Gut, du machst das ganze nicht Kommerziell und man kann das nachträglich auch noch mit Holzspanten verstärken und damit auch beser zu stehen bekommen. Kuck dir mal in dem Thread mal die Formdicken an, es ist auch nur ein 500er....
wie gesagt, machs nicht zu dünn, du ärgerst dich nachträglich nur
Das Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!
2x 163 + 2x 580 Gramm wird schon bretthart, 580 Gramm Matten sind schon verwebte dicke Rowings. Der von dir verlinkte Aufbau ist sicher mit niedrigeren Gewebegewichten aufgebaut, 580 Gramm bei einem 500er Scale Rumpf um die Ecke zu bekommen könnte schwierig werden.
Grüße Chris
P.S. Aber trotzdem Danke für deinen Hinweis, es freut mich wenn mitgedacht wird um das Projekt zum Erfolg zu bringen.
Du hast geschrieben, dass Du auf die äußere Schicht Formenharz verzichtet - gibt es da keinen Verzug der Formenhälfte? Meine, das in der R&G-Anleitng gelesen zu haben.
Den Hinweis kenne ich. Wenn der Schichtaufbau nicht symmetrisch ist kann es natürlich immer zum Bimetall Effekt kommen, sprich die äussere Schicht dehnt sich mehr als als die innere oder umgekehrt und somit verzieht sich das Bauteil.
Da ich aber in der Vergangenheit schon mit Formen gearbeitet habe die nicht beidseitig beschichtet waren (nicht von mir gebaut) lasse ich es mal darauf ankommen.
Ich sehe halt vor meinem geistigen Auge schon die nächste Form.
Moin Chris.
Wie Albert schon geschrieben hat, würd ich auf jeden fall zumindest in dem Heckteil
Eine Leiste oder irgend etwas steifes mit einlaminieren.4-5 mm Schichtdicke bei der filigranen Form, ich würd das Risiko nicht eingehen. Die Gefahr das sich das Teil verzieht besteht auf jeden Fall. Gerade weil die Arbeit bis jetzt so gut geworden ist. Und lass dir bis zum entformen Zeit.
Ansonsten Respekt. Super gemacht bis jetzt.
Gruß Kai
ich habe bei mir die letzte Schicht Formharz auch nur aufgetragen weil ich es halt noch übrig hatte. Faßt sich allgemein besser an jetzt und sieht auch besser aus. Auch die Gefahr von Verletzungen infolge von nadelartig abstehenden Fasern ist weitgehend gebannt. Aber wirklich nötig ist es eigentlich nicht. Wenn man den Schichtaufbau sauber macht und ordentlich aushärten läßt, sollte sich da nix verziehen.
Wie ist das Chris, verbindest Du Haube und Heckteil später Stoß-an-Stoß ? Denn so wie Du es jetzt laminierst geht das garnicht überlappend, oder ?!
ich habe schon eine Zeit bei Dir nicht mehr mitgelesen und das heute mal nachgeholt. Du hast ja richtig Gas gegeben. Schade, dass der erste Versuch des Wachsauftrages schief gegangen ist. Ich habe bei meinen Urmodellen immer als letzte Schicht 2K-Lack aufgetragen. Hatte ich in meinem S-58-Beitrag auch so geschrieben - gell?
Aber Du hast das Urmodell ja noch mal retten können. Ich habe gesehen, dass Du auch Passstifte vorgesehen hast. Ist sicher besser aber mit einigen Schrauben bekommt man auch eine gute Passform hin, da die Schrauben in den Teilen von R&G kaum Spiel haben.
Bei meinen Formen habe ich den Flanschbereich mit zusätzlichen Matten aufgedickt und versteift. Das bringt auch ordentlich Steifigkeit. Gerade beim Heckteil würde ich auch darauf achten eine ordentliche Steifigkeit zu bekommen. Schon allein für das Entformen. Ansonsten läufst Du Gefahr, dass die Form beim Abnehmen bricht oder Schaden nimmt. Da man die Form vor jeder Laminierung reinigen und vorbereiten muss, habe ich auch die Aussenseite mit Formenbauharz beschichtet. So ist der Aufbau symmetrisch, glatt und lässt sich auch gut abwaschen.
Hast Du Dir schon überlegt, wie Du die Formhälften des Hecks verbindest? Grundsätzlich würde ich Nass-in-Nass versuchen. Das spätere Verkleben und reinfummeln der Verbindungsstreifen ist viel schwieriger. Du wirst Dir aber spezielles Werkzueg anfertigen müssen. Du benötigst schmale und lange Pinsel (gekröpft) um den überstehenden Mattenstreifen antupfen zu können. Gehe auf jeden Fall so vor, wie bei R&G beschrieben. Jeweils einen Streifen in einer Form und den anderen in der anderen Form gegenüberliegend. Dann kann man die Formen wenige mm verschoben aufsetzen und dann in die endgültige Lage schieben. Dadurch vermeidet man das Einklemmen des Mattenstreifens. Passstifte sind an der Stelle übrigens kontraproduktiv, da die ein Verschieben verhindern. Ganz wichtig - als Mattenstreifen darfst Du nur eine Lage verwenden. Die restlichen Matten müssen bis auf die Trennebene zurückgeschnitten werden (gebogene mikroverzahnte Schere). Wenn mehrere Matten überstehen, bekommt man die nicht angetupft oder arbeitet Luftblasen ein - ist mir zumindest passiert. Mit einer Lage gibt es keine Probleme.
Weiterhin viel Erfolg. Ich gehe jetzt auch gleich einen weiteren Rumpf laminieren. Der Gelcoat geliert gerade.
