstille. Dann erst wird an den Gestängen gedreht
Das HC kann, mangels Kompass, Beschleunigungssensoren und Senkblei doch gar nicht wissen, dass es beim Initialisieren schief stand.
Ich find's ja toll, kapiere aber nicht wie das gemacht wird.
Ja, da liegt eines unserer Geheimnisse, warum es auch ohne zusätzliche Sensoren geht. Aber das ist leider nicht öffentlich, da es uns Jahre der Entwicklung gekostet hat, es soweit zu bekommen. Und das ist auch sehr einzigartig, denn sowas gibt es nicht nochmal....bis jetzt
Und dafür gibt es hoffentlich Verständnis.
Danke,
Joachim
Ja, da liegt eines unserer Geheimnisse, warum es auch ohne zusätzliche Sensoren geht. Aber das ist leider nicht öffentlich, da es uns Jahre der Entwicklung gekostet hat, es soweit zu bekommen. Und das ist auch sehr einzigartig, denn sowas gibt es nicht nochmal....bis jetzt
Und dafür gibt es hoffentlich Verständnis.
Danke,
Joachim
Von meiner Seite ganz betimmt!!
Daher habe ich bewusst keine Frage daraus gemacht. Dass genau dies zu den "Geheimnissen" zählt, finde ich OK. Und ich bin auch schon davon ausgegangen.
Ich steh' auf clevere Lösungen, besonders wenn sie aus Deutschland sind.
Und das HC ist halt kein "Open Source Project".
Aber dieser "Trick" lässt mir so lange keine Ruhe, bis ich das Prinzip verstanden habe.
Früher oder später wird es soweit sein.
Ich gönne Captron jeden Euro, den Ihr mit solchen Inovationen verdient.
Gruß
Arne
Es ist kein Zufall, dass die Katze genau dort Löcher im Fell hat wo ihre Augen sind.
Also nochmal: Daher steht es in der Firmware-History ROT drin !
"Achtung: Beim HC3-SX hat sich ab dieser Firmware die Funktionsweise und Signal-Zuordnung der Horizont-Optionen geändert! Es ist zwingend erforderlich, dies zu überprüfen, da die bisherige Programmierung eine unerwartete Funktion aktivieren könnte, z.B. Acro-mit-Pitch, obwohl nur Acro gewünscht ist. Hierzu bitte Anleitung V5.0 und Kanalanzeige in der Diagnose-Karte der PC-Software V4.2 beachten, ebenso bzgl. der neuen zusätzlichen Rettungsfunktion."
Ist mir jetzt alles klar. War gerade fliegen gewesen und alles ist diesmal mit die richtige Einstellungen perfekt gelaufen. Jetzt kann ich mir wieder mal trauen meinen TDR zu fliegen.
Der kleine Nachteil....zugegeben. Aber eigentlich macht das ein Sender auch nicht.
Also sind wir wieder schuld, weils andere nicht hinbekommen! Das ist schon nervig, wenn da dann immer drauf rumgeritten wird.
Ich habe seit der Kontakt-ßberarbeitung meiner T8FG nicht einmal mehr in 100en von Flügen mit unterschiedlichen Helis die Mitten nachstellen müssen. Soll keine Werbung sein, nur ein Faktum
Da kann ich Joachim nur Recht geben -wie erwähnt - bei mir war die FX 30 bzgl. Mittenverschiebung betroffen. Ich hab' Kontakt mit Robbe aufgenommen und die wussten sofort wovon ich rede...hatten mir gleich empfohlen, den Sender einzuschicken.
Und nun das Beste: Seit der Nachbesserung hatte ich nie mehr Probleme mit einer Mittenabweichung - weder im HC3sx noch bei meinem Flugsimulator - die Mitte "steht" wie angenagelt..ist ein wirklich sehr beruhigendes Gefühl...
Fazit:
Wenn der Sender richtig funktioniert, dann braucht man auch die Mitteneinstellung nur einmal durchführen, was den Wunsch nach einer "neuen Funktion" im HC völlig sinnfrei macht,,
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