Oje, das ist natürlich kein schönes Ergebnis... Wahnsinn, wie schnell das ging. Ich drücke die Daumen, dass der nächste Versuch besser läuft!
AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Hallo Markus,
tut mir leid, dass dein Erstflug(versuch) so ein unglückliches Ende genommen hat.
Beim Anschauen des ersten Videos kam mir allerdings schon der Gedanke, dass sich die im Video rechte Gondel weit mehr aufschaukelt als die linke beim Hochlaufen.
Kann es vielleicht sein, dass die Anlenkung der Schwenkachse zuviel Spiel hatte?
Gruß
Jochen
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Achja, Deine Idee, mit reduzierter Masse in den Gondeln zu experimentieren halte ich für vielversprechend. In meinen Augen war das ganze eindeutig ein Resonanzproblem, einerseits ausgelöst durch Drehzahlreduzierung und andererseits durch veränderte Vorspannung in den Tragflächen und Gondeln durch den Zug nach oben beim Pitch geben.
Ob das mit den langen Leitungen andererseits wieder ein Problem wird, kann ich allerdings auch nicht sagen. Eigentlich hättest Du in den Tragflächen ja genug Platz um Leistungs- und Signalleitungen weit genug auseinander zu legen. Vielleicht in einem weiteren Rohr, was auch der Steifigkeit gut täte.
Aber ich bin sicher, irgendwann fliegt der Vogel.
Hauptsache ich bin dann dabei
Viele Grüße,
Markus
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Ich bin hier ja stiller Mitleser von diesem tollen Projekt. Du wirst das sicher wieder schnell gerichtet haben
Was mir aufgefallen ist bei dem Video... Kann es sein das die beiden Gondeln nicht die selbe Drehzahl haben? Im Video ist die Bewegungsunschärfe beider Rotoren unterschiedlich.
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Sehr schade, dass der erste Test so ausgegangen ist!
Mit Deiner (bewundernswerten) Einstellung geht es bestimmt bald in die richtige Richtung weiter - ich drück Dir die Daumen.H-21 (todo),S-51,S-58,230,500D,Shark,Acrobat,Viperjet,FX-32
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Tut mir auch leid, dass es so gelaufen ist. Da du dich aber (mit dieser Konfiguration und in dieser Größe) auf komplett neues Terrain begibst, sind solche bösen ßberraschungen leider nicht auszuschließen.
"Gute" Tipps gibt es nach einem Crash ja immer
so auch von mir:
Evtl. ist die Aufnahme gut genug, dass du sie in SloMo analysieren kannst um zu sehen, was in Resonanz geht.
Und ich denke auch, weniger Gewicht in den Gondeln wäre mein erster Ansatz beim nächsten Versuch. Evtl sind auch die Kohlerohre zu steif?
Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin eine gute Portion Motivation und einen langen Atem für dieses Projekt der Spitzenklasse!
GünterErwin 5, Birdy DS, Su-35, Mig21
1:4 Jet Ranger, Heli Baby NT, Agusta A109
Jeti DS24
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Ganz tolles Projekt und Super dass du dich von dem fiesen Rückschlag nicht von deinem Projekt abhalten lässt! Bezüglich der langen Zuleitungen zu den Reglern: Im Multikopter Bereich gehen immer mehr Anwender dazu über zusätzliche Kondensatoren möglichst nahe der Regler zu verbauen, da ohne diese bei langen Zuleitungen gerne mal ein interner Kondensator platzen kann. In RC Groups gibt es ewige Abhandlungen dazu. Bei potenteren Koptern empfiehlt bspw. Foxtechfpv: Foxtech Hobby:Your one-stop shop for multicopter FPV UAV DJI T-MOTOR propeller and lipo batteryGoblin 700
Goblin 500
T-Rex 550
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
@Jochen
Nein, Spiel ist - oder besser war - keines vorhanden. Innen beim Schwenkantrieb gibt es eine Sechskantaufnahme, aussen wird die Schwenkachse wie bei einem Flansch Formschlüssig über eine 4-kant Fräsung verbunden. Die Torsion kommt alleine aus dem innen liegenden Schwenkrohr (im Moment ein Verbund Werkstoff aus CfK und Alu). Vermutlich hat die Rohrverklebung schon beim Hochlaufen einen kleinen Schaden (Risse) bekommen.
Die Berechnungen bei einem (leider schwereren) Alurohr zeigen bezüglich Torsion hier deutlich bessere Werte.
@Darko
Die Regler werden über den Controller sychnonisiert. Da es auf dem Weg zur einheitlichen Drehzahl immer Abweichungen geben wird und eine mechanische Kopplung fehlt, werden die Drehzahlen nur annähernd gleich ber nie identisch sein. Bezüglich der Resonanz ist dies jedoch eher positiv, als negativ zu werten. Es muss nur gesichert sein, dass die Rollachse über die differenzierte Pitch Ansteuerung schnell genug ausgeglichen werden kann - bei dem kleineren Rotormast V-22 Osprey Modell kann die Steurung das durchaus.