Die erste Aktion heute war die Entfernung des vertikalen Trennbrettes, welches die Schnittlinie Haube, Heckteil abteilte. Mir war nicht ganz wohl dabei, weil das Trennbrett recht eng am Urmodell saß und schon bei einer kleiner Verkantung mit Druck auf Grund der Anordung das Urmodell beschädigt hätte. Nachdem ich aber an der oberen Kante mit einer scharfen Klinge das Brett anlöste lies sich dies sehr leicht zu meiner Freude entfernen. Die Kante zum Urmodell + Fläche ist perfekt, so kann gerne der Rest der Form auch aussehen.
Danach ging es mit der Kneterei zur Schließung des Spaltes Trennbrett / Urmodell Heck weiter. Da das zweite Mal nach meinem Lackunfall hatte ich den Bogen raus und es machte sogar Spaß.
Das Urmodell wurde schon ausserhalb des Trennbrettes zweimal gewachst was sich als Segen erwies, da der ein oder andere Harzspritzer auf dem Heck landete und so mühelos entfernt werden konnte. Im Trennbrett nochmals 5x komplett durchgewachst.
Anschluß Haube Heck: war schon immer stoßend und nicht überlappend geplant. Zuerst wollte ich mit Spanten arbeiten, aber Dank Dieters Tipp + Link werden die Bünde nun gleich mitlaminiert. Befestigung Haube am Heck über Magnete + Führungsstifte.
Passstifte / Gewindeinserts: Fünf Leute drei Meinungen, auf einem Helitreffen vor zwei Wochen traf ich einen Bekannten der professionell Jets aufbaut. Er meinte sie würden nicht mehr verschrauben sondern klammern, da schneller und keine Gefahr sich Wellen in die Form durch zu feste Schrauben zu ziehen.
Den zweiten Tipp den Rand breit genug zu machen habe ich auch umgesetzt, somit sitzen die Passdübel weit genug von der Formenkante weg um bei nass in nass nicht zu stören. Die zu sehenden Inserts benutze ich ausschlieslich für die späteren Abdrückschrauben. Somit kann ich die Form beim ßffnen schön gleichmässig belasten.
Steifigkeit Form: ihr habt mich überzeugt diese am Heck zu erhöhen, da die Form ein sehr niederes Profil in dem Bereich aufweist und somit wesentlich schneller zum Verzug neigt. Ich werde aber wahrscheinlich nach der letzten Matte zusätzlich Vierkantrohre auflaminieren, genug Platz ist vorhanden.
Nass in nass verbinden: beim ersten Rumpf werden die Hälten auf keinen Fall nass in nass verbunden, da ich mit einer Hälfte zunächst die Ausschnitte sowie die Befestigungspunkte suche und festlege, dies ist mit einer geschlossenen Rumpfzelle mehr als umständlich.
Das Glasfaserband lässt sich später einfach einbringen wenn man es vordrängt und an am Ende einer Leiste befestigt die Länger als das Heck ist. Zuesrt die Leist durchschieben, dann das gespannte Band. Man muss nur zu zweit sein damit gegengespannt werden kann beim Durchfädeln, daher bleibt meine Form hinten auch offen. Das Band bei der Heckform durch Zug anzudrücken ist auch kein Problem.
Ich arbeite sowieso als letzte Schicht mit Abreisgewebe um überschüssiges Harz aufzunehem, somit gibt es auch keine Probleme mit der Verzahnung später.
Nebenbei noch die vorderen Formenkanten geschliffen um nicht an den Glasnadeln hängen zu bleiben und fürs Foto geputzt.
P.S. leicht unerfreuliches gab es heute beim Fliegen. Nachdem ich letzte Woche 750er NHP von einem Kollegen getestet habe und diese gut gingen, bestellte ich mir 710er NHP als Ersatz für meine geschrotteten Railblades.
Das Blatt funktioniert bei meinem Setup + Flugstil überhaupt nicht, klingt bescheiden (flattrig) und bäumt auf wie blöd.
Müssen wieder Rail Blades oder Radix an den Start.
Hi Albert,
genau wie von Dir geschildert empfinde ich es auch Rail Blades / Radix. Aber mit den Rails macht halt das normale Fliegen mehr Spaß, zyklisch schlafe ich mit den Radix ein.
Aber da ich ja noch einen zweiten Janis fürs "normale" Fliegen habe werden es für den Rumpf wieder die Radix werden.
Nach der Arbeit erstmal in den Baumarkt und nach Profilen für die Verstärung der Heckform gesucht. Es wurde dann doch kein Stahl sondern ein Aluminium Quadratrohr 15x15mm 1,5mm Wandstärke, das Rohr ist sehr steif.
Um 18:30 das Werkzeug gerichtet und um 19:00 das Deckharz aufgebracht. Letzendlich fertig, mit putzen des Werkzeugs + aufräumen, war ich dann um 00:30. Mal kurz nach Feierabend solch eine Form zu laminieren ist eigentlich nicht drin, obwohl ich nicht das erste Mal laminiere und Erfahrung habe unterschätzte ich den zeitlichen Aufwand deutlich. Den zweiten Teil des Hecks sollte daher auf das nächste WE gelegt werden.
Zur besseren Verzahnung wurden die Aluprofile gelocht und später auf die letzte Lage in eine Kupplungsschicht eingelegt. Im Bereich der Löcher brachte ich auf dem Profil schon vor dem Auflegen verdicktes Harz auf um es in die Löcher zu drücken. Das scharfkantige Profil einzulaminieren funktioniert nur mit Auffüllen der Seiten, da sonst das Gewebe nicht um die Kante geht. Ich sparte mir dies nach einem kurzen Versuch kurz vor Mitternacht und hoffe mal, dass die Verzahnung genügt.
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