Gruß MarkusBell 230 (wird lackiert) / Bell 407 / Hughes 500E / Joker 3 / AW609 (im Bau)
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
@Kalaido
Super Tipp, vielen Dank. Genau so etwas habe ich gesucht. Dann werde ich die Lösung, die Antriebs Akkus evtl. doch noch komplett im Rumpf unterzubringen, noch einmal in die neuen ßberlegungen einbeziehen...
@Günter
nein, die Kohlerohre sind nicht zu steif. Ganz im Gegenteil - es sind pultrierte Rohre (also eher torsionsweiche Rohre), auf die komplette Länge verklebt durch ein zusätzliches, innen liegendes Alurohr. Den Ansatz der Massenverschiebung werde ich auf jeden Fall angehen.
Gruß MarkusZuletzt geändert von klarisatec; 02.11.2014, 21:50.Bell 230 (wird lackiert) / Bell 407 / Hughes 500E / Joker 3 / AW609 (im Bau)
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gde2011
AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Ansatzpunkte gibt es ja schon einige. Da will ich auch gar nicht mehr "mitmurksen".
Aber meine Bewunderung für den positiven Beitrag von dir Markus nach dem Crash.
Da hätte ich zu Beginn was lernen können von so einem Beitrag.

Ich bin sicher den sehen wir noch fliegen. Darauf freu ich mich riesig.
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Heli_otto
AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Schei...! Habe ich nur gedacht.
Schoen, dass Du Dich nicht entmutigen laesst. Ein tolles Projekt, bei dem ich schon lange und gerne mitlese.
Zum Thema lange Zuleitungen zu den Reglern gibt es schon genug Material aber hier muss man auch ein wenig vorsichtig sein - gerade bei den hohen Leistungen mit denen Du hantierst.
1. Primaerseitig (aus Sicht des Reglers) stellt die lange Leitung ein komplexes Netzwerk dar, das hauptsaechlich induktiv wirkt. Induktivitaeten wirken vereinfacht gesagt wie "Stromtraegheit" - ein fliessender Strom kann sich nicht abrupt aendern in einer Induktivitaet, daher treibt die Induktivitaet ihn weiter und wenn das nicht geht, steigt die Spannung. Nach dem Prinzip funktioneirt die Spulen/Unterbrecher- Zuendung im Auto. Und im uebertragenen Sinne sprengt Dir der "Zuendfunke" dann die Kondensatoren am Eingang des Reglers, wenn die Spannung zu hoch wird. Fuer die Akkus ist das uebrigens auch kein Zuckerschlecken.
Dem Effekt wirkt man mit zusaetzlichen Kondensatoren entgegen, die genau die andere Eigenschaft haben und eine momentane Aenderung des Stromes, dafuer aber nicht der Spannung zulassen. Richtig bemessen heben sich die Effekte auf.
Dummerweise wirkt beim Einschalten jeder zusaetzliche Kondensator wie ein Kurzschluss was fuer die schoenen Funken beim Anstecken sorgt. Hier auf JEDEN FALL mit einer Blitzunterdrueckung arbeiten!
2. Ansonsten kann man auch durch Verlegungsmassnahmen die Abstrahlung der Leitung klein halten: beide Adern moeglichst eng beieinander halten (das haelt zwar auch die parasitaere Kapazitaet klein, aber dafuer loeten wir ja Kondensatoren ein) und verdrillen. Eventuell sogar auf mehrere Leiter pro Pol gehen und darauf achten, dass die raeumlich immer abwechselnd zu liegen kommen.
Auf jeden Fall aber nicht einfach irgendwelche Kondensatoren nehmen, sondern die Kapazitaet korrekt bemessen (unter Beruecksichtigung der gewaehlten Leitungsgeometrie = Induktivitaet), genug Spannungsreserve nehmen und moeglichst geringen Innenwiderstand (Low ESR).
Im Uebrigen hoffe ich auch, dass die reduzierte Masse in den Gondeln dann zum Erfolg fuehrt!
Alles Gute! Otto
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Oder man packt die Regler auch in dem Rumpf. Dadurch hat man noch weniger Masse in den Gondeln, und das Problem der langen Zuleitung ist auch weg. Motorseitig stellt eine lange Zuleitung kein wirkliches Problem dar.|700xx|480xx|130x|X5|G700l450PRO DFC|690sx|Banshee|V700
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
...genau so isesZitat von Teal69 Beitrag anzeigenMotorseitig stellt eine lange Zuleitung kein wirkliches Problem dar.
.....siehe die ganzen Copter
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Den Regler in den Rumpf zu verfrachten, bedeutet aber mindestens 80-90cm lange Motorleitungen.
Ein Copter nimmt auch nicht diese Leistung auf.
Warum steht dann in der Anleitung der Regler, dass das verlängern der Motorleitungen nicht erlaubt ist?
Gruß
WolfgangT-REX600, V22-Osprey im Bau
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AW: AW609 / BA609 Tiltrotormaschine - der (Langzeit-) Baubericht
Falsch, die Zuleitungen vom Akku sollen nicht verlängert werden.Zitat von hydro Beitrag anzeigenWarum steht dann in der Anleitung der Regler , dass das verlängern der Motorleitungen nicht erlaubt ist?
